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Tierfreunde, die im Haustierregister ihre Lieblinge kostenlos eintragen, sorgen für den Ernstfall vor. Denn verschwindet das Tier spurlos, helfen Suchzettel allein meist nicht weiter.
„Man kann ein Tier nicht vor dem Weglaufen schützen. Aber davor, nicht mehr zurückzukommen.” Der Spruch des gemeinnützigen Tierschutzvereins Tasso e.V. macht deutlich, warum Besitzer ihr Haustier registrieren sollten. Auf der Suche nach dem verschwundenen Vierbeiner helfen Netzwerke von Tasso und dem Deutschen Tierschutzbund kostenlos, tatkräftig und meistens mit Erfolg.
Das Haustierregister: Ein erfolgreiches Prinzip
Das Prinzip ist simpel, aber erfolgreich: Der Halter lässt sein Tier chippen und muss danach nur noch ein Formular ausfüllen. Darin vermerkt er seine Kontaktdaten und macht Angaben zum Tier, inklusive seiner Chipnummer. Nachdem er das Formular dem Betreiber online oder per Post zugeschickt hat, erfolgt die Registrierung im Haustierregister. Ab jetzt kann das Tier über die Nummer identifiziert und der Besitzer über seine Kontaktdaten informiert werden. Mit diesem Prinzip wird alle zehn Minuten kostenlos ein vermisstes Tier an seinen besorgten Besitzer zurückvermittelt. Wenn das nicht ein guter Grund ist. [...mehr]
In diesem Jahr findet noch die eine oder andere Haustiermesse oder Heimtiermesse statt, auf der sich Tierliebhaber nicht nur nach neuen Mitbewohnern umsehen, sondern sich auch von fachkundigen Ausstellern zu verschiedensten Themen beraten lassen können.
Die nächste Gelegenheit hierzu ist die Heimtiermesse, die an diesem Wochenende in Gießen stattfinden wird. Egal, ob man seine größte Freude an „klassischen“ Haustieren wie Hunden oder Katzen oder doch an etwas ausgefalleneren Mitbewohnern hat, interessant wird es hier sicherlich für jeden Tierliebhaber. Wie so oft werden auf der Messe nicht nur Tiere vorgestellt, sondern auch die neuesten Entwicklungen und Produkte in Sachen Spielzeug, Tiernahrung oder praktische Alltagshelfer. Und im November warten dann in Oldenburg ganz besondere Haustiere auf die Besucher. [...mehr]
Die Hippoligica ist eine Pferdesportmesse für Fachpublikum und interessierte Laien-Besucher. Sie findet 2011 bereits zum 20. Mal in Berlin statt und bietet erneut ein vielseitiges Rahmenprogramm, das die eigentlichen Ausstellungen begleitet.
Das 20-jährige Jubiläum der Hippologica findet vom 08. bis 11. Dezember 2011 auf dem Messegelände am Berliner Funkturm statt. Die Veranstaltung ist nicht nur die größte, sondern auch die älteste Pferdesportmesse dieser Art in den neuen Bundesländern. Jedes Jahr zeigen unzählige Aussteller ihre Produkte und Ideen rund um die Themen Pferdesport und Pferdezucht, informieren zum Beispiel über neuestes Zubehör, Pferdegesundheit oder Stalltechnik. [...mehr]
Der Film „Secretariat – Ein Pferd wird zur Legende“ erzählt von einem Rennpferd, das Sportgeschichte schrieb. Ähnlich wie in „Seabiscuit“, der ebenfalls auf wahren Begebenheiten beruhte, übernimmt das als Außenseiter verschrieene Pferd die eigentliche Hauptrolle und läuft nicht nur mit Vollgas ins Ziel, sondern auch direkt in die Herzen der Zuschauer.
„Secretariat“ war ein Hengst, der unter Anhängern des Pferderennsports wahre Begeisterungsstürme auslöste. Anfänglich belächelt raste er schließlich von einem Sieg zum nächsten und hinterließ einen so bleibenden Eindruck, dass nach seinem Tod sein Antlitz auf einer eigenen Briefmarke sowie in Bronzestatuen verewigt wurde und sein Name heute mehrere Straßen in den USA schmückt. 2010 fanden dann die Dreharbeiten zu einer Biographie statt, die nun die Geschichte des außergewöhnlich talentierten Pferdes auch auf die deutschen Kinoleinwände bringt.
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Eine Aufzählung der Pferderassen ist nicht leicht, denn es gibt hunderte Rassen weltweit. Sie unterscheiden sich in Größe, Gewicht, Temperament und Aussehen. Hier gibt es eine Liste der wichtigsten Pferderassen von A-Z.
Für jede Aktivität eignen sich bestimmte Pferderassen. Der Hannoveraner ist im Sport erfolgreich, mit dem American Quarter Horse können Cowboys am besten Rinder jagen und Araber kommen sogar mit dem harten Klima der Wüste zurecht. Im Folgenden werden einige bekannte Pferderassen vorgestellt.
Pferderassen von A-Z
Der American Quarter Horse ist mit über vier Millionen Pferden die größte Rasse der Welt. Da sie besonders wendig sind und sehr lange Strecken zurücklegen können, sind sie besonders geeignet für das Westernreiten.
Die schönste Pferderasse der Welt
Der Araber ist eine der ältesten und schönsten Pferderassen der Welt. Auf Bildern aus dem Jahr 2000 v. Chr. kann man diese Pferde bereits erkennen. Sie werden unterteilt nach der Reinheit ihrer Züchtung in Vollblutaraber, Araber und Halbblutaraber. [...mehr]
Neben Isländer, Connemara und Welsh Pony gibt es noch andere Vertreter der kleinen Pferde, die durchaus flexibel eingesetzt werden können.
Eines von den vielseitigsten ist das Shetland Pony. Sie zählen zu den kleinsten Rassen. das war in der Vergangenheit nicht von Vorteil. Da sie zusätzlich sehr robust sind, mussten viele in den britischen Kohlegruben unter Tage die Kohlekarren durch die Stollen ziehen. heute sind sie bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen als Freizeitpferde beliebt. Letztere sollten aber lieber vom reiten absehen und sie besser einspannen.
Mit zu den kleinsten gehört das Falabella Pony. Hervorgegangen durch Selektion aus den Shetland Ponys, entstand die Rasse in Südamerika. Mit maximal 86 cm “großen” kleinen Falabellas haben ihren Namen von der ersten Züchterfamilie. Aufgrund ihrer Größe und unbestreitbaren Eleganz sind sie als Showpferde sehr beliebt. Trotzdem sind sie “richtige” Pferde mit denselben Bedürfnissen wie die groß gewachsene Verwandtschaft. Die Haltung in der Herde ist genauso obligatorisch wie viel Auslauf an der frischen Luft. Man sollte sie nicht als Haus- und Kuscheltier halten.
Eine Seltenheit ist das Manipur Pony. Außerhalb Indiens kaum zu finden, wird es in seiner Heimat Manipur noch heute als Reit- und -arbeitstier eingesetzt. Und auch im Polo Sport, für das es ursprünglich schon sehr gut geeignet ist. International setzt man hingegen auf speziell für diesen Zweck gezüchtete hochbeinige Pferde aus Argentinien. Doch nicht ohne Grund gibt es den Sport in Asien schon seit 8.000 Jahren, ursprünglich von Mongolischen Wildpferd abstammend, ist das Manipur schnell und zäh. durch Einkreuzungen mit Arabern kam eine nicht zu unterschätzende Wendigkeit hinzu. [...mehr]
Noch mehr als heute waren Ponys beliebte Arbeitstiere. Aber auch schon früher waren sie beliebte Reitpferde und zogen sowohl Kutschen als auch landwirtschaftliches Gerät. Durch gezielte Einkreuzung wurden die Rassen den modernen Ansprüchen angepasst.
Der Isländer hingegen ist eine der ursprünglichsten Rassen. Die zwei zusätzlichen Gangarten, der pass und Tölt, macht die robusten Tiere zu Exportschlagern. Hat ein solch gutmütiges Pferdchen aber erst einmal die Insel verlassen, dasrf er nie wieder zurück. Die strengen Importgesetze sollen die einheimischen Pferde vor Krankheiten schützen.
Ebenfalls ein “Insulaner” ist das in Irland beheimatete Connemara Pony. Sie gelten als sehr umgänglich und freundlich, was sie bei Kindern und Jugendlichen zu beliebten Reittieren macht. Dabei sind sie sehr vielseitig im Dressur- und Springsport sowie im Geländereiten einsetzbar. Da man vermutet, dass sie im 6. Jahrhundert von Spanien nach Irland kamen, kann es sein, dass sich unter ihren Ahnen edle Andalusier und Berber befinden.
Einen ähnlichen Charakter haben Welsh – Ponys, die in vier Größen eigeteilt bzw. Typen eingeteilt werden. Von Sektion A bis D, wobei D die größten sind. Der Typ C, auch Welsh Cob genannt, ist stämmig und kräftig. Aus Wales stammend, also aich von den britischen Inseln, erweist es sich bei entsprechender Ausbildung in den Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit und dem Fahrsport als sehr erfolgreich. Nicht unwesentlichz ist dabei ihr ausgeglichener Charakter. Ihnen wird nicht im Vergleich zu Shetland Ponys eine liebenswürdige Sturheit bzw. ein kleiner Dickkopf unterstellt.
Wenn man sich für ein Pony entscheidet, sollte man aber beachten, dass nur Kinder und Jugendliche auf ihnen reiten können. Eine Alternative ist natürlich, es im Fahrsport einzusetzen, wenn das Kind zu groß wird. [...mehr]
Pferde können auf vielerlei Weise entspannen, entweder liegend oder bequem stehend, ein Hinterbein entlastend. Richtig tief schlafen kann es aber nur liegend.
Dabei gibt es drei verschiedene Arten zum entspannen. Es kann dösen, schlummern oder tief schlafen.
Meistens sieht man ein Pferd dösen. Dabei steht es fest auf beiden Vorderbeinen und entlastet abwechselnd ein Hinterbein, welches es dann mit der Hufspitze aufstützt. In den Vorderbeinen sind die Muskeln und Sehnen so angeordnet, dass sie sich praktisch verkanten und das Pferd so nicht umfallen kann. Das angewinkelte Hinterbein muss bei Gefahr nur aufgestellt werden, schon kann es davonlaufen.
Dösende Pferde erkennt man am Muskelzucken und Schweifschlagen um Fliegen abzuwehren.
Schlummernde Pferde haben die Beine unter den Bauch geschlagen und den Kopf aufgestützt. Da sie in dieser Position nicht so schnell aufspringen können, schlummern Pferde nur, wenn sie sich sicher fühlen. In der Herde ist meist auch ein “Wächter” postiert. Wer das ist hat nichts mit der Rangordnung zu tun, es ist einfach der wer als letztes noch steht.
Schlafende Pferde liegen auf der Seite und haben die Beine ausgestreckt bzw. angewinkelt. Deshalb muss eine Box eine bestimmte Größe haben. Verbringt ein Pferd nicht die erforderliche Menge in Tiefschlaf kann es zu schweren gesundheitlichen Schäden kommen.
Während des Tiefschlafs schaltet der Organismus komplett auf Sparflamme. Das geschieht meist mit der Vorstufe des schlummerns. Ähnlich wie bei uns Menschen brauchen Pferde auch ihre Zeit um richtig aufzuwachen. Sie strecken und schütteln sich, um die Muskeln zu lockern.
Deshalb schlafen Pferde nur richtig, wenn sie sich absolut sicher fühlen, also meistens nachts und auf der Weide oder in der Natur nur im Beisein von Wächtern. [...mehr]
Fahren Sie nicht zu einer Pferdeauktion mit dem Ziel ein billiges Pferd zu ersteigern, günstig ja – aber nicht um jeden Preis billig, sonst könnten Sie gleich in die täglichen Anzeigen schauen. Sie möchten lange Jahre Freude an Ihrem Tier haben, also sollte das Pferd in erster Linie eines sein: gut. Der Pferdemarkt bietet eine breite Palette an Pferdematerial. Daher steht zunächst die Überlegung an, was man von seinem zukünftigen Pferd erwartet. Sucht man ein Pferd für die ganze
Familie, ein Sportpferd, muss es zuchttauglich sein? Möglicherweise konnten Sie sich schon durch Reitbeteiligungen einen Überblick verschaffen. Gerade bei so genannten Freizeitpferden ist der Pedigree auf den ersten Blick zweitrangig und doch lässt die Abstammung – bei entsprechendem Hintergrundwissen – erste Rückschlüsse auf Charakter oder eventuelle gesundheitliche Probleme zu.
Man lässt sich so früh wie möglich den Auktionskatalog zukommen, um in aller Ruhe eine Vorauswahl zu treffen. Schauen Sie auch einfach mal im Internet, einige Auktionshäuser stellen dort Videoclips zu den angebotenen Pferden ein. In jedem Fall sollte man die Möglichkeit zur vorherigen Besichtigung mit Probereiten wahr nehmen. Selbst versierte Pferdekenner lassen sich in der Regel von einem
zweiten Fachmann begleiten. Häufig ist man von einem Pferd gleich so begeistert, dass die Vernunft auf der Strecke bleibt. Vier Augen sehen mehr und eine unabhängige Meinung hilft die Sache noch einmal zu überdenken.
Hat man ein Pferd im Auge, überlegt man was einem das Pferd wirklich wert ist. Setzen Sie sich ein Limit, das Sie auch unbedingt einhalten. Berücksichtigen Sie die zusätzlichen Kosten wie Auktionsgebühr und Umsatzsteuer. Kleinanzeigen bieten eine gute Möglichkeit sich über Preise vergleichbarer Pferde zu informieren. Bezahlt wird sofort nach dem Zuschlag in bar oder mit einem bankbestätigten Scheck. Vergessen Sie nicht, dass die Pferde in der Regel noch am Auktionstag abgenommen werden müssen. Eine Transportmöglichkeit sollte also auch gesichert sein.







