» Aquarium


Autor: Daniel

Wer zu Hause Diskusfische halten möchte, muss wie bei jedem anderen Haustier auch auf die Bedürfnisse seiner nassen Mitbewohner eingehen und ihnen das Leben im Aquarium so angenehm wie möglich gestalten.

Ausreichend Platz und eine adäquate Einrichtung in ihrem Heim sind die wichtigsten Voraussetzungen, will man erfolgreich Diskusfische halten. Der Fachberater im Zoohandel ist hier natürlich der erste Ansprechpartner, der spätestens beim Kauf der oft als edelste aller Süßwasserzierfische geltenden Tiere über die nötigen Voraussetzungen informieren sollte. Besser noch ist es aber, sich mit genügend Zeit in die Thematik einzulesen, damit das Einrichten des Aquariums unter Zeitdruck nicht zu einer hektischen Angelegenheit gerät.    [...mehr]



Autor: Daniel

Ein Axolotl ist ein wohl eher ungewöhnliches Haustier, genau genommen eines der ungewöhnlichsten Tiere allgemein, sowohl was sein Äußeres als auch seine Physiognomie angeht. Gerade diese Eigenarten machen den Lurch aber immer attraktiver für das heimische Aquarium.

Axolotl gehören zur Familie der Querzahnmmolche. Sie verbringen fast ihr ganzes Leben im Larvenstadium, anstatt die üblichen Entwicklungsstufen zum ausgewachsenen Amphibium zu durchlaufen, was ihr eigenartiges Aussehen erklärt. Bei einer Länge von etwa 23 bis 28 Zentimetern bilden Kopf und Rumpf eine schlanke Linie, auffällig sind vor allem die am Hinterkopf angesetzen Kiemenäste. In freier Wildbahn bewegt sich das Farbspektrum der Tiere von grau bis braun, doch spezielle Züchtungen bringen auch andere Farbvarianten hervor, darunter helle, teilweise fast weiße Tiere mit leuchtend roten Kiemenästen, die mit ihrem dadurch besonders seltsamen Aussehen stets große Aufmerksamkeit erregen.    [...mehr]



Autor: Babette

Urzeitkrebse: Jeder kennt sie, viele haben sie schon mal gehalten, aber eigentlich weiß man recht wenig über sie.

Gestern sah ich einen Bericht auf RTL 2 über die kleinen Urzeitkrebschen. Ich dachte mir, dass das doch mal ein netter Bericht für diesen Haustier-Blog wäre. Denn immerhin kennt die kleinen Krebse so ziemlich jeder. Ganz oft gab es die kleinen Haustiere nämlich in Zeitschriften als Beilage. Man hat sie dann nach Anleitung in ein Glas geschüttet und auf’s schlüpfen gewartet. Doch ganz so einfach funktioniert das Züchten von Urzeitkrebsen dann doch nicht- zumindest wenn man es richtig machen möchte.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Die Aquaristik wird immer beliebter. Kein Wunder, die Bewohner machen keinen Lärm und müssen nicht ausgeführt werden. Jedoch sind besonders kleine Becken mit 30 Litern oder weniger nicht für Zierfische geeignet, da es schwierig ist, die Wasserwerte stabil zu halten. Eine Alternative sind Garnelen, die sich auch in einem kleinen Reich wohl fühlen.

Es ist auch gar nicht so schwierig ein Garnelenbecken erfolgreich zu führen, sofern man Schritt für Schritt vorgeht. Am Anfang steht natürlich die Einrichtung, welche ähnlich wie die eines Aquariums aussieht. Ein lichtgeschützter, stabiler Standort, um das Algenwachstum zu vermeiden und eine Schicht Kies über dem Nährboden der Pflanzen sind dabei die Grundsteine. Wichtig dabei ist lediglich eine feine Körnung (ca. 1-4 mm) des speziellen (unschädlichen) Aquarienkies, der vor dem Einsetzen mit klarem Wasser gewaschen wird.

garnele © flickr /  _oo Markus oo_

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Autor: Daniel

Wüstenrennmäuse verzaubern mit ihrem putzigen Aussehen schnell jeden Besucher einer Zoohandlung. Bevor man sich die kleinen Nager jedoch vorschnell nach Hause holt, gibt es ein paar Kleinigkeiten zu bedenken. Was vor und nach dem Kauf wichtig ist, verraten wir hier.

Wüstenrennmäuse gehören zu einer Nagergattung, deren diverse Arten auch unter den Namen Rennmäuse, Rennratten, Sandmäuse oder Wüstenmäuse gelistet werden. Von diesen Arten werden einige nur als Schädlinge und Krankheitsüberträger betrachtet, während andere – wie die Persische, die Libysche oder die Mongolische Rennmaus – sich der zunehmenden Beliebtheit als Haustiere erfreuen.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Neben Meerschweinchen und Co schickt sich nun eine kleine Wühlmaus aus Asien an die Herzen der Nagetierfans zu erobern: Der graue Steppenlemming. Verständlich, ist er doch freundlich und leicht zu halten.

Der Name kommt auch nicht von ungefähr, da sich die Lemminge perfekt an das raue Klima angepasst haben. So verbringen sie die meiste Zeit ihres Lebens in unterirdischen Gängen, welche sie vor den langen Winter und vor allem vor Fressfeinden schützt.

Lemming © flickr / Jar0d

Die haben sie in der Wohnung natürlich nicht zu fürchten, aber dennoch benötigen sie einige Standarts, um glücklich zu werden. Am wichtigsten ist die Unterkunft. Geeignet ist ein Aquarium mit Gitterdeckel oder ein gut belüftetes Terrarium. Die Maße von 100 x 40 cm sollten dabei nicht unterschritten werden. Als Bodengrund eignet sich handelsübliche Einstreu oder auch Zweige, beides wird jedoch mit Heu oder Stroh gepolstert und so wohnlich gemacht. Unerlässlich sind Kleintier-Tunnel, in denen sich die agilen Nagetiere verstecken können. Eine zusätzliche Etage lediglich zum füttern und ein in einer ruhigen Ecke aufgestelltes Schlafhaus machen die Behausung zu einem Luxus Hotel.
Als Futter sind frische Pflanzen, Gräser und Wildkräuter bestens geeignet. Zur Abwechslung können auch mal Mehlwürmer oder Quark gegeben werden; dies aber bitte in größeren Abständen.
Das wichtigste aber ist die Gruppenhaltung. Alleine verkümmern Lemminge sehr schnell, da sie auch in der Natur in großen Familienbanden leben. Nun muss aber nicht gleich eine Horde her. Für Anfänger eignen sich zwei Weibchen am besten. Zwei Männchen sind aufgrund entstehender Rangkämpfe schwerer zu halten. Eine gemischt geschlechtliche Haltung ist nur dann empfehlenswert, wenn schon ein neues Zuhause für den Nachwuchs feststeht, da sie sich rasant vermehren.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Einige Aquarienbesitzer glauben, dass das Wasser den Lärm von den Fischen fern hält. Doch leider ist dies ein fataler Irrglaube.

Amerikanische Wissenschaftler haben nämlich Goldfische untersucht und festgestellt, dass sich vor allem die Schwingungen rhythmischer Bässe auf das Wasser übertragen und die Zierfische sehr stresst. Ähnlich schädlich sind lauter Baulärm, auf Dauer eingesetzte laute Haushaltsgeräte und extremer Straßenlärm.
Auch wenn man es nicht vermuten mag, haben Fische ein sehr gutes Gehör. Der Grund dafür ist die Schwimmblase, die die Schwingungen aufnimmt und verstärkt an das Innenohr leitet. Dadurch erleiden sie schon nach zehn Minuten Lärm einen Hörschaden, der es ihnen unmöglich macht, leise Geräusche wahrzunehmen. Zwar besitzen sie die Fähigkeit, abgestorbenen Hörzellen zu regenerieren, sodass das Hörvermögen nach etwa drei Wochen wieder hergestellt ist, doch verursacht Lärm ernst zunehmende Schäden.

fish © flickr / Jeff Kubina

Sind sie dem Lärm auf Dauer ausgesetzt, ist es nicht selten, dass das Innenohr zerstört wird. Sollten die Fische im Aquarium unruhig sind, sich bekämpfen, gegen die Beckenwände schwimmen oder selten bzw. unkontrolliert Futter aufnehmen, müssen nicht unbedingt schwerwiegende Krankheiten oder Haltungsfehler vorliegen, es kann auch einfach an dem Lärmpegel im Zimmer liegen.

Ist dieser nicht überwiegend laut, kann auch die Aquarientechnik schuld sein. Das dauerhafte rauschen von Filter oder Pumpe kann besonders Lärmempfindliche Fische wie Karpfen, Welse und Schmerlen auf die Dauer schädigen. Um diesem Vorzubeugen, sollte besonderes Wert auf eine leise Umgebung und geräuscharme Technik gelegt werden. So ist sichergestellt, dass die Freude am Aquarium lange erhalten bleibt und sich auch die Fische wohl fühlen.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Die Einrichtung eines Gesellschaftsaquariums ist nur der erste Teil. Der zweite und wichtigste besteht darin, es zu Unterhalten und somit das Gleichgewicht zu erhalten

Je nach Größe des Beckens variiert die Zeit, die investiert werden muss. Die verschiedenen Arbeitsschritte gleichen sich jedoch, wobei sie in unterschiedlichen Abständen ausgeführt werden müssen.
Die tägliche Fütterung ist dabei der erste Schritt. In der Regel genügt Flockenfutter, aber manche Zierfische mögen lieber Fost- bzw. Lebendfutter. Hier auf die individuellen Vorlieben der Tiere achten, damit auch jeder satt wird. Damit auch die Pflanzen gedeihen, sollte unter Umständen täglich oder wöchentlich Flüssigdünger ins Wasser gegeben werden. Im Zoofachhandel gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Düngern, die für das Aquarium geeignet sind. Damit sich Algen und Co. nicht ungehindert ausbreiten ist zum Abschluss der täglichen Pflege eine Sichtkontrolle angesagt, was während der Fütterung geschehen kann, um zu beobachten, ob auch alle Zierfische genügend Futter abbekommen.

aqua1 © flickr / jimg944

Einmal wöchentlich sollte ein Teilwasserwechsel durchgeführt werden, um das Wasser von Verunreinigungen zu befreien. Ist ein Teil der Scheibe freigelegt, kann diese auch gleich gereinigt werden. Dies ist notwendig, um den Algenwuchs einzudämmen, bzw. gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Einmal im Monat werden schließlich die Pflanzen einmal genau unter die Lupe genommen. Bei Bedarf werden sie dann ausgedünnt und zurückgeschnitten. Abgestorbene Blätter sollten nebenbei immer mal wieder entfernt werden. Damit der Sauerstoffgehalt ständig gleich bleibt, darf auch das Filtermaterial nicht vergessen werden. Dies sollte neben den Pflanzen auch einmal im Monat kontrolliert und unter Umständen ausgetauscht werden.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Entscheidet man sich für die Haltung von Rennmäusen, kann man einen herkömmlichen wählen oder aber ein Aquarium. Je nachdem, gibt es für beides Vor- und Nachteile.

Grundlegend ist natürlich die Größe. Da die Nagetiere niemals allein gehalten werden sollten, muss die Behausung mindestens 60x30x30 cm groß sein. Da sie aber auch zugleich sehr aktiv sind, ist es besser lieber ein paar Zentimeter mehr einzuplanen. Empfohlen werden Maße von 100x50x50 cm.
Fällt die Wahl aber auf einen Käfig, kann man bei gleichem Volumen mehr Platz herausholen. So kann er zum Beispiel ein wenig höher sein. Durch das einlegen von Brettern entstehen mehrere Ebenen, auf denen die Rennmäuse herumtollen können. Da sie auch gern klettern, können als Treppen ungespritzte Hölzer stabil angebracht werden. So haben sie auch gleichzeitig Bewegung. Ein weiterer Vorteil ist die gute Durchlüftung. Durch die Gitterstäbe, deren Abstand nicht mehr als 1 cm betragen sollte, kommt genug Luft herein.

rennmaus © flickr / kruemi

Dies kann bei einem Aquarium zum Problem werden. Hier kann sich bei Verschmutzungen das Klima verschlechtern. Um dies zu verhindern, sollten flache Aquarien gewählt werden, dessen Höhe nicht über der Breite liegt. Allerdings kann der Lebensraum hier natürlicher gestaltet werden. Ist die Einstreu sehr hoch, können die Bewohner Höhlen und Tunnel graben, wodurch auch die Umgebung nicht beschmutzt wird. Ein Nachteil ist aber, dass die Futternäpfe oft zugescharrt oder verunreinigt werden. Hier ist dann häufiges kontrollieren unerlässlich. Am wichtigsten ist aber, die Abdeckung ausbruchssicher zu halten. Geeignet dafür sind Gitterdeckel, die unter Umständen noch nachgerüstet werden können.

Bevor man sich aber für eine Art entscheidet, sollte man das Gespräch mit erfahrenen Haltern suchen
und sich beraten lassen, wie man die individuellen Probleme umgehen kann.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Schildkröten sind als Haustier sehr beliebt. Eine der schönsten ist mit ihrem roten Steifen im Gesicht, der ihr auch den Namen verlieh, ist die Rotwangenschmuckschildkröte. Sie besitzt aber auch ein paar Eigenschaften, mit denen sie sich perfekt an ihr Heimatklima angepasst hat.

Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika. Doch da sie langsamer auskühlen als andere Schildkröten und sich auch auf höhere Temperaturen aufheizen können und so länger im kalten Wasser aktiv sind, haben sie sich auch Lebensräume in Südeuropa erobert. Zwar gibt es in Deutschland durch ausgesetzte Tiere auch eine Wildpopulation, aber im Grund fühlen sie sich im Aquarium wohler.
Bei der Tierhaltung ist die richtige Größe des Beckens wichtigsten. Da sie sehr schnell wachsen, muss diese unbedingt anhand der Maße des ausgewachsenen Tieres berechnet werden. Dabei gilt eine siebenfache Länge und dreimalige Breite des größten Tieres. Am besten lieber eine Nummer zu groß als zu klein wählen. Die Mindestgröße bei einer ausgewachsenen Schildkröte (ab 5 Jahren) liegt bei Männchen bei etwa 25 cm, Weibchen sind 10cm größer.

turtle © flickr / Clearly Ambiguous

Da sie wechselwarme Tiere sind, also ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren können, ist ein UV Strahler über dem Trockenbereich unerlässlich. Dieser sollte natürlich nicht den ganzen Bereich ausfüllen, da sonst Überhitzungsgefahr droht. Am besten schafft man einen Sonnenplatz, auf dem auch mehrere Tiere Platz haben und lässt ein wenig Raum ohne Wärmequelle.
Im Aquaterrarium sind sie besonders anfällig für geschwollene Augenlider, was entweder an verschmutztem Wasser oder Vitamin A Mangel liegt. Dagegen hilft ein Wasserwechsel und Vitamin Präparate. Das Vorsichtige abtupfen mit einem weichen Tuch, das vorher in ein Aufguss aus Kamillenblüten getaucht wurde, lindert die Beschwerden zusätzlich.    [...mehr]


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