» Hundewelpen
Diese Frage stellt sich bestimmt jeder Hundebesitzer einmal. Aber gibt es überhaupt eine allgemeine Antwort auf diese Frage?
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Ausbildung eines Hundes niemals vollständig beendet ist. Es ist ähnlich wie beim Menschen. Wenn wir in ein neues Umfeld kommen (Beruf, Sportverein), müssen wir uns erst “einlernen”. Dem Hund geht es nicht anders. Im Alltag kommen immer wieder mal Situationen vor, die einem Hund unbekannt sind. Das kann schon eine Treppe mit freien Zwischenräumen sein. Manche Hunde verunsichert dies, aber wenn sie mit viel Lob gelernt haben flüssig darüberzugehen, wurde unbewusst eine weitere Lektion in der Hundeerziehung ausgeführt.
Die wichtigsten Kommandos wie Sitz und Platz, sitzen natürlich irgendwann, aber diese müssen wiederholt und gefestigt werden. Um den Hund mental zu fördern, kann man ihn während des Spaziergangs Platz und Bleib machen lassen. Nachdem man sich etwa 50 m von ihm entfernt hat, ruft man ihn zu sich und belohnt ihn, wenn er die Kommandos korrekt befolgt hat.
Dazu kommt, dass die meisten Hunde gefördert werden wollen. Sofern die Lektionen nicht in Stress oder Druck ausarten, können ihm auch kleine Kunststücke beigebracht werden.
Um aber den Gehorsam zu festigen, muss im Alltag aufgepasst werden. Fängt der Hund plötzlich an Jogger anzubellen oder sonstige Unarten zu zeigen, kann auch die Hundeschule besucht werden. Auch wenn er schon zur Fortgeschrittenen Gruppe gehört, freut er sich über die zusätzlichen Sozialkontakte, unter Umständen auch zu Welpen.
Auf jeden Fall ist es kein Grund die Ausbildung “abzubrechen” sobald der Hund brav an der Leine geht. Ein Grund dem Hund etwas kleines beizubringen gibt es immer. [...mehr]
Die Fellpflege, die wir mit Bürste und Co. Bei dem Hund anwenden, ist ähnlich der die sie auch untereinander betreiben. Die kann der Hund aber nur als angenehm empfinden, wenn er schrittweise an die Prozedur herangeführt wird.
Denn einige Hunde müssen regelmäßig gebürstet werden, dazu gehören sowohl langhaarige sowie auch Hunde mit dichter Unterwolle, die im Sommer den Hund zu sehr schwitzen lässt. Für letztere empfiehlt sich dann auch eine spezielle Unterwoll – Bürste, die besonders gut die losen Haare aufnimmt. Auch das Reinigen der Ohren und kürzen der Krallen gehört mit zum Pflegeprogramm, das nicht jedes Tier ruhig über sich ergehen lässt.
Am leichtesten ist es natürlich, dem Welpen etwas beizubringen. Aber auch ausgewachsene Hunde können schrittweise an die unbekannten Pflegeutensilien gewöhnt werden. Zuerst sollte man dem Hund die noch fremden Sachen zum beschnüffeln hinlegen. Hat er Spaß am Apportieren, kann man ihm auch die Bürste holen lassen. Wichtig ist nur, dass er etwas angenehmes mit den Gegenständen verbindet.
Die erst „Behandlung“ sollte lediglich aus einem Bürstenstrich bestehen. Dann wird der Hund sofort mit Leckerchen oder einem kleinen Spiel belohnt. In jeder „Sitzung“, die ruhig zweimal täglich stattfinden kann, aber jeweils nur etwa 10 -15 Minuten dauern sollte, wird die Zahl der Bürstenstriche erhöht, bevor es die Belohnung gibt. So wird das Still halten so lange gesteigert, bis der Hundewelpe sich die ganze Prozedur gefallen lässt. Die meisten genießen die Aufmerksamkeit, aber gerade die Geduld von Welpen sollte nicht überstrapaziert werden.
Wichtig ist nur, dass er die Fellpflege mit etwas positivem verbindet und bei der schrittweisen Gewöhnung daran nicht in Stress verfällt. Manchmal ist ein Schritt zurück, ein Schritt nach vorn. [...mehr]
Die Diskussion darüber, ob man seinem Haustier die Zähne putzen muss, scheidet die Geister. Die Antwort darauf sollte sich jeder selbst überlegen, aber ein paar Gedanken sollte man sich schon über dieses Thema machen.
Fakt ist auf jeden Fall, dass sich nur Hunde unter Umständen die Zähne putzen lassen. Mit viel Lob, Geduld und Leckerchen kann man ihn durchaus daran gewöhnen. am besten man gewöhnt ihn schon im Welpen alter daran. Die notwendigen Utensilien wie eine weiche Zahnbürste oder die Zahnpasta, die nach der Anwendung auch geschluckt werden kann gibt es entweder beim Tierarzt oder im Zoofachhandel. Zudem ist es wichtig, dass der Hund sich ins Maul schauen lässt, damit es bei notwendigen Untersuchungen nicht zu unnötigem Stress kommt. Bei der Katze hingegen ist das unmöglich. Meist sind sie zu eigenwillig um die Prozedur über sich ergehen zu lassen. doch ist das bei ihnen auch eher selten nötig. Es gibt Futtermittel, die eine Abriebfunktion haben und so die Beläge bei intensiven kauen herunterreiben.
Die Krankheiten, die bei mangelnder Zahnpflege auftreten, sind unterschiedlich. Beim Hund ist es eher Erkrankungen von Zahnfleisch und -wurzel sowie Zahnstein. Anzeichen dafür sind Mundgeruch oder erhöhter Speichelfluss. Bei Katzen ist es eher die Krankheit FORL - Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen, wobei die Zähne entkalken und manchmal bis zur Wurzel abbrechen. Die Ursache ist bisher unbekannt.
Nagetiere, wie Meerschweinchen und Kaninchen, brauchen, da ihre Zähne ein Leben lang weiterwachsen, unbedingt Heu zum Abrieb. Durch das kontinuierliche kauen werden die Zähne abgenutzt und somit kürzer. Werden die Zähne nicht beansprucht, kann es zu schmerzhaften Fehlstellungen kommen, im schlimmsten Fall zieht sich das Tier zurück und frisst nichts mehr. [...mehr]
Soll ein Hund im Haus einziehen, gib es viele Fragen, die vorab geklärt werden müssen. Nicht unwesentlich ist die Entscheidung, ob es ein Rasse- oder Mischungshund sein soll. Die Antwort darauf gibt die Bedürfnisse und Wünsche des Haushalts vor, zu dem Bello passen soll.
Bei Rassehunden kann man sich bei den Welpen sicher sein, wie sie sich entwickeln. Charakter und Aussehen werden seit vielen Jahren auf einem bestimmten Standard gehalten. Wird zum Beispiel auf eine bestimmte Charaktereigenschaft wie Ausgeglichenheit wert gelegt, kann an bei einem Rassehund sicher sein, dass er sich in die gewünschte Richtung entwickelt. Voraussetzung ist allerdings, dass der Hund bei einem seriösen Züchter gekauft wird und die Vorfahren (mindestens die Eltern und unter Umständen auch die Großeltern) und deren Charaktereigenschaften bekannt sind. Ist der Abstammungsnachweis vom V.D.H. (Verband für das deutsche Hundewesen) abgestempelt, kann man sicher sein, dass die Angaben richtig sind, da sie von übergeordneter Stelle überprüft werden.
Bei einem Mischlingswelpen hingegen kann man schwer vorher sehen, wie es sich entwickeln wird. Das beginnt schon beim Aussehen und endet beim Charakter. Bei einer Kreuzung zwischen einem lebhaften und ruhigen Hund kann man nicht sicher sein, welche Eigenschaften vererbt werden. Zwar kann man bei der Erziehung bestimmte Verhaltensweisen “abtrainieren”, aber einen ausgeprägten Jagdtrieb kann man dem Hund nicht abgewöhnen. In bestimmten Situationen wird er dann so reagieren wie er veranlagt ist.
Sinnvoll ist es deshalb sich einen ausgewachsenen Hund auszusuchen, vor allem, wenn er in eine Familie integriert werden soll. Aber auch dann sollte man auf versteckte charakterliche Mängel achten und sich genau über den Hund und dessen Eltern erkundigen. [...mehr]
Für die meisten Züchter ist der Umgang mit einer tragenden Hündin Routine. Doch nicht alle Hundehalter wissen so genau Bescheid, was zu tun ist, wenn der Vierbeiner Nachwuchs erwartet.
Bevor man die eigene Hündin bewusst decken lässt, sollte man sich natürlich gründlich darüber informieren, was es bedeutet, eine junge Hundemutter und ein Rudel Welpen im Haus zu haben. Denn so niedlich die kleinen auch sind, sie machen wirklich viel Arbeit. So sollte man bereits im Vorfeld klären, wer die Welpen später nehmen möchte, denn man wird wohl kaum alle selbst behalten wollen. Doch nicht nur nach der Geburt, sondern auch bereits davor gibt es einiges zu beachten.
Der Zyklus der Hündin kann mitunter sehr unregelmäßig sein und gelegentlich merken die Besitzer erst, dass die Hündin läufig ist, wenn es bereits zu spät ist. Wollen sie also unerwünschte Trächtigkeiten ihres Tieres sicher vermeiden, sollten sie frühzeitig über eine Kastration nachdenken. Natürlich können beim Tier ungewollte Schwangerschaften ebenso abgebrochen werden, wie beim Menschen. Jedoch ist das Risiko hier nicht ganz unerheblich und man sollte zu mindest immer überlegen, ob man das Tier die Welpen nicht lieber austragen lässt. [...mehr]
Planen sie, sich vielleicht ein Haustier anzuschaffen? Vielleicht einen Hund, dem man nachsagt, er sei der beste Freund des Menschen?Dann gibt es eine Menge, was man beachten muss. Allerdings möchte ich nur den wichtigsten Aspekt anschneiden, nämlich die Herkunft ihres zukünftigen Familienmitglieds.
Auf dem unteren Bild sehen sie gut, wie ein gute Welpenaufzucht aussehen sollte, mit einer gesunden Mutter, die sich gerne um ihre Welpen kümmert.
Sicher kennen sie die kleinen Anzeigen, die in jeden Wochenblatt zu finden sind, indem Hunde aller Rassen angeboten werden. Sollte vielleicht mal ein Rasse nicht dabei sein, wird sie gerne herangeschafft. Aber Moment, woher kommen all diese Hundewelpen??
Das möchte ich gerne mal mit einem Überbegriff zusammen fassen: Hundehandel.
Professioneller Handel mit Hunden und Welpen. Ein schockierender und zugleich endlos trauriger Kreislauf, an dem sich allein die Hundehändler eine goldenen Nase verdienen.
Die Mutterhündin sitzt nicht selten in einer riesigen Zwingeranlage. Eingepfercht in einem etwa 2-3 m² großen Dreckloch, vesorgt mit dem allernötigsten, was oft nicht mehr als altem Brot und Wasser aus einem rostigen Behältnis besteht.
Raus kommt sie dort nur, wenn sie zum Deckakt geschliffen wird. Und den muss sie über sich ergehen lassen, ob sie will oder nicht, notfalls wird mit grober Gewalt nachgeholfen, damit die nächsten Welpen ja nicht lange auf sich warten lassen. Welpen -> Geld.
Das Leid dieser Hunde ist immens. Keine Möglichkeit der Sozialisierung, keine positive Prägung auf den Menschen und ihre Umwelt. Das einzige was diese Hunde lernen - und ihr leben lang nie mehr vergessen - ist Angst.
Viele ihrer Welpen sind krank und von den langen Transporten geschwächt. Nicht oft werden diese Hunde aus Polen oder den Niederlanden rangeschafft.
Lebenswichtige Impfungen und regelmäßige Entwurmungen, Fehlanzeige. Auch wenn der angebliche Züchter, der meist nicht mehr als ein Zwischenhändler ist, viel erzählt, seine Hunde seien Gesund.
Glauben sie im kein Wort, für ihn zählt alleine der Umsatz, und den macht er nicht, wenn er Geld für eine teure Impfung seiner Hunde ausgibt. Ihn interessieren die Krankheiten ’seiner’ Hunde herzlich wenig.
Gerade wenn im späteren Zuhause Kinder leben, sind die Folgen der fehlenden Impfung und Entwurmung fatal.
Unzählige Welpen wurden zudem viel zu früh vom Muttertier getrennt, so dass die für Hunde sehr wichtige Sozialisierung nicht stattfinden konnte.
Das bringt früher oder später Probleme mit sich, wenn der Welpe erwachsen wird und sich nicht problemlos in den Alltag einfügt und auch beim Spaziergang mit Artgenossen unverträglich ist.
Woher soll er das auch besser wissen? Denn in der wichtigsten Phase seine Lebens - der Prägephase, die nicht mehr zu wiederholen ist - sass er bei seiner eingeschüchterten und verstörten Mutter, die ihm nichts weiter im suggeriert hat, als das Menschen “böse” sind. Dieses Misstrauen, welches er schon als Welpe automatisch eingeprägt bekommt, wird er sein Leben lang nicht mehr ablegen können.
Unterstützen sie das Leid dieser, vielen, vielen Tiere nicht. Kaufen sie ihren Hund unbedingt bei einem seriösen Züchter.
Seriös heißt, ein Züchter der nach den Bestimmungen und Auflagen der FCI (Fédération Cynologique Internationale) züchtet und dem Dachverband - dem VDH - der Hunderasse angeschlossen ist, die er züchtet.
Nur um einige Beispiele zu nennen, wären das bspw. für die Retriever-Rassen der LCD (Labrador Club Deutschland) und der DRC (Deutscher Retriever Club Deutschland).
Für die Rasse Beagle informieren sie sich über einen geeigneten Züchter bitte NUR über den BCD (Beagle Club Deutschland) für den Berner Sennenhund und seine 4 Geschwisterrassen schauen sie sich im SSV (Schweizer Sennenhunde Verein) usw. ufs.
Wichtig ist, dass ihr Züchter dem VDH angeschlossen ist. Und nur dem, keinem anderem Verein. Nur so wird man auf Dauer das Leid der Zuchthündinnen und ihrer oft so kranken Welpen eindämmen und irgendwann ganz verhindern.
Klären sie auch in ihrem Verwandten- und Freundeskreis über die Missstände des Hundehandels auf, die sich so oft in unseriösen, aber blendenden Zeitungsannoncen verstecken.
Vielleicht hilft ihnen dabei auch der Besuch dieser Webseite, die sehr direkt und unmissverständlich über das Tierelend durch sinnlose Hundevermehrung aufklärt und zeigt, wie die Wahrheit hinter Zeitungs- und Internetangeboten aussieht.
Ebenso gibt es viele Vereine, die sich ausschliesslich den ausrangierten Zuchthündinnen und Deckrüden annehmen.
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Es erinnert ein bisschen an Frankenstein. In Südkorea haben Wissenschaftler einen verstorbenen Hund geklont. Die Besitzer zahlen dafür 155.000 Dollar.
Im Frühjahr des letzten Jahres verstarb “Lancelot”, der über alles geliebte Hund der Familie Otto aus Florida. Doch obwohl der Tod nun mal zum Leben gehört, wollte die Familie unbedingt einen erbgleichen Abkömmling haben und ließ daraufhin Erbmaterial des Labradors einfrieren.
Kleine Tiere sind die Schönsten! Wer hat nicht schon mal nach einem Hundewelpen oder einem Katzenbaby geschmachtet? Leider gibt es, gerade bei Hunden, ein Problem mit jungen Tieren: Sie stubenrein zu bekommen, kann ziemlich in Arbeit ausarten, wenn man es falsch angeht.
Bei Katzen ist das Problem nicht so stark vorhanden. Wenn man die junge Katze bekommt, setzt man sie zuallererst in ihr Katzenklo. Wenn man sie danach dabei erwischt, wie sie in die Wohnung machen möchte, nimmt man sie hoch, und setzt sie wieder ins Katzenklo. Solange man dabei freundlich und bestimmt bleibt, werden Katzenbabys ziemlich schnell lernen, wo sie ihr Geschäft zu verrichten haben.
Das sogenannte “Protestpinkeln” bei ausgewachsenen Katzen ist schon schwerer abzustellen. Da sucht sich die Katze einen Ort, von dem sie weiß, dass ihr Besitzer den oft frequentiert und hinterlässt dort eine eindeutig wahrnehmbare Marke. Dem ist oft nur zu begegnen, indem man den Ort verändert und ansonsten feststellt, ob man sich mit der Katze in dem Punkt, der sie stört, irgendwie arrangieren kann. Das fällt aber auch nicht mehr unter den Punkt “stubenrein” sondern ist ein generelles Problem bei Katzen.
Mit jungen Hunden sieht die Sache noch etwas schwieriger aus. Hält man sich aber an die richtige Vorgehensweise, ist auch das Stubenrein-erziehen eines Hundewelpen kein Problem. Es braucht vor allem Timing und Disziplin von Seiten des Hundehalters.
Am Besten besorgt man sich vom Züchter die Info, auf welchem Material der Welpe gewohnt ist, sein Geschäft zu verrichten. Dann gewöhnt man den Welpen daran, dass man ihm immer zum gleichen Zeitpunkt sein Futter gibt, es nach einer halben Stunde wieder wegnimmt, damit er sich daran gewöhnt, schnell zu fressen. Damit legt man den Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme relativ genau fest.
Von diesem hängt der Zeitpunkt des Erleichterns ab. Wenn man den Welpen beobachtet, wird man relativ schnell feststellen, wann nach dem Fressen er sein Geschäft verrichten will. Fünf Minuten vor besagtem Zeitpunkt wird der Welpe dann nach draußen geführt, mit einem Stück gewohnten Untergrund in der Nähe. (Zum Beispiel Zeitung). Wenns klappt, immer schön loben!
So sollte mit Ruhe und Geduld das stubenrein machen von jungen Tieren eigentlich kein Problem sein. Wichtig: Nicht immer gleich schimpfen, das Tier ist nun mal wirklich noch ein Baby!
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