» Exoten


Autor: Daniel

Heutzutage ist die Haustierhaltung eine vollkommen normale und gängige Sache. Viele Haushalte haben Hunde, Katzen, Fische oder auch sogenannte exotische Tierarten wie Schlangen, Spinnen oder Echsen. Doch seit wann halten sich die Menschen eigentlich Haustiere und warum?


Hunde und Katzen sind wohl die Haustiere mit der höchsten Beliebtheitsrate und entsprechend domestiziert. Doch wie kam es eigentlich dazu, dass wir uns Haustiere halten? Wenn wir mal einen ganz großen Schritt in Richtung Steinzeit zurückmachen ist klar, zunächst einmal waren Tiere sowohl Nahrung wie auch potenzielle Gefahr.

Als Tiere dann erstmals domestiziert wurden, geschah das zunächst auch nur aus reinem Nutzen, um einen Vorrat an tierischen Rohstoffen zu haben und sich nicht zu häufig der beschwerlichen und gefährlichen Jagd auszusetzten.    [...mehr]



Autor: Daniel

Ob sie Stimmen imitieren, gerne tanzen, Klavier spielen oder auch Skateboard fahren – einige Tiere werden durch Internetvideos regelrecht zu Berühmtheiten.

Tiervideos im Internet sind allgemein sehr beliebt. Ob man das dutzendste Video zum niedlichen und tapsigen Kätzchen findet oder zusieht wie Hunde Einkriegezeck spielen, die Klicks schießen in die Höhe und nicht selten schaffen es die Tiere so in einschlägige Fernsehsendungen.

Einige beweisen von selbst ihr Talent, andere werden von ihren Besitzern entsprechend trainiert. Hier drei besonders reizende Exemplare, die mit ihrem Talent zunächst ihre Halter und dann die Welt überraschten.    [...mehr]



Autor: Daniel

Die warmen Temperaturen in diesem Winter bringen die Pflanzen- und Tierwelt ganz schön durcheinander. Der Klimawandel kann durchaus Folgen auf den Bestand verschiedener Tierarten haben.


Bei dem derzeitigen Vogelgezwitscher am Morgen könnte man meinen, der Frühling hätte bereits angefangen. Deutlich früher als gewohnt erwacht die Natur in diesem Jahr aus dem Winterschlaf, was auf die ungewöhnlich milden Temperaturen zurückzuführen ist. Als Folge haben die Vögel bereits mit ihrem Balzverhalten begonnen und sorgen mit ihrem Singsang für eine Klangkulisse, wie man sie eigentlich erst ab März erwartet. Ein wirkliches Problem sehen Experten und Naturschützer für die heimischen Vogelarten nicht, allerdings befürchten sie Auswirkungen auf eingeschleppte beziehungsweise ausgesetzte Tierarten und halten auch ein vermehrtes Bienensterben für nicht ausgeschlossen.    [...mehr]



Autor: Daniel

In diesem Jahr findet noch die eine oder andere Haustiermesse oder Heimtiermesse statt, auf der sich Tierliebhaber nicht nur nach neuen Mitbewohnern umsehen, sondern sich auch von fachkundigen Ausstellern zu verschiedensten Themen beraten lassen können.

Die nächste Gelegenheit hierzu ist die Heimtiermesse, die an diesem Wochenende in Gießen stattfinden wird. Egal, ob man seine größte Freude an „klassischen“ Haustieren wie Hunden oder Katzen oder doch an etwas ausgefalleneren Mitbewohnern hat, interessant wird es hier sicherlich für jeden Tierliebhaber. Wie so oft werden auf der Messe nicht nur Tiere vorgestellt, sondern auch die neuesten Entwicklungen und Produkte in Sachen Spielzeug, Tiernahrung oder praktische Alltagshelfer. Und im November warten dann in Oldenburg ganz besondere Haustiere auf die Besucher.    [...mehr]



Autor: Daniel

Kurzkopfgleitbeutler, im Englischen Sugar Glider genannt, sind ungewöhnliche Tiere und vielen Deutschen gar nicht bekannt. Doch die putzigen Beuteltiere erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – Aber sind sie als Haustiere überhaupt geeignet?

Wie die meisten Tiere haben auch Kurzkopfgleitbeutler ihre ganz eigenen Ansprüche, derer man sich als potenzieller Halter bewusst sein sollte. Die kleinen Sugar Glider sind jedoch von ihrem ungewöhnlichen Äußeren her so anziehend, dass sich Viele vor der Anschaffung kaum Gedanken darüber machen, ob sie das Tier angemessen versorgen können. Damit sind sie leider kein Einzelfall, denn noch immer entscheiden viele Tierliebhaber rein aus dem Bauch heraus statt mit Verstand.    [...mehr]



Autor: Daniel

Das Chamäleon ist mit seinem exotischen Aussehen hierzulande noch ein vergleichsweise wenig verbreitetes Haustier. Doch die Reptilien-Haltung ist auf dem Vormarsch, und Chamäleon & Co. werden in deutschen Wohnzimmern immer heimischer.

Das Chamäleon stammt ursprünglich aus Ostafrika, doch sein exotisches Aussehen macht es auch hierzulande immer beliebter. Das farbenfrohe Reptil ist jedoch von recht sensibler Natur und insgesamt eher empfindlich. Stress verträgt es sehr schlecht, und auch Krankheiten sorgen in Gefangenschaft häufig für ein vorzeitiges Ableben. Wer sich also ein Chamäleon als Haustier halten will, sollte sich ausführlich informieren und auf einen vergleichsweise hohen Aufwand in der Tierhaltung und Tierpflege einstellen.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Für ein Gesellschaftsaquarium sind Aquarianer ja immer auf der Suche nach interessanten Fischen. Dazu zählt auf jeden Fall auch der Beilbauch.

Woher sie ihren Namen haben, ist schon auf den ersten Blick klar; ihr charakteristischer Bauch stand Pate für diesen Namen. Bemerkenswert ist auch ihre besondere Eigenschaft, die sie aber leider nur selten im Aquarium zeigen. Sie können aufgrund ihrer starken Brustmuskeln in der Lage mehrere Meter außerhalb des Wassers zu fliegen. Erschrecken sie sich, kann es auch schon einmal vorkommen, dass sie senkrecht in die Luft springen. Dies ist zwar sehr bemerkenswert, verpflichtet aber auch zu einem oben geschlossenem Aquarium.
Andererseits fügen sie sich deshalb in fast jedes Gesellschaftsaquarium ein. Sie bewohnen ausschließlich den oberen Bereich des Beckens, also ist noch genügend Raum für andere Zierfische. Dazu kommt, dass sie zwar fast jede Futtersorte annehmen, aber es unbedingt schwimmen muss. Da sie sich in der Natur von Fluginsekten ernähren, kann man ihnen einen Gefallen tun und lebende Fruchtfliegen geben. Dies kann beim Kauf allerdings zum Problem werden, da die angebotenen Tiere oft zu wenig Futter erhalten, bzw. es zu schnell nach unten sinkt und sie nur von der Oberfläche fressen. Deshalb immer darauf achten, kräftige Tiere auszuwählen.
Worauf sie aber unbedingt bestehen ist Gesellschaft. Eine kleine Gruppe von 5-8 Exemplaren ist ein Muss. Allein sind sie sehr ängstlich, dann kann es sein, dass sie sich nicht zeigen, sondern nur verstecken.

beilbauch © flickr / threefingeredlord

Um glücklich zu werden, freuen sich die Beilbäuche auch über etwas Strömung. Die darf aber nicht zu stark sein, da sie sonst in tiefere Wasserschichten abtauchen.    [...mehr]



Autor: Johanna

Die wunderschöne Bengalkatze ist eindeutig der Leopard unter den Stubentigern. Mit ihrem gefleckten Fell scheint sie eher in die Steppen Afrikas zu gehören, als aufs heimische Sofa. Doch was zeichnet diese exotisch anmutenden große Katze außer ihrem tollen Erscheinungsbild aus?

Die Bengalkatze ist eine Kreuzung der kleinen asiatischen Leopardenkatze (auch als Bengalkatze bezeichnet) mit einer europäischen Hauskatze, die 1963 von der Genetikerin Jean Mill durchgeführt wurde. Ziel war es das änhängliche, friedliche Wesen der europäischen Hauskatze mit dem Aussehen der Wildkatze zu verbinden.

Dies ist nach inzwischen mehr als 40 Jahren Zucht bestens gelungen. Die Bengalkatze zeichnet sich ihrem wildem Äußerem zum Trotz durch einen ausgesprochen liebenswerten Charakter aus. Die Tiere sind extrem verschmust, was sie auch gerne lautstark ausdrücken. Außerdem sind sie sehr aktiv und daher nichts für Menschen, die nur hübsches Beiwerk für die Wohnzimmercouch suchen. Viele Bengalkatzen plantschen übrigens – im Gegensatz zu den meisten ihrer Artgenossen – gerne im Wasser.    [...mehr]



Autor: Johanna

Vor ein, zwei Jahren war die Hamsterratte bei uns als Haustier noch vollkommen unbekannt. Doch inzwischen halten sich immer mehr Menschen einen solchen Nager und auch die Nachfrage wird immer größer. Doch inwiefern eignen sich Hamsterratten wirklich zur Haltung in der Wohnung?
Ihren Namen verdankt die Hamsterratte der Tatsache, dass sie in ihren Backen ähnlich wie ein Hamster Futter speichern und transportieren kann. Diesen Rattenart stammt ursprünglich aus Wäldern und Savannen in Zentralafrika. In den letzten Jahren wird sie aber auch zunehmend in Städten, dort besonders in der Kanalisation, angetroffen, ähnlich wie ihr Artverwandter die Wanderratte. Die Tiere werden bis 45 cm groß und können über 2 kg schwer werden.

Viele Tierliebhaber, reizt an der Hamsterratte besonders, dass dieses Tier bis zu 7 Jahren alt wird und man sich somit nicht so schnell wieder verabschieden muss, wie dies bei den üblicherweise als Heimtieren gehaltenen Farbratten, die nur 2-3 Jahre alt werden, der Fall ist. Außerdem werden Hamsterraten im Handel oft als große, kuschlige Haustiere angepriesen, die einfach zu halten sind.

In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall. Wer sich eine Hamsterratte anschaffen möchte, sollte nicht dem Irrtum erliegen, dass er sich einfach eine etwas größere Farbratte ins Haus holt. Allein aufgrund der Tatsache, dass Hamsterratten natürlicherweise aus Afrika stammen, wo sie oft große Strecken laufen müssen, macht deutlich, dass diese Tierart andere Bedürfnisse hat, als eine süße kleine Ratte.    [...mehr]



Autor: Daniel

Wer kann sich nicht an die eindrucksvollen und Respekt einflößenden Bilder von Abenteuern und Geschichten auf hoher See erinnern, in denen auch stets ein sprechender Papagei die Macht des Kapitäns eindrucksvoll unterstrich und durch seine Schläue so manchen Galgenvogel verriet?

Faszinierend und exotisch sind Graupapageien für nahezu jeden, aber als Heimtier eignet er sich nur für Menschen mit sehr viel Tageszeit. Diese intelligenten und sehr sensiblen Tiere suchen sich einen Sozialpartner, mit dem sie ihr Leben lang zusammen bleiben.
Ein Mensch wird niemals ein Ersatz für die sehr treue Lebensgemeinschaft zweier Graupapageien sein könne, dessen muss man sich stest bewusst sein und daher sollte die paarweise Haltung dieser imponierenden und beeindruckenden Vögel selbstverständlich sein.

Graupapagei © Flickr by boazyw

Zweifellos sind Graupapageien sehr intelligente Tiere. Ihre Sensibilität erfordert das Geschick eines erfahrenen und verantwortungsbewussten Tierhalters um aus den majestätischen Vögeln keine neurotischen Schreihälse werden zu lassen.

Das Bedürfnis eines Graupapageis nach einem geeigneten Sozialpartner ist die Basis für ein artgerechtes Leben in Gefangenschaft. Züchter geben seit längerem nur Paargemeinschaften ab und auch im Handel setzt es sich zum Wohl der Tiere durch, nur Papageienpärchen zu veräußern.    [...mehr]