» Border-Collie


Autor: Robert

Jeder Hundebesitzer ist darauf bedacht, dass sein Vierbeiner seinen Anweisungen folgt. Doch wie und in welchen Situationen sind vor allem die Verbotsbefehle NEIN, AUS und PFUI angebracht! So könnte es funktionieren…

Hund © FlickrStorm / foxypar4

Der Befehl NEIN!
Wie man sich schwer vorstellen kann, handelt es sich hierbei um ein Verbot. Solche Situationen können im Alltag permanent auftreten, wenn der Hund beispielsweise aufs Bett springt, aber seine Besitzer nicht so gerne sehen.

Damit der Hund auf den Befehl NEIN hört, kann man folgenderweise vorgehen. Offerieren sie ihrem Vierbeiner ein Leckerli und legen sie es vor seine Nase. Natürlich will ihr Tier den kleinen Leckerhappen sofort verputzen. In diesem Moment sollten sie bestimmend und energisch NEIN rufen. Lassen sie ihn erst dann fressen, wenn sie es ihm erlauben. Aus diesem Befehl lernt das Tier.

Der Befehl AUS!
Dieser Befehl stellt in einer möglichen Hierarchie noch über NEIN. Wird oft verwendet, wenn der Hund etwas in der Schnauze hat, es aber nicht hergeben will. Wenn der Vierbeiner auf AUS hören soll, müssen sie energisch vorgehen, indem der Befehl immer dann erfolgt, wenn er eine verbotene Sache macht.

Zudem ist es ratsam, wenn sie beim Üben den so genannten Schnauzgriff anwenden. Aber natürlich nur in einem dem Hund nicht schmerzenden Maße.

Der Befehl PFUI!
PFUI sagen wir zu unserem Hund, wenn er beispielsweise etwas in seinem Maul hat, was da eigentlich nicht sein sollte. Wie zum Beispiel Müll oder ein Hähnchenknochen! In so einer Situation muss der Befehl sehr energisch kommen, so dass der Hund schnell merkt, dass das Verboten ist.

Auch hier gibt es natürlich ein paar Übungsmöglichkeiten. Verteilen sie etwas Unrat in einem Zimmer und sobald ihr Hund versucht, diesen aufzunehmen, rufen sie kraftvoll PFUI!    [...mehr]



Autor: Daniel

Immer öfter sieht man in den letzten Jahren auf dem Vereinsgelände von Hundesportvereinen verschiedene Hunde, auffallend oft Border-Collies, über Hindernise springen, durch Röhren flitzen oder über wackelige Wippen balancieren, stets begleitet von ihrem mitrennenden Herrchen. Was zuerst nach einem klassischen Mensch-Tier-Kommunikationstraining aussieht, hat sich zu einem bedeutenden Wettbewerb im Hundesport gemausert.

Ein Hund überspringt eine Hürde © flickr.com / Atlaua

Ziel ist es, eine von unzähligen Hindernissen unterbrochene Strecke in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen. Die Trainingsgeräte, welche vom Hund selbstverständlich einwandfrei bewältigt werden wollen, sind vielseitig: Am elementarsten sind natürlich die Sprunghürden, bei deren Überspringen der Hund diese nicht berühren darf. Ebenfalls sehr beliebt sind Reifen oder Weitsprungkonstruktionen, welche vom Hund durch- bzw. übersprungen werden müssen. Der Trainer rennt dabei neben dem Hund, muss die Hindernisse allerdings nicht bewältigen und kann nach Gutdünken Abkürzungen benutzen. Der entscheidende Sprinter des Rennens ist der Hund.

Ein Border-Collie springt durch einen Reifen © flickr.com / bunchofpantsNeben den genannten gibt es noch sogenannte Kontaktzonenhindernisse: Ein Musterbeispiel sind der Laufsteg oder die etwas steilere A-Wand. Die allgemeinde Regel für Kontaktzonenhindernisse besagt, dass der Hund mit mindestens einer Pfote den Start- sowie den Endpunkt berühren muss. Ein für den Hund sehr forderndes Hindernis ist auch der Slalom, der sich wohl von selbst erklärt. Bei Auslassen einer Stange oder vorzeitigem Verlassen muss der Slalom ab der Fehlerstelle wiederholt werden. Innerhalb des Parcours zu durchlaufende Tunnel üben auf die Hunde offenbar eine besondere Anziehungskraft aus, weswegen hier die volle Aufmerksamkeit des Trainers gefragt ist.

Agility ist eindeutig eine für den Zuschauer sehr spannende Hundesportart. Aber auch den Trainern macht es augenscheinlich einen Heidenspass und schweißt sie mit ihrem Hund noch enger zusammen. Denn geteilter Sieg ist doppelter Sieg. Wer Interesse an Agility gewonnen hat, sollte mal in einem örtlichen Verein nach der nächsten Gelegenheit fragen. Denn Agility wird zunehmend beliebter und wird in immer mehr Vereinen regelmäßig angeboten.    [...mehr]



Autor: Daniel

Der Border Collie © flickr / aurorasoul

Border-Collies zählen zu den intelligentesten Hunderassen. Nur mit genügend Aufgaben kann man einen Border-Collie wirklich auslasten. Hierzu gehört nicht nur die körperliche Betätigung, sondern auch die geistige Förderung.

Der Border-Collie ist ein ruhiger, lernwilliger Hund, der gerne an der Seite des Menschen ist. Und das im wahrsten Sinne des Wortes… Der Border-Collie wird nicht umsonst Schattenhund genannt. Ein Border-Collie ist so intelligent, dass er in der Lage ist, Probleme eigenständig zu lösen. Ein unterforderter Border-Collie, welcher seine Intelligenz aufgrund mangelnder Beschäftigung nicht einsetzen kann, sucht sich Ersatzbeschäftigungen. Dies können Kinder, Fahrzeuge oder Gegenstände sein, die bewacht werden. Es kann aber auch ein aggressives Verhalten aufgrund Langeweile entstehen.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Border-Collie zuzulegen, sollte sich darüber im Klaren sein, dass es sich bei dieser Hunderasse keineswegs um einen reinen Familienhund handelt. Der Border-Collie benötigt nicht nur eine Familie zum Wohlfühlen, er braucht auch eine „Arbeitsstelle“! Das zukünftige Herrchen oder Frauchen sollte unbedingt „Bodercollisch“ lernen…    [...mehr]