» Tiergesundheit
Bis auf bei den extra ohne Haare gezüchteten Nacktkatzen ist ein dichtes Fell ein eindeutiges Zeichen für Gesundheit. Umgekehrt zeigt Haarausfall bei Katzen sofort einen gesundheitliche Missstand an, der viele Ursachen haben kann.
Das Fell ist der Spiegel der Gesundheit einer jeden Katze und sollte im Idealfall wohlig-weich, dicht, glänzend und sauber sein. Ist es stumpf oder fallen sogar übermäßig viele Haare aus ist dies ein sicheres Zeichen, dass die Katze krank ist. In direkter Verbindung mit dem Fell steht auch die Haut, die durch Rötungen und Juckreiz eine Allergie anzeigen kann, die dann durch übermäßiges Kratzen zu kahlen Stellen führt.
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Zusammen mit dem Hund auf ein Turnier zu trainieren, ist für viele Menschen ein großer Antrieb. Neben dem sportlichen Ehrgeiz kann man auf Turnieren auch andere begeisterte Hundesportfans treffen.
Die beliebteste Sportart ist das Agility. Allein in Deutschland sind über 100.000 Hundehalter darin tätig. Es geht darum möglichst schnell in vorgeschriebener Reihenfolge den Hund über verschiedene Hindernisse zu führen, wie zum Beispiel Slalomstangen, Wippen und Tunnel. Vertrauen ist dabei die wichtigste Eigenschaft, von Hund zu Herrchen aber auch andersherum. Nur so lässt sich der Hund von den Anfeuerungsrufen der mehr als 10.000 Zuschauer nicht beeindrucken.
Um beispielsweise an der Weltmeisterschaft teilnehmen zu können, muss man sich erst auf nationaler Ebene qualifizieren. Die entsprechenden Turniere werden jedes Jahr im Mai vom VDH ausgerichtet. In der 14. Agility Weltmeisterschaft lud Österreich ein. Dieser folgten 383 Teams aus 36 Nationen. Insgesamt werden sechs Weltmeistertitel vergeben, je drei in den Einzel- und Mannschaftswettbewerben. Bei letzteren wird in drei Größenklassen unterschieden; Small (unter 35 cm Widerristhöhe), Medium (zwischen 35 und 43 cm) und Large (über 43 cm), wobei die Sprunghöhe der Größe des Hundes angepasst wird. Nach zwei Läufen in unterschiedlichen Parcoursen werden die Zeiten und Fehlerpunkte der drei Mannschaftsmitglieder zu einem Gesamtergebnis addiert. Im Einzel zählen jedoch die beiden eigenen Durchgänge. Fehlerpunkte gibt es für das Verweigern eines Hindernisses oder reißen einer Hürde. Der Titel geht natürlich an das Paar mit der schnellsten Zeit und den wenigsten Fehlerpunkten.
Da auch im Winter trainiert werden kann, ist Agility eine gute Möglichkeit sein Hund und sich körperlich und geistig fit und gesund zu halten – auch wenn man nicht an Turnieren teilnimmt. [...mehr]
Ist das Außengehege richtig eingerichtet, kommt es nur noch darauf an, es auch gut instand zu halten, denn im Winter kann Frost für böse Überraschungen sorgen.
Der Boden muss natürlich gut isoliert sein. Dabei gilt: lieber eine Lage zu viel, als eine zu wenig. Eine Erkältung ist bei einem kleinen Kaninchen viel schlimmer als beim Menschen, ständige Kälte kann aber auch zu Rheuma führen. Zu unterst kann man eine Schilfmatte legen, darüber eine dicke Schicht aus Stroh und Einstreu. Das isoliert sehr gut und macht das Gehege kuschelig warm.
Aber auch wenn das Häuschen noch so gut isoliert ist, sollte jeden Tag die Temperatur im Haus kontrolliert und unter Umständen notiert werden, um eventuelle Veränderungen nachvollziehen zu können. Futter und Wasser sollte ebenfalls in der armen Hütte stehen und mehrmals täglich kontrolliert werden, da es bei niedrigen Temperaturen schnell gefrieren kann.
Des weiteren brauchen die Tiere natürlich Bewegung, das heißt, das Gehege muss neben der warmen Hütte auch genug Freiraum haben. Durch den dicken Winterpelz und die Bewegung frieren die Tiere nicht. Deshalb ist es wichtig, die Tiere schon im Sommer an die Außentemperaturen zu gewöhnen. Bei extrem heißen Temperaturen sollte bei Langhaarigen Tieren dass Fell gekürzt und unbedingt ein schattiger Platz angeboten werden. Bei starkem Schnee sollte das Gehege jedoch abgedeckt werden und auch die Windseite sollte geschützt sein.
Sind die Tiere allerdings längere Zeit schon draußen, darf man sie aus der Kälte niemals zum kuscheln in die Wohnung nehmen und dann wieder hinaussetzen. Mit dem plötzlichen Temperaturumschwung kommen sie nicht zurecht und gehen ein.
Grundsätzlich gilt, dass nur vollkommen gesunde Tiere im Winter draußen gehalten werden dürfen! [...mehr]
Für uns Menschen ist der Besuch beim Physiotherapeuten gang und gäbe, doch auch für unseren Hund kann es durchaus sinnvoll sein krankengymnastisch betreut zu werden. Vielen Hunden macht das sogar richtig Spass und hilft außerdem auch bei vielen Erkrankungen weiter.
Ähnlich wie beim Menschen kann es beim Hund sinnvoll sein nach langer Krankheit oder einen Verletzung physiotherapeutisch behandelt zu werden. Im Rahmen von z. B. Knochenbrüchen, Operationen oder Bandscheibenvorfällen kommt es häufig zu einer Fehlbelastung. Der Hund wird versuchen die betroffenen Bereich zu schonen, was wiederum dazuführt, dass die Muskeln in diesem Bereich abgebaut werden.
Wirkt man hier nicht dagegen, kann es zu dauerhaft schweren Schäden kommen, die Gelenkveränderungen mit Arthrosebildungen zur Folge haben können. Physiotherapie ist hier die Methode der Wahl. Seit einigen Jahren hat sich hier eine tolle Methode etabliert, um mit dem Hund auf sanfte Weise zu trainieren: Das Unterwasserlaufband. So werden die Muskeln beansprucht, ohne dass Rücken und Gelenke zu stark belastet werden. [...mehr]
Impfungen schützen Hund und Katze vor unangenehmen und tödlichen Infektionskrankheiten, die auch für den Menschen gefährlich werden können. Der Gesetzgeber schreibt nicht vor Haustiere impfen zu lassen, außer man will mit dem Tier ins Ausland verreisen.
Verantwortungsbewusste Halter sollten die Möglichkeit der aktiven Schutzimpfungen nutzen, um sich und sein Liebling abzusichern. Man unterscheidet zwischen sogenannten Pflicht- und Wahlimpfungen.
Impfungen für den Hund
Jeder Hund sollte gegen Staupe, Hepatitis(HHC), Parvovirose, Leptospirose und Tollwut geimpft werden. Ob weitere Impfungen notwendig [...mehr]
Katzen leiden relativ häufig unter Harnsteinen. Männliche Tiere zeigen dabei besonders häufig Symptome, da sie aufgrund der anatomischen Struktur ihrer Harnröhre bereits bei kleinen Harnsteinchen Probleme haben diese auszuscheiden. Doch was kann man tun, um die Bildung von Harnsteinen zu verhindern?
Die Ursachen für die Entstehung von Harnsteinen sind vielfältig und oft spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Beispielsweise kann eine Entzündung der Harnblase durch Bakterien dazu führen, dass Steine im Urin entstehen. Oft entsteht eine solche Entzündung aber auch als Folge von bereits vorhanden Harnsteinen. Es ist somit schwer zu sagen, was genau der Auslöser dieses komplexen Geschehens ist.
Katzen die Probleme haben Urin abzusetzen, zeigen meist typische Symptome: Sie gehen oft aufs Katzenklo, können aber nicht urinieren. Viele pressen und schreien dabei teilweise, da die Harnsteine in der Harnröhre sehr schmerzhaft sind. Auch Blut im Urin kann ein Hinweis auf Harnsteine sein. Beobachtet man diese Symptome sollte man unbedingt eine Tierarzt aufsuchen.
Dieser kann mit Hilfe von Ultraschall oder Röntgen schnell feststellen, ob sich Harnsteine gebildet haben. Außerdem sollte er eine Urinprobe nehmen, um festzustellen, um was für eine Art von Steinen es sich handelt. Kann die Katze bzw. der Kater zu diesem Zweck nicht mehr eigenständig Urin absetzen, muss dieser mittels Katheter gewonnen werden, wozu das Tier in eine leichte Narkose gelegt wird. Handelt es sich um magnesium-haltige Steine (Struvit-Steine) können diese oft durch ansäuern des Urins aufgelöst werden. Der Tierarzt kann die Blase dann direkt mit leicht saurer Lösung spülen. Haben sich aber andere Kristalle gebildet (z. B. Calcium-Oxalat), ist ein Auflösen nicht möglich. In einer Operation wird die Blase eröffnet und ausgeräumt. [...mehr]
Viele Hundebesitzer, die nicht mit ihrem Tier züchten wollen, lassen ihre Hündin kastrieren, um die anstrengende Phase der Läufigkeit zu vermeiden. Zudem bietet die Kastration den Vorteil, dass die Gefahr von Tumoren im Gesäuge und Entzündungen der Gebärmutter reduziert wird. Jedoch gibt es auch einige mögliche Nachteile, deswegen sollte man vorher gut abwägen, ob man seine Hündin kastrieren lassen möchte.
Häufig wird fälschlicherweise angenommen, dass der Begriff Kastration beim Rüden verwendet wird und es bei der Hündin “Sterilisation” heißt. Das ist aber nicht richtig, denn Sterilisation bezeichnet lediglich das durchtrennen der Keimzellen führenden Wege, also beim Rüden das durchschneiden des Samenstrangs, bei der Hündin des Eileiters. Werden aber die Eierstöcke (bzw. beim Rüden die Hoden) entfernt, spricht man von Kastration.
Vorteile
Der größte Vorteil einer Kastration ist sicher, dass die Hündin nun nicht mehr läufig werden kann. Dass bedeutet nicht nur für den Besitzer eine Erleichterung sondern auch für das Tier, denn auf eine Läufigkeit kann immer potentiell eine Scheinträchtigkeit folgen. Hier beginnen die Tiere ein “Nest” zu bauen, sind depressiv, wollen vielleicht nicht mehr gerne spazieren gehen und fangen an ihr Spielzeug zu “bemuttern”. Eine Scheinträchtigkeit ist eine hohe emotionale Belastung für die Hündin und kann außerdem Folgen wie eine Entzündung der Milchdrüse nach sich ziehen, da diese eventuell anfängt ein milchähnliches Sekret zu produzieren. Zudem ist es natürlich ein großer Vorteil, dass die Hündin durch Kastration vor ungewollten echten Trächtigkeiten geschützt wird.
Zudem wird durch die Kastration das Risiko zur Entstehung von Krebstumoren in der Gesäugeleiste vermindert. Hierbei ist der Zeitpunkt der Kastration entscheidend, denn je älter das Tier ist, umso weniger hat die Kastration noch Einfluss.
Ein weitere Vorteil liegt in dem reduzierten Risiko einer Gebärmutterentzündung. Solche Entzündungen können besonders, wenn sie eitrig werden (sogenannte Pyometra) schwerwiegende Folgen haben. Idealerweise sollte dazu bei der Kastration auch die gesamte Gebärmutter entfernt werden. [...mehr]









