» Aquarium


Autor: Jacqueline

Seepferdchen sind bei richtiger Haltung sehr interessante Pfleglinge. Die Haltung ist jedoch sehr schwierig, deshalb ist sie nur für erfahrene Meerwasseraquarianer geeignet.

Bei der Haltung ist vieles zu beachten. Das fängt schon damit an, dass sie nur mit einigen wenigen anderen Fisch Arten vergesellschaftet werden können. Das hängt auch damit zusammen, dass sie beim futtern sehr langsam sind. Andere Fische würden ihnen die Futtertiere einfach vor der Nase wegfressen. Aufgrund der Bedächtigkeit, mit der die Hippocampen sich bewegen, kann man bis zu sechs Tiere in einem 60 Liter Aquarium pflegen.

Da man nicht viel Platz hat, sollte die Gestaltung wohl überlegt sein. Seepferdchen benötigen auf jeden Fall genügend “Haltegriffe”, wie zum Beispiel abgestorbene Hornkorallen oder kleinere Baumstämme mit aufragenden Ästen. Als Bodengrund ist feiner Korallensand gut geeignet, da er leicht zu reinigen ist, wodurch sich wiederum keine Fäulnis bilden kann.

sea @ flickr /  cliff1066™

Um das Aquarium frei von Futterresten zu halten, sind Schlangenseesterne, bestimmte Garnelenarten oder Röhremwürmer eine zusätzliche zierende wie nützliche Gestaltung. Für ein wenig mehr Leben im Becken sorgen auch Mandarinfische. Ihre schöne Färbung und das ausgeglichene Temperament machen sie zu idealen Gesellschaftern für die Seepferdchen. Allerdings sind auch sie schwierig zu pflegen, da sie kein Frost- oder Trockenfutter annehmen, sondern nur Lebendfutter.

Besondere Obacht sollte auch beim Einbau des Filters gegeben werden. Auf ein Gerät mit Luft Ausströmung sollte verzichtet werden, da beim Fressen möglicherweise Luftbläschen mit eingesaugt werden. Das führt dann zu einem erhöhten Auftrieb und die Tiere verenden an der Oberfläche.

Wer nun mit dem Gedanken spielt, sich ein besonderes Meerwasseraquarium zuzulegen, sollte sich vorher unbedingt erst mit einem Fachmann unterhalten und sich genauestens über die Haltung informieren!    [...mehr]



Autor: Daniel

Kann man Quallen im Aquarium halten? Seit dem ich in dem Film „Sieben Leben“ eine große Qualle in einem Becken sah bin ich völlig fasziniert von diesen, teilweisen sehr giftigen, Meeresbewohnern. Wenn man jedoch Quallen im richtigen Licht in Szene setzt sind sie einfach nur wunderschön. Doch die Haltung solcher Nesseltiere ist nicht so leicht wie man denkt. Wer sich Madame Medusa ins Wohnzimmer holt hat zwar kein Haustier zum Kuscheln, dafür aber eines der ganz exotischen Art, die zudem auch äußerst beruhigend wirken.

Man kann Quallen im Aquarium halten. Man muss sich nur im Klaren sein, dass dies einen relativ hohen Aufwand bedeutet, da die Medusen der Meere eine Strömung benötigen. Kleine Becken sind gar nicht so teuer, so dass einer Haltung im Aquarium nichts im Wege stehen würde. Quallen im Aquarium sind so faszinierend und atemberaubend schön. Schade, dass so schöne Lebewesen so furchtbar giftig sein können. Andererseits sind die, mit Nesselzellen bestückten, Tentakeln genau das was diese Meerestiere so unvergleichbar macht.

Quallen im Aquarium©flickr/Michale

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Autor: Daniel

Das Aquarium ist gekauft, nun noch aufbauen, Wasser und Pflanzen hinein. Fische gekauft und schon kann es beginnen, mit der Aquaristik.

Aber nein, so einfach ist es leider nicht. Es gibt zwar im Handel schon fertige komplett-Sets in allen Größe und Formen, aber mit Kauf so eines Aquarium-Set ist nicht getan. Richtige Aquaristik bedeutet mehr Arbeit, damit lange Spaß an seinem Hobby hat.

Aquarium © Flickr by Jessa B.C.

Die optimalste Größe für Anfänger ist ein Becken, welches 54 Liter fasst. Diese gibt es, wie gesagt, im Set fertig zu kaufen, mit allem Zubehör. Diese Größe ist auch das Minimum, wer mit der Zierfischhaltung beginnen möchte. Allgemein gilt, je größer das Aquarium, desto leichter die Pflege. Wer also den Platz hat, der sollte eher zu einem größerem Becken tendieren.

Des weiteren sollten auf ihrem Einkaufszettel folgende Dinge stehen:

  • -eine hochwertige Leuchtstoffröhre. Das garantiert einen ordentlich Pflanzenwuchs und fördert somit die Wasserqualität, welche letztendlich den Fischen zu gute kommt.
  • -eine Schaumstoffunterlage um etwaige Unebenheiten auszugleichen
  • - außerdem ca. 20 kg Kies, ob grober oder feiner Kies ist abhängig von den Fischen, welche sie später ins Becken einsetzen.

Bevor sie ihr Aquarium nun einrichten, achten sie auf den optimalsten Platz. 2m Entfernung zum nächsten Fenster sind sehr gut, denn direkte Sonneneinstrahlung lässt ihre Pflanzen wuchern und fördert den lästigen Wuchs der Algen.
Der Untersatz sollte stabil und vor allem eben sein. Zum Ausgleich sichtbarer und unsichtbarer Unebenheiten dient die mitgebrachte Schaumstoffunterlage, die ihren Platz zwischen Untersatz und Aquarium findet.

Ist der Platz gefunden, geht es daran, den Kies für’s Aquarium aufzubereiten. Nehmen sie dazu einen Eimer, füllen ihn halbhoch mit dem Kies, füllen sie den Eimer dann mit Wasser auf und wühlen sie darin solang umher, bis das Wasser trüb ist. Gießen sie dann das trübe Wasser ab und wiederholen den Vorgang solange, bis das Wasser klar ist und sich nicht mehr trübt.

Nun kann der Kies gewaschen werden. Hierzu nehme man einen Eimer und fülle ihn halbhoch mit dem gekauften Kies. Dann füllt man den Eimer bis zum Rand mit Wasser auf und wühlt in dem Kies, bis das Wasser trüb ist. Das trübe Wasser wird abgegossen und der Vorgang so oft wiederholt, bis das Wasser nicht mehr trüb wird.

Füllen sie nun den gewaschenen Kies, ca. 5-6 cm hoch, in ihr Becken und füllen es sie es dann mit Leitungswasser auf. Nach dem befüllen müssen sie das Becken ca. 12 Stunden ruhen lassen, die anfängliche Trübung wird sich dadurch legen.

Clownsfisch © Flickr by Jacob Bøtter

Nun kommt wohl der schwerste Teil; warten! Und das etwa gute 6 Wochen.
Denn diese Zeit  ist sehr wichtig, damit sie die ersten Bakterienkulturen bilden können, die die Fische und Pflanzen ab dem Einsetz-Zeitpunkt benötigen. Nach etwa 3 Wochen dürfen sie allerdings die Pflanzen und die Dekoration ins Aquarium setzen.
Wenn sie anfangen ihr Aquarium einzurichten, müssen sie auch dabei schon einiges bedenken.
Die meisten Fische benötigen Rückzugsmöglichkeiten, d.h. dichte Hintergrundpflanzen. Aber Steine und Wurzelhölzer sind ebenso gut geeignet.

Auch die Wahl der Pflanzen muss sorgfältig entschieden werden. Ein guter Mix aus dichten groß- und feinblättrigen Hintergrundpflanzen, einige Stengelpflanzen für den mittleren Bereich und kleine, bodengründige Pflanzen für den Vordergrund.

Entfernen sie vor dem einpflanzen alles an Schaumstoff, Töpfen und anderen Fremdkörper. Sie gehören definitiv nicht mit ins Aquarium. In den nächsten Tag werden die Pflanzen vielleicht ein wenig lose durchs Aquarium schwimmen, das macht aber nichts, es dauert eben ein paar Tage, bis sie ihre Wurzeln im Kies verankert haben.

Nun folgen erneut 3 Wochen Wartezeit, aber dann, dann dürfen die die ersten Fische endlich in ihre neues Zuhause.

Der Besatz
Endlich dürfen Fische ins Aquarium! 6 Wochen sind nun mittlerweile vom ersten Wasser einlassen vergangen. Mittlerweile haben die Pflanzen Wurzeln geschlagen und sind vielleicht bereits ein Stückchen gewachsen. Aber das muss gut geplant sein, keinesfalls die Fische wahllos kaufen und dann zusammen tun.
Empfehlenswert sind Oberflächenfische, Fische für den mittleren Beckenbereich, so wie Bodenfische.

Lassen sie sich  dazu aber bitte ausführlich von ihrem Aquaristik-Fachhändler beraten und verzichten den flossigen Mitbewohner zuliebe darauf, selber zu experimentieren.    [...mehr]



Autor: Robert

Bei der Beleuchtung eines Aquariums kommt es natürlich in erster Linie auf die Fische an, die im Becken gehalten werden. Dabei gibt es Arten, wie z.B. den Höhlensalmler, die kaum Licht benötigen. Andere Fische hingegen sind wahre Sonnenanbeter.

Aquarium © Flickr / Kamil Porembinski

Darüber hinaus spielt bei einigen Fischen die Beleuchtung hinsichtlich ihres Wachstums eine wichtige Rolle. Bei manchen ist das Licht notwendig, damit sich die Fische untereinander erkennen, was auch der Fortpflanzung dienlich sein kann. Prinzipiell sollte sich jeder Aquarium-Besitzer im Vorfeld informieren, wie viel Licht die künftigen Insassen benötigen. Doch die Beleuchtung ist nicht nur für die Tiere wichtig. Vor allem Pflanzen brauchen das Licht.    [...mehr]



Autor: Robert

Die orangen Ringelfische, besser bekannt als Clown- oder Harlekenfische, fanden den Weg in tausende Herzen dank des Zeichentrickfilms “Nemo”. Seitdem gilt dieser schöne Anemonenfisch zu den beliebtesten Aquarienfische. Bei der Haltung der Clownfische, die im Pazifik beheimatet sind, gibt es einige Grundregeln zu beachten:

Clownfische © wikipedia

Dabei ist das wichtigste, dass die Fische im Aquarium nie alleine gehalten werden. Am besten eignet sich ein Pärchen im kleinen oder eine Gruppe im größeren Becken. Die Clownfische werden immer als Männchen geboren, können aber im hohen Alter zu Weibchen werden. Sollte das Weibchen sterben, wandelt sich das älteste Männchen in ein Weibchen um und der nächstälteste Junggeselle wächst zu einem geschlechtsreifen Männchen heran. Demnach hat man in einem Aquarium, bei entsprechender Fortpflanzung oder Anzahl, immer beide Geschlechter.    [...mehr]



Autor: Daniel

Guppy - der beliebteste Aquariumfisch©flickr/judhi

Der Guppy zählt zu den beliebtesten Süßwasser-Aquarienfischen, was sich wohl auf seine Gebärfreudigkeit zurückführen lässt. Wenn die Zierfische artgerecht gehalten werden, kann man das Wunder der Geburt hautnah miterleben.

Seinen Namen verdankt der Fisch einem gewissen Robert John Lechmere Guppy, der 1866 mehreren englischen Museen Fische dieser Art, die er übrigens in Trinidad gesammelt hat, zukommen ließ.

Beheimatet ist der Guppy im Amazonas in Südamerika. Häufig werden sie ihn auch unter dem Namen Neozoon finden. Dieser Name wird Tiergruppen gegeben, die direkt oder indirekt durch den Menschen in andere Gebiete gebracht wurden.

Diese Fischart ist Allesfresser und ernährt sich in der Natur häufig von Stechmückenlarven. Im Aquarium fressen sie sowohl Frisch- als auch Tiefkühlfutter. Umso abwechslungsreicher sie die Nahrung gestalten, desto mehr Freude werden sie an den tollen Farben der Fische haben.

Guppy-Weibchen werden bereits im Alter von drei Monaten geschlechtsreif, so dass man Acht geben muss um noch Herr der Lage zu bleiben. Der Guppy bringt bis heute eine riesige Fülle an Formen, Mustern und Farben hervor. Experten meinen, dass das auch noch ausbaufähig ist.

Guppys sind also ideal für das häusliche Aquarium und werden ihnen und ihrer Familie viel Freude bereiten.    [...mehr]



Autor: Daniel

Ein Aquarium ohne Dekoration gibt ein ziemlich tristes Bild ab. Um Hausfischen ihren ohnehin sehr kleinen Lebensraum etwas schöner und abwechslungsreicher zu gestalten ist es ratsam, bunte und interessante Dekorationsstücke anzubringen.

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Autor: Daniel

Ein Schmetterlingsbuntbarsch (c) wikimedia.org / Elmar.laistlerWie ein bezaubernder bunter Regenbogen gleiten die Schmetterlingsbuntbarsche durch das Aquarium und bezaubern den Zuschauer mit ihrer Farbenpracht. Nicht zuletzt deshalb gehören sie inzwischen zu den beliebtesten Zierfischarten und sind in so gut wie jedem größeren Zoofachhandel erhältlich. Pflege und Zucht sind jedoch alles andere als leicht und der un-informierte Fischhalter wird bei Nichtbeachten der Pflegerichtlinien schnell sein blaues Wunder erleben.

Die meisten Schmetterlinksbuntbarsche sind Nachzuchten aus Massenzuchtbetrieben in Südostasien, wo sie lediglich durch Medikamente aufgeputscht überleben und keine eigenen Abwehrstoffe bilden können. Solche Fische haben ein sehr schlechtes bzw. überhaupt kein Immunsystem und können bereits bei der kleinsten Unachtsamkeit verenden. Oft ist den kleinen Fischen auch gar nicht mehr zu helfen und sie verenden bereits nach kurzer Zeit - beim Kunden im Aquarium. Viele Zoohändler beteuern, ihre Schmetterlingsbuntbarsche stammen aus Deutschland und seien perfekt an die hiesige Wasserhärte angepasst. Meistens ist das jedoch schlichtweg gelogen und die Fische sterben schon nach wenigen Tagen.

Ein Schmetterlingsbuntbarsch (c) flickr.com / Dystopian_OptimistMöchte man gesunde Schmetterlingsbuntbarsche in seinem Aquarium züchten, sollte man diese von einem privaten Züchter erwerben, wo sie von den Elterntieren mindestens 4 Wochen geführt worden sind. Nur dann haben sie die zur Fortpflanzung und Aufzucht der Jungtiere notwendigen Fähigkeiten. Wichtig ist auch die Partnerwahl: Schmetterlingsbuntbarsche bevorzugen freie Partnerwahl und kommen unter Umständen nicht mit einem willkürlich zugewiesenen Partner zurecht. Am besten ist es also, ein bereits vorhandenes Pärchen zu kaufen und auf dieser Basis seine ‘Fischzucht’ zu begründen.

Die vielen kleinen privaten Züchter sind es letzten Endes, die dem Trend entgegenwirken und dem Kunden gesunde Schmetterlingsbuntbarsche bieten können. Schmetterlingsbuntbarsche aus privaten Zuchten sind also überall gefragt und finden in der Regel schnell Abnehmer.    [...mehr]



Autor: Daniel

Ein Blauer Antennenwels (c) Wikipedia / sannse

In unzähligen Aquarien sieht man sie an den Scheiben herumnuckeln, die kleinen gepunkteten ‘Putzfrauen’ des Aquariums. Ihre Beliebtheit begründet sich auf vielerlei Faktoren, neben der Reinigungstätigkeit spielen auch ihre Anpassungsfähigkeit und Friedfertigkeit eine große Rolle.

Auch wenn die Vorraussetzungen eher unerheblich sind, sollte man sie auf jeden Fall beherzigen. Ein Pärchen benötigt ein Becken mit einem Mindestinhalt von 100 Litern, da es bei mehreren Exemplaren auf engem Raum schnell zu Revierkämpfen kommen kann. Blaue Antennenwelse sind im Übrigen zwar sehr friedfertig, gegen feindlich gesinnte Fische oder Artgenossen dennoch außerordentlich wehrhaft.

Wasserhärte und Temperatur sind ziemlich breit gefächert und auch an die Wasserwerte werden keine besonderen Ansprüche gestellt. Im Gegenteil, es sollte sogar leicht sauer sein, also einen erhöhten pH-Wert aufweisen. Füttern sollte man sie am besten abends, da Blaue Antennenwelse in der Regel zumeist nachtaktiv sind. Von Algen alleine können sie sich nicht vollständig ernähren und fressen somit häufig den Panzerwelsen das Tablettenfutter weg. Es gibt aber auch speziell für Antennenwelse hergestellte Futtertabletten. Ebenfalls obligatorisch ist Wurzelholz als Lieferant für Zellulose für die Verdauung.

Einen Nachteil hat die Fütterung allerdings: Gerade ältere Exemplare machen die Erfahrung, dass sie sich theoretisch auch vom Menschen durchfüttern lassen könnten und reduzieren deshalb die Putztätigkeit. Dagegen habe ich leider noch kein wirklich wirksames Mittel gefunden, da man, wenn neben den Blauen Antennenwelsen noch andere Fische im Aquarium leben, das Futter schwer regulieren kann.

Meiner Meinung nach ist der Blaue Antennenwels definitiv ein Muss in jedem Aquarium und ein markantes Zeichen für Sauberkeit. Ich kenne inzwischen nur noch wenige Aquarien, in denen kein einziger Antennenwels lebt.    [...mehr]



Autor: Daniel

Wie es der Name schon sagt, ist ein Meerwasseraquarium die Nachbildung eines Meeres im Kleinen, meist eines Riffausschnittes in der heimischen Wohnung.

Die oft sehr speziellen Bedingungen, die den Lebensraum der empfindlichen Spezialisten bestimmen, die Meereslebewesen meist sind, zuhause im Wohnzimmer nachzubilden, ist nicht ganz einfach. Auch muss einiger Aufwand getrieben werden, um das empfindliche Gleichgewicht in den beengten Behältnissen auch stabil zu erhalten und das erfordert neben einem gehörigen Einsatz an Technik auch Erfahrung, Zeit und eine ganze Menge Geld - belohnt den Aquarianer dafür aber auch auf eine ganz besondere Art und Weise mir ein Einblick in der Welt und Mechanismen unter dem Meeresspiegel, den so auch Taucher nicht bekommen.

Meerwasserfisch © flickr / JennyHuang

Um das fernab vom Meer das benötige Meerwasser zu bekommen, kann man Leitungswasser mit speziellen Meersalzmischungen versetzen, bis die gewünschte Konzentrations- oder Dichtegrad erreicht ist, dass ist die einfachste und billigste Lösung. Zu dem ist das Salz in Säcken problemlos lagerbar, es gibt aber auch flüssige Konzentrate. Im Gegensatz zum Süßwasseraquarium wird hier auch kein regelmäßiger Wasseraustausch durchgeführt, so dass sich die Kosten für das Salzwasser vorher überschauen lassen.

Mit einem Aräometer oder Dichtemesser kann man den Salzgehalt bestimmen und auch fortlaufend beobachten, denn durch Verdunstung wird langfristig die Konzentration im Wasser steigen, dann muss “aufgefüllt” werden. Besondere Beachtung benötigt im kleinen abgegrenzten System die Wasserchemie, da sie in der Natur sehr viel geringeren Schwankungen ausgesetzt ist. Neben Salzgehalt, organischem Material und pH-Wert spielen im Meerwasser noch zahlreiche andere Stoffe eine wichtige Rolle, da die Veränderung des pH-Wertes zum Beispiel auch die Lösbarkeit anderer Stoffe entscheidend beeinflussen kann. Und ohne regelmäßigen Wassertausch muss man diese Werte genau im Auge behalten, will man das es den Schützlingen gut geht. Für Riffbildenden Korallen zum Beispiel ist ein ausreichendes Angebot an Calciumverbindungen überlebenswichtig, das Angebot wird aber stark von pH-Wert und CO2-Gehalt im Becken beeinflusst.
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