» Familienhunde


Autor: Daniel

Fast jeder kennt sie, die plüschigen, drei-farbigen Riesen. Die Berner Sennenhunde sind sicher die bekanntesten der 4 Sennenhundrassen.

Auch der Berner Sennenhund hat seinen Ursprung in der Schweiz und der Schweizer Kanton Bern gab ihm einst seinen Namen.

In seinen Ahnen findet man viele Rassen, z.B. den Rottweiler, den Neufundländer und -unverkennbar- den Bernhardiner. Seine Entstehung lässt sich bis ins 1. Jahrhundert zurückverfolgen, wenngleich er nicht der Älteste der Sennenhundrassen ist, dass ist nämlich der Große Schweizer Sennenhund, und er fand Verwendung als Zug-  und Treibhund.Berner Sennenhund © Flickr by 2neus

Auch heute geht er gerne seinem Beruf nach und zieht mit einer unvergleichlichen Leidenschaft die Milchwagen durch die Schweizer Alpen. Somit zählt er bis heute zu der Gruppe der Gebrauchshunderassen, aber er wird auch als Familienhund und Wächter des Hauses sehr geschätzt.

Vor allem sein freundlicher Charakter und die Geduld mit Kindern machen ihn so beliebt. Auch anderen Tieren tritt er stets mit Sanftmut und einer Freundlichkeit gegenüber, dass man diese Hunde eigentlich nur mögen kann. Er ist ein unermüdlicher Arbeiter und seinen Menschen treu ergeben. Er bellt wenig und ist absolut unbestechlich. Auch wenn man ihnen gerne Verfressenheit nachsagt, sie nehmen das Leckerchen, sind dafür aber trotzdem nicht gut Freund mit dir.

Gegensätzlich der landläufigen Meinung, große Hunde brauchen viel Platz, muss ich dieser Ansicht widersprechen. Der Berner Sennenhund braucht zwar viel Auslauf und die Möglichkeit auf hündische Art und Weise Energie loszuwerden, aber im Haus wird man ihn kaum bemerken. Außer vielleicht, dass man sich am schnarchen stören könnte, denn das können die bunten Riesen mitunter sehr gut :-) .

Der Berner Sennenhund – wohl der Bekannteste der Sennenhunde!

Solange ihr Berner Sennenhund noch jung ist, überlasten sie ihn nicht, lange Wanderungen sollten sie erst planen, wenn der Berner das Alter von 2 Jahren überschritten hat. Andernfalls ruinieren sie Gelenke und Knochen des Hundes, der ausgewachsen nicht selten eine Größe von 70cm und stattlichen 45-50kg erreicht.

Die Erziehung eines Berner Sennenhundes (wie bei allen anderen Rassen selbstverständlich auch) muss harmonisch, liebevoll und auch konsequent durchgeführt werden.

Um einen Berner Sennenhund mit dem typisches Wesen heranwachsen zu lassen, ist es oberste Priorität, den Hund im richtigen Rassezuchtverein zu kaufen, in diesem Fall ist also der SSV (Schweizer Sennenhunde Verein)die einzig richtige Organisation.

Vielleicht aber ist es für sie auch eine Möglichkeit, einen Berner Sennenhund bei sich aufzunehmen, dessen Vergangenheit nicht nur von Glück und lieben Menschen geprägt war; dann sind sie bei Berner Sennenhunde in Not (BSIN) an der richtigen Anlaufstelle.    [...mehr]



Autor: Daniel

Viele kennen und und Lieben ihn, den Labrador Retriever.

Doch er ist kein Kuschelhund, wie oft angenommen, sondern ein Jagdhund. Trotzdem wird er gerne als Familienhund angepriesen, dabei findet er nichts schlimmer, als das Dasein selbiger.

Labrador Retriever © Flickr by IDS.photosEr liebt die Arbeit nach dem Schuss und seine Passion ist der Apport von Wild. Und dabei gehen die wenigsten Labrador Besitzer heute noch mit ihrem Labrador zur Jagd. Muss man auch nicht zwingend, denn dem Labrador macht auch die Arbeit mit dem Dummy als Jagdersatz viel Spaß.

Daher auch der Name dieser wunderschönen Hunde – Retriever kommt von “to retrieve” (engl.)-> zurück bringen.

Der Englische Adel begann einst mit der Zucht der

Labrador-Retriever.

Allerdings zwei Richtungen: Die rundere “Show-Linie” und die zartbesaitetere, leichtere “Arbeitslinie”, welche eher sensible und besonders arbeitseifrige Hunde hervorbringt. Und es gibt Ihn in drei Farben; Schwarz, Gelb und Chocolate.

Gerne wird er auch als als Blinden- und Rettungshund eingesetzt, da sein sanftes und gutmütiges Wesen sich dafür eben gut eignet.

Damit das Zusammenleben harmonisches ist und auch das spätere Training erfolgreich ist, ist die Auswahl des Welpen entscheidend.

Kaufen sie ihren Hund NICHT im Internet, denn nicht jede Anzeige im Internet oder der Tageszeitung ist seriös und fast nie steckend dahinter wesensfeste (sprich dem Labrador typische Wesenseigenschaften) und gesund Hund dahinter. Oft wird wahllos miteinander verpaart, ohne auf gesunde Hunde zu achten, mit einem Wesen, welches nicht aggressiv oder überaus ängstlich ist und auch oft unheilbare Krankheiten, wie eine Hüft- oder Ellenbogendysplasie (HD und ED), mit sich bringt.

Zum anderen sind diese Tiere teils schon für  400 bis 500 Euro zu haben. Doch der Anschaffungspreis dürfte da nur ein kleiner Teil sein, die größte Stange Geld werden sie im Laufe eines Hundelebens beim Tierarzt lassen müssen.

Für weitere Informationen können sie sich an den Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)

Westfalendamm 174
44141 Dortmund
Tel.: 0231 / 56500-0
Fax: 0231 / 592440
E-Mail: info@vdh.de
www.vdh.de

wenden oder direkt an den “Deutscher Retriever Club e.V.”    [...mehr]



Autor: Robert

Viele angehende Hundebesitzer haben eine klare Vorstellung, welche Rasse sie sich zulegen wollen. Doch genauso viele sind sich noch völlig im Unklaren, was es denn nun für ein Hund werden soll. Dabei kann man schon im Vorfeld schnell in Erfahrung bringen, welcher Hund zu einem passt und welcher nicht!

Chihuahua © Flickr / SanGatiche

Wer sich täglich aktiv mit seinem Hund beschäftigen will und über die nötige Zeit verfügt, wäre mit einem Hütehund wie Terrier, Collie oder Schäferhund bestens bedient. Diese Tiere sind sehr lebhaft und verspielt, wollen aber ständig beschäftigt werden. Für Couchpotatoes sind solche Hunde gar nichts.     [...mehr]



Autor: Robert

Der Golden Retriever gehört zu den beliebtesten Hunden Deutschlands. Aufgrund seines zutraulichen und liebevollen Wesens auch kein Wunder. Zeit die Rasse mal vorzustellen.

Seinen Ursprung hat der Golden Retriever in Schottland, wo er im 19. Jahrhundert erstmals gezüchtet wurde und auf der Jagd zur Wild-Apportierung eingesetzt wurde. Gute 200 Jahre später hat er sich zu einem der beliebtesten Haustiere gemausert. Zudem wird der Hund oft als Begleit- oder Behindertenhund eingesetzt.

Golden Retriever © Flickr / POHAN

Sein Wesen lässt sich als ruhig, aufmerksam, intelligent und nicht aggressiv beschreiben. In Familien fühlt er sich sehr wohl und ist Kindern gegenüber absolut zutraulich, was den Golden Retriever zu einem perfekten Familienhund macht.

Als Schutz- oder Wachhund lässt er sich jedoch nicht unbedingt gut geeinigt, da sein Schutztrieb so gut wie gar nicht entwickelt ist. Entsprechend ist unter Retriever-Halter folgender Spruch hinlänglich bekannt: “Ein Golden vertreibt keinen Einbrecher; stattdessen freut er sich über den Besuch und hilft jenem, die Wertsachen aus dem Haus zu tragen.”

Die Golden Retriever gehören zu der mittelgroßen Hunderasse die bis zu 61 cm groß und 36 kg schwer werden können. Der sanfte Hund mit dem cremefarbenen Fell hat eine Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren.    [...mehr]



Autor: Daniel

Ein Golden Retriever mit Tennisball (c) flickr.com / BonnabooViele Familien grübeln zu recht vor dem Kauf eines Hundewelpen geraume Zeit, welche Rasse denn nun der ‘perfekte’ Familienhund sei. Jeder Hundebesitzer scheint da seinen eigenen Geheimtipp zu haben – eins ist jedoch sicher: Der Golden Retriever vereint von Natur aus bereits fast alle Eigenschaften, die einen idealen Familienhund ausmachen. Wobei ideal natürlich immer schwer zu definieren ist.

Ein Golden Retriever (c) flickr.com / ltshearsGrundsätzlich ist der Golden Retriever sehr ruhig, aufmerksam, geduldig und friedlich und damit in der Regel trotz seiner Wehrhaftigkeit selbst Einbrechern gegenüber kaum aggressiv. Was für den einen als Nachteil erachtet wird, erweist sich für kinderreiche Familien als sehr willkommen, da somit für Kinder kaum Gefahr besteht, vom Hund gebissen zu werden. Auch sollte er niemals im Zwinger gehalten werden, sondern möglichst durchgehend Kontakt mit Menschen haben. Für berufstätige Singles ist er also nur bedingt geeignet, für Familien hingegen nahezu ideal.

Der Golden Retriever benötigt außerdem relativ viel Bewegung, der sonntägliche Gang mit den Kindern zur Spielwiese ist hierfür perfekt. Hier werden sowohl die Kinder als auch der Hund fit. Aber auch durch das tagtägliche Spielen mit den Kindern wird der intelligente Hund gefördert. Ergänzendes Gassigehen mit Freilauf sollte ebenfalls auf der Tagesordnung stehen. Kommt dazu noch eine gute und artgerechte Erziehung durch das Herrchen, steht dem Hunde- und Familienglück nichts mehr im Wege.    [...mehr]



Autor: Daniel

Der Border Collie © flickr / aurorasoul

Border-Collies zählen zu den intelligentesten Hunderassen. Nur mit genügend Aufgaben kann man einen Border-Collie wirklich auslasten. Hierzu gehört nicht nur die körperliche Betätigung, sondern auch die geistige Förderung.

Der Border-Collie ist ein ruhiger, lernwilliger Hund, der gerne an der Seite des Menschen ist. Und das im wahrsten Sinne des Wortes… Der Border-Collie wird nicht umsonst Schattenhund genannt. Ein Border-Collie ist so intelligent, dass er in der Lage ist, Probleme eigenständig zu lösen. Ein unterforderter Border-Collie, welcher seine Intelligenz aufgrund mangelnder Beschäftigung nicht einsetzen kann, sucht sich Ersatzbeschäftigungen. Dies können Kinder, Fahrzeuge oder Gegenstände sein, die bewacht werden. Es kann aber auch ein aggressives Verhalten aufgrund Langeweile entstehen.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Border-Collie zuzulegen, sollte sich darüber im Klaren sein, dass es sich bei dieser Hunderasse keineswegs um einen reinen Familienhund handelt. Der Border-Collie benötigt nicht nur eine Familie zum Wohlfühlen, er braucht auch eine „Arbeitsstelle“! Das zukünftige Herrchen oder Frauchen sollte unbedingt „Bodercollisch“ lernen…    [...mehr]


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