Meist wird der Futternapf des Hundes einmal pro Tag gefüllt. Doch so einfach ist das Thema Fütterung dann doch nicht.

Bekommt Bello nur einmal täglich Futter, besteht die Gefahr, dass er zu schnell schlingt. Das kann allerdings eine lebensbedrohliche Magendrehung zur Folge haben. Um dies zu vermeiden, kann man einen mittelgroßen Ball in den Napf legen, sodass der Hund gezwungen ist, langsam um das Hindernis herum zu fressen. Wird zweimal täglich gefüttert, kann das ebenfalls dem schlingen vorbeugen, da der Hund nicht mehr so viel Hunger hat. Das ist allerdings keine Patent Lösung, die sich auf jeden Hund anwenden lässt. Eilige sind so veranlagt, dass sie ihr Futter schnell vertilgen, auch ohne, dass jemals etwas passiert. Natürlich gibt es auch das Gegenteil dazu, diejenigen, die ihr Futter genüsslich kauend verspeisen.

dog © flickr / -=RoBeE=-

So sollten immer gleich große Portionen zu festen Zeiten gefüttert werden. Das empfiehlt sich, damit der Magen über Nacht nicht zu lang leer bleibt. Zudem sollte sich der Hund nach der Mahlzeit nicht übermäßig bewegen. Wildes Herumtollen und spielen kann ebenfalls eine Magendrehung nach sich ziehen. Dieses Risiko sollte bei der Hundeerziehung beachtet werden.

Gefüllt werden sollte der Napf deshalb immer noch dem Gassi gehen und nicht vorher. Hechelt der Hund stark, sollte mindestens eine halbe Stunde mit der Fütterung gewartet werden. Besonders große Hunde sind anfällig für die Magendrehung. Um den Hund an die Ruhezeiten zu gewöhnen kann man ihn mit den Worten „Geh auf deinen Platz“ zu seiner Ruhezone führen. In der Anfangszeit sollte man sich dann auch selbst ausruhen oder das Haus verlassen, um dem Hund zu zeigen, dass es nun keine Spielstunde gibt.    [...mehr]


Neben Hund und Kaninchen gibt es natürlich noch kleine Nager und Vögel. Auch diese Hausgenossen kann man mit ein wenig Extrapflege verwöhnen.

Die Nagetiere sind schwieriger zu bürsten. Wer sehr vertraut mit seinem Menschen ist, genießt die zusätzliche Aufmerksamkeit und wird mit der Zeit noch ein wenig zutraulicher. Flinke und scheue Exemplare reagieren mit jedoch Angst und Panik. Doch auch diese können bei der Fellpflege unterstützt werden.

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Eine Möglichkeit ist eine mit Chinchilla Sand gefüllte Schale. Rennmäuse, Degus, und viele Hamsterarten wälzen sich gern darin um überschüssige Haare loszuwerden. Es sollte ausschließlich dieser Sand verwendet werden, da andere Sorten die Haare abbrechen und das Fell spröde erscheinen lassen. Eine weitere Alternative zur Bürste sind Röhren aus Ton oder Kork. An der rauen Oberfläche können sie sich prima schubbern. So können sich die Nagetiere praktisch selber bürsten, während sie hindurch laufen.

Vögel leiden im Winter meist unter der trockenen Heizungsluft. Dagegen hilft nur ein erfrischendes Bad. Denn Vogelbürsten gibt es natürlich nicht. Einige Exemplare wälzen sich gerne in einem Wasserschälchen, welches mit speziellem weichem Wasser gefüllt ist. Diejenigen, die das nicht mögen, kann man mit einem sanften Wasserstrahl ansprühen. Dadurch wird der Federstaub gebündelt und herausgespült. Nach dem Regen schütteln und putzen sich die Tiere meist ausgiebig, wodurch sie ihre Federn neu einfetten und einen neuen Glanz erhalten.

Zur Pflege des Tieres gehört aber auch das kontrollieren des Fells auf Parasiten oder ein Blick auf die Krallen. Sind sie zu lang, sollten sie, wenn man es sich nicht selber zutraut, von Tierarzt geschnitten werden.    [...mehr]


Neben der Fütterung spielen natürlich noch andere Faktoren eine wichtige Rolle, damit das Aquarium schön und gepflegt aussieht.

Das wichtigste ist sie allgemeine Kontrolle des Beckens. Das kann man bei der Fütterung erledigen. Normalerweise sollten dann alle Fische hervorkommen und so gut zu beobachten sein. Verstecken sich einige, ist das ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Auch Aggressionsverhalten während der Fütterung kann auf einen zu hohen Besatz oder die falsche Zusammenstellung der Fische schließen. Wird solch ein Verhalten bemerkt, sollte unbedingt die Anzahl der Fische kontrolliert werden.

Da nun alle Fische aus dem Weg sind, kann auch gleichzeitig ein Blick auf die Pflanzen geworfen werden. Abgestorbene Blätter sollten gleich herausgenommen werden, damit sie nicht das Wasser belasten. Befinden sich Algen an der Scheibe, ist es selbstverständlich diese gleich zu entfernen. Es gibt spezielle „Scheibenwischer“, die mit einem Magneten an der Scheibe befestigt werden. Allerdings müssen die etwa einmal wöchentlich mit warmem Wasser gereinigt werden.

aquarium © flickr / barron

Zur wöchentlichen Kontrolle gehört ebenfalls ein Blick auf Wassertemperatur und Filter. Der Filterschwamm muss dann mit warmem Wasser gereinigt werden, wenn er spürbar langsamer läuft. Je nach Aquariumgröße und Fischbesatz kann das nach einer oder erst vier Wochen der Fall sein. Beim Wasserwechsel ist das ähnlich. Bei einem großen Becken mit geringem Besatz muss er seltener durchgeführt werden, als bei einem mit mehreren Fischen.
Auch die Zugabe von Flüssigdünger für die Pflanzen darf nicht vergessen werden. Dabei dann lieber etwas sparsamer sein, sonst sprießen die Algen ebenfalls.
Zum Abschluss müssen alle ein bis zwei Jahre die Lampen ausgetauscht werden, da sie mit der Zeit an Lichtintensität verlieren.     [...mehr]


Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass man Katzen nicht erziehen kann. Doch das stimmt ganz und gar nicht.

Das war wir als “Erziehung” verstehen, akzeptiert die Katze gerne, wenn es ihr in den Kram passt. Krallen schärfen am Sofa geht genauso gut am Kratzbaum. Auch Minka versteht das bald. Im Grunde geht es bei den “Unarten” von Katzen nur darum, dass sie ihre Grundbedürfnisse ausleben. Krallen schärfen gehört dazu, genauso wie an Pflanzen knabbern oder auf erhöhten Plätzen herumklettern um sich einen Überblick zu verschaffen. Werden im besonderen Hauskatzen genügend Alternativen angeboten, wird sie die begeistert nutzen.

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Ihr erst einmal ein Verbot aufzuerlegen, geht dabei nur mit ruhiger Konsequenz und dem Überraschungsmoment. Gerade in dem Moment, wo sie beispielsweise aus den Küchentisch springen möchte, muss man sie mit einem lauten Ruf davonjagen. Nun lässt man sie in Ruhe und schaut, was sie als nächstes tut. Will sie wieder auf den Tisch springen, wird erneut laut gerufen. Schaut man sie dabei streng und ruhig an, wird sie von der Dickköpfigkeit ihres Menschen beeindruckt sein und bald keinen Unsinn mehr anstellen. Unsensiblere Exemplare können auch mit einem Wasserspritzer erschreckt werden.

Am leichtesten ist es natürlich jungen Katzen etwas beizubringen. Ab der achten Lebenswoche lernen Kätzchen am besten. Aber auch älteren Katzen kann man Unerwünschtes Verhalten abgewöhnen. Da bei ist nur wichtig, der Katze das Gewünschte Verhalten angenehm zu machen. Das gleiche gilt aber auch, wenn man ihr kleine Kunststückchen beibringen möchte. Da hilft nur Lob und Belohnung in Form von Leckerchen. Ein klares Wort als Aufforderung, nicht als Befehl!, und die anschließende Streicheleinheit wirken dabei Wunder.    [...mehr]


Wenn man Pferde in hohem Schnee auf der Koppel stehen sieht, kann einem der Gedanke kommen, dass es ihnen an igendetwas fehlt. Doch frühzeitig daran gewöhnt überstehen sie den Winter unbeschadet.

Das größte Problem sind bei der Winterhaltung aber nicht die Wetterbedingungen, sondern die Spaziergänger, die dem Pferd mit falscher Tierliebe schaden können. Es ist verständlich, dass diese es nur gut meine, wenn sie Brot, Gemüseabfälle oder Rasenmäherschnittgut über den Zaun werfen. Alle diese Sachen können zu schweren Koliken führen, die auch tödlich enden können.

winter © flickr /PMcK

Die Weidehaltung im Winter entspricht aber genau den Bedürfnissen des Pferdes. Als Steppentiere brauchen sie viel frische Luft, ausreichend Bewegung und die Interaktion mit Artgenossen. Das stundenlange stehen in der Box ist also alles andere als Artgerecht, da sie in der Natur auch fast ständig in Bewegung sind.
So kommt es, dass es große Lungen hat, die sehr anfällig für Infektionen und schlechte Luft sind. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass auch der Stall gut durchlüftet ist, ohne das Zugluft herrscht. Die ausreichende Bewegung ist natürlich ebenso wichtig. Das heißt nicht, dass es eine Stunde täglich geritten wird und die restlichen 23 in der Box steht.
Wird es frühzeitig, am besten schon im Sommer, an den Weidegang gewöhnt, entwickelt es ein ausreichend dickes Winterfell, welches es vor Wind und Wetter schützt.

Sind sie jedoch Tag und Nacht draußen, ist ein fester Unterstand mit mindestens 6 m² pro Pferd unerlässlich. Zudem darf der Boden nicht verschlammen oder zu einer Buckelpiste gefrieren. Ebenso wie das Wasser. Dieses und ausreichend Heu muss ihnen in entsprechend guter Qualität immer zur Verfügung stehen.    [...mehr]


Die Aquaristik ist ein schönes Hobby, welches nicht viel Zeit erfordert. Bevor man es bei Problemen aufgibt, sollte man einen kühlen Kopf bewahren.

Die richtige Fütterung der Fische beispielsweise kann eine Algenplage auf Anhieb lösen. Steht man erst am Anfang, kann sie helfen, Probleme gar nicht erst aufkommen zu lassen. Bei einem Gesellschaftsaquarium muss die Fütterung den Bedürfnissen aller Arten angepasst sein. Meist genügt Flockenfutter, doch einige Barsche benötigen zumindest gelegentlich Lebend- oder Frostfutter. Welse kümmern sich zwar in der Regel um die Algen, doch nicht alle Arten nutzen sie als Futterquelle. Selbst diejenigen, die Algen fressen, benötigen um satt zu werden, zusätzlich Futter in Tablettenform. Werden diese Besonderheiten nicht beachtet, ist es nicht verwunderlich, dass die Fische mit der Zeit blass und krank werden.

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Daneben ist auch die Häufigkeit und Menge des Futters entschesident für ein schönes Aquarium. Jungtiere dürfen ruhig zweimal täglich kleine Portionen erhalten. Bei adulten (erwachsenen) genügt hingegen das einmalige tägliche Füttern, wobei ein Fastentag pro Woche eingelegt werden sollte. Wichtig ist nur, dass die Fütterung etwa zur gleichen Zeit erfolgt, damit die Tiere nicht zu lange ohne Futter sind.
Die Menge richtet sich danach, wie viel in fünf Minuten komplett vertilgt wird. Wird zu viel gefüttert, setzt es sich auf Pflanzen und Boden ab, was den Algenwachstum extrem fördert und einen schmierigen Film hinterlässt, wenn es verrottet. Zudem belasten die zusätzlichen Nährstoffe das Wasser, was wiederum die Qualität mindert. Dadurch können dann weder Fische noch Pflanzen richtig in dem Aquarium gedeihen.    [...mehr]


Werden die Tage allmählich länger und die Temperaturen wärmer, verlieren unsere Haustiere langsam ihr Winterkleid. Mit ein paar Minuten Aufwand kann man sie aber tatkräftig dabei unterstützen.

Bei Hunden unterscheidet man in die Rasen welche eine feste Unterwolle, lange, seidige Haare oder kurze Haare haben. Erstere, Huskys oder der Spitz, werden mit einer festen Drahtbürste oder einem Striegel von überschüssigem Fell befreit. Am besten geht das draußen, zum einen muss man anschließend die Haare nicht aufsaugen, zum anderen verwenden Vögel das dichte Haar zum Nestbau. Nach einem Durchgang sollte der Hund sich ausschütteln. Ist der Fellwechsel voll im Gange, ist es sinnvoll zweimal pro Tag fünf Minuten zu bürsten. Am Anfang und Ende der Zeit, reicht es auch einmal.
Langhaarhunde benötigen etwa denselben Aufwand, nur mit einer feinen Metallbürste, während kurzhaarige Exemplare mit einer Gummibürste vom alten Haarkleid befreit werden sollten.

brush © flickr / estoril

Kaninchen haben ein sehr kurzes Fell. Wie Katzen putzen sie sich selber und schlucken dabei sehr viele Haare. Um dies zu vermeiden, kann man Hasi anstatt mit der Hand, mit einem Gumminoppenhandschuh streicheln. Die bleiben anstatt im Kaninchenmagen, im Handschuh hängen. Neben dem Effekt des Haare Entfernens, massiert man das Nagetier damit zusätzlich. Nach dieser ungewohnten Pflegesitzung kann ein Leckerchen zur Belohnung gegeben werden. Als Alternative kann auch eine weiche Bürste verwendet werden.

Diese Pflegemaßnahmen können einfach in die Täglichen Streicheleinheiten integriert werden. Anstatt sein Tier mit der Hand zu streicheln, kann man zur Bürste greifen und so sein Tier aktiv bei der Fellpflege unterstützen.    [...mehr]


Während der Hund sich dem Menschen unterwarf, hat sich die Katze freiwillig dem Menschen angeschlosssen. Zu Verstehen, warum das war, hilft uns, die Katze besser zu verstehen.

Im Lauf der Zeit haben die Katzen viel mitgemacht, von der Vergötterung im alten Ägypten, über dem chinesichen Glauben, dass nur Menschen und Katzen eine Seele besitzen bis zum Aberglauben, im Mittelalter, dass sie Dämonen in Tiergestalt seien.

Begonnen hat die Geschichte der Hauskatze mit dem Säbelzahntiger. Obwohl er ausstarb, überlebten einige leinere Arten, die unseren heutigen Wildkatzen ähneln. Da sie ein Nomadenleben nicht mochten, schlossen sie sich vor etwa 6000 Jahren dem Menschen an, als er anfing sesshaft zu werden. Zur Zeit der Ägypter, womit der Siegeszug der Katze begann. Die gefüllten Kornkammern lockten natürlich Mäuse an, weche wiederum Katzen wie magisch anzogen. Begeistert von den Helfern, die mit den Ratten auch die Pest fernhielten, siteg sie Ktze zu einer Gottheit auf - Bastet. Starb eine Katze, wurde sie einbalsamiert und der Besitzer rasierte sich als Zeichen der Trauer die Augenbrauen ab.

kitten © flickr /Tambako the Jaguar

Von Ägypten gelangten sie als “Schmuggelware” der Phönizier, die erkannter, wie wertvoll Katzen auf rattenverseuchten Schiffen waren, nach Europa. Zum Haustier wurde sie schließlich durch adelige Fräulein, die von der Anmut und dem liebenswerten Wesen sehr angetan waren.

Ihren Höhepunkt erreichte die Domestizierung mit der gezielten Züchtung im 19. Jahrhundert woraus die heutigen mehr als 30 anerkannten Rassen entstanden. Es ist somit relativ leicht eine Katze zu halten, bzw. sie zu “überreden” zu bleiben. Ein gefüllter Futternapf und ein warmes Plätzchen - das sind die Voraussetzungen. Denn obwohl sie Katze “domestiziert” ist, ist sie immer noch in der Lage allein zu überleben.    [...mehr]


Bei einigen Nagern ist bekannt, dass man sie nicht allein halten soll, Meerschweinchen zum Beispiel. Bei Chinchillas ist das ganz ähnlich.

Denn auch sie zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten, wenn sie Gelegenheit dazu bekommen. Vom Ursprung her sind sie Gruppentiere, weshalb sie in Einzelhaltung schnell vereinsamen. Vorraussetzung für eine erfolgreiche Gruppenhaltung ist natürlich, dass die Nagetiere sich untereinander verstehen, sich dennoch aus dem Weg gehen können. In freier Wildbahn tun das Tiere, die sich nicht mögen schon einmal des Öfteren. Zwar sind sie als haustier keine rechten Kuscheltiere, entwickeln dennoch eine gewisse Bindung an ihren Menschen und hören auch auf ihren Namen. Diese Anhänglichkeit geht auch nicht verloren, wenn sie in Gefangenschaft in der Gruppe gehalten werden.

chin © flickr.com / Ph!L!s

Möchte man sie lediglich zurzeit halten, was durchaus möglich ist, sollte man das Paar richtig zusammenstellen. Gegen ein Männchen und Weibchen Paar ist im Prinzip nichts einzuwenden, das Problem ist jedoch die Nachwuchsfrage. Möchte man keinen und lässt das Männchen von Tierarzt kastrieren, kann es sein, dass das Weibchen es später nicht mehr anerkennt. Zwei Männchen können auch zusammen leben, wenn sie gemeinsam aufgewachsen sind. Ideal sind jedoch zwei Weibchen, die schon als Jungtiere zusammen gelebt haben, Tiere aus dem gleichen Wurf beispielsweise.

Eine Gruppe braucht vor allem viel Platz. Das ist nicht immer leicht, darf der Käfig doch weder Zugluft noch extremen Lärm ausgesetzt sein. Hier sollte dann jedoch auf Gleichgeschlechtlichkeit geachtet werden. Setzt man zu einer Gruppe Männchen plötzlich ein Weibchen kann es zu Streitereien und Konkurrenzkämpfen kommen. So ist es besser in eine Gruppe kein anderes Geschlecht zu integrieren, vorausgesetzt, man möchte Chinchillas züchten. Im Allgemeinen gilt jedoch dass eine Gruppe zusammen aufgewachsener Männchen genauso gut harmoniert, wie eine mit einander bekannten Weibchen.    [...mehr]


Zusammen mit dem Hund auf ein Turnier zu trainieren, ist für viele Menschen ein großer Antrieb. Neben dem sportlichen Ehrgeiz kann man auf Turnieren auch andere begeisterte Hundesportfans treffen.

Die beliebteste Sportart ist das Agility. Allein in Deutschland sind über 100.000 Hundehalter darin tätig. Es geht darum möglichst schnell in vorgeschriebener Reihenfolge den Hund über verschiedene Hindernisse zu führen, wie zum Beispiel Slalomstangen, Wippen und Tunnel. Vertrauen ist dabei die wichtigste Eigenschaft, von Hund zu Herrchen aber auch andersherum. Nur so lässt sich der Hund von den Anfeuerungsrufen der mehr als 10.000 Zuschauer nicht beeindrucken.

agility © flickr.com /  Dave Hamster

Um beispielsweise an der Weltmeisterschaft teilnehmen zu können, muss man sich erst auf nationaler Ebene qualifizieren. Die entsprechenden Turniere werden jedes Jahr im Mai vom VDH ausgerichtet. In der 14. Agility Weltmeisterschaft lud Österreich ein. Dieser folgten 383 Teams aus 36 Nationen. Insgesamt werden sechs Weltmeistertitel vergeben, je drei in den Einzel- und Mannschaftswettbewerben. Bei letzteren wird in drei Größenklassen unterschieden; Small (unter 35 cm Widerristhöhe), Medium (zwischen 35 und 43 cm) und Large (über 43 cm), wobei die Sprunghöhe der Größe des Hundes angepasst wird. Nach zwei Läufen in unterschiedlichen Parcoursen werden die Zeiten und Fehlerpunkte der drei Mannschaftsmitglieder zu einem Gesamtergebnis addiert. Im Einzel zählen jedoch die beiden eigenen Durchgänge. Fehlerpunkte gibt es für das Verweigern eines Hindernisses oder reißen einer Hürde. Der Titel geht natürlich an das Paar mit der schnellsten Zeit und den wenigsten Fehlerpunkten.

Da auch im Winter trainiert werden kann, ist Agility eine gute Möglichkeit sein Hund und sich körperlich und geistig fit und gesund zu halten – auch wenn man nicht an Turnieren teilnimmt.    [...mehr]


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