» Tierpflege


Autor: Daniel

Viele Dinge, die für uns Menschen vollkommen harmlos, oft sogar genussvoll sind, sind für die Katze regelrecht giftig. Deshalb ist es wichtig, der Katze möglichst wenig künstliche Produkte wie beispielsweise Süßigkeiten zu verfüttern. Aber auch manche Wohnungspflanzen sollten auf keinen Fall im Haus des verantwortungsbewussten Katzenhalters zu finden sein.

Vor manchen Obstsorten sollte man die Katze lieber fernhalten © flickr.com / J.LivingstonBesonders gefährlich ist für die Katze Schokolade. Leben Kinder mit der Katze im Haus, sollte man also stets aufpassen, dass diese der Katze keine Schokolade unterjubeln. Auch saure bzw. scharfe Lebensmittel wie Essig, Zitronensäure oder Zwiebeln sind Gift. Aber auch auf den ersten Blick ungefährlich wirkende Obstsorten wie beispielsweise Äpfel, Aprikosen oder Trauben können der Katze gefährlich werden. Am besten beraten ist man also immer damit, der Katze wenn möglich nur vorgefertigtes, im Tierfachhandel oder im Supermarkt erworbenes Trockenfutter und Dosenfleisch zu verfüttern.

Schokolade: Gift für die Katze © flickr.com / mekong_virusNeben dem Futteraspekt gibt es noch ein weiteres Detail, das man bei einer Katze im Haus beachten muss: Zimmerpflanzen. Katzen kauen nach dem Fellputz gerne auf Grünzeug herum, um sich der verschluckten Haare zu entledigen. Deshalb ist es notwendig, keine für die Katze gefährlichen Pflanzen im Haus oder im Garten anzupflanzen. Besonders gefährliche Grünpflanzen sind z.B. die Dieffenbachie, der Efeu, der Christusdorn, der Weihnachtsstern, die Amaryllis, das Alpenveilchen, die Begonie und verschiedene Kaktusarten, aber auch der Buchsbaum. Im Gegenzug sollte man der Katze eine Schale mit Zypern- oder Katzengras zur Verfügung stellen, was jedoch die Katze nicht daran hindert, auch an anderen Pflanzen herumzukaufen. Deshalb: Niemals eine der oben genannten Pflanzen für die Katze erreichbar aufbewahren!

Füttert man die Katze stets ausgewogen und hält sie von Giftstoffen fern, kann sie sich gesund entwickeln. Zeichen für eine gesunde Katze sind beispielsweise dichtes, matt glänzendes Fell und klare Augen. Besteht der Verdacht, dass die Katze einen Schadstoff gefressen hat und treten im Anschluss verdächtige Syntome auf, sollte man in jedem Fall möglichst umgehend einen Tierarzt aufsuchen.    [...mehr]



Autor: Daniel

Ein schwarzer Puli © flickr.com / Tanja de Bie

“Selbstständig, willensstark, wachsam, mutig und laut bellend verteidigen diese ursprünglichen Arbeitshunde in ihrer Heimat Ungarn die ihnen anvertraute Herde oder ihr Territorium und sind dabei fremden Menschen und Tieren, auch anderen Hunden gegenüber misstrauisch” schreibt Wikipedia.org über die sogenannten Pulik (Plural von Puli) und hat damit auch durchaus Recht. Allerdings gewinnen die ca 40 Zentimeter großen Hunde mit Dreadlocks auch heutzutage noch bedeutend an Ansehen, hauptsächlich bedingt durch ihr markantes Aussehen. Waren verfilzte Haare früher für viele Hirten und Bauern noch an der Tagesordnung, haben sich Dreadlocks in der heutigen Jugendkultur zu einem beliebten Modetrend entwickelt.

Ein weißer PuliDas Fell der Pulik verfilzt von Natur aus außergewöhnlich schnell, allerdings bedarf es dennoch einiger Pflege, möchte man schöne Schnüre bewundern können. Damit beim heranwachsenden Puli das noch kurze Fell nicht zu einer einzigen Platte verfilzt, muss man regelmäßig die Spitzen auseinanderziehen (“Zotten”). Später, wenn das Fell die genetisch bedingte korrekte Mischung aus grobem Oberhaar und feiner Unterwolle erreicht hat, muss man es nurnoch selten zotten und bei Bedarf Äste und andere kleine Fremdkörper aus dem Fell befreien. Normalerweise sollte es völlig reichen, den Hund wenige Male im Jahr zu baden, da es mehrere Tage dauern kann, bis das Fell ganz getrocknet ist und sich das Waschen als wahren Kraftakt entpuppen kann. Außerdem sollte man mit dem nassen Hund bei Frost auf keinen Fall Gassi gehen, da bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt die Fellschnüre einfrieren können.

Ein schwarzer Puli © flickr.com / jurvetsonEin Nachteil des Puli ist der viele Schmutz, den der lebhafte Hund ins Haus trägt. Man sollte sich vor einer Anschaffung des erhöhten Reinigungsaufwands der Wohnung bewusst sein. Außerdem sollte man Besucher immer als erstes dem Puli vorstellen, da er Fremden gegenüber sehr misstrauisch ist und gerne mal den einen oder anderen Postbote laut bellend in die Flucht schlägt.

Pulik sind also wie man sieht sehr zeitintensiv, weswegen sich nur wenige Liebhaber einen solchen Hund zulegen. Hat man aber genug Ausdauer und Freude an der Pflege des Hundes, kann man schnell einen außergewöhnlich modern frisierten und wachsamen Freund an seiner Seite wissen.    [...mehr]



Autor: Daniel

Löcher im Couchbezug und in der Bettdecke sind ärgerlich. Kratzspuren an Schränken und Kommode ebenfalls.

Wenn sich diese Symptome häufen, sollte man darüber nachdenken, seiner Katze die Krallen zu schneiden. Die meisten Leute stellen einen Kratzbaum hin, weil noch immer der weit verbreitete Irrtum vorherrscht, das Tier würde sich daran seine Krallen abwetzen. Weit gefehlt: Stattdessen schärft die Katze ihre einstigen Mordinstrumente hier noch mehr. Nicht falsch verstehen, ein Kratzbaum ist gut und wichtig für eine möglichst natürliche Lebensweise der Katze. Das Problem mit den Löchern löst er aber nicht.

Katze auf der Couch © flickr / elroySF

Einige Katzenbesitzer sind gegen das Schneiden der Krallen, weil das eine Maßnahme sei, die das Tier beeinträchtige.

Das sehe ich erstmal nicht so, wenn regelmäßig gekürzt wird, gewöhnt sich die Katze sehr schnell daran. Auch ist das Schneiden bei Hauskatzen eher von Vorteil, da sich die Krallen nicht wie in der Natur von selbst abwetzen und im schlimmsten Fall in die Pfote hinein wachsen.

Folgendes stimmt aber: Nicht jede Katze verträgt das gleichermaßen gut.

Da man beim Schneiden der Krallen unbedingt darauf achten muss, das durch die Kralle rot schimmernde Mark nicht zu verletzen (Nur die Spitze oberhalb des Marks schneiden! Also die Kralle nur kürzen, nicht abschneiden!!), muss die Katzenpfote ruhig gehalten werden. Gerade junge Katzen müssen das erst lernen und reagieren auf Festhalten extrem empfindlich. Hier hilft es, durch sanftes Drücken der Katzenpfote das Tier erstmal daran zu gewöhnen, dass man an seinen Klauen herumfuhrwerkt. Das Werkzeug zum Krallenschneiden gibt es in jedem Haustierbedarfsladen billig zu kaufen.

Versuchen Sie es mal – Gesund für die Katze und nebenbei auch für ihre Inneeninrichtung ist es allemal.    [...mehr]


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