» Tierpflege
Behinderten-Hunde können Menschen mit körperlichen Einschränkungen weiterhelfen. Nicht nur, weil sie ein guter Freund sind, sondern auch, weil sie durch spezielles Training ihren Herrchen und Frauchen Arbeit abnehmen und Aufgaben erledigen können, die diese vielleicht nicht selbst schaffen. Do solche eine Ausbildung erfordert viel Geduld.
Der Berliner Verein Hunde für Handicaps bildet Hunde für Menschen mit einer körperlichen Behinderung, besonders Rollstuhlfahrer, aus. Je nach Wunsch und Möglichkeiten können die Behinderten, ihr Tier selbst mitausbilden, was im Rahmen spezieller Trainings durchgeführt wird oder es besteht die Möglichkeit, dass ein Hund von anderen Personen ausgebildet wird, sollte der körperlich beeinträchtige Menschen dazu nicht selbst in der Lage sein.
Für dieses Fremdausbildungsprogramm werden vom Verein immer wieder Familien gesucht, die bereit sein einen Hund für die Dauer von einem Jahr aufzunehmen. Die Welpen, oft Labradore, werden aufgrund spezieller Eigenschaften vom Verein ausgesucht und dann an die Patenfamilie vermittelt. Während diesem ersten Lebensjahr sollte der Hund alles lernen, was ein normaler Welpe auch lernen muss. Grundkommandos und das Verhalten in ungewohnten Situationen werden trainiert. Zwischendurch müssen Halter und Hund nach 6 Monaten in einer Teamprüfung beweisen, dass sie zusammen ausreichend gelernt hat. [...mehr]
Für die meisten Züchter ist der Umgang mit einer tragenden Hündin Routine. Doch nicht alle Hundehalter wissen so genau Bescheid, was zu tun ist, wenn der Vierbeiner Nachwuchs erwartet.
Bevor man die eigene Hündin bewusst decken lässt, sollte man sich natürlich gründlich darüber informieren, was es bedeutet, eine junge Hundemutter und ein Rudel Welpen im Haus zu haben. Denn so niedlich die kleinen auch sind, sie machen wirklich viel Arbeit. So sollte man bereits im Vorfeld klären, wer die Welpen später nehmen möchte, denn man wird wohl kaum alle selbst behalten wollen. Doch nicht nur nach der Geburt, sondern auch bereits davor gibt es einiges zu beachten.
Der Zyklus der Hündin kann mitunter sehr unregelmäßig sein und gelegentlich merken die Besitzer erst, dass die Hündin läufig ist, wenn es bereits zu spät ist. Wollen sie also unerwünschte Trächtigkeiten ihres Tieres sicher vermeiden, sollten sie frühzeitig über eine Kastration nachdenken. Natürlich können beim Tier ungewollte Schwangerschaften ebenso abgebrochen werden, wie beim Menschen. Jedoch ist das Risiko hier nicht ganz unerheblich und man sollte zu mindest immer überlegen, ob man das Tier die Welpen nicht lieber austragen lässt. [...mehr]
Viele berufstätige Menschen wünschen sich einen Hund an ihrer Seite, nehmen aber aus Zeitgründen davon Abstand. Die Alternative: Der Hund kommt mit zur Arbeit! Doch das ist gar nicht so einfach.
Bevor man sich einen Hund anschafft, gibt es einiges zu bedenken. Die Hauptfrage hierbei ist natürlich: Habe ich genug Zeit, mich um das Tier zu kümmern? Dies sollte ausführlich mit Familie oder Partner diskutiert werden. Möchte man den Hund mit zur Arbeit nehmen, gilt es natürlich auch im Vorfeld mit dem Arbeitgeber zu klären, ob dies überhaupt möglich ist. Ebenso müssen die Wünsche der Kollegen berücksichtigt werden. Ist vielleicht jemand allergisch gegen Tierhaare? Auch als Selbstständiger sollte man mit seinen Angestellten diesbezüglich Rücksprache halten.
Doch selbst wenn Ihnen von allen Seiten ein “Okay” gegeben wird, sollten Sie sich diesen Schritt genau überlegen. Besonders Welpen brauchen während der ersten Lebensmonate extrem viel Aufmerksamkeit. Nicht nur, dass sie mehrfach am Tag ausgeführt werden müssen oder eventuell doch noch nicht ganz stubenrein sind, die kleinen Racker haben auch spitze Zähnchen mit denen sie gerne alles mögliche annagen. Sie müssen sich also darauf einstellen, dass viel von Ihrer Arbeit abgelenkt sein werden. Die bessere Alternative kann es hier vielleicht sein, sich einen älteren, ruhigeren Hund aus dem Tierheim anzuschaffen. [...mehr]
Jetzt, da die Temperaturen draußen immer weiter ansteigen, spricht eigentlich nichts mehr gegen ein Bad im kühlen Nass. Doch nicht alle Hunde stürzen sich gerne in die Fluten. Darauf sollte man Rücksicht nehmen.
Manche Hunderassen gelten als echte Wasserratten. Labradore beispielsweise stürzen sich meist in jede noch so kleine Pfütze oder zur “Freude” der Besitzer auch gerne mal in einen besonders schlammigen Tümpel. Andere Hund dagegen können dem Baden gehen nicht viel abgewinnen. Manchmal ist dies nur reine Gewohnheitssache. Bei vielen Hunden wird die Lust, schwimmen zu gehen, erst geweckt, wenn sie sehen wie viel Spass einer ihrer Artgenossen im Wasser hat. Also verabreden sie sich und ihren Hund doch ruhig einmal zu einer Runde Schwimmtraining mit einem seiner Spielgefährten oder gehen sie einfach mal selbst mit baden! Schwimmen ist übrigens optimal für Tiere mit Gelenkerkrankungen, da hier die Muskeln auf sanfte Art trainiert werden.
Generell gilt ohnehin, dass sie ihren Hund nicht in ein Gewässer baden gehen lassen sollten, in das sie nicht im Zweifelsfall auch springen würden. Achten sie besonders bei höheren Temperaturen auf Berichte über die Wasserqualität der Seen und Flüsse in ihrer Umgebung. Außerdem sollten sie ihrem Vierbeiner nach dem Bad immer eine kühle Dusche mit klarem Leitungswasser (z. B. aus dem Gartenschlauch) gönnen, um Schmutz und Schadstoffe aus dem Fell zu waschen. Besonders wichtig ist dies aufgrund des Salzgehalt des Wassers auch nach einem Bad im Meer. Bei Hundem mit langem Fell kann es sinnvoll sein, diese vorher zu scheren. [...mehr]
Für Hundehalter ist es ganz selbstverständlich, dass man sich mit ihm beschäftigt und ihn Rasse gerecht fordert und auslastet. Auch Katzenhalter tun das. Alles andere würde über früher oder lang auch zu massiven Problemen im Zusammenleben führen. 
Was aber sagen die zahllosen Nager, die ein deutschen Käfigen leben??
Sind sie immer glücklich und zufrieden?
Auch sie brauchen geistige Ansprache und Beschäftigung,denn das gehört zur verantwortungsbewussten Tierpflege dazu. Sie können sich zwar nicht äußern, wenn sie unglücklich sind, aber das sollte bei weitem kein Grund sein, über die Bedürfnisse der Kleinen hinwegzusehen.
Denn für das Nagerglück können sie neben artgerechter Ernährung noch viel mehr tun. den nur zum Fressnapf zu laufen und wieder zurück ist schon fast ein Verbrechen, welches man an den kleinen Tierchen vergeht.
Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach;
- Sie können alte Schuhkartons oder die Rollen vom Toilettenpapier in den Käfig tun, legen sie Leckerchen hinein. Kein Nager wird sich das 2x sagen lassen und diese Objekte sofort neugierig untersuchen.
- Verteilen sie das Futter im ganzen Käfig (aber nur im sauberen Käfig, so das das Futter frei von Kot und Urin ist!) und verschaffen sie dem Nager so zusätzliche Bewegung.
- Schnappen sie sich alte Handtücher, gerade Meerschweinchen lieben es, sich aus Ihnen Höhlen zu bauen. Achten sie aber darauf, dass sie nicht zernagt werden und sich ihr Tier auf keinen Fall daran verletzten oder gar ersticken kann.
Auch den Käfig der Kleintiere selber können sie interessant herrichten;
- indem sie Futterspieße von herab runterhängen, ihr Nager wird sich ein wenig anstrengen müssen um die beliebte Leckerei erreichen und naschen zu können.
- Spiesen sie Obst und Gemüse auf Metallhalter, diese gibt es einzig zu dem Zweck auch extra im Zoofachgeschäft. Hoch in der Gunst stehen auch Trockenkräuter. Diese gibt es in allen Varianten und Geschmacksrichtungen ebenfalls im Zoofachhandel.
- Sammeln sie Zweige von Obstbäumen, trocken sie sie Kopfüber aufgehangen (mindestens 6 Wochen lang) und hängen sie dann gebündelt kopfüber ins Gehege oder den Käfig. Auch hier wird ihr Nager meist keine Anstrengung scheuen, den begehrten Ast zu erreichen.
- Es gibt Futterbälle, in welchen sie Trockenobst legen können, ihr Nager muss einige Mühe aufbringen, dass Obst zu erreichen und fressen zu können. Aber auch Heu und Trockenkräuter sind darin gut aufgehoben, wenn sie ihren Nager beschäftigen wollen. Nager lieben Kräuter, denn sie riechen äußert interessant und schmecken gut, schließlich gehören sie ihren Grundahrungsmitteln.
Seien sie ihrem Meerschweinchen, ihrem Kaninchen etc.pp nicht böse, wenn es nicht sofort versteht, was sie vom ihm möchten. Meist wird es von ganz alleine - in einem ruhigen Moment – entdecken, was sie ihm in den Käfig gehangen oder gelegt haben.
Die meisten Nager sind anfangs einfach zu scheu – was in ihrer Natur liegt, also ganz verständlich ist – um das fremde Objekt sofort zu untersuchen, aber früher oder später wird ihre Neugier siegen und sie werden mit Freude entdecken, was sie ihm gutes zugedacht haben. [...mehr]
Schöne lange Winterspaziergänge mit ihrem Hund sind erholsam und romantisch. Doch wenn sie sich einem zugefrorenem See nähern, ist allerhöchste Vorsicht geboten. Was ist zu beachten, wenn ihr Vierbeiner trotz aller Vorsicht plötzlich im Eis einbricht?
Tiere können die Dicke des Eises noch schlechter einschätzen als Menschen und sind sich natürlich der bestehenden Gefahr nicht bewusst. Wenn die Eisdecke unter ihrem Tier einbricht, sollten sie zuallererst Ruhe bewahren. [...mehr]
Trotz der unangenehmen Witterungsverhältnissen vor der Tür, muss der Hund mehrmals täglich Gassi geführt.
Dabei kann Schnee, Eis und vor allem Streusalz eine Gefahr für die samten Pfötchen des Hundes darstellen. Mit den folgenden Tipps helfen sie ihrem Vierbeiner, die fröstlige Zeit schmerzfrei zu überstehen. [...mehr]
Nicht nur bei Menschen sollte die Zahnpflege einer großen Bedeutung zukommen. Damit die Katze nicht zum zahnlosen “Räuber” wird, sollte vor allem der Zahnstein regelmäßig behandelt werden. Für die Samtpfote kann es lebenswichtig sein.
Der Zahnstein bei den Katzen bildet sich vor allem durch Essensresten, die sich zusammen mit Bakterien an den Zähnen der Tiere ablagern. Wenn diese nicht entfernt werden, sammelt sich die Masse und wird mit der Zeit härter und schwups ist der Zahnstein da. [...mehr]
Für viele Hundebesitzer gehört die Zeit der “Hitze” wohl zu den stressigsten. Wenn die Hündin läufig ist, müssen Herrchen und Frauchen besonders auf ihren Vierbeiner aufpassen, damit nicht ungewollt Nachwuchs ins Haus steht. Dabei gibt es ein paar nützlich Tipps, wie sie ihrem Tier auch ohne Kastration “helfen” können.
Sie gehören sicherlich zu den eher ungewöhnlichen Haustieren: die Vogelspinnen! Doch wer sich dazu entschließt, eine Vogelspinne aufzunehmen, sollte der Spinne auch genügend Platz gewähren.
Immer wieder ist zu lesen, dass Vogelspinnen nicht viel Platz benötigen. An sich ist diese Annahme nicht falsch, da die Krabbeltiere Lauerjäger sind, doch in der Folge werden sie in viel zu kleinen Terrarien gehalten. Das Terrarium muss dabei der Vogelspinne angepasst sein und Platz für ihren Unterschlupf und einen Wassernapf bieten. Wenn das künftige Spinnen-Haus noch mit ein paar Pflanzen, einem Wurzelstück geschmückt wird und Raum für kleinere Spaziergänge vorhanden ist, wird sich die Vogelspinne wohl fühlen. Die Maße des Terrariums sollten mindestens 30 cm x 30 cm x 20 cm betragen.
Als Beutetiere eignen sich vor allem Insekten wie Grillen, Heuschrecken oder Schaben. In freier Natur verputzen die Vogelspinnen auch mal Tausendfüßler und Skorpione. Bei größeren Exemplaren stehen auch schon mal kleine Nager und Reptilien auf der Speisekarte. [...mehr]












