» Tierkrankheiten
Viele Hunde haben oft Probleme mit den Ohren, die sich im schlimmsten Fall zu einer Entzündung entwickeln können. Es gibt jedoch einige Mittel, wie man dies vermeiden kann und dem Tier somit gut weiterhilft.
Oft sind Hunde mit Schlappohren von Ohrenentzündungen betroffen, da bei ihnen der Gehörgang natürlicherweise schlechter belüftet wird, was dazu führt, dass bestimmte Bakterienarten sich besser vermehren können. Besonders schlimm ist dies bei langhaarigen Hunden, bei denen sich eventuell im Ohrbereich auch noch verklettete Fellstellen befinden, deswegen ist richtige Fellpflege hier besonders wichtig. Auch häufiges baden gehen trägt dazu bei, dass sich im Bereich der äußeren Gehörgangs Dreck und Feuchtigkeit, sammelt.
Anzeichen dafür, dass ein Hund Probleme im Bereich der Ohren hat, sind eigentlich recht leicht zu erkennen. Oft schütteln die Tiere dann häufiger den Kopf, halten den Kopf schief, kratzen sich am Ohr oder reiben dies an Gegenständen oder auf dem Boden.
Bevor Sie nun einen Tierarzt aufsuchen, können sie selbst versuchen Dreck aus dem Ohr zu entfernen. Idealerweise geben sie dazu erst einmal einen speziellen Ohrreiniger in die Ohrmuschel und massieren diesen ein bißchen ein, indem Sie das Ohr von außen massieren. Dann können sie mit Wattepads oder einem weichen Tuch den Dreck abreiben. Dazu macht es sich auch gut mit dem Finger leicht in den Gehörgang einzugehen. [...mehr]
Katzen leiden relativ häufig unter Harnsteinen. Männliche Tiere zeigen dabei besonders häufig Symptome, da sie aufgrund der anatomischen Struktur ihrer Harnröhre bereits bei kleinen Harnsteinchen Probleme haben diese auszuscheiden. Doch was kann man tun, um die Bildung von Harnsteinen zu verhindern?
Die Ursachen für die Entstehung von Harnsteinen sind vielfältig und oft spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Beispielsweise kann eine Entzündung der Harnblase durch Bakterien dazu führen, dass Steine im Urin entstehen. Oft entsteht eine solche Entzündung aber auch als Folge von bereits vorhanden Harnsteinen. Es ist somit schwer zu sagen, was genau der Auslöser dieses komplexen Geschehens ist.
Katzen die Probleme haben Urin abzusetzen, zeigen meist typische Symptome: Sie gehen oft aufs Katzenklo, können aber nicht urinieren. Viele pressen und schreien dabei teilweise, da die Harnsteine in der Harnröhre sehr schmerzhaft sind. Auch Blut im Urin kann ein Hinweis auf Harnsteine sein. Beobachtet man diese Symptome sollte man unbedingt eine Tierarzt aufsuchen.
Dieser kann mit Hilfe von Ultraschall oder Röntgen schnell feststellen, ob sich Harnsteine gebildet haben. Außerdem sollte er eine Urinprobe nehmen, um festzustellen, um was für eine Art von Steinen es sich handelt. Kann die Katze bzw. der Kater zu diesem Zweck nicht mehr eigenständig Urin absetzen, muss dieser mittels Katheter gewonnen werden, wozu das Tier in eine leichte Narkose gelegt wird. Handelt es sich um magnesium-haltige Steine (Struvit-Steine) können diese oft durch ansäuern des Urins aufgelöst werden. Der Tierarzt kann die Blase dann direkt mit leicht saurer Lösung spülen. Haben sich aber andere Kristalle gebildet (z. B. Calcium-Oxalat), ist ein Auflösen nicht möglich. In einer Operation wird die Blase eröffnet und ausgeräumt. [...mehr]
Borreliose, die Von Zecken übertragene Erkrankung, breitet sich nicht nur beim Menschen immer weiter aus, auch Hunde sind immer häufiger von einer Infektion betroffen. Doch wie lässt sich die Krankheit erkennen und behandeln? Und, viel wichtiger, wie vermeidet man, dass sich der Hund mit Borreliose ansteckt?
Bei Borreliose handelt es sich um eine bakterielle Infektion. Der Erreger ist ein spiralförmiges kleines Bakterium, Borrelia burgdorferi. Zecken, die mit diesem Bakterium infiziert sind, übertragen es beim Biss ins Blut des Hundes. Borreliose wird nur von einer Zeckenart, dem sogenannten gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus) übertragen. Je nach Region sit die Krankheit unter Zecken unterschiedlich stark verbreitet, 5-90% der Zecken können Übertrager sein.
Nachdem der Erreger ins Blut des Hundes gelangt ist, siedelt er sich in verschiedenen Organen an. Betroffen sind in erster Linie Gelenke, Muskeln, Sehnen. Das es zu einer Infektion des Gehirns und der Hirnhäute kommt, ist zwar möglich, beim Hund aber eher selten. Typische Symptome sind Fieberschübe, Mattigkeit, Fressunlust und Lahmheit. Übrigens tritt die Rötung der Haut, wie sie beim Menschen nach einem Zeckenbiss mit Borrelioseübertragung gesehen wird, beim Hund selten oder gar nicht auf. Nachweisen kann man den Erreger nicht direkt. Zur Diagnose wird ein Antikörpertest verwendet. Ist ein Hund mit Borrelien infiziert, produziert der Körper Abwehrstoffe, die im Blut nachgewiesen werden können. Hundertprzentig sicher ist dieser Test jedoch nicht. Die Diagnose setzt sich also meist aus Test und klinischen Symptomen zusammen. [...mehr]
Viele Halter, die ihre Kaninchen ausschließlich in der Wohnung halten, denken, dass ihre Tiere dadurch keine Impfung benötigen, weil sie nicht mit Krankheitserregern in Kontakt kommen können doch dies ist ein gefährlicher Irrtum!
Die verbreitesten Infektionskrankheiten beim Kaninchen sind die sogenannte Chinaseuche (Rabbit Haemorrhagic disease, RHD), Myxomatose und der Kaninchenschnupfen. Wichtig zu wissen ist hierbei, dass sowohl Chinaseuche als auch Myxomatose durch stechende Insekten, also Stechmücken oder Flöhe übertragen, die Erreger können aber ebenso durch Frischfutter eingeschleppt werden, auf diesem Weg können sich Kaninchen auch mit Kaninchenschnupfen anstecken. Somit sind Tiere, die in der Wohnung gehalten werden keinesfalls vor einer Ansteckung geschützt. Man sollte sie daher unbedingt impfen lassen, um das Risiko einer Infektion zu vermindern.
Bei Chinaseuche handelt es sich um eine durch ein Virus ausgelöste Erkrankung, bei der sich Blutgerinnsel in vielen Organen ausbilden, was meist schnell (12-36 Stunden) zum Tod des Tieres führt. Es erkranken hierbei überwiegend erwachsene Tiere. Eine Heilung ist nicht möglich. [...mehr]
Die langen Zähnchen sind das Markenzeichen der kleinen Nager, was wäre Bugs Bunny schließlich ohne Nagezähne. Doch leider bereiten besonders die Zähne bei Kaninchen und Meerschweinchen immer wieder große Probleme.
Symptome erkennen
Oftmals wird ein Zahnproblem beim Tier vom Halter erst spät erkannt, denn die wenigstens gucken ihrem Kaninchen oder Meerschweinchen regelmäßig ins Maul. Dabei kann ein Blick schon schnell weiterhelfen. Zu mindest Probleme im Bereich der Nagezähne kann man auch als Laie schnell erkennen. Stehen die Zähne zum Beispiel stark auseinander, erscheinen sie einem zu lang oder sind sie gar verkrümmt, sollte man einen Tierarzt aufsuchen und die Zähne kontrollieren lassen. Probleme im Bereich der Backenzähne sind dagegen schwerer zu erkennen. Meist man feststellen, dass das Tier nicht mehr richtig frisst und Gewicht verliert. Achtung: Besonders bei Tieren mit dickem und langem Fell sollte man regelmäßig das Körpergewicht, z. B. auf der Küchenwaage, bestimmen, um Gewichtsverluste rechtzeitig zu bemerken. Andere Symptome für Zahnprobleme kan ein “Sabbern” im Maulbereich oder Schaumbildung beim Fressen sein.
Behandlung durchführen
Vermutet man Probleme mit den Zähnen führt kein Weg am Gang zum Tierarzt vorbei. Er kann schnell feststellen, ob das Problem im Bereich der Nagezähne oder Backenzähne zu suchen ist. Je nach Diagnose erfolgt dann die Behandlung. Wenn möglich sollte der Tierarzt eine Narkose vermeiden, da diese bei Kaninchen und Meerschweinchen nicht ganz ungefährlich ist. Unter Umständen erspart es dem Tier aber auch deutlich Stress, für die Zahnbehandlung kurzzeitig narkotisiert zu werden. [...mehr]
Im Fernsehen ist es meist ganz einfach: Niemand muss lange warten, die Tierärzte sind immer freundlich, die Diagnose ist schnell gestellt, die Krankheit flott behandelt und Patient und Besitzer verlassen glücklich die Praxis. Doch Tierhalter wissen: Die Realität sieht oft anders aus. Hier ein paar Tipps dazu, wie sie einen guten Tierarzt finden.
Im Vorfeld
Machen Sie sich frei von Erwartungen, die das Fernsehen in Ihnen geweckt hat! Oft ist es ein langer Weg bis zur eindeutigen Diagnose und ein noch längerer bis zur Heilung einer Krankheit. Manche Erkrankungen sind sogar unheilbar, wie z. B. Diabetes mellitus oder Arthrose. Was sie dagegen natürlich erwarten können ist ein freundliches und kompetentes Praxisteam. Wenn möglich hören Sie sich im Bekanntenkreis oder auf der Hundewiese um. Da Tierärzte keine Werbung machen dürfen, ist der “Buschfunk” die einzige Möglichkeit, wie sich die Qualität eines Tierarztes herumspricht.
Vieles lässt sich aus dem Internet in Erfahrung bringen, etwa in Portalen, in denen Tierärzte bewertet werden können oder direkt auf der Homepage der Praxis, denn viele Tierärzte verfügen inzwischen über Internetpräsenz. Halter von exotischen Tieren (Reptilien, bestimmte Vogel- und Fischarten) sollten sich übrigens am besten schon vor der Anschaffung informieren, wo die Möglichkeit besteht ihr Tier behanden zu lassen, denn nicht jeder Tierarzt ist hier Experte.
Der Service
Die meisten, auch kleineren, Tierarztpraxen verfügen inzwischen über Röntgen- und/oder Ultraschallgeräte. Einige haben auch kleine Labors für Blut-, Harn- oder Kotuntersuchungen in ihrer Praxis. Das bietet den Vorteil, dass man nicht so lange auf Ergebnisse warten muss und eine Diagnose vielleicht schneller und sicherer gestellt werden kann.
Außerdem sollte der Tierarzt generell bereit sein, Hausbesuche durchzuführen. Manchmal ist dies nötig, wenn beispielsweise ein sehr ängstliches Tier auf keinen Fall zum Gang Richtung Tierarztpraxis zu bewegen ist oder wenn ein Tier eingeschläfert werden soll, ist es vielen Besitzern auch angenehmer dies in ruhiger Umgebung zu Hause durchführen zu lassen. [...mehr]
Mit zunehmendem Alter treten auch bei Tieren, insbesondere Hunden, typische Alterskrankheiten auf. Besonders problematisch: Arthrose, eine fortschreitende Erkrankung der Gelenke, die den Tieren oft Schmerzen bereitet. Doch mit ein paar einfachen Mitteln können sie ihrem Tier hier das Leben ein Stückchen leichter machen.
Arthrose entsteht meist in Gelenken, die eine Fehlstellung aufweisen. Das heisst, dass Hunde, die unter Hüftgelenksdysplasie oder Ellbogengelenksdysplasie (HD oder ED) leiden, verstärkt dazu neigen, diese Veränderung an den Gelenken zu entwickeln. Aber auch Tiere, die in ihrem Leben einmal am Gelenk operiert worden sind, entwickeln schneller Arthrose. Letztendlich können aber auch ansonsten gesunde Hund, im Alter von der Krankheit betroffen sein. Die Folge sind Schmerzen im Gelenk. Der Hund bewegt sich nur noch wenig und widerwillig, humpelt vielleicht sogar.
Eins sollte jedem Tierhalter klar sein: Arthrose ist nicht heilbar! Hier hilft eine Operation meist sehr wenig bis gar nichts. Natürlich kann man Veränderungen am Gelenk operativ entfernen, aber diese werden immer wieder auftreten, so dass ein solcher Eingriff meist nicht sinnvoll ist. Eine Ausnahme sind Eingriffe, bei denen die Nerven in der Umgebung des Gelenkes durchtrennt werden. Dies kann helfen, Schmerzen in diesem Bereich auszuschalten. Schließlich gibt es auch die Möglichkeit ein künstliches Gelenk einzusetzen. Diese Operationen sind aber sehr kompliziert, kostspielig und können nur von wenigen Tierärzten durchgeführt werden. Deswegen sollte man vorher alle Möglichkeiten genutzt haben, um den Tier auch ohne Operation zu helfen. [...mehr]
Inzwischen ist die Zecken-Saison im vollen Gange. Aller höchste Zeit um für ausreichend Schutz bei ihrem Vierbeiner zu sorgen, denn Zecken sind nicht nur unangenehm, sie übertragen auch schlimme Krankheiten!

So schön der Gedanke auch sein mag, Zecken mit natürlichen Mitteln, wie dem oft empfohlenen Knoblauch oder Teebaumöl zu bekämpfen, so unsicher ist diese Variante auch. Denn Zecken sind nicht nur lästig für Hund, Katze und Halter, durch die Bisse können auch lokal Infektionen entstehen, wenn das Tier sich die Zecke beispielsweise abkratzt, bleibt oft der Kopf in der Wunde und löst eine Entzündung aus.
Noch viel bedeutender ist natürlich die Rolle der Zecke als Krankheitsüberträger. Als bekanntestes Beispiel ist hier die Borreliose zu nennen. Dabei werden beim Zeckenbiß Bakterien, die sogenannten Borrelien, auf das Tier übertragen. Klassische Symtopme einer Borreliose-Erkrankung sind immer wieder auftretende Fieberschübe und Lahmheiten, meist auf mehreren Gliedmaßen.
Eine weitere Erkrankungen, die sich in Deutschland seit einigen Jahren wieder vermehrt ausbreitet, ist die Babesiose. Hierbei werden kleine Parasiten von der Zecke auf das Blutsystem des Wirtes, also des Hundes, übertragen. Babesien zerstören die roten Blutkörperchen und wird die Krankheit nicht schnell erkannt, kann sie durchaus tödlich verlaufen. [...mehr]
Da sich Hunde und Katzen nicht, wie wir Menschen, die Zähne putzen können, bekommen sie häufig Zahnstein.
Nicht nur das die Zähne nicht mehr schön aussehen, der Zahnbelag ist auch noch äußerst ungesund für Hunde und Katzen. Denn mit jeder Mahlzeit, die das Tier zu sich nimmt,werden unendlich viele Bakterien und Keime mit herunter geschluckt. 
Das kann auf Dauer schlimme Folgen haben und schlussendlich eine (äußerst schwer zu behandelnde und für das Tier sehr schmerzhafte) Darmentzündung mit sich bringen.
Aber nicht nur das die Bakterien an den Zähnen einen guten Nährboden vorfinden, sie verursachen auch chronische Entzündungen, die mit Rückbildung des Zahnfleisches und schließlich dem Zahnausfall daherkommen.
Zahnsteinentfernung – eine wichtige Gesundheitsprophylaxe!
Der Tierarzt kann den Zahnstein entfernen, mittlerweile gibt es sogar schon ganz schonenden Lasertechniken - und Hund und Katze so vom Zahnstein befreien und so das Risiko von Folge-Krankheiten minimieren.
Nach der Zahnsteinentfernung empfiehlt es sich, 2x im Jahr zur Nachkontrolle den Tierarzt aufzusuchen, um die Schäden im Vorfeld einschränken zu können.
Vorbeugend können sie ihrem Tier aber auch Büffelhautknochen und ähnliche Kauleckerlis zum kauen geben, das wirkt ähnlich wie eine Zahnbürste und der Speichel fördert Selbstreinigung der Zähne. [...mehr]
Eben noch hat er glücklich auf der Wiese getobt und ist den Bällchen hinterhergerannt, doch jetzt humpelt ihr bester Freund auf einmal und mag gar nicht mehr weiterlaufen. Hier ist oft guter Rat teuer, nicht zu letzt, weil als nächstes meist ein Tierarztbesuch auf dem Programm steht. Doch manchmal muss das nicht unbedingt sein.
Akute, leichte Lahmheit:
Nach einem ausgedehnten Spaziergang ist der sonst so fitte Hund an ihrer Seite am nächsten Tag plötzlich müde und lauffaul. Vielleicht humpelt er auch leicht ohne, dass sie genau sagen könnten auf welchem Bein. Dann ist es wahrscheinlich, dass er sich überanstrengt und nun einfach einen Muskelkater hat. Gönnen sie ihm etwas Ruhe und Entspannung. Manche Hunde lassen sich auch eine kleine Massage gerne gefallen und mögen eine kuschlige Wärmematte oder die Bestrahlung mit einer Rotlichtlampe. Gibt sich die Lahmheit nach 3 Tagen nicht, sollte dennoch ein Tierarzt aufgesucht werden.
Akute, starke Lahmheit:
Plötzlich mag ihr Liebling mitten im Spaziergang nicht mehr auftreten, humpelt und jault vielleicht sogar. Hier ist erstmal Ursachenforschung angesagt. Am naheliegendsten ist es meist, dass ihr Hund in etwas getreten ist, was die Schmerzen verursacht. Dies kann im einfachsten Fall ein Dorn oder ein kleiner Splitter sein. Dann reicht es meist aus diesen zu entfernen, wenn er nicht allzu groß ist und das Problem ist beseitigt. Den Hund dazu am besten auf die Seite legen und zur Sicherheit alle vier Pfoten kontrollieren. Dabei auch besonders auf die Zwischenzehenspalten achten!











