Rassehund oder Mischling – Welcher Hund ist der richtige für mich?

Autor: Johanna

Viele, die sich gerne einen Hund anschaffen möchten, stehen vor der großen Frage: Rassehund oder einen Mischling? Und wenn Rassehund, welche ist für mich geeignet? Sollte ich lieber einen Welpen kaufen oder einem Hund aus dem Tierheim ein zu Hause geben?

Natürlich kann man diese Frage nicht pauschal beantworten, denn jeder hat unterschiedliche Wünsche oder Ansprüche an einen Hund. In jedem Fall sollte man sich vorher gut informieren. Der Vorteil beim Kauf eines Rassehund ist, dass sich bestimmte Charaktereigenschaften aufgrund der Rasse relativ gut vorhersagen lassen. Zudem gibt es die Möglichkeit aus einer Hobbyzucht zu kaufen, wenn man beispielsweise eher einen Familienhund möchte oder aus einer Leistungszucht, wenn man mit dem Tier wirklich Arbeiten (z. B. Jagdhunde) möchte.

Bei Mischlingshunden sollte man sich vorher immer gut darüber informieren, welche unterschiedlichen Rassen in einem Hund zusammenkommen. Denn so kann man einigermaßen Rückschlüsse auf das Temperament und Verhalten des Tieres ziehen.

Der klasssische Familienhund ist natürlich der Retriever, wie z. B. Golden Retriever, Labrador. Zu Recht, denn diese Rassen haben ein extrem geringes Aggressionspotential weshalb sie sich auch toll für Familien mit kleinen Kindern eignen. Dennoch sollte man berücksichtigen, dass auch diese Hunde viel Bewegung und spezielles Training benötigen, um ausgelastet zu sein.

Für extrem aktive Menschen eignen sich beispielsweise Border Collies. Diese Hund, die ursprünglich als Hütehunde gezüchtet wurden, haben eine schier unerschöpfliche Energie und brauchen unbedingt ausreichend Auslauf und anspruchsvoll Training, das auch Köpfchen verlangt, wie z. B. Agility. Hundrassen die auch ein eher unruhiges Wesen haben sind, beispielsweise Collie-, Terrier- und Setter-Rassen. Solche Hunde sollte man sich nur anschaffen, wenn man der Herausforderung gewachsen ist.

Auch wenn kleine Hunderassen oft als “Toy”-Rassen bezeichnet werden, sollte man sich diese Tiere auf keinen Fall als “Spielzeug” oder modisches Accesoire anschaffen, denn es sind ebenso Hunde, die genau wie ihre großen Artgenossen Aufmerksamkeit, Spaziergänge und Beschäftigung brauchen.

Generell neigen Rassehunde aufgrund der langjährigen Zucht zu bestimmten rassetypischen Erkrankungen, wie verschiedenen Gelenkerkrankungen, Stoffwechselstörungen, Immunsystemschwächen und vielen anderen Erbkrankheiten. Obwohl solche Tiere von der Zucht ausgechlossen werden, begünstigt die reinrassige Zucht die Entsstehung solcher Erkrankungen  weshalb man sich fragen sollte, ob man nicht lieber einen Mischling erwirbt.

Da jüngere Hund generell viel unruhiger sind, sollte man sich immer überlegen, ob man sich nicht lieber ein älteres Tier aus dem Tierheim anschafft. Hier sind viele liebe Hund auf der Suche nach einem neuen zu Hause!


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Sash75 schreibt
am 5. Dezember 2011 um 18:05 Uhr

Hallo,

erstmal vorweg: toller Blog – nun zum Hund. Wir haben uns nach langem Überlegen für einen Bolonka entschieden und haben diese Anschaffung noch nicht bereut.
Un richtig ist auch, das kleine Hunde mindestens genqauso viel Auslauf benötigen wie größere.

Unser Bolonka lebt mit uns und 2 kleinen Kindern gemeinsam im Haushalt – zudem haben wir noch eine Katze.

Alles passt perfekt. Es ist wirklich ein russischer Schoßhund im weitesten Sinne – sehr familienbezogen

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Marco_86 schreibt
am 28. Januar 2012 um 16:28 Uhr

Hallo,

könnte mir bitte jemand sagen um welche Rasse es sich bei dem zweiten bild Handelt?

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