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Autor: Daniel

Wer zu Hause Diskusfische halten möchte, muss wie bei jedem anderen Haustier auch auf die Bedürfnisse seiner nassen Mitbewohner eingehen und ihnen das Leben im Aquarium so angenehm wie möglich gestalten.

Ausreichend Platz und eine adäquate Einrichtung in ihrem Heim sind die wichtigsten Voraussetzungen, will man erfolgreich Diskusfische halten. Der Fachberater im Zoohandel ist hier natürlich der erste Ansprechpartner, der spätestens beim Kauf der oft als edelste aller Süßwasserzierfische geltenden Tiere über die nötigen Voraussetzungen informieren sollte. Besser noch ist es aber, sich mit genügend Zeit in die Thematik einzulesen, damit das Einrichten des Aquariums unter Zeitdruck nicht zu einer hektischen Angelegenheit gerät.    [...mehr]



Autor: Daniel

Guppy - der beliebteste Aquariumfisch©flickr/judhi

Der Guppy zählt zu den beliebtesten Süßwasser-Aquarienfischen, was sich wohl auf seine Gebärfreudigkeit zurückführen lässt. Wenn die Zierfische artgerecht gehalten werden, kann man das Wunder der Geburt hautnah miterleben.

Seinen Namen verdankt der Fisch einem gewissen Robert John Lechmere Guppy, der 1866 mehreren englischen Museen Fische dieser Art, die er übrigens in Trinidad gesammelt hat, zukommen ließ.

Beheimatet ist der Guppy im Amazonas in Südamerika. Häufig werden sie ihn auch unter dem Namen Neozoon finden. Dieser Name wird Tiergruppen gegeben, die direkt oder indirekt durch den Menschen in andere Gebiete gebracht wurden.

Diese Fischart ist Allesfresser und ernährt sich in der Natur häufig von Stechmückenlarven. Im Aquarium fressen sie sowohl Frisch- als auch Tiefkühlfutter. Umso abwechslungsreicher sie die Nahrung gestalten, desto mehr Freude werden sie an den tollen Farben der Fische haben.

Guppy-Weibchen werden bereits im Alter von drei Monaten geschlechtsreif, so dass man Acht geben muss um noch Herr der Lage zu bleiben. Der Guppy bringt bis heute eine riesige Fülle an Formen, Mustern und Farben hervor. Experten meinen, dass das auch noch ausbaufähig ist.

Guppys sind also ideal für das häusliche Aquarium und werden ihnen und ihrer Familie viel Freude bereiten.    [...mehr]



Autor: Daniel

Wie es der Name schon sagt, ist ein Meerwasseraquarium die Nachbildung eines Meeres im Kleinen, meist eines Riffausschnittes in der heimischen Wohnung.

Die oft sehr speziellen Bedingungen, die den Lebensraum der empfindlichen Spezialisten bestimmen, die Meereslebewesen meist sind, zuhause im Wohnzimmer nachzubilden, ist nicht ganz einfach. Auch muss einiger Aufwand getrieben werden, um das empfindliche Gleichgewicht in den beengten Behältnissen auch stabil zu erhalten und das erfordert neben einem gehörigen Einsatz an Technik auch Erfahrung, Zeit und eine ganze Menge Geld – belohnt den Aquarianer dafür aber auch auf eine ganz besondere Art und Weise mir ein Einblick in der Welt und Mechanismen unter dem Meeresspiegel, den so auch Taucher nicht bekommen.

Meerwasserfisch © flickr / JennyHuang

Um das fernab vom Meer das benötige Meerwasser zu bekommen, kann man Leitungswasser mit speziellen Meersalzmischungen versetzen, bis die gewünschte Konzentrations- oder Dichtegrad erreicht ist, dass ist die einfachste und billigste Lösung. Zu dem ist das Salz in Säcken problemlos lagerbar, es gibt aber auch flüssige Konzentrate. Im Gegensatz zum Süßwasseraquarium wird hier auch kein regelmäßiger Wasseraustausch durchgeführt, so dass sich die Kosten für das Salzwasser vorher überschauen lassen.

Mit einem Aräometer oder Dichtemesser kann man den Salzgehalt bestimmen und auch fortlaufend beobachten, denn durch Verdunstung wird langfristig die Konzentration im Wasser steigen, dann muss “aufgefüllt” werden. Besondere Beachtung benötigt im kleinen abgegrenzten System die Wasserchemie, da sie in der Natur sehr viel geringeren Schwankungen ausgesetzt ist. Neben Salzgehalt, organischem Material und pH-Wert spielen im Meerwasser noch zahlreiche andere Stoffe eine wichtige Rolle, da die Veränderung des pH-Wertes zum Beispiel auch die Lösbarkeit anderer Stoffe entscheidend beeinflussen kann. Und ohne regelmäßigen Wassertausch muss man diese Werte genau im Auge behalten, will man das es den Schützlingen gut geht. Für Riffbildenden Korallen zum Beispiel ist ein ausreichendes Angebot an Calciumverbindungen überlebenswichtig, das Angebot wird aber stark von pH-Wert und CO2-Gehalt im Becken beeinflusst.
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