» Zwergkaninchen
Die Zahl an Kleintieren in den deutschen Haushalten ist immens groß, da die niedlichen Nager nicht nur Kindern Freude machen. Ob Kaninchen, Hamster oder Mäuse, die possierlichen Tiere bringen eine Menge Abwechslung in den Alltag.
Das Gute ist, dass die Haltung von Kleintieren in einem Käfig nicht dem Vermieter gemeldet werden muss. So lange keine Belästigung für andere Bewohner des Hauses von dem Mitbewohner bzw. den Mitbewohnern ausgeht, können Hamster und Co. als Spielgefährten ins Haus geholt werden.
Kleintiere und Käfighaltung
Prinzipiell sollten Kleintiere in einem Käfig gehalten werden. Jedoch ist keines von ihnen glücklich, wenn es allein gehalten wird. Meerschweinchen, Wellensittiche, Kaninchen, Mäuse und Co. sind sehr gesellige Zeitgenossen und sollten möglichst nicht allein einen Käfig bewohnen. Eine Ausnahme bilden hierbei Hamster, die nicht in Gruppen gehalten werden sollten. Hamster sind in der Regel Einzelgänger und dulden nur für den kurzen Moment der Fortpflanzung einen Artgenossen. [...mehr]
Frühling, Sonne und Wärme lassen das Grün in der Natur sprießen. keine Frage, das auch ihr Kaninchen dieses Wetter genießen will. Bauen sie doch einen Kaninchen/Meerschweinchen-Auslauf einfach selber, bevor sie einen teuren kaufen.
Dass Zwergkaninchen gern hoppeln und hüpfen ist ja nichts neues und auch Meerschweinchen liebes es, frisches Gras zu nagen und ihre Nase in die milde Luft zu halten.
Auch wenn die Käfighaltung der unterschiedlichsten Nager heutzutage ja weitestgehend völlig legitim ist (sofern sie artgerecht ist) freut sich jedes Tier, wenn es
mal an die Luft kann.
Natürlich können sie in einen Tierfachhandel gehen und viel Geld für einen Fertigauslauf ausgeben. Sie können auch, sofern ihr handwerkliches Geschick es erlaubt, den Hasenauslauf selber bauen.
Das spart nicht nur Geld, sie können den Nagerauslauf auch ganz individuell nach ihren eigenen Ideen bauen. Achten sie nur darauf, dass das Maschendraht nicht zu grobmaschig und scharfkantig ist. Die Sicherheit ist oberstes gebot, damit sich ihr Nager nicht verletzten kann.
Wie auch immer sie das Freilaufgehege für ihr Zwergkaninchen oder ihr Meerschweinchen gestalten, dürfen sie nicht die Gefahren vergessen, die in der freien Natur lauern. Denn nur ein
sicherer Auslauf für Nager ist ein guter Auslauf.
Gerade Kaninchen und Nager sind bei Greifvögeln gern gesehene Beute. Und auch Katzen folgen ihrem Instinkt und machen jagd auf die kleinen Tierchen. Ähnlich verhält es sich mit Hunden. Zwar ist ihr Jagdinstinkt mitunter nicht so ausgeprägt, aber sicher sein kann man sich nie.
Denn ist beinah unmöglich, die Kleintiere immer im Auge zu haben, ganz egal, wie sehr man auch gewillt ist und sich um selbiges bemüht. Daher muss das Gehege so aufgestellt werden, dass kein Tier es umkippen kann. Auch nach oben muss das Freigehege gegen Angreifer aus der Luft geschützt sein. Was sich aber relativ leicht realisieren lässt, indem sie auch auf der Oberseite des Geheges den Maschendrahtzaun anbringen.
Bieten sie ihrem Nager auch die Möglichkeit sich zu versteckten und stellen sie ein entsprechendes Häuschen im Freigehege auf, sollte ein allzu neugieriger Hund oder eine interessierte Katze mal vor dem Auslauf Stellung beziehen, kann sich ihr Tier darin verstecken und sie ersparen ihm die Ängste, die es empfindet wenn der Feind quasi vor der Tür sitzt und lauert.
Wichtig ist auch, dass ihr Tier vor Überhitzung schützen und immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung steht. [...mehr]
Für Hundehalter ist es ganz selbstverständlich, dass man sich mit ihm beschäftigt und ihn Rasse gerecht fordert und auslastet. Auch Katzenhalter tun das. Alles andere würde über früher oder lang auch zu massiven Problemen im Zusammenleben führen. 
Was aber sagen die zahllosen Nager, die ein deutschen Käfigen leben??
Sind sie immer glücklich und zufrieden?
Auch sie brauchen geistige Ansprache und Beschäftigung,denn das gehört zur verantwortungsbewussten Tierpflege dazu. Sie können sich zwar nicht äußern, wenn sie unglücklich sind, aber das sollte bei weitem kein Grund sein, über die Bedürfnisse der Kleinen hinwegzusehen.
Denn für das Nagerglück können sie neben artgerechter Ernährung noch viel mehr tun. den nur zum Fressnapf zu laufen und wieder zurück ist schon fast ein Verbrechen, welches man an den kleinen Tierchen vergeht.
Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach;
- Sie können alte Schuhkartons oder die Rollen vom Toilettenpapier in den Käfig tun, legen sie Leckerchen hinein. Kein Nager wird sich das 2x sagen lassen und diese Objekte sofort neugierig untersuchen.
- Verteilen sie das Futter im ganzen Käfig (aber nur im sauberen Käfig, so das das Futter frei von Kot und Urin ist!) und verschaffen sie dem Nager so zusätzliche Bewegung.
- Schnappen sie sich alte Handtücher, gerade Meerschweinchen lieben es, sich aus Ihnen Höhlen zu bauen. Achten sie aber darauf, dass sie nicht zernagt werden und sich ihr Tier auf keinen Fall daran verletzten oder gar ersticken kann.
Auch den Käfig der Kleintiere selber können sie interessant herrichten;
- indem sie Futterspieße von herab runterhängen, ihr Nager wird sich ein wenig anstrengen müssen um die beliebte Leckerei erreichen und naschen zu können.
- Spiesen sie Obst und Gemüse auf Metallhalter, diese gibt es einzig zu dem Zweck auch extra im Zoofachgeschäft. Hoch in der Gunst stehen auch Trockenkräuter. Diese gibt es in allen Varianten und Geschmacksrichtungen ebenfalls im Zoofachhandel.
- Sammeln sie Zweige von Obstbäumen, trocken sie sie Kopfüber aufgehangen (mindestens 6 Wochen lang) und hängen sie dann gebündelt kopfüber ins Gehege oder den Käfig. Auch hier wird ihr Nager meist keine Anstrengung scheuen, den begehrten Ast zu erreichen.
- Es gibt Futterbälle, in welchen sie Trockenobst legen können, ihr Nager muss einige Mühe aufbringen, dass Obst zu erreichen und fressen zu können. Aber auch Heu und Trockenkräuter sind darin gut aufgehoben, wenn sie ihren Nager beschäftigen wollen. Nager lieben Kräuter, denn sie riechen äußert interessant und schmecken gut, schließlich gehören sie ihren Grundahrungsmitteln.
Seien sie ihrem Meerschweinchen, ihrem Kaninchen etc.pp nicht böse, wenn es nicht sofort versteht, was sie vom ihm möchten. Meist wird es von ganz alleine - in einem ruhigen Moment – entdecken, was sie ihm in den Käfig gehangen oder gelegt haben.
Die meisten Nager sind anfangs einfach zu scheu – was in ihrer Natur liegt, also ganz verständlich ist – um das fremde Objekt sofort zu untersuchen, aber früher oder später wird ihre Neugier siegen und sie werden mit Freude entdecken, was sie ihm gutes zugedacht haben. [...mehr]
Braucht ein Hamster ein Laufrad? Tierschützer sagen häufig, ein Laufrad für Hamster ist Tierquälerei und er dieses überhaupt nicht als Spielzeug braucht.
Auch Kleintiere sind nicht glücklich, wenn sie täglich nur vom Fressnapf zum Heu und zurück laufen dürfen und auch ein Zwergkaninchen braucht liebevolle Ansprache und viel Auslauf, wo es seinem Bewegungsdrang nachgehen kann. Aber wie beschäftige ich meinen Nager richtig, ohne ihn zu überfordern oder zu (wie leider so häufig) unterfordern?
Sie können zum Beispiel alte Pappkartons (ohne Druckerschwärze bzw. unbedruckt) in den Käfig stellen, ihr Nager wird sich dort reinklettern und es neugierig erkunden. Meerschweinchen und Hamster lieben Höhlen, vielleicht wird es auch bald als Schlafplatz genutzt.
Frischfutter muss auch nicht immer direkt in den Napf. Eine tolle Abwechslung ist es, wenn sie das Futter ein wenig im Auslauf verteilen und sie ihren Nager danach suchen lassen. Bauen Sie ihrem Hamster Höhlen aus alten Handtüchern, welche Sie bspw. über einen Korb legen. Ihr nachtaktiver Hamster wird es lieben, wenn er sich tagsüber darin zurückziehen kann. [...mehr]
Genau wie wir Menschen sind auch Tiere im Winter anfälliger für Krankheiten. Doch mit ein paar Tricks, können sie die Gefahren für Meerschweinchen und Kaninchen in der frostigen Zeit vorbeugen.
Die Wärme in den eigenen vier Wänden ist für Menschen während der Winterzeit die Grundlage zum Wohlfühlen. Hierfür muss natürlich die Heizung Höchstarbeit verrichte. Doch die trockene Heizungsluft bekommt den kleinen Nagern gar nicht gut. [...mehr]
Im Artikel über die Haushaltung von Meerschweinchen ging ich bereits auf das Zusammenstellen eines Käfigs für im Haus gehaltene Meerschweinchen ein. Besonders jedoch wenn man mehrere Meerschweinchen über Sommer halten möchte, empfielt sich zum Wohl der Tiere ein Platz im Freien. Aber auch oder vielleicht sogar gerade dort gibt es viele Dinge beim Zusammenstellen des richtigen Lebensraums zu beachten.
Als erstes steht natürlich immer der Kauf eines ausreichend großen Käfigs an. Dabei sollte man sich von Anfang an überlegen, ob einen die Kothäufchen auf dem Rasen nicht weiter stören, ansonsten kann man eine Rasenhaltung nämlich gleich vergessen. Ebenfalls wichtig ist ein ausreichend großes Stück an Gartenfläche, da die Meerschweinchen je nach ihrer Anzahl teilweise innerhalb weniger Tage den Boden des Käfigs kahl gefressen haben und man den Käfig an einen anderen Fleck schieben muss, um den Tieren weiterhin ausreichend Gras bieten zu können. Hat man diese Punkte geklärt, kann man sich endlich daran machen, einen entsprechenden Käfig zu besorgen. Bei 1-2 Meerschweinchen genügt für den Anfang notfalls auch der Gitterbereich eines gewöhnlichen Käfigs, möchte man eine größere Anzahl an Meerschweinchen halten, empfielt sich aber der Kauf eines größeren Freigeheges. Oft findet man in lokalen Anzeigenblättern entsprechende Angebote. Hat man das nötige handwerkliche Know-How, kann man sich auch daran versuchen, mit Holzrahmen und Maschendraht einen größeren Käfig zu bauen. Wichtig ist die nötige Robustheit gegen Unwetter, bei denen man die Tiere übrigens lieber rechtzeitig ins schützende Haus holt. Bei leichtem Regen genügt es allerdings, eine Regenplane über den Käfig zu legen. Mindestens genauso wichtig ist der Schutz vor Wildtieren wie Mardern oder Katzen, dem man durch leichtes Eingraben des Gitters in den Boden nachkommt. Auf keinen Fall einen Deckel für das Gehege vergessen!
Trockenfutter sollte man trotz hohem Graswuchs bereit stellen, da die Meerschweinchen bei aller Liebe zum Gras oftmals auch Appetit auf gewöhnliches Trockenfutter haben. Dieses wird allerdings verständlicherweise in weitaus geringeren Mengen als ohne Grasboden verzehrt. Ebenfalls weniger getrunken wird Wasser, da die Meerschweinchen viel Feuchtigkeit aus dem Gras beziehen. Auf Stroh kann man in der Regel jedoch völlig verzichten. Den Bereich unter den Futternäpfen kann man mit einer Antirutschmatte für Teppiche auslegen, damit eventuell aus dem Napf gefallenes Futter nicht im Rasen verschimmelt. Diese meist mit Gummi überzogenen Matten haben auch den Vorteil, dass sie sehr leicht mit einem Gartenschlauch zu reinigen sind. Die Meerschweinchenhäuser sollten vorzüglich aus Plastik sein um Ungeziefer besser vorbeugen zu können.
Beachtet man all diese Tipps, sollte man in der Regel keine Probleme mit der Haltung seiner kleinen Lieblinge haben. Meine Meerschweinchen erfreuen sich jedenfalls seit mehreren Jahren bester Gesundheit. Lediglich bei Frost und starker Kälte nehme ich sie mit ins warme Haus.





