» Hundeerziehung


Autor: Robert

Viele Hundebesitzer gehen mit dem Loben oder Tadeln ihres Vierbeiners zu unbewusst um. Wichtig ist zu bedenken, dass das Tier ein Lob immer mit dem Verhalten, das er unmittelbar zuvor gezeigt hat, verbindet.

Liegender Hund © FlickrStorm / Giuseppe Boqnanni

Daher ist unbedingt darauf zu achten, dass der exakte zeitliche Zusammenhang zwischen Lob oder Tadel und des Verhaltens eingehalten wird. Ansonsten ist dem Hund wenig geholfen, da bei nicht Berücksichtigung oft genau das Gegenteil erzielt wird.

Wenn der Hund zum Beispiel vor etwas ihm Unbekannten Angst hat, tendieren viele Hundebesitzer dazu, dem Tier die Angst durch Streicheleinheiten zu nehmen. Der Vierbeiner sieht darin aber eine Bestätigung seines unsicheren Verhaltens und wird dieses beibehalten.

Richtigerweise sollte das Tier mit der Angst (z.B. irgendein Gegenstand) konfrontiert werden, indem man mit ihm entspannt hingeht. Dadurch signalisiert der Besitzer Entwarnung.

Wichtig ist auch, dass der Hund für sein ängstliches oder unsicheres Verhalten niemals bestraft wird! Wenn ein Hund erst nach mehrmaligem Rufen zu seinem Besitzer kommt, sollten sie ihn weder laut verbal beschimpfen oder sonst wie tadeln. Der Hund assoziiert in diesem Falle mit dem Zurückkommen zum Besitzer nichts Gutes und wird dieses auch in Zukunft immer weniger gerne tun.    [...mehr]



Autor: Daniel

Hund und Katze (c) flickr.com / Yukari*

Dass zwischen Hunden und Katzen oft Konfrontationen entstehen ist weitläufig bekannt. Wieso das aber so ist, wissen nur die wenigsten. Es ist eben einfach so – eine angeborene Erbfeindschaft, weiter nichts. Oder ist da doch mehr Geheimniskrämerei dabei, als so mancher vermuten will? Und wie kommt es, dass lange Zeit in einem Haus gehaltene Hunde und Katzen sich mit der Zeit trotzdem gut verstehen?

Als erstes muss ich eine Sache klarstellen: Es ist schlichtweg irrgläubig, zu behaupten, die angebliche Feindschaft zwischen Hunden und Katzen beruhe sich auf genetischen Festlegungen. Hunde und Katzen haben einander keinerlei Vorurteile, im Gegenteil – oft sehen sie eine/n unbekannte Katze/Hund einfach als Artgenossen an. Aber da liegt gleichzeitig auch das Problem: Obwohl sich die beiden Tiere äußerlich relativ ähnlich sehen, haben sie doch ein vollkommen voneinander verschiedenes Kommunikationsverhalten. Schuld an Konflikten ist also in aller Regel nicht der angeborene Instinkt, sondern die angeborene Körpersprache.

Rennt der Hund beispielsweise in der Absicht, mit ihr zu spielen, wild auf die Katze zu, hält diese das für einen Angriff und sucht schnellstmöglich das Weite. Im Hund weckt das Verhalten der Katze wiederrum den Jagdinstinkt und er rennt ihr hinterher. Und schon haben wir den ersten Konflikt. Genauso ist das bei vielen Schwanzgesten. Schwanzwedeln bedeutet beispielsweise beim Hund Freude und Erwartung, bei der Katze jedoch Agressivität. Ein erhobener Schwanz wiederrum signalisiert der Katze Freude, dem Hund jedoch Agressivität. Wie man schnell sieht, existieren also bei vielen Tierarten, besonders allerdings bei Hund und Katze, unzählige Kommunikationsbarrieren. Unüberwindbar sind diese aber nicht. In der Regel gewöhnen sich die Tiere durch gemeinsames Halten mit der Zeit aneinander und es sollten kaum noch Probleme auftreten. Das Herrchen benötigt da allerdings vor allem eins: Geduld.    [...mehr]


Seite 3 von 3«123