» Kaninchen


Autor: Daniel

Die häufigsten Kaninchenkrankheiten werden durch Haltungsfehler verursacht. Hat das Kaninchen genügend Auslauf und einen sauberen Stall, fühlt es sich wohl und wird seltener krank.

Kaninchenkrankheiten sind nicht immer leicht zu erkennen. Heimtiere sind besonders sensibel und unbehandelte Krankheiten können schneller als sonst tödlich verlaufen, weshalb es wichtig ist auf Veränderungen beim Kaninchen genau zu achten.


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Autor: Jacqueline

Nager sind sehr beliebte Haustiere. Doch können sie auch wie Hund und Katze Kommandos lernen, behalten und ausführen?

Zwar möchte nicht jeder sein Nagetier auf die Hand nehmen und es aus der Hand füttern oder streicheln, doch wenn der Wunsch besteht, muss langsam und behutsam vorgegangen werden. Je kleiner das Tier, desto scheuer ist es in der Regel.

nagetier © flickr / Vivatier

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Autor: Jacqueline

Gerade noch haben wir mit dem Hund im See gebadet und die Wellensittiche mit Wasser besprüht um sie abzukühlen. Doch nun bricht langsam der Herbst an- aber auch diese Jahreszeit hat ihre Vorzüge, jedoch ebenfalls einige Tücken.

Die Fellträger Kaninchen, Hund und Katze starten erst einmal mit einer unliebsamen Begleiterscheinung- dem Fellwechsel. Damit nicht so viele lose Haare in der Wohnung herumfliegen sollten sie täglich mit einer Bürstenmassage verwöhnt werden. Weiche Bürsten nehmen das Haar besonders gut auf und sorgen nebenbei dafür, dass die Haut besser durchblutet wird.
Lästig und auch gefährlich können Erkältungskrankheiten sein, die sich auch ein Tier schnell einfängt. Um dem vorzubeugen sollte der Hund beim Spaziergang in nasskaltem Wetter immer in Bewegung bleiben, sofern das Fell nass geworden ist. Nach dem nicht allzu langen Spaziergang muss er im Haus unbedingt gut ab frottiert werden. Kurzhaarige Hunde die schnell frieren können auch mit einem Hundemantel warm gehalten werden. Auf einen Sprung ins kühle nass sollte nun verzichtet werden, da sonst auch eine Blasenentzündung droht.

herbst © flickr / IrishLane

Katzen ziehen sich auch schnell Infektionen der oberen Atemwege zu, deshalb müssen Freigänger bei häufigem Regen unbedingt immer Zugang zu einem warmen, windgeschützten Platz haben. Ist es unmöglich eine Katzenklappe einzubauen, ist ein kleines Häuschen vor der Tür ebenfalls eine gute Alternative.

Bei beiden darf aber der Zeckenschutz nicht vernachlässigt werden. Auch wenn es nicht mehr so warm ist, sind die Blut saugenden Spinnentiere meist bis ende November aktiv. Also weiterhin das Fell auf die ungebetenen Gäste absuchen und das Zeckenschutzband an lassen. Alternativ kann auch ein Spot on Mittel alle vier Wochen in den Nacken geträufelt werden.

So vorbereitet kann das regnerische Wetter auch drinnen überdauert werden. Entweder mit einem guten Buch und dem Tier an der Seite auf der Couch oder bei einem rasanten Indoor Spiel, welches Mensch und Tier von der kalten Jahreszeit ablenkt.     [...mehr]



Autor: Jacqueline

Kaninchen ist ein natürliches Sprungvermögen mitgegeben. In der anerkannten Sportart Kaninhop können sie auch in Turnieren zeigen, was in ihnen steckt.

Die wichtigste Regel dabei lautet aber: Spaß! Die Nagetiere sind teilweise sehr stressanfällig, weshalb immer darauf geachtet werden sollte, das sie zu jeder Zeit Spaß an der Sache haben. Um dies zu gewährleisten, ist es wichtig, die richtige Rasse zum Sport zu animieren. Ist ihnen schon ein ruhiges Temperament mit in die Wiege gelegt oder haben sie einen schweren Körperbau, ist es in der Regel schwierig sie über die zwischen 25 und 50 cm hohen Hindernisse zu bewegen. Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, kann aber Hindernisse aufbauen, die nicht höher als 10 cm sind. Beim Bau muss aber beachtet werden, dass die Stangen so leicht aufliegen, dass sie bei der kleinsten Berührung herunterfallen und das sich die Beine des Tiers sich nicht verhaken können.

kaninhop © flickr / Jens Gyldenkærne Clausen

Das ideale Temperament eines Kaninhop Champions ist aufgeweckt, lässt sich gern tragen, neugierig, ohne aufgedreht zu sein und hat Spaß an der Bewegung. Lässt sich das eigene Kaninchen nicht gern anfassen oder scheut die Bewegung, sollte darauf verzichtet werden, es „überreden“ oder gar zu zwingen.
Um die Sprungbegeisterung zu wecken, kann das Kaninchen mit ein paar Leckerchen über kleine Hindernisse gelockt werden. Klappt das reibungslos, muss es an Leine und Geschirr gewöhnt werden. Es darf bei Unwillen, aber auf keinen Fall daran gezogen oder gar hochgehoben werden. Das kann nicht nur Verletzungen nach sich ziehen, sondern auch den sofortigen Widerwillen des Trainingspartners. Besser sind viel Geduld und kleine Ermunterungen in Form von Leckerchen und Löwenzahn.     [...mehr]



Autor: Jacqueline

Alle Haustiere wollen beschäftigt werden. Das Futter zu verstecken ist eine gute Möglichkeit, sie gleichzeitig zur Bewegung zu animieren. Doch je nachdem, welches man hat, muss auch die Leckerei entsprechend versteckt werden.

Kaninchen zum Beispiel suchen gern über und unter der Erde. Jetzt muss im Garten aber kein Loch gegraben werden, eine große tiefe Schale mit Chinchillasand oder Terrarienerde gefüllt, ist genauso gut geeignet. Sind darin zusätzlich Leckerbissen versteckt, buddeln Kaninchen gern darin herum, da die Nase, ständig in Bewegung, auch feinste Duftspuren unter der Erde wahrnimmt. Für Teppichboden ist ein Karton mit Stroh gefüllt vielleicht sinnvoller, zudem er bestimmt auch gern als warmes Schlafplätzchen verwendet wird.

Bei der Katze muss man etwas kreativer sein. Zwar sind die meisten neugierig und untersuchen alles, was ihnen vor die Nase kommt, doch diese Aufmerksamkeit lässt schnell nach, wenn sie nicht bald an die Belohnung kommen. Sie reagieren sowohl auf Geruch, aber um einiges mehr noch auf leise Geräusche. Seidenpapier in einer kleinen Kiste lädt zum Beispiel zum herumwühlen und kaputt reißen ein.

catplay © flickr.com / Pink Sherbet Photography

Auch die kleinen Nagetiere suchen gern. Ratten, Mäuse und Hamster brauchen kleine Schnitze von Karotte, Apfel oder Weintraube. Diese mopsen sie sich gern von erhöhten Plätzen, wo die ein wenig hin klettern müssen und tragen die Schätze in ihr sicheres Nest. Gut geeignet sind auch kleine Papprollen als Versteck, die mit ein wenig Heu ausgepolstert und mit Löchern versehen werden, sodass die kleinen Nager die Rolle anschubsen müssen, um an die Leckerchen zu kommen.

Diese Spiele können als zusätzliche Methode der Fütterung angewandt werden. Sollten einige Leckereien nicht gefunden werden, muss dennoch sichergestellt werden, dass die Tiere genug Nahrung erhalten!    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Ähnlich wie Katzen putzen sich Kaninchen sehr ausgiebig. Die verschluckten Haare können dabei zum Problem werden. Doch mit ein bisschen Vorsicht und der richtigen Haltung muss das nicht sein.

Besonders während des Fellwechsels und bei Langhaarkaninchen muss verstärkt darauf geachtet werden, dass die Haare nicht verklumpen. Bei der richtigen Fütterung und Haltung stellen Haarballen tatsächlich kein Problem dar. Es gibt genügend Exemplare, die zwar Haarballen aber keine Probleme damit haben.

rabbit © flickr / SeeMidTN.com (aka Brent)

Die wichtigste Voraussetzung ist die richtige Fütterung. Die Nagetiere sind sehr genügsam, also ist Gras und Heu das beste Futter für sie. Wird zu viel Energie und Zucker in Form von Kaninchenkraftfutter und Leckerlis gegeben, ist die Verdauung gestört. Das kann u einem kompletten Zusammenbruch der Verdauung führen. Symptome dafür sind Verstopfung, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Austrocknung und Kreislaufversagen. Wird das Tier dann nicht sofort einem Tierarzt vorgestellt, besteht Lebensgefahr! In der Regel wird es dann erst mit Infusionen versorgt, um den Flüssigkeitshaushalt anzugleichen. Gelingt es nicht, die Haarballen mittels Medikamenten auf natürlichem Weg zu beseitigen, muss operiert werden.

Um diesen schlimmsten aller Fälle vorzubeugen, genügt schon die richtige Ernährung. Heu ist das Hauptfutter der genügsamen Nager und sollte deshalb immer zur Verfügung stehen. Dazu sollte mindestens zweimal täglich frisches Gemüse wie Salat, Kräuter, Karotten und Gurken gereicht werden. Kraftfutter und Obst sollte es als Highlight in kleinen Portionen einmal wöchentlich geben.

Auch viel Bewegung bringt sie Verdauung in Schwung und fördert so den Abgang der Haare. Also den tägliches Auslauf nicht vernachlässigen.
Gerade während des Fellwechsels kann man dem Kaninchen einen Teil der Haarlast abnehmen, indem man sie täglich bürstet.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Viele Raucher wissen, dass Passivrauchen schädlich ist. Doch es ist wichtig, sich die Gefahren auch für das Haustier noch einmal vor Augen zu führen und so den Anstoß zu finden, mit dem Rauchen aufzuhören.

Besonders Katzen schädigt das Passivrauchen doppelt. Zum einen atmen sie den Rauch ein, wodurch er in die Atemwege gelangt und zum anderen setzen sich die Schadstoffe auch im Fell ab, welche sie zusätzlich beim Putzen in ihren Organismus aufnehmen. Des weiteren atmen alle Haustiere um einiges schneller als wir, wodurch sie auch mehr des schädlichen Qualms aufnehmen.
Dadurch entstehen folgenschwere Krankheiten, wie zum Beispiel Nasen- und Nasenhöhlenkrebs, nicht wenig harmloser sind gereizte Bindehäute und röchelnde Atmung. Das kann (und ist sehr wahrscheinlich) aber auch das allgemeine Immunsystem schädigen, wodurch das Tier anfälliger für Bronchitis, Schnupfen und viele weitere kleine Wehwehchen wird. Die Folge sind häufige Tierarztbesuche und viel Stress für Kaninchen und Co. Nicht zuletzt schlägt sich das auch im Geldbeutel des Besitzers nieder. Auf die naheliegenste Lösung, das Rauchverhalten zu überdenken kommen nur die wenigsten Tierhalter und -ärzte.

smoke © flickr.com / Vanessa Pike-Russell

Ein Kompromiss wäre bei Hunden nur beim Gassi gehen zu rauchen, dann nimmt das Tier nicht so viel vom Rauch auf. Bei Hauskatzen ist das schon schwieriger. Es könnte aber ein Raucherzimmer eingerichtet werden, indem die Katze nicht hinein darf. Kleintiere sollten grundsätzlich vom Rauch verschont bleiben, da ihr kleiner Körper noch mehr geschädigt wird.
Wem das alles zu umständlich ist hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder verzichtet er aus das Haustier, damit es nicht einen Erstickungstod erleiden muss, oder aber die bessere Alternative, er verzichtet auf das rauchen, das schon auch den Geldbeutel und die eigene Gesundheit.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Die Diskussion darüber, ob man seinem Haustier die Zähne putzen muss, scheidet die Geister. Die Antwort darauf sollte sich jeder selbst überlegen, aber ein paar Gedanken sollte man sich schon über dieses Thema machen.

Fakt ist auf jeden Fall, dass sich nur Hunde unter Umständen die Zähne putzen lassen. Mit viel Lob, Geduld und Leckerchen kann man ihn durchaus daran gewöhnen. am besten man gewöhnt ihn schon im Welpen alter daran. Die notwendigen Utensilien wie eine weiche Zahnbürste oder die Zahnpasta, die nach der Anwendung auch geschluckt werden kann gibt es entweder beim Tierarzt oder im Zoofachhandel. Zudem ist es wichtig, dass der Hund sich ins Maul schauen lässt, damit es bei notwendigen Untersuchungen nicht zu unnötigem Stress kommt. Bei der Katze hingegen ist das unmöglich. Meist sind sie zu eigenwillig um die Prozedur über sich ergehen zu lassen. doch ist das bei ihnen auch eher selten nötig. Es gibt Futtermittel, die eine Abriebfunktion haben und so die Beläge bei intensiven kauen herunterreiben.

catteeth © flickr.com /  Hamed Saber

Die Krankheiten, die bei mangelnder Zahnpflege auftreten, sind unterschiedlich. Beim Hund ist es eher Erkrankungen von Zahnfleisch und -wurzel sowie Zahnstein. Anzeichen dafür sind Mundgeruch oder erhöhter Speichelfluss. Bei Katzen ist es eher die Krankheit FORL – Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen, wobei die Zähne entkalken und manchmal bis zur Wurzel abbrechen. Die Ursache ist bisher unbekannt.

Nagetiere, wie Meerschweinchen und Kaninchen, brauchen, da ihre Zähne ein Leben lang weiterwachsen, unbedingt Heu zum Abrieb. Durch das kontinuierliche kauen werden die Zähne abgenutzt und somit kürzer. Werden die Zähne nicht beansprucht, kann es zu schmerzhaften Fehlstellungen kommen, im schlimmsten Fall zieht sich das Tier zurück und frisst nichts mehr.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Ist das Außengehege richtig eingerichtet, kommt es nur noch darauf an, es auch gut instand zu halten, denn im Winter kann Frost für böse Überraschungen sorgen.

Der Boden muss natürlich gut isoliert sein. Dabei gilt: lieber eine Lage zu viel, als eine zu wenig. Eine Erkältung ist bei einem kleinen Kaninchen viel schlimmer als beim Menschen, ständige Kälte kann aber auch zu Rheuma führen. Zu unterst kann man eine Schilfmatte legen, darüber eine dicke Schicht aus Stroh und Einstreu. Das isoliert sehr gut und macht das Gehege kuschelig warm.

Aber auch wenn das Häuschen noch so gut isoliert ist, sollte jeden Tag die Temperatur im Haus kontrolliert und unter Umständen notiert werden, um eventuelle Veränderungen nachvollziehen zu können. Futter und Wasser sollte ebenfalls in der armen Hütte stehen und mehrmals täglich kontrolliert werden, da es bei niedrigen Temperaturen schnell gefrieren kann.

snow rabbit © flickr /Tambako the Jaguar

Des weiteren brauchen die Tiere natürlich Bewegung, das heißt, das Gehege muss neben der warmen Hütte auch genug Freiraum haben. Durch den dicken Winterpelz und die Bewegung frieren die Tiere nicht. Deshalb ist es wichtig, die Tiere schon im Sommer an die Außentemperaturen zu gewöhnen. Bei extrem heißen Temperaturen sollte bei Langhaarigen Tieren dass Fell gekürzt und unbedingt ein schattiger Platz angeboten werden. Bei starkem Schnee sollte das Gehege jedoch abgedeckt werden und auch die Windseite sollte geschützt sein.

Sind die Tiere allerdings längere Zeit schon draußen, darf man sie aus der Kälte niemals zum kuscheln in die Wohnung nehmen und dann wieder hinaussetzen. Mit dem plötzlichen Temperaturumschwung kommen sie nicht zurecht und gehen ein.
Grundsätzlich gilt, dass nur vollkommen gesunde Tiere im Winter draußen gehalten werden dürfen!    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Viel frische Luft tut gut, was liegt da näher, als zur Außenhaltung überzugehen? Wenn man ein paar Regeln beachtet, klappt das auch im Winter.

Am allerwichtigsten ist das langsame gewöhnen an die Außentemperaturen.
Beginnen sollte man mit der Außenhaltung schon um Sommer, wenn es tagsüber wärmer als 12°C ist. Mit einer entsprechend gut isolierten Schutzhütte können die Mümmelmänner gut draußen überleben. Besonders in der Anfangszeit muss man ein wachsames Auge auf seine Schützlinge haben. Die tägliche Kontrolle von Kaninchen und Schutzhütte sollte selbstverständlich sein.

Bevor man das Tier jedoch draußen hält, sollte es einen Gesundheitscheck beim Tierarzt durchlaufen und dabei gegen die Krankheiten Myxomatose und RHD (chinesische Kaninchenseuche) geimpft werden. Gleichzeitig kann mit dem Tierarzt Rücksprache gehalten werden, ob das Tier gesundheitlich fähig ist draußen zu überwintern.

Gibt der grünes Licht, kann man sich über das Gehege Gedanken machen. Es muss wind- und wettergeschützt aufgestellt werden. weder Zugluft noch Regen oder Schnee darf eindringen. Des weiteren muss es Ein- und Ausbruch sicher sein. Räuber dürfen nicht hinein- und das Kaninchen nicht hinaus gelangen dürfen. Die richtige Größe ist ebenfalls wichtig. Groß genug für mehrere Tiere sollte es sein, da Kaninchen keine Einzelgänger sind, aber auch nicht zu groß, dass sie sich suchen müssen, da Kaninchen sich auch über die Körperwärme warm halten.

Die sind erst einmal die Grundregeln für die Außenhaltung. Neben den Besonderheiten bei der Außenhaltung ist natürlich zu beachten, dass es den Tieren nicht langweilig wird und man täglich nach ihnen sieht und dabei alles kontrolliert, sodass es dem Schlappohr an nichts fehlt.

rabbit © flickr / peterastn

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