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Der Markt für Versicherung in Punkto Haustiere ist noch nicht sehr lange erschlossen, aber der Trend geht dort hin. In anderen Ländern gibt es die Versicherungen schon lange. Doch ist das wirklich sinnvoll?
Was auch immer wir für unsere Haustiere zahlen, da summiert sich so einiges zusammen. Kleinvieh macht viel Mist, abgesehen von Exkrementen. Das Futter allein wird immer teurer und dann kommt noch der Tierarzt. Das macht sich im monatlichen Budget meist deutlich bemerkbar.

Verbraucherschützer raten von Tierversicherungen ab
Da sind Notfälle, Impfungen gegen alles Mögliche und entsprechende Arzneimittel. Der Gesamtbetrag Bundesweit beläuft sich auf ungefähr 14 Millionen Euro jährlich.
Es gibt bereits ab 15 Euro im Monat Haustierversicherungen. Aber Verbraucherschützer warnen: Das Kleingedruckte dieser Versicherungen ist undurchsichtig und dadurch ist man sich gar nicht bewusst, dass vieles nicht bezahlt wird. Impfungen müssen oftmals selbst bezahlt werden und diese gehen schon tief ins Portemonnaie.
Und es gibt fast unendlich erscheinende Unterschiede. Ist es eine Haustier, darf es auch raus? Wie alt ist das Tier? Und so weiter …
Eigentlich, so das Urteil der Verbraucherschützer, lohnt sich die Versicherung nur für Spezialfälle. So ist ein kleiner Sparsocken vermutlich die bessere Variante. [...mehr]
Viele Besitzer eines Haustieres gewinnen den Schutzbefohlenen so lieb wie ein eigenes Kind. Und das, im Gegensatz zur teilweise übertriebenen Fürsorgekomplex der Tierheime, zu Recht. Schließlich haben sie mit dem Tier die Verantwortung für ein Leben, das kann man nicht so einfach beiseiteschieben.
Das Problem ist nur, dass Tiere eben echte Lebewesen sind. Bei all der Werbung und der Gleichschaltung im Fernsehen vergisst man leicht, dass auch Haustiere einen erheblichen Aufwand in der Pflege bedeuten können. Das heißt konkret: Im Falle einer Krankheit des Tieres steht man schnell vor der Wahl: Viel Geld zahlen, oder einschläfern lassen?
Das gilt insbesondere, wenn das Tier ein Problem mit dem Herzen hat. Dieses radikale Denken ist jedoch in den meisten Fällen übertrieben. Schließlich muss keine Katze eingeschläfert werden, nur weil ihr Herz auf dem Röntgenschirm flackert. Die ärztlichen Ratgeber sprechen zwar immer davon, dass zuerst eine 500 Euro teure Untersuchung stattfinden müsse, um die genau Behandlungsweise des Tieres z.B. bei Kastration und ähnlichen Eingriffen bestimmen zu können, dies ist jedoch nicht unbedingt notwendig.
Bei der Kastration ist vor allem wichtig, dass dem behandelnden Arzt der Verdacht auf das Herzproblem bekannt ist. Dann sollte man sich mit ihm auseinandersetzen, ob eine so teure Untersuchung wirklich notwendig ist und ruhig auch anmerken, dass man nicht das Geld dazu habe. Schließlich geht es vor allem um die Dosierung der Beruhigungsmittel, bei zu hoher Dosis können die nämlich eine Katze oder auch einen Hund mit schwachem Herzen umbringen.
Abgesehen von der Operationssituation ist ein Tier mit schwächerem Herzen nur aufgeschmissen, wenn das Herrchen nicht auf den besonderen Status seines Schutzbefohlenen eingeht. So sind Hauskatzen am wenigsten gefährdet, sie spielen zwar sehr gerne, doch mit ausreichend Zuneigung und einem warmen Platz zum Schlafen und fettarmer Ernährung sollte sich ihr Leben relativ herzschonend gestalten. Für einen Hund ist es andersherum, der muss raus, aber sollte mit einem Herzproblem auf dem Land wohnen, weil die Stadtluft – genau wie beim Menschen – nicht gesund für seine Lungen ist und das Herz da mehr Arbeit verrichten muss.
Also – wenn ihr darauf eingeht und Eure Tiere gut behandelt, besteht eine gute Chance, dass sie trotz Herzproblemen ein langes Leben haben werden!
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Kaum von der Arbeit wird man schwanzwedelnd von seinem Hund freudig begrüßt. Er springt hoch, schüttelt sich einmal – und der Boden ist voller Haare.
Einmal über den Rücken gefahren und man hat ein Büschel des doch eigentlich vollen Felles in der Hand. Flöhe? Milben? Oder gar eine ernste Krankheit???
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Jeder Besitzer eines Haustieres möchte dass es seinem Liebling gut geht. Wie auch Erwachsene können Tiere an Depressionen leiden und benötigen die Hilfe eines geeigneten Psychologen. Das Ziel ist ein ideales miteinander Leben von Mensch und Vierbeinern oder anderen kleinen Wesen zu schaffen.
Mittlerweile hat sich der Berufszweig der Tierpsychologen immer mehr entwickelt, sehr zum Vorteil der Menschen, die sich um ihre Schützlinge sorgen. Es gibt bereits für verschiedene Tierarten einen speziellen Therapeuten. Ursprünglich ist der Tierpsychologie ein Bestandteil de Studiums der Tiermedizin und nicht vollwertig als Ausbildung gegeben. Das heißt derzeit gibt es gar keine Diplom-Tierpsychologen in Deutschland und die Bezeichnung Diplom darf nur von Absolventen des Studiums Psychologie verwendet werden.
Sucht man einen passenden und qualifizierten Fachmann oder Fachfrau, so wird es sicher eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Wenn Sie glauben den richtigen Fachkundigen gefunden zu haben, sollten Sie sich dennoch von dessen Qualifikationen im Bereich Tierpsychologie überzeugen. Es gibt auf dem Markt leider genügend selbst ernannte Therapeuten, die aber gar keine konkrete Ausbildung haben. Das Haustier sollte ich jedem Fall in gute Hände gegeben werde, denn Sie gehen wahrscheinlich auch nur zum Facharzt Ihres Vertrauens. Generell muss zwischen Tierhalter und Tierpsychologen eine gute Vertrauensbasis und Zusammenarbeit bestehen, da sich der Patient nicht selbst über Beschwerden äußern kann.
Es kann einige Gründe geben, warum sich ein Tier scheinbar krank fühlt. Es ist ähnlich wie bei Menschen. Wenn wir uns einsam fühlen und keine Zuneigung bekommen, dann wirken wir auch kränklich, oder wenn wir zum Beispiel Schmerzen haben.
Ein anderer Grund kann natürlich auch an der eventuellen Vernachlässigung in der vorherigen Familie liegen, oder auch an nicht artengerechter Haltung. Sie freuen sich auf ein neues Haustier aus dem Heim und das arme Ding wirkt nur wie ein Häufchen Elend. In dem Fall kann ein Therapeut Ihnen eine Hilfe sein um den kleinen Patienten aufzupäppeln.
Mit der fachkundigen Unterstützung können die Verhaltens-Auffälligkeiten bei Hunden, Katzen und Co schnellstmöglich zum erwünschten Erfolg führen und zur besseren Lebensqualität der Tiere beitragen. Auch wenn es keinen belegbaren Tierpsychologen mit Diplomtitel gibt, kann ein Therapeut dieser Art Ihrem Liebling vielleicht dennoch bei der Genesung helfen. Nur sollten Sie nicht auf Wunderheilung hoffen, denn wirklich verstehen kann ein Mensch die Tiere nicht.
Das Honorar und die erbrachten Leistungen sollten vor Beginn einer möglichen Therapie erfolgen, denn sonst kann es im Nachhinein ganz schön teuer werden. [...mehr]
Sowohl Hunde als auch Katzen können von ihnen befallen werden: Ohrmilben – hochansteckend und qualvoll für das Tier. Darum ist es wichtig, Ohrmilben frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um eitrige Infektionen zu vermeiden.
Die Ohrmilben leben – wie der Name es vermuten lässt – im Ohr, genauer gesagt in im äußeren Gehörgang bzw. der inneren Ohrmuschel. Wie viele Parasiten stechen sie winzige Löcher in die Haut und ernähren sich von der austretenden Lymphflüssigkeit. Diese Reaktion verursacht beim Tier einen höllischen Juckreiz und es tritt eine erhöhte Menge an Ohrenschmalz auf. Durch heftiges Kratzen verstärkt entzündet sich der Gehörgang und es entstehen eitrige Infektionen. Spätestens das verstärkte Absondern von rötlich-braunem bis schwarzem Ohrenschmalz sollte dem Herrchen auffallen.
Bemerkt man bei seinem Haustier Ohrmilben, sollte man mit ihm auf jeden Fall zum Tierarzt gehen. Hält man mehrere Hunde und Katzen in engem Kontakt beieinander, sollte man die betroffenen Tiere ebenfalls mit zum Tierarzt nehmen und prophylaktisch behandeln lassen, da Ohrmilben bei Körperkontakt schnell auf andere Tiere übergreifen können. Der Tierarzt reinigt die Ohren zuerst gründlich und behandelt sie in einer zweiwöchigen Therapie mit speziellen Präparaten, welche die Milben abtöten. Bei Katzen ist auch die Behandlung mit einem antiparasitären Wirkstoff möglich, welcher nach einer Woche erneut injiziert werden muss.
Generell gilt: Je früher man die Infektion mit Ohrmilben bemerkt, desto glimpflicher verläuft sie für das Tier. Im Übrigen gilt das auch für so gut wie alle anderen Hunde- und Katzenkrankheiten. [...mehr]





