» Kaninchen


Autor: Jacqueline

Alle Haustiere wollen beschäftigt werden. Das Futter zu verstecken ist eine gute Möglichkeit, sie gleichzeitig zur Bewegung zu animieren. Doch je nachdem, welches man hat, muss auch die Leckerei entsprechend versteckt werden.

Kaninchen zum Beispiel suchen gern über und unter der Erde. Jetzt muss im Garten aber kein Loch gegraben werden, eine große tiefe Schale mit Chinchillasand oder Terrarienerde gefüllt, ist genauso gut geeignet. Sind darin zusätzlich Leckerbissen versteckt, buddeln Kaninchen gern darin herum, da die Nase, ständig in Bewegung, auch feinste Duftspuren unter der Erde wahrnimmt. Für Teppichboden ist ein Karton mit Stroh gefüllt vielleicht sinnvoller, zudem er bestimmt auch gern als warmes Schlafplätzchen verwendet wird.

Bei der Katze muss man etwas kreativer sein. Zwar sind die meisten neugierig und untersuchen alles, was ihnen vor die Nase kommt, doch diese Aufmerksamkeit lässt schnell nach, wenn sie nicht bald an die Belohnung kommen. Sie reagieren sowohl auf Geruch, aber um einiges mehr noch auf leise Geräusche. Seidenpapier in einer kleinen Kiste lädt zum Beispiel zum herumwühlen und kaputt reißen ein.

catplay © flickr.com / Pink Sherbet Photography

Auch die kleinen Nagetiere suchen gern. Ratten, Mäuse und Hamster brauchen kleine Schnitze von Karotte, Apfel oder Weintraube. Diese mopsen sie sich gern von erhöhten Plätzen, wo die ein wenig hin klettern müssen und tragen die Schätze in ihr sicheres Nest. Gut geeignet sind auch kleine Papprollen als Versteck, die mit ein wenig Heu ausgepolstert und mit Löchern versehen werden, sodass die kleinen Nager die Rolle anschubsen müssen, um an die Leckerchen zu kommen.

Diese Spiele können als zusätzliche Methode der Fütterung angewandt werden. Sollten einige Leckereien nicht gefunden werden, muss dennoch sichergestellt werden, dass die Tiere genug Nahrung erhalten!    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Ähnlich wie Katzen putzen sich Kaninchen sehr ausgiebig. Die verschluckten Haare können dabei zum Problem werden. Doch mit ein bisschen Vorsicht und der richtigen Haltung muss das nicht sein.

Besonders während des Fellwechsels und bei Langhaarkaninchen muss verstärkt darauf geachtet werden, dass die Haare nicht verklumpen. Bei der richtigen Fütterung und Haltung stellen Haarballen tatsächlich kein Problem dar. Es gibt genügend Exemplare, die zwar Haarballen aber keine Probleme damit haben.

rabbit © flickr / SeeMidTN.com (aka Brent)

Die wichtigste Voraussetzung ist die richtige Fütterung. Die Nagetiere sind sehr genügsam, also ist Gras und Heu das beste Futter für sie. Wird zu viel Energie und Zucker in Form von Kaninchenkraftfutter und Leckerlis gegeben, ist die Verdauung gestört. Das kann u einem kompletten Zusammenbruch der Verdauung führen. Symptome dafür sind Verstopfung, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Austrocknung und Kreislaufversagen. Wird das Tier dann nicht sofort einem Tierarzt vorgestellt, besteht Lebensgefahr! In der Regel wird es dann erst mit Infusionen versorgt, um den Flüssigkeitshaushalt anzugleichen. Gelingt es nicht, die Haarballen mittels Medikamenten auf natürlichem Weg zu beseitigen, muss operiert werden.

Um diesen schlimmsten aller Fälle vorzubeugen, genügt schon die richtige Ernährung. Heu ist das Hauptfutter der genügsamen Nager und sollte deshalb immer zur Verfügung stehen. Dazu sollte mindestens zweimal täglich frisches Gemüse wie Salat, Kräuter, Karotten und Gurken gereicht werden. Kraftfutter und Obst sollte es als Highlight in kleinen Portionen einmal wöchentlich geben.

Auch viel Bewegung bringt sie Verdauung in Schwung und fördert so den Abgang der Haare. Also den tägliches Auslauf nicht vernachlässigen.
Gerade während des Fellwechsels kann man dem Kaninchen einen Teil der Haarlast abnehmen, indem man sie täglich bürstet.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Viele Raucher wissen, dass Passivrauchen schädlich ist. Doch es ist wichtig, sich die Gefahren auch für das Haustier noch einmal vor Augen zu führen und so den Anstoß zu finden, mit dem Rauchen aufzuhören.

Besonders Katzen schädigt das Passivrauchen doppelt. Zum einen atmen sie den Rauch ein, wodurch er in die Atemwege gelangt und zum anderen setzen sich die Schadstoffe auch im Fell ab, welche sie zusätzlich beim Putzen in ihren Organismus aufnehmen. Des weiteren atmen alle Haustiere um einiges schneller als wir, wodurch sie auch mehr des schädlichen Qualms aufnehmen.
Dadurch entstehen folgenschwere Krankheiten, wie zum Beispiel Nasen- und Nasenhöhlenkrebs, nicht wenig harmloser sind gereizte Bindehäute und röchelnde Atmung. Das kann (und ist sehr wahrscheinlich) aber auch das allgemeine Immunsystem schädigen, wodurch das Tier anfälliger für Bronchitis, Schnupfen und viele weitere kleine Wehwehchen wird. Die Folge sind häufige Tierarztbesuche und viel Stress für Kaninchen und Co. Nicht zuletzt schlägt sich das auch im Geldbeutel des Besitzers nieder. Auf die naheliegenste Lösung, das Rauchverhalten zu überdenken kommen nur die wenigsten Tierhalter und -ärzte.

smoke © flickr.com / Vanessa Pike-Russell

Ein Kompromiss wäre bei Hunden nur beim Gassi gehen zu rauchen, dann nimmt das Tier nicht so viel vom Rauch auf. Bei Hauskatzen ist das schon schwieriger. Es könnte aber ein Raucherzimmer eingerichtet werden, indem die Katze nicht hinein darf. Kleintiere sollten grundsätzlich vom Rauch verschont bleiben, da ihr kleiner Körper noch mehr geschädigt wird.
Wem das alles zu umständlich ist hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder verzichtet er aus das Haustier, damit es nicht einen Erstickungstod erleiden muss, oder aber die bessere Alternative, er verzichtet auf das rauchen, das schon auch den Geldbeutel und die eigene Gesundheit.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Die Diskussion darüber, ob man seinem Haustier die Zähne putzen muss, scheidet die Geister. Die Antwort darauf sollte sich jeder selbst überlegen, aber ein paar Gedanken sollte man sich schon über dieses Thema machen.

Fakt ist auf jeden Fall, dass sich nur Hunde unter Umständen die Zähne putzen lassen. Mit viel Lob, Geduld und Leckerchen kann man ihn durchaus daran gewöhnen. am besten man gewöhnt ihn schon im Welpen alter daran. Die notwendigen Utensilien wie eine weiche Zahnbürste oder die Zahnpasta, die nach der Anwendung auch geschluckt werden kann gibt es entweder beim Tierarzt oder im Zoofachhandel. Zudem ist es wichtig, dass der Hund sich ins Maul schauen lässt, damit es bei notwendigen Untersuchungen nicht zu unnötigem Stress kommt. Bei der Katze hingegen ist das unmöglich. Meist sind sie zu eigenwillig um die Prozedur über sich ergehen zu lassen. doch ist das bei ihnen auch eher selten nötig. Es gibt Futtermittel, die eine Abriebfunktion haben und so die Beläge bei intensiven kauen herunterreiben.

catteeth © flickr.com /  Hamed Saber

Die Krankheiten, die bei mangelnder Zahnpflege auftreten, sind unterschiedlich. Beim Hund ist es eher Erkrankungen von Zahnfleisch und -wurzel sowie Zahnstein. Anzeichen dafür sind Mundgeruch oder erhöhter Speichelfluss. Bei Katzen ist es eher die Krankheit FORL - Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen, wobei die Zähne entkalken und manchmal bis zur Wurzel abbrechen. Die Ursache ist bisher unbekannt.

Nagetiere, wie Meerschweinchen und Kaninchen, brauchen, da ihre Zähne ein Leben lang weiterwachsen, unbedingt Heu zum Abrieb. Durch das kontinuierliche kauen werden die Zähne abgenutzt und somit kürzer. Werden die Zähne nicht beansprucht, kann es zu schmerzhaften Fehlstellungen kommen, im schlimmsten Fall zieht sich das Tier zurück und frisst nichts mehr.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Ist das Außengehege richtig eingerichtet, kommt es nur noch darauf an, es auch gut instand zu halten, denn im Winter kann Frost für böse Überraschungen sorgen.

Der Boden muss natürlich gut isoliert sein. Dabei gilt: lieber eine Lage zu viel, als eine zu wenig. Eine Erkältung ist bei einem kleinen Kaninchen viel schlimmer als beim Menschen, ständige Kälte kann aber auch zu Rheuma führen. Zu unterst kann man eine Schilfmatte legen, darüber eine dicke Schicht aus Stroh und Einstreu. Das isoliert sehr gut und macht das Gehege kuschelig warm.

Aber auch wenn das Häuschen noch so gut isoliert ist, sollte jeden Tag die Temperatur im Haus kontrolliert und unter Umständen notiert werden, um eventuelle Veränderungen nachvollziehen zu können. Futter und Wasser sollte ebenfalls in der armen Hütte stehen und mehrmals täglich kontrolliert werden, da es bei niedrigen Temperaturen schnell gefrieren kann.

snow rabbit © flickr /Tambako the Jaguar

Des weiteren brauchen die Tiere natürlich Bewegung, das heißt, das Gehege muss neben der warmen Hütte auch genug Freiraum haben. Durch den dicken Winterpelz und die Bewegung frieren die Tiere nicht. Deshalb ist es wichtig, die Tiere schon im Sommer an die Außentemperaturen zu gewöhnen. Bei extrem heißen Temperaturen sollte bei Langhaarigen Tieren dass Fell gekürzt und unbedingt ein schattiger Platz angeboten werden. Bei starkem Schnee sollte das Gehege jedoch abgedeckt werden und auch die Windseite sollte geschützt sein.

Sind die Tiere allerdings längere Zeit schon draußen, darf man sie aus der Kälte niemals zum kuscheln in die Wohnung nehmen und dann wieder hinaussetzen. Mit dem plötzlichen Temperaturumschwung kommen sie nicht zurecht und gehen ein.
Grundsätzlich gilt, dass nur vollkommen gesunde Tiere im Winter draußen gehalten werden dürfen!    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Viel frische Luft tut gut, was liegt da näher, als zur Außenhaltung überzugehen? Wenn man ein paar Regeln beachtet, klappt das auch im Winter.

Am allerwichtigsten ist das langsame gewöhnen an die Außentemperaturen.
Beginnen sollte man mit der Außenhaltung schon um Sommer, wenn es tagsüber wärmer als 12°C ist. Mit einer entsprechend gut isolierten Schutzhütte können die Mümmelmänner gut draußen überleben. Besonders in der Anfangszeit muss man ein wachsames Auge auf seine Schützlinge haben. Die tägliche Kontrolle von Kaninchen und Schutzhütte sollte selbstverständlich sein.

Bevor man das Tier jedoch draußen hält, sollte es einen Gesundheitscheck beim Tierarzt durchlaufen und dabei gegen die Krankheiten Myxomatose und RHD (chinesische Kaninchenseuche) geimpft werden. Gleichzeitig kann mit dem Tierarzt Rücksprache gehalten werden, ob das Tier gesundheitlich fähig ist draußen zu überwintern.

Gibt der grünes Licht, kann man sich über das Gehege Gedanken machen. Es muss wind- und wettergeschützt aufgestellt werden. weder Zugluft noch Regen oder Schnee darf eindringen. Des weiteren muss es Ein- und Ausbruch sicher sein. Räuber dürfen nicht hinein- und das Kaninchen nicht hinaus gelangen dürfen. Die richtige Größe ist ebenfalls wichtig. Groß genug für mehrere Tiere sollte es sein, da Kaninchen keine Einzelgänger sind, aber auch nicht zu groß, dass sie sich suchen müssen, da Kaninchen sich auch über die Körperwärme warm halten.

Die sind erst einmal die Grundregeln für die Außenhaltung. Neben den Besonderheiten bei der Außenhaltung ist natürlich zu beachten, dass es den Tieren nicht langweilig wird und man täglich nach ihnen sieht und dabei alles kontrolliert, sodass es dem Schlappohr an nichts fehlt.

rabbit © flickr / peterastn

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Autor: Johanna

Viele Halter, die ihre Kaninchen ausschließlich in der Wohnung halten, denken, dass ihre Tiere dadurch keine Impfung benötigen, weil sie nicht mit Krankheitserregern in Kontakt kommen können doch dies ist ein gefährlicher Irrtum!

Die verbreitesten Infektionskrankheiten beim Kaninchen sind die sogenannte Chinaseuche (Rabbit Haemorrhagic disease, RHD), Myxomatose und der Kaninchenschnupfen. Wichtig zu wissen ist hierbei, dass sowohl Chinaseuche als auch Myxomatose durch stechende Insekten, also Stechmücken oder Flöhe übertragen, die Erreger können aber ebenso durch Frischfutter eingeschleppt werden, auf diesem Weg können sich Kaninchen auch mit Kaninchenschnupfen anstecken. Somit sind Tiere, die in der Wohnung gehalten werden keinesfalls vor einer Ansteckung geschützt. Man sollte sie daher unbedingt impfen lassen, um das Risiko einer Infektion zu vermindern.

Bei Chinaseuche handelt es sich um eine durch ein Virus ausgelöste Erkrankung, bei der sich Blutgerinnsel in vielen Organen ausbilden, was meist schnell (12-36 Stunden) zum Tod des Tieres führt. Es erkranken hierbei überwiegend erwachsene Tiere. Eine Heilung ist nicht möglich.    [...mehr]



Autor: Johanna

Die langen Zähnchen sind das Markenzeichen der kleinen Nager, was wäre Bugs Bunny schließlich ohne Nagezähne. Doch leider bereiten besonders die Zähne bei Kaninchen und Meerschweinchen immer wieder große Probleme.

Symptome erkennen

Oftmals wird ein Zahnproblem beim Tier vom Halter erst spät erkannt, denn die wenigstens gucken ihrem Kaninchen oder Meerschweinchen regelmäßig ins Maul. Dabei kann ein Blick schon schnell weiterhelfen. Zu mindest Probleme im Bereich der Nagezähne kann man auch als Laie schnell erkennen. Stehen die Zähne zum Beispiel stark auseinander, erscheinen sie einem zu lang oder sind sie gar verkrümmt, sollte man einen Tierarzt aufsuchen und die Zähne kontrollieren lassen. Probleme im Bereich der Backenzähne sind dagegen schwerer zu erkennen. Meist man feststellen, dass das Tier nicht mehr richtig frisst und Gewicht verliert. Achtung: Besonders bei Tieren mit dickem und langem Fell sollte man regelmäßig das Körpergewicht, z. B. auf der Küchenwaage, bestimmen, um Gewichtsverluste rechtzeitig zu bemerken. Andere Symptome für Zahnprobleme kan ein “Sabbern” im Maulbereich oder Schaumbildung beim Fressen sein.

Behandlung durchführen

Vermutet man Probleme mit den Zähnen führt kein Weg am Gang zum Tierarzt vorbei. Er kann schnell feststellen, ob das Problem im Bereich der Nagezähne oder Backenzähne zu suchen ist. Je nach Diagnose erfolgt dann die Behandlung. Wenn möglich sollte der Tierarzt eine Narkose vermeiden, da diese bei Kaninchen und Meerschweinchen nicht ganz ungefährlich ist. Unter Umständen erspart es dem Tier aber auch deutlich Stress, für die Zahnbehandlung kurzzeitig narkotisiert zu werden.    [...mehr]



Autor: Johanna

Besonders die kleinen Nager wie Meerschweinchen und Kaninchen haben oft mit ein wenig zu viel Speck auf den Rippen zu kämpfen, denn schließlich möchte jeder Besitzer seine Lieblinge verwöhnen und tut dies auch oft mit reichlich Kraftfutter und Leckerlies. Doch das ist oftmals zu viel des Guten!

Kraftfutter für Kaninchen und Meerschweinchen gibt es im Handel in zahlreichen Variationen. Meist werden Mischungen aus Pellets, Körnern und getrockneten Früchten angeboten. Diese Futtermittel sind wahre Energiebomben und damit richtige Dickmacher für die kleinen Nager. Denn eigentlich kann man bei der ausgewognen Ernährung von Meerschweinchen und Kaninchen, die in der Wohnung leben vollkommen auf solche Produkte verzichten. Einzig Tiere, die im auch Winter in Außenställen gehalten werden benötigen zusätzliches Kraftfutter, da diese sich gegen die Kälte eine Speckschicht anfressen müssen und außerdem einen erhöhten Energiebedarf haben. Bei der normalen Innenhaltung kann man sich die Euro für Kraftfutter getrost sparen.

Unbedingt sollte man auch von Leckerchen vie Joghurt-Drops oder Knabberstäben die Finger lassen. Auch wenn die kleinen Lieblinge diese gerne fressen, da sie oftmals schön süß sind, derlei Produkte lassen die Tiere unweigerlich dick und rund werden. Deswegen als Belohnung oder Leckerei zwischendurch lieber auf ein paar frische Kräuter zurückgreifen. Diese sind gesund und kalorienarm.    [...mehr]