» Nagetiere


Autor: Jacqueline

Neben Meerschweinchen und Co schickt sich nun eine kleine Wühlmaus aus Asien an die Herzen der Nagetierfans zu erobern: Der graue Steppenlemming. Verständlich, ist er doch freundlich und leicht zu halten.

Der Name kommt auch nicht von ungefähr, da sich die Lemminge perfekt an das raue Klima angepasst haben. So verbringen sie die meiste Zeit ihres Lebens in unterirdischen Gängen, welche sie vor den langen Winter und vor allem vor Fressfeinden schützt.

Lemming © flickr / Jar0d

Die haben sie in der Wohnung natürlich nicht zu fürchten, aber dennoch benötigen sie einige Standarts, um glücklich zu werden. Am wichtigsten ist die Unterkunft. Geeignet ist ein Aquarium mit Gitterdeckel oder ein gut belüftetes Terrarium. Die Maße von 100 x 40 cm sollten dabei nicht unterschritten werden. Als Bodengrund eignet sich handelsübliche Einstreu oder auch Zweige, beides wird jedoch mit Heu oder Stroh gepolstert und so wohnlich gemacht. Unerlässlich sind Kleintier-Tunnel, in denen sich die agilen Nagetiere verstecken können. Eine zusätzliche Etage lediglich zum füttern und ein in einer ruhigen Ecke aufgestelltes Schlafhaus machen die Behausung zu einem Luxus Hotel.
Als Futter sind frische Pflanzen, Gräser und Wildkräuter bestens geeignet. Zur Abwechslung können auch mal Mehlwürmer oder Quark gegeben werden; dies aber bitte in größeren Abständen.
Das wichtigste aber ist die Gruppenhaltung. Alleine verkümmern Lemminge sehr schnell, da sie auch in der Natur in großen Familienbanden leben. Nun muss aber nicht gleich eine Horde her. Für Anfänger eignen sich zwei Weibchen am besten. Zwei Männchen sind aufgrund entstehender Rangkämpfe schwerer zu halten. Eine gemischt geschlechtliche Haltung ist nur dann empfehlenswert, wenn schon ein neues Zuhause für den Nachwuchs feststeht, da sie sich rasant vermehren.    [...mehr]



Autor: Daniel

Haustiere können gerade bei einer Depression aufmunternde Gefährten sein. Sie halten uns immer auf Trapp und schaffen es auch uns in schwierigen Zeiten ein Lächeln zu entlocken.

Haustiere sind nicht nur die besten Freunde des Menschen, sie können uns auch gerade in Zeiten von Depressionen ein Stückchen Lebensfreude zurück schenken. Hund, Katze, Maus und co. vertreiben Einsamkeit und Langeweile. Mit einem Tier im Haus ist immer etwas los! Nur sollte man immer bedenken, dass ein Tier auch versorgt und gepflegt werden will.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Die meisten Nagetiere signalisieren von sich aus, dass sie sehr agil sind und viel Bewegung verlangen. Doch auch die richtige Ernährung trägt zum Wohlbefinden bei.

Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass Hamster, Kaninchen und Co. in ihrer Konstitution nicht schwächer sind, als Hund oder Katze. Das Problem liegt eher an ihrer geringen Größe. Wenn sich sich einmal eine Krankheit zugezogen haben, ist das um einiges ernster als bei anderen Heimtieren.
Die wichtigste Devise ist deshalb: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Neben auf ausreichend Bewegung muss auf eine ausgewogene Ernährung Wert gelegt werden. Bei zu viel Futter setzen sie gern Fett an, welches sich schwer wieder abtrainieren lässt. Außerdem steckt ein kleines Nagetier beispielsweise eine Durchfallerkrankung weit weniger leicht weg als ein Hund. Kleintiere trocknen viel schneller aus, wodurch auch die Gefahr vergrößert wird, dass es daran stirbt. Also müssen sie in diesem Fall sofort zum Tierarzt.

hamster © flickr / cdrussorusso

Am besten ist es, wenn man Fütterung und Bewegung miteinander kombiniert. In einem weitläufigen Freigehege ist das Futter viel schwieriger zu erschnuppern als in einem kleinen Käfig. So haben die Tierchen einiges an Weg zurückzulegen, um zum Objekt der Begierde zu gelangen.
Aber auch im Käfig ist die Futtersuche möglich.
Alternativ kann die Fütterung in ein Sportprogramm verwandelt werden. Dazu einfach die Futterstücke an Fäden von der Käfigdecke baumeln lassen, so muss sich der Hamster ein wenig recken, um daran zu reichen. Den täglichen Freilauf ersetzt dies aber nicht! Eher ist es als eine zusätzliche Förderung zu verstehen. Dieser kann auch durchaus in der Wohnung stattfinden. Dann allerdings nur unter Aufsicht, da Nagetiere sehr neugierig sind und schon mal auf die Idee kommen, Kabel anzuknabbern.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Obwohl die kleinen Nager keine Streicheltiere sind, bieten sie dem Halter, sofern ihre Bedürfnisse erfüllt werden, ein buntes und abwechslungsreiches Programm.

Das wichtigste ist die richtige Gesellschaft. Allein verkümmern die kleinen Nagetiere, aber in einer kleinen Gruppe blühen sie richtig auf. Diese sollte im Idealfall aus mehreren Männchen bestehen, sofern man keinen Nachwuchs möchte. Weibliche Tiere sollten lediglich zu zweit gehalten werden, da sie deutlich streitlustiger sind.
Sind die Kumpels dann wach, sind sie immer auf Zack. Am liebsten beschäftigen sie sich miteinander, putzen sich, balgen herum oder jagen sich spielerisch durch die Gegend, um dann erschöpft aneinander gekuschelt einzuschlafen.

gerbil © flickr / Sappymoosetree

Um ihnen genügend Abwechslung zu bieten, ist kreativität gefragt. Da sie am liebsten im der Einstreu wühlen und Dinge zernagen, ist dafür sorge zu tragen, dass sie sich dabei nicht verletzen. Plastikgegenstände sind also verboten. Besser sind ungiftige Äste, Pappe und auch genügend weiches Material wie Heu und Stroh zum Nestbau.

Damit sie auch den Menschen erfreuen ist der richtige Umgang wichtig. Gerade Jungtiere verlieren durch ein paar Leckereien schnell die Angst vor der menschlichen Hand. Es muss aber immer mit einem plötzlichen Spurt gerechnet werden. Deshalb sollte man sie nur in Räumen herausnehmen, wo sie nicht entwischen oder sich verletzen können. Sollten sie von der Hand springen, am besten fallen lassen, niemals am Schwanz festhalten, da dieser als Schutz vor Fressfeinden abreisst und das Reststück abstirbt.
Rennmäuse sind eher zum beobachten geeignet, dies sollte immer berücksichtigt werden, bevor man sich für die Haltung dieser agilen Tierchen entscheidet.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Entscheidet man sich für die Haltung von Rennmäusen, kann man einen herkömmlichen wählen oder aber ein Aquarium. Je nachdem, gibt es für beides Vor- und Nachteile.

Grundlegend ist natürlich die Größe. Da die Nagetiere niemals allein gehalten werden sollten, muss die Behausung mindestens 60x30x30 cm groß sein. Da sie aber auch zugleich sehr aktiv sind, ist es besser lieber ein paar Zentimeter mehr einzuplanen. Empfohlen werden Maße von 100x50x50 cm.
Fällt die Wahl aber auf einen Käfig, kann man bei gleichem Volumen mehr Platz herausholen. So kann er zum Beispiel ein wenig höher sein. Durch das einlegen von Brettern entstehen mehrere Ebenen, auf denen die Rennmäuse herumtollen können. Da sie auch gern klettern, können als Treppen ungespritzte Hölzer stabil angebracht werden. So haben sie auch gleichzeitig Bewegung. Ein weiterer Vorteil ist die gute Durchlüftung. Durch die Gitterstäbe, deren Abstand nicht mehr als 1 cm betragen sollte, kommt genug Luft herein.

rennmaus © flickr / kruemi

Dies kann bei einem Aquarium zum Problem werden. Hier kann sich bei Verschmutzungen das Klima verschlechtern. Um dies zu verhindern, sollten flache Aquarien gewählt werden, dessen Höhe nicht über der Breite liegt. Allerdings kann der Lebensraum hier natürlicher gestaltet werden. Ist die Einstreu sehr hoch, können die Bewohner Höhlen und Tunnel graben, wodurch auch die Umgebung nicht beschmutzt wird. Ein Nachteil ist aber, dass die Futternäpfe oft zugescharrt oder verunreinigt werden. Hier ist dann häufiges kontrollieren unerlässlich. Am wichtigsten ist aber, die Abdeckung ausbruchssicher zu halten. Geeignet dafür sind Gitterdeckel, die unter Umständen noch nachgerüstet werden können.

Bevor man sich aber für eine Art entscheidet, sollte man das Gespräch mit erfahrenen Haltern suchen
und sich beraten lassen, wie man die individuellen Probleme umgehen kann.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Kaninchen ist ein natürliches Sprungvermögen mitgegeben. In der anerkannten Sportart Kaninhop können sie auch in Turnieren zeigen, was in ihnen steckt.

Die wichtigste Regel dabei lautet aber: Spaß! Die Nagetiere sind teilweise sehr stressanfällig, weshalb immer darauf geachtet werden sollte, das sie zu jeder Zeit Spaß an der Sache haben. Um dies zu gewährleisten, ist es wichtig, die richtige Rasse zum Sport zu animieren. Ist ihnen schon ein ruhiges Temperament mit in die Wiege gelegt oder haben sie einen schweren Körperbau, ist es in der Regel schwierig sie über die zwischen 25 und 50 cm hohen Hindernisse zu bewegen. Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, kann aber Hindernisse aufbauen, die nicht höher als 10 cm sind. Beim Bau muss aber beachtet werden, dass die Stangen so leicht aufliegen, dass sie bei der kleinsten Berührung herunterfallen und das sich die Beine des Tiers sich nicht verhaken können.

kaninhop © flickr / Jens Gyldenkærne Clausen

Das ideale Temperament eines Kaninhop Champions ist aufgeweckt, lässt sich gern tragen, neugierig, ohne aufgedreht zu sein und hat Spaß an der Bewegung. Lässt sich das eigene Kaninchen nicht gern anfassen oder scheut die Bewegung, sollte darauf verzichtet werden, es „überreden“ oder gar zu zwingen.
Um die Sprungbegeisterung zu wecken, kann das Kaninchen mit ein paar Leckerchen über kleine Hindernisse gelockt werden. Klappt das reibungslos, muss es an Leine und Geschirr gewöhnt werden. Es darf bei Unwillen, aber auf keinen Fall daran gezogen oder gar hochgehoben werden. Das kann nicht nur Verletzungen nach sich ziehen, sondern auch den sofortigen Widerwillen des Trainingspartners. Besser sind viel Geduld und kleine Ermunterungen in Form von Leckerchen und Löwenzahn.     [...mehr]



Autor: Jacqueline

Spielende Tierkinder sind nicht ungewöhnliches; auch ist allgemein bekannt, dass sie dadurch überlebensnotwendige Techniken erlernen. Doch auch für ausgewachsene Tiere ist das Spiel wichtig.

Gerade wenn das Umfeld eines Haustieres extrem von seiner natürlichem Umgebung abweicht, etwa bei Hauskatzen oder Stadthunden, die ihren Auslauf nur an der Leine erleben, ist ein ausgiebiges Spiel mit dem Menschen ein großes Stück Lebenqualität. Dies lastet sie nicht nur körperlich und geistig vollkommen aus, sondern stärkt nebenbei auch die Beziehung zu ihrem Menschen.
Wird sich regelmäßig intensiv mit dem Tier beschäftigt, lassen sich auch eventuelle Krankheiten frühzeitig entdecken. Auffälligkeiten wie Appetitverlust oder Antriebslosigkeit, die meistens Vorboten einer Erkrankung sind, können so schnell erkannt und bei längerem andauern, dem Tierarzt präzise beschrieben werden.

haustier © flickr /  chris.beckerman

Dabei sollte sich aber nicht ausschließlich auf Hund oder Katze konzentriert werden, auch Nagetiere, Vögel und Frettchen freuen sich über Beschäftigung. Diese kann sich als schwieriger gestalten, da sie keinen natürlichen Hüte- bzw. Jagdtrieb besitzen. Also lockt man sie am besten mit Futterspielen aus der Reserve. Um sie an die Hand zu gewöhnen, kann ein Leckerchen in der geschlossen Faust versteckt werden. Das Tier wird nun versuchen, diese mit der Nase zu öffnen. Scheue Tiere sollten vorerst aus der flachen Hand gefüttert werden. Nach und nach kann der Schwierigkeitsgrad natürlich erhöht werden.
Wird so regelmäßig mit dem Haustier trainiert, werden sich auch schnell Erfolge zeigen, die Hauptsache ist nur, dass die natürlichen Instinkte, bzw. Talente gefördert werden und nicht versucht wird, dem Tier etwas aufzuzwingen. Dann haben beide Seiten Spaß an der Beschäftigung.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Gerade jetzt in der heißen Jahreszeit haben es unsere Heimtiere besonders schwer. Durch das dichte Fell schwitzen sie schneller, das kann ihnen auch zum Verhängnis werden.

Doch damit es nicht zu Hitzschlag und Co. kommt, kann man dem Tier ein wenig Linderung verschaffen. Das wichtigste ist natürlich ausreichend Wasser. Egal für welches Tier, es muss immer ausreichend zur Verfügung stehen. Dabei sollte es aber nicht eiskalt sein. Raumtemperatur ist am besten, da kaltes Wasser zu Magenkrämpfen führen kann. Es sollte auch täglich gewechselt werden, da sich in warmen Wasser schnell Keime bilden.
Des weiteren ist Schatten unerlässlich. Während der Mittagshitze (am besten aber ganztägig) müssen Käfige im Schatten stehen. Schlafhäuschen bieten übrigens keinen Schutz, da sie sich sehr aufheizen. Deshalb unter Umständen ein kleines Schälchen Wasser bereitstellen, wo sich die Nagetiere abkühlen können.
Hunde dürfen deshalb auch nicht im Auto zurückgelassen werden. Dies heizt sich schnell bis auf 70°C auf, was auch nicht durch ein Fensterspalt gelindert wird. Hier besteht Lebensgefahr!
Um eventuelle Gesundheitsprobleme zu vermeiden, sollten Spaziergänge und Spiele auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden. Dann hat sich die Temperatur so weit herumtergekühlt, dass kein Zusammenbruch seitens des Tiers droht.

summer © flickr /  Ani Carrington

Gerade dann muss aber auch verstärkt auf Ungeziefer geachtet werden. Katzen, Kaninchen oder Hund mit zottigem Fell müssen am besten jeden Abend durchgekämmt und auf Schädlinge untersucht werden.
Um diese besondere Fellpflege zu erleichtern, kann es auch geschoren werden. Dies erleichtert zudem die Wärmeabgabe. Viele Tiere können nur eingeschränkt schwitzen und langes bzw. dichtes Fell belastet sie nur zusätzlich.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Nicht nur Hunde schätzen einen Ball zum spielen. Auch Kaninchen, Vogel und Co. freuen sich, wenn sie ihre Künste als “Fußballprofi” erproben können.

Gerade Zwergkaninchen, die nur im Käfig gehalten werden können, brauchen Bewegung Ein Ball, der in etwa Körpergröße hat, ist da genau das Richtige. Dieser wird dann mit den Vorderpfoten vor sich hergeschoben, angeboxt oder vorsichtig angestubst. Um neben dem Spiel auch die Fütterung zu gewährleisten können auch gepresste Heukugeln angeboten werden. Diese muss dann aber an einer Gummischnur in Kopfhöhe aufgehängt werden, sodass das Tier sich strecken muss bevor es an die Belohnung kommt.

rabbit © flickr / Countess Zarah

Auch andere Nagetiere (Maus, Gerbil, Hamster) freuen sich über das runde Spielgerät. Er darf ruhig etwas größer als sie selbst sein und wird dann quer durch das Gehege geschubst. Alternativ wird er auch als Kletterberg gebraucht; das trainiert alle Muskeln und sorgt für einen guten Überblick. Vorsicht ist bei Nagerzähnen geboten: sie sind spitz und scharf, deshalb muss der Ball aus ungiftigem und bissfestem Material bestehen.
Nicht nur unsere pelzigen Freunde lassen sich für ein Ballspiel begeistern. Mit einer Schwimmkugel, die mit Futter gefüllt ist, werden auch Fische zu Ballakrobaten. Damit das Futter herausfällt, muss sie gedreht werden, diese Fütterungsmethode ist auch für das Aquarium geeignet und sorgt nebenbei für ein buntes Gewusel.
Papageien können mit dem richtigen Gerät zu richtigen Fußballprofis werden. Ein kleiner bunter, im Idealfall mit Glöckchen bestückter Ball wird gern augestubst oder mit dem Fuß gegriffen und in die Luft geworfen.

Wird mit einem Ball gefüttert, muss darauf geachtet werden, dass jedes Tier genügend Futter erhält. Ist dies nicht sicher, zur Sicherheit einen kleinen Snack geben und einige Tage “normal” füttern.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Die kleinen Nager sind wie alle Käfigtiere sehr beliebt. Doch bei der erfolgreichen Haltung gibt es aufgrund ihrer speziellen Bedürfnisse einiges zu beachten.

Das wichtigste sind ihre Ruhephasen. Wenn das Kind aus der Schule kommt, sind sie noch fest am schlafen, deshalb sind die erst am Abend aktiv werdenden Tierchen eher für Berufstätige geeignet. Dann leben sie aber gern nach einem festen Tagesplan mit festen Spiel- und Fütterungszeiten. Gleichzeitig sind sie aber sehr scheu, was auch gegen Kinder als Halter spricht. Um Vertrauen zu fassen ist auch die Gesellschaft von Artgenossen unverzichtbar, also immer für Gesellschaft sorgen!
Des weiteren liegt die Hürde bei der erfolgreichen Haltung in ihrer Anspruchslosigkeit. Da Chinchillas ursprünglich aus dem kargen Peru kommen, ist unbedingt darauf zu achten, sie nicht mit zu vielen Vitaminen zu überfüttern. Am besten sind Heu (im ersten Schnitt) und Wasser, das ständig zur Verfügung stehen sollte. Frisches Obst, Leckerlies aus dem Zoofachhandel und auch auf Nüsse, Getreide und Co. kann getrost verzichtet werden, da sie zu Zucker- und Nährstoffhaltig sind. Der auf genügsame Kost ausgerichtete Magen der Nagetiere kann diesen nicht verdauen und reagiert mit Durchfall.

chin © flickr.com / Sakucae

Viel Anspruch stellen Chinchillas aber an ihren Bewegungsfreiraum. Der Käfig muss mindestens 80 cm lang und breit, sowie 100 cm hoch sein. Über mehr Platz freuen sich die Nager aber allemal. Nun muss der Käfig noch richtig ausgestattet werden. Um ihren Bewegungsdrang auszuleben, sind mehrere Ebenen von Vorteil, die jeweils mit Versteckmöglichkeiten, Ästen zum klettern oder auch großen Steinen ausgestattet sind. Eine Sandbadewanne zum Fellpflege ist ebenfalls obligatorisch.

Vorsicht ist hingegen beim Auslauf geboten; Chinchillas knabbern viel an, deshalb auf Kabel aufpassen!    [...mehr]


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