» Schlangen


Autor: Daniel

Hund oder Katze? Für welches Haustier man sich entscheidet, sagt auch viel über den Charakter und das Temperament eines Menschen aus.

Experten sind sich einig, dass es auch eine Frage des Charakters ist, ob man lieber Hund oder Katze zu Hause hat. Das Unterbewusstsein steuert stets unsere Kaufentscheidungen mit und so ist es nicht verwunderlich, dass es auch einen immensen Einfluss auf die Anschaffung eines Haustieres hat. Im Rückschluss lässt sich demnach auch Einiges über die Persönlichkeit des Besitzers sagen. Selbstbewusste Menschen neigen demnach dazu, sich ein dominantes Tier zuzulegen, mit dem sie nach Außen ihre Autorität unterstreichen können, sensible Menschen suchen hingegen eher die Nähe zu anschmiegsamen Tieren und wer einen ausgeprägten Beschützerinstikt aufweist, ist häufiger in der Kleintierabteilung anzutreffen.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Ob eine Schlange nun im Terrarium gehalten wird, oder in freier Natur lebt, macht bei ihrer Jagdtechnik keinen Unterschied. Bei der Haltung muss darauf geachtet werden, sodass ihr das richtige Futter geboten werden kann.

Um ihre Beute aufzuspüren nutzen Schlangen ihre Zunge, um zu riechen und auch den Kopf, um sie zu hören. Da sie keine Ohren haben, legen sie dazu ihren Kopf auf den Boden und spüren so die Vibrationen der oft Kilometer entfernten Beutetiere auf dem Boden. Über den Unterkiefer werden diese Schallwellen aufgenommen und über das Innenohr an das Gehin weitergeleitet. Mit ihrer Zunge fangen sie die Duftmoleküle aus der Luft, welche dann zum Riechorgan im Gaumendach befördert werden.

snake © flickr / harmonica pete

[...mehr]



Autor: Jacqueline

Die Schlangenhaltung ist interessant, doch nicht einfach. Deshalb ist es wichtig sich vorher über die gängigsten Anfängerfehler zu informieren, damit sie gar nicht erst auftreten.

Der erste Fehler liegt in der Feuchte des Terrariums. Oftmals wird es täglich ausgesprüht, was aber eher schädlich für die Schlangen ist, da sie sich durch die Verdunstungskälte eine Lungenentzündung zuziehen können. Besser ist eine kleine “Nasszelle”, welche die Schlange nach belieben aufsuchen kann. Lediglich in der Häutungsphase sollte das Terrarium täglich ausgesprüht werden.

snake © flickr / travlinman43

Ebenfalls gemäßigt sollte Futter angeboten werden. In der Natur fressen sie in sehr unregelmäßigen Abständen. Da die auch mal größer sind, schadet es der Schlange nicht, wenn sie mal eine längere Futterpause einlegen muss. Da Schlangen schnell Fett ansetzen, ist weniger Futter besser als zu viel, da sie als wechselwarme Tiere auch sehr langsam ihr Körperfett reduzieren können.
Ungeeignet als Futtermittel ist natürlich der Bodengrund. Zwar wird er nicht absichtlich gegeben, doch kann es schon sein, dass bei der Futteraufnahme auch unverdauliche Sägespäne verschluckt werden. Besser geeignet ist sterile Terrarienerde.

Eine weitere Falle kann die richtige Temperatur sein. Zur richtigen Erwärmung gehört ein Heizkabel für den Boden, eine Wärmelampe, die den Platz an der Sonne auf 30-32°C aufwärmt, sowie ein hochwertiges Thermostat zur Kontrolle der Temperaturen. Mehrzahl, weil Schlangen als wechselwarme Tiere auch unterschiedliche Temperaturbereiche benötigen. Ein gleichmäßig beheiztes Terrarium entspricht nicht den perfekten Haltungsbedingungen, so suchen die Reptilien zum Häuten meist kühlere Bereiche auf. Dabei sollten sich die Messfühler sowohl an der Luft als auch am Boden befinden, da mit dem Heizkabel nur geringer Einfluss auf die Bodentemperatur genommen wird.     [...mehr]



Autor: Jacqueline

Früher wurden Landschildkröten als billiges Haustier gehalten. Doch mit dem Rückgang der Tiere in freier Wildbahn wurden ernsthafte Überlegungen angestellt, wie man Schildkröten artgerecht in Gefangenschaft halten kann.

Dies ist auch sinnvoll, ist die Haltung doch etwas komplizierter, als sie auf den ersten Blick erscheint. Vor dem Kauf sollte wie immer die Information stehen. Hier sollten immer verschiedene Quellen befragt werden. Internet und Fachbücher können sich nämlich widersprechen, zudem können die Infos in Büchern veraltet und überholt sein. Am besten ist ein Gespräch mit einem privaten Züchter, dann kann man sich die Haltung direkt anschauen.

Hat man den Eindruck, dass die Tiere dort gut gehalten werden (z.B. in Gruppen, die Tiere sind neugierig und es ist genügend Futter vorhanden), sollten die Tiere auch dort gekauft werden. Der Züchter kann meistens mehr Ratschläge geben, als Angestellte im Zoofachhandel. Treten später Fragen auf, hat man auch immer einen kompetenten Ansprechpartner.

turtle @ flickr /JamieS93

Da der Wildbestand stark dezimiert ist, ist jede Schildkröte meldepflichtig. Bei Tieren mit EU – oder Cites Bescheinigung Da alle europäischen Landschildkröten meldepflichtig sind, kann man sich bei Tieren mit solch einer Bescheinigung sicher sein, dass es sich nicht um ein illegal gehandeltes Tier handelt.

Wichtig ist auch, dass genügend Platz vorhanden ist. Zwar sind Schildkröten, genauso wie Schlangen, keine Herdentiere in dem Sinne, in der Gruppe sind sie jedoch aktiver. Für den Anfang ist ein Tier aber wahrscheinlich am besten. Damit zusammen hängt ach das Platzangebot. Eine Schildkröte benötigt schon mehr als eine Holzkiste und ein Salatblatt täglich. Deshalb muss man sich auch über die Futterbeschaffung Gedanken machen. Kopf- und Eisbergsalat ist auf die Dauer ungeeignet. Perfekt ist es, das Futter selbst anzubauen, um für genügend Abwechslung zu sorgen.

sammelt man das Futter draußen, sollte man sich auf jeden Fall ein Pflanzenbestimmungsbuch zulegen und darauf achten, dass es ungespritzt ist und nicht direkt an de Hauptstraße wächst.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Da Schlangen wechselwarme Tiere sind, also keine eigene Körperwärme produzieren können, begeben sie sich in den kalten Monaten zur Ruhe. Das schützt sie vor dem eigehen, und auch in Gefangenschaft muss die Schlange überwintern.

Wie lange die Winterruhe dauert, hängt allerdings ganz von der Unterart ab. Um die ideale Zeit bestimmen zu könen, sollte man sich am besten von einem Halter beraten lassen. Im Internet widersprechen sich die Informationen teilweise.

over @ flickr /  goingslo

Hat man die Zeit korrekte bestimmt, beginnt man mit den Vorbereitungen für die Winterruhe. Bevor diese beginnt muss die Schlange ihren Kot abgeben, da sonst darmfäulnis auftreten kann. Das dauert eine Woche. In dieser Zeit wird die Schlange nicht mehr gefüttert, dafür aber täglch mit warmen Wasser gebadet und anschließend ins beheizte Terrarium gesetzt. Danach wird innerhalb von drei Tagen die Temperatur auf die Überwinterungstemperatur heruntergefahren.

Während der Winterruhe werden die Tiere natürlich nicht gefüttert und auch sonst größtenteils in Ruhe gelassen. Man sollte sie dennoch alle paar Tage einmal anstubsen, um die Lebenszeichen zu checken. Reagieren die Tiere etwas verspätet, ist alles in Ordnung.

Um die Winterruhe erfolgreich zu beenden, hebt man die Temperatur nach der festgelegten Zeit täglich etwas an. Sind die Tiere erwacht, muss man sie unbedingt vorher in lauwarmen Wasser baden. Dadurch nehmen sie einen großteil Wasser auf und die Verdauung und der Kreislauf wird angeregt. Auch in der Natur wärmen sich Schlangen erst auf und fressen dann. Gibt man ihnen erst zu fressen, ist es sehr sicher, dass sie eingehen.

Berät man sich zusätzlich noch mit einem Fachmann kann bei der Überwinterung nichts mehr schiefgehen :)     [...mehr]



Autor: Jacqueline

Schlangen sind Überlebenskünstler, die sich jeder Umgebung anpassen. Das macht vor allem die Kornnatter zu einer perfekten Schlange für Terrarien Neulinge.

Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, wird die ungefährliche Natter bis zu 1,50 m groß. Das ist auch gut so, weist ihr Schuppenkleid doch schöne sattelförmige Flecken auf, wobei die Färbung der Flecken jedoch ganz unterschiedlich sein kann. Die Farben bedienen die ganze rot Palette bis hin zu einem hellen gelb-orange.

corn @ flickr / wheels3217

Halten sollte man sie jedoch alleine, allenfalls 2 Weibchen zusammen. Aber für Einsteiger ist ein Tier sowieso am sinnvollsten. Dieses eine Tierchen klettert auch gern, also sollten genügend Steine und Äste zu kleinen Erhebungen aufgetürmt werden. Die können so geschickt angeordnet werden, dass sie sich auch problemlos daran schubbern kann um sich zu häuten. Mit in die Gestaltung einbezogen kann auch ein Sonnenplatz werden, wo die Temperaturen höher liegen als die gewünschten 24 – 28°C. Nachts darf es auch gern um die 18°C kühl sein.

Die Luftfeuchtigkeit sollte etwa 50% betragen, während der Häutung gern auch etwas mehr. Wann sich die Schlange häutet ist nicht genau festgelegt. Junge Tiere häuten sich etwa einmal im Monat, bei ausgewachsenen Tieren können auch schon mal sechs Monate dazwischen liegen. Mit der Zeit lernt man das Tier aber zu verstehen und erkennt wann sie sich zu häuten beginnt.

Das Durchschnittsalter liegt bei 16-18 Jahren. In seltenen Fällen sind auch schon 20 Jahre erreicht worden. Entscheidet man sich für ein Jungtier, wird es mit zwei Jahren Geschlechtsreif. Will man keinen Nachwuchs muss man die Schlangen natürlich rechtzeitig trennen. Die Fütterung ist unkompliziert, da es heutzutage schon kleinere Nager, die Lieblingsspeise der Kornnatter, gefroren erwerben und angewärmt verfüttern kann.    [...mehr]



Autor: Robert

Früher freuten sich Kinder über kleine, süße, kuschelige Hunde und Katzen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Auf der Grünen Woche in Berlin haben nun Käfer und Schlangen die Herzen der Kinder erobert. Sie sind der neue Haustier-Trend!

Bartagame © wikipedia

Wenn man einen Rundgang auf der Teilmesse “Heim-Tier & Pflanzen” macht, tummeln sich überall Käfer und Schlangen – natürlich in Terrarien. Sie haben vor allem das Interesse von Kindern geweckt. Dabei stehen vier Tiere im Ranking der außergewöhnlichen Haustiere ganz oben:     [...mehr]



Autor: Daniel

Sie kommt aus West-Afrika, ihr Lebensraum ist der tropische Regenwald und nicht ein Terrarium! Aber das Beste kommt noch: Der Biss der Mamba kann tödlich enden. Die Mamba muss mit einer Pinzette gefüttert werden, und hier ist höchste Vorsicht geboten.

Mamba

Wer schafft sich denn bitte so aggressive, lebensbedrohende “Haustiere” (es ist kein Haustier) bzw. Reptilien an. Die Mamba ist auch noch die schnellste und gefährlichste Giftschlange – man muss als höchst vorsichtig mit der Mamba sein.

Ich hoffe Mambahalter sind sich Ihrer Verantwortung bewusst – vor allem wenn man Kinder besitzt. Der Mambabiss ist absolut tödlich, wenn er nicht in kürzester Zeit richtig behandelt wird. Ohne medizinische Behandlung und einem Antiserum stirbt man schon nach 3 bis 8 Stunden.    [...mehr]



Autor: Daniel

Drei lebendige Mäuse werden verfüttert © flickr.com / furryscalyJahrelang im Terrarium gehaltene Schlangen sind oft schon daran gewöhnt, mit toten Tieren gefüttert zu werden. Das bringt viele Vorteile mit sich, so kann man zum Beispiel nicht gefressene Beutetiere bis zur nächsten Fütterung, welche bei großen Schlangen wie Boas oder Pythons oft 2-4 Wochen auseinander liegen, einfrieren. Aber besonders Jungtiere und/oder Schlangen mit Essstörung sind auf lebende Nahrung angewiesen. Deshalb sollte man sich als Schlangenhalter von Anfang an bewusst sein, keinen Ekel dabei zu verspüren, seiner Schlange beim Töten und Verspeisen einer Maus oder eines Hamsters zuzusehen.

Eine Lebendfütterung sollte auf jeden Fall durchgehend beobachtet werden, denn es kann immer wieder zu Mißgeschicken kommen, welche unter Umständen die Gesundheit der Schlange beeinträchtigen. Tiere wie Ratten oder Hamster sind teilweise sehr wehrhaft und können Schlangen, welche gerade keinen Appetit verspüren, ernsthafte Wunden zufügen. Weigert sich die Schlange partout, Nahrung aufzunehmen, kann es sogar passieren, dass das eigentliche Beutetier die Schlange anknabbert. In einem solchen Fall sollte man als Tierfreund schnellstens eingreifen und das Beutetier aus dem Käfig der Schlange entfernen, um es etwas später erneut der Schlange anzubieten.

Eine Schlange frisst einen Fisch © flickr.com / Alex DoddBei fischfressenden Schlangenarten besteht das Problem des Kampfes zwar nicht, allerdings kann es hier passieren, dass der Fisch bei Desinteresse der Schlange aus dem Wasserbehälter springt, in einer Ecke des Terrariums verendet und von der Schlange übersehen wird. Außerdem sollte man darauf achten, den Fisch nicht länger als eine Stunde in dem kleinen Glasbehälter zu lassen, da er in dem kleinen Gefäß an Sauerstoffmangel verenden kann, bevor die Schlange überhaupt Interesse gezeigt hat.

Am besten ist es also meiner Ansicht nach immernoch, die Schlange auf tote Beutetiere abzurichten. Sollte das aber unter allen Umständen nicht gelingen, muss man nicht verzagen – für den gewieften Schlangenhalter soll ein Beutekampf ja teilweise recht interessant sein. Und kann man den Reißvorgang nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, ist man mit der Schlange sowieso eher beim falschen Tier gelandet.    [...mehr]