Nicht zuletzt das feine, seidig glänzende Haar verhalf dem kleinen Yorkshire-Terrier zu seiner Berühmheit. Möchte man das Haar allerdings nicht vorzeitig brechen sehen, ist viel Haarpflege von Nöten. Dabei verhält diese sich garnicht so unterschiedlich zur Haarpflege des menschlichen Haars, dennoch sollte man die Utensilien dazu auf jeden Fall im Tierfachhandel erwerben.
Schon beim Kauf des kleinen Familiennachwuchses sollte man sich mit entsprechenden Pflegeprodukten eindecken. Die gesamte Einkaufsliste ist lang, für die Haarpflege benötigt man jedoch auf jeden Fall einen geeigneten Antistatic-Kamm (kein Metallkamm!), eine Drahtstift-Bürste ohne Noppen mit Luftpolsterung (durch Noppen werden Haare ausgerissen!), ein rückfettendes Terrier-Shampoo (auf keinen Fall ein für Menschen gedachtes Haarshampoo), eine dazu passende Pflegespülung sowie ein spezielles Pflege-Spray für die Zwischendurch-Pflege. Zwei bis drei Haarspängchen oder Haargummis sind ebenfalls hilfreich.
Möglichst häufig sollte man die Haare des Yorkshire-Terriers kämmen und bürsten und von Fremdkörpern wie kleinen Ästchen befreien, damit das Haar nicht verfilzt. Zwei bis drei mal wöchentlich wird zusätzlich etwas Pflege-Spray eingebürstet. Die berühmte Schleife auf dem Kopf ist übrigens keineswegs ein Gag, dadurch werden nämlich die Haare aus dem Gesicht gehalten, wodurch Augenentzündungen oder Sehschwäche eingedämmt werden. Alle zwei bis drei Wochen sollte man den Hund schließlich baden, auch schon im Welpenalter und wenn möglich jederzeit häufiger. Zu viel Baden hat in der Regel noch keinem Yorkshire-Terrier geschadet. Zuerst werden die Haare mit dem speziellen Shampoo gewaschen, anschließend kommt die Pflegespülung zum Einsatz. Danach ist es ratsam, die Haare mit einem Fön von regelmäßigem Bürsten begleitet zu trocknen, das glättet zum einen die Haare, zum anderen kann sich der kleine Hund erkälten, wenn er mit nassem Haar durch die Kälte rennt.
Beachtet man alle Pflege-Tipps, kann sich die Haarpracht des Yorkshire-Terriers prächtig entwickeln. Bricht das Haar dennoch immer wieder, fehlen möglicherweise entsprechende Haaraufbau-Substanzen, welche man in Zukunft in Form von Präparaten dem Futter beimengen sollte. Hilft auch das nicht weiter, lohnt sich ein Besuch beim Tierarzt. [...mehr]
Viele Dinge, die für uns Menschen vollkommen harmlos, oft sogar genussvoll sind, sind für die Katze regelrecht giftig. Deshalb ist es wichtig, der Katze möglichst wenig künstliche Produkte wie beispielsweise Süßigkeiten zu verfüttern. Aber auch manche Wohnungspflanzen sollten auf keinen Fall im Haus des verantwortungsbewussten Katzenhalters zu finden sein.
Besonders gefährlich ist für die Katze Schokolade. Leben Kinder mit der Katze im Haus, sollte man also stets aufpassen, dass diese der Katze keine Schokolade unterjubeln. Auch saure bzw. scharfe Lebensmittel wie Essig, Zitronensäure oder Zwiebeln sind Gift. Aber auch auf den ersten Blick ungefährlich wirkende Obstsorten wie beispielsweise Äpfel, Aprikosen oder Trauben können der Katze gefährlich werden. Am besten beraten ist man also immer damit, der Katze wenn möglich nur vorgefertigtes, im Tierfachhandel oder im Supermarkt erworbenes Trockenfutter und Dosenfleisch zu verfüttern.
Neben dem Futteraspekt gibt es noch ein weiteres Detail, das man bei einer Katze im Haus beachten muss: Zimmerpflanzen. Katzen kauen nach dem Fellputz gerne auf Grünzeug herum, um sich der verschluckten Haare zu entledigen. Deshalb ist es notwendig, keine für die Katze gefährlichen Pflanzen im Haus oder im Garten anzupflanzen. Besonders gefährliche Grünpflanzen sind z.B. die Dieffenbachie, der Efeu, der Christusdorn, der Weihnachtsstern, die Amaryllis, das Alpenveilchen, die Begonie und verschiedene Kaktusarten, aber auch der Buchsbaum. Im Gegenzug sollte man der Katze eine Schale mit Zypern- oder Katzengras zur Verfügung stellen, was jedoch die Katze nicht daran hindert, auch an anderen Pflanzen herumzukaufen. Deshalb: Niemals eine der oben genannten Pflanzen für die Katze erreichbar aufbewahren!
Füttert man die Katze stets ausgewogen und hält sie von Giftstoffen fern, kann sie sich gesund entwickeln. Zeichen für eine gesunde Katze sind beispielsweise dichtes, matt glänzendes Fell und klare Augen. Besteht der Verdacht, dass die Katze einen Schadstoff gefressen hat und treten im Anschluss verdächtige Syntome auf, sollte man in jedem Fall möglichst umgehend einen Tierarzt aufsuchen. [...mehr]
Hamster sind außerordentlich geschickt im Ausbrechen aus Käfigen. Es soll sogar Hamster geben, die es schafften, die Käfigtür aufzuhebeln. Wie auch immer, es kann immer mal passieren, dass der Hamster entwischt und sich fortan irgendwo im Haus versteckt. Nun ist es wichtig, nicht in Panik zu verfallen, gibt es doch viele Möglichkeiten, den kleinen Ausreißer aufzuspüren und zu fangen.
Der erste Schritt ist in jedem Fall immer die komplette Abriegelung des Hauses bzw. des Bereichs, in dem der Hamster sich befindet. Das heißt im Klartext: Fenster, Türen und sonstige Ausgänge sorgfältig verschließen. Weiß man nicht genau, in welchem Zimmer der Hamster sich befindet, empfiehlt sich folgende Taktik: In jeden Raum legt man über Nacht gut erreichbar eine kleine Portion Futter aus. Am nächsten Morgen kann man daraus schnell erschließen, in welchem Zimmer er sich versteckt hat.
Weiß man den Aufenthaltsraum des Ausreißers, sollte man den Raum vorsichtig durchsuchen, muss dabei aber stets beachten, keine Schränke oder andere Gefahren für den Hamster zu verschieben. Kauert der Hamster beispielsweise hinter einer Kommode und wird diese vom Besitzer verschoben, kann es schnell passieren, dass der Hamster zwischen Kommode und Wand zerquetscht wird.
Führt die Suche nicht zum Erfolg, legt man in der nächsten Nacht eine Falle aus. Entweder man benutzt eine (Lebend!)Rattenfalle aus dem Baumarkt oder baut sich selber eine. Dabei ist kein handwerkliches Geschick von Nöten, man braucht lediglich einen Funken Kreativität. Eine beliebte und effektive Falle ist die Eimerfalle: man füllt einen Eimer mit polsterndem Einstreu und legt darin einen Köder aus. Nun baut man eine Rampe, beispielsweise aus Büchern, vom Boden zum Eimerrand. Klettert der Hamster des Nachts auf das Gerüst, fällt er auf der Suche nach dem Köder in den Eimer, aus dem er aus eigener Kraft nicht mehr entfliehen kann. Erst morgens befreit ihn das Herrchen aus diesem Schlamassel und setzt ihn zurück in seinen vertrauten Käfig.
Nach dem erfolgreichen Einfangen des Ausreißers, ist es wichtig, ihn in den nächsten Tagen genau zu beobachten, da durch den langen Aufenthalt in staubigen Ecken unter Umständen Krankheiten auftreten können. Wichtig ist es auch, die Schwachstelle, durch die der Hamster entwischen konnte, zu beseitigen, da Hamster in der Regel ein gutes Gedächnis haben und keine Gelegenheit unversucht lassen, wiederrum dem trauten Käfig zu entfliehen. [...mehr]
Als die Englische Bulldogge Tyson am 4. Oktober 2001 das Licht der Welt erblickte, ahnten die Besitzer noch nicht, welches Talent ihr mit in die Wiege gelegt worden war. Schon im ersten Lebensjahr zeigte Tyson ein außergewöhnliches Interesse an Skateboards, was wohl auch damit zusammenhängt, dass er im Familienumfeld oft mit Skatern konfrontiert war.
Als er schließlich ein Jahr alt war, ließ sein Herrchen ihn spasseshalber im Hinterhof mit einem Skaboard spielen… und ehe man sich versah, fuhr er gekonnt damit durch die Gegend. Wenig später bekam er ein eigenes Skateboard gekauft und fuhr damit, wann immer er Lust hatte, was so gut wie täglich der Fall ist. Die Besitzer betonen immer wieder, dass Tyson das Skateboarden als Hobby sieht und in keinster Weise von seinem Herrchen dazu gezwungen wird.
Inzwischen hat Tyson, nun 6 Jahre alt, schon unzählige Fernseh- und sogar Filmauftritte hinter sich. Neben Auftritten in MTV spielte er beispielsweise in den beiden Spielfilmen Undiscovered und Dogtown Boys mit. Ebenfalls kann er eine eigene Homepage sein Eigen nennen. Wer möchte, kann ihm dort einen Gruß im Gästebuch hinterlassen – selbstverständlich auf Englisch. Tyson wohnt nämlich mit seiner Familie in Kalifornien (USA) und wird folglich von seinen Besitzern ebenfalls auf Englisch angeredet.
Im Folgenden das wohl berühmteste Youtube-Video von Tyson, das man ebenfalls auf der Homepage bewundern kann.
“Selbstständig, willensstark, wachsam, mutig und laut bellend verteidigen diese ursprünglichen Arbeitshunde in ihrer Heimat Ungarn die ihnen anvertraute Herde oder ihr Territorium und sind dabei fremden Menschen und Tieren, auch anderen Hunden gegenüber misstrauisch” schreibt Wikipedia.org über die sogenannten Pulik (Plural von Puli) und hat damit auch durchaus Recht. Allerdings gewinnen die ca 40 Zentimeter großen Hunde mit Dreadlocks auch heutzutage noch bedeutend an Ansehen, hauptsächlich bedingt durch ihr markantes Aussehen. Waren verfilzte Haare früher für viele Hirten und Bauern noch an der Tagesordnung, haben sich Dreadlocks in der heutigen Jugendkultur zu einem beliebten Modetrend entwickelt.
Das Fell der Pulik verfilzt von Natur aus außergewöhnlich schnell, allerdings bedarf es dennoch einiger Pflege, möchte man schöne Schnüre bewundern können. Damit beim heranwachsenden Puli das noch kurze Fell nicht zu einer einzigen Platte verfilzt, muss man regelmäßig die Spitzen auseinanderziehen (“Zotten”). Später, wenn das Fell die genetisch bedingte korrekte Mischung aus grobem Oberhaar und feiner Unterwolle erreicht hat, muss man es nurnoch selten zotten und bei Bedarf Äste und andere kleine Fremdkörper aus dem Fell befreien. Normalerweise sollte es völlig reichen, den Hund wenige Male im Jahr zu baden, da es mehrere Tage dauern kann, bis das Fell ganz getrocknet ist und sich das Waschen als wahren Kraftakt entpuppen kann. Außerdem sollte man mit dem nassen Hund bei Frost auf keinen Fall Gassi gehen, da bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt die Fellschnüre einfrieren können.
Ein Nachteil des Puli ist der viele Schmutz, den der lebhafte Hund ins Haus trägt. Man sollte sich vor einer Anschaffung des erhöhten Reinigungsaufwands der Wohnung bewusst sein. Außerdem sollte man Besucher immer als erstes dem Puli vorstellen, da er Fremden gegenüber sehr misstrauisch ist und gerne mal den einen oder anderen Postbote laut bellend in die Flucht schlägt.
Pulik sind also wie man sieht sehr zeitintensiv, weswegen sich nur wenige Liebhaber einen solchen Hund zulegen. Hat man aber genug Ausdauer und Freude an der Pflege des Hundes, kann man schnell einen außergewöhnlich modern frisierten und wachsamen Freund an seiner Seite wissen. [...mehr]
Für viele Berufstätige sind das hohe Aufmerksamkeitsbedürfnis sowie der hohe Lärmpegel eine gewichtige Hemmschwelle zur Anschaffung eines Wellensittichs. Dabei gibt es auch in Deutschland schon lange eine gute Alternative zum klassischen Wellensittich: sogenannte Bourkesittiche.
Vom Aussehen her gleicht der Bourkesittich dem Wellensittich enorm, weswegen er selbst von gewieften Vogelkennern oft für einen roten Wellensittich gehalten wird. Die Größe der beiden Vögel ist in der Tat identisch, allerdings fällt der Schnabel beim Bourkesittich nicht so stumpf nach unten. Die Bauchfarbe ist bei männchen rot, läuft bei Weibchen jedoch mehr in ein bleiches Rosa.
Aber nun zu den eigentlichen Vorteilen der Bourkesittiche: Während der Wellensittich mit der Zeit schnell sehr laut und aufdringlich werden kann, gibt der Bourkesittich lediglich ein leises, angenehmes Zwitschern von sich. Außerdem ist er sehr zutraulich: Man kann sich ihm vergleichsweise dicht nähern, ohne dass er Anstalten zur Flucht macht. Oft sitzt er gemütlich am Boden und lässt sich von nichts stören, worin jedoch gleichzeitig sein Nachteil liegt: Er ist somit ein gefundenes Fressen für eventuelle Katzen oder andere natürliche Feinde.
Bourkesittiche sind ähnlich wie Wellensittiche Gesellschaftstiere und werden ungern
alleine gehalten. Man kann jedoch auch ohne Probleme einen Bourkesittich mit einem Wellensittich halten, was die Tiere gleichzeitig an der Fortpflanzung hindert. Denn eine Kreuzung der beiden Vogelarten gibt es de facto nicht. Bourkesittiche sind hauptsächlich abends und frühmorgens aktiv, weshalb sie sich perfekt für Berufstätige eignen. Die Vögel dösen also tagsüber ruhig vor sich hin, damit sie dann abends, wenn der Besitzer nach Hause kommt, wieder fit sind.
Wie man sieht, bieten Bourkesittiche viele Vorteile und es ist mir ein Rätsel, wieso es in Deutschland bis jetzt eine solch geringe Anzahl an Exemplaren und Züchtern gibt, weshalb man oft bis zu 100€ für einen Bourkesittich ausgeben muss. Vielleicht hat ja auch der eine oder andere beim Lesen des Artikels Lust bekommen, Bourkesittiche zu züchten: Rentabel wäre es bei den hohen Preisen allemal und würde unter Umständen auch das allgemeine Interesse in der Nachbarschaft erheblich steigern. [...mehr]
Nicht zuletzt sein munterer und schöner Gesang hat dem Kanarienvogel einen besonderen Platz in den Herzen der Vogelliebhaber erobert. Doch nicht jeder Kanarienvogel hat das gleiche Talent zum Singstar und fast jede Züchtung hat ihren eigenen, für den Kenner unverwechselbaren Gesang.
Generell lernen Kanarienvögel ihr ganzes Leben hindurch neue Klangelemente, besondere Lernphasen sind aber die Zeit vom 30.- 40. Lebenstag bis etwa zwei Wochen vor Beginn der Jugendmauser sowie vom 70.- 90. Lebenstag bis zum 150. Lebenstag. Eine dritte Lernphase beginnt nach der Jugendmauser und dauert etwa bis zum 250. Lebenstag an. Möchte man einen Kanarienvogel zur gesanglichen Elite ausbilden, sollte man bereits viele Jahre Erfahrung mit Kanarienvögeln haben.
In diesem Wissen werden die Kanarienvögel im Alter von etwa 6 Monaten in die sogenannte Singschule gebracht. Dort verbringen die Vögel einige Wochen alleine in einem kleinen Käfig (“Gesangsbauer”), mit ihren Artgenossen lediglich auf akkustischem Wege verbunden. Während dieser Zeit dient den jungen Kanarienvögeln ein guter Vörsänger, in Belgien auch Professor genannt, als Vorbild. Gut dossiert lernen die Schüler täglich in kleinen Häppchen neue Strophen. Auch nach Abschluss der Singschule können die Kanarienvögel ihr ganzes Leben hindurch neue Strophen erlernen.
Somit sind im Laufe der Jahrhunderte bereits unzählige verschiedene Züchtungen entstanden. Der sogenannte Harzer Roller beispielsweise entstand im 19. Jahrhundert im Harz, wird aber heutzutage auch an vielen anderen Orten gezüchtet. Wie der Name erahnen lässt, erlangte der Harzer Roller vor allem durch seinen rollenden Gesang große Berühmtheit, wie man im Video eindrücklich erkennen kann. Andere Züchtungen sind zum Beispiel der Belgische Wasserschläger, dessen Gesang eher “schlagend” ist, sowie der Spanische Timbrado, dessen Gesang an Glockenklingeln erinnert. Eine besondere Züchtung ist der American Singer aus den USA, welcher mit dem Ziel gezüchtet wurde, die Vorzüge aller Rassen ineinander zu kombinieren.
Die Erforschung und Schulung des Kanariengesanges ist, wie man sieht und hört, eine Disziplin für sich, der man sein ganzes Leben widmen könnte. Aber auch für den Hobbyzüchter ist es oft von Vorteil, die verschiedenen Rassen mit ihren Vorzügen und Nachteilen zu kennen und sich somit seinen persönlichen Lieblingsgesang suchen zu können.
Für jeden Tierhalter ist es ein Albtraum, seinen innig geliebten Hund in Nachbars Bein beißen oder sein tüchtiges Pferd in dessen Garten trampeln zu sehen. Schnell können hier Schadensersatzforderungen im drei- bis fünfstelligen Bereich eintrudeln. Bei besonders fatalen Vergehen der Haustiere können sogar Forderungen im Millionenbereich aufkommen. Ha, denkt sich da der gewiefte Tierhalter, ich habe doch meine Haftpflichtversicherung, die mich jederzeit absichert! Diese Behauptung entspricht allerdings nur zum Teil der Realität.
Als erstes muss man die Haustiere differenzierter betrachten: In einer Privathaftpflichtversicherung sind kleine und eher ungefährliche Heimtiere wie Katzen, Meerschweinchen und Frettchen bereits automatisch versichert. Das heißt im Klartext: Frisst die Katze den Wellensittich des Nachbarn, zahlt die normale Haftpflichtversicherung. Bei gefährlicheren Haustieren wie beispielsweise Hunden, Pferden und Rindern ist jedoch eine weitere Versicherung von Nöten, möchte man im Schadensfall nicht sein ganzes Vermögen verlieren: die sogenannte Tierhalterhaftpflichtversicherung.
Der Preis für eine Schadensabdeckung von mehreren Millionen Euro ist erschwinglich. In der Regel befindet sich der Jahresbeitrag im zweistelligen Bereich. Versichert man mehrere Tiere, ist mit zusätzlichen Rabatten zu rechnen. Senioren und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst genießen zudem weitere Preisvorteile.
Wichtig ist es jedoch, auf das Kleingedruckte zu achten: Viele Versicherer bezahlen auch bei grober Fahrlässigkeit, nicht jedoch bei Vorsatz. Reißt also beispielsweise eine zu lange benutzte Leine aus Instabilitätsgründen und verletzt der Hund im Anschluss einen Passanten, zahlt die Versicherung in den meisten Fällen. Lässt man seinen Hund jedoch trotz Vorschrift vorsätzlich ohne Leine laufen, muss man in der Regel selber für den Schaden aufkommen. Einige bestimmte Hunderassen werden jedoch auf Grund häufiger Vorkommnisse komplett von der Versicherung ausgeschlossen, weswegen man als Besitzer eines Kampfhundes oft sehr lange mit dem Suchen eines geeigneten Anbieters zubringen muss. Beim Halten von Pferden gibt es auch einige Dinge zu beachten: Viele Anbieter zahlen nur den Schaden an Dritten, nicht jedoch dessen Fehler. Lässt man also einen Bekannten auf seinem Pferd reiten und dieser fällt vom Pferd und verletzt sich, geht er bei den meisten Versicherungen leer aus.
Auf jeden Fall sollte man sich vor Abschluss einer Versicherung den gesamten Vertrag sorgfältig durchlesen. Denn außer den oben genannten gibt es noch unzählige weitere Kniffe, mit denen sich die Versicherer vor dem Zahlen drücken wollen. Und wie heisst es so schön: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Denn tritt erst einmal der Schadensfall ein, ärgert man sich nachher nur wieder über seine nichtsnutzige Versicherung. [...mehr]
Fahren Sie nicht zu einer Pferdeauktion mit dem Ziel ein billiges Pferd zu ersteigern, günstig ja – aber nicht um jeden Preis billig, sonst könnten Sie gleich in die täglichen Anzeigen schauen. Sie möchten lange Jahre Freude an Ihrem Tier haben, also sollte das Pferd in erster Linie eines sein: gut. Der Pferdemarkt bietet eine breite Palette an Pferdematerial. Daher steht zunächst die Überlegung an, was man von seinem zukünftigen Pferd erwartet. Sucht man ein Pferd für die ganze
Familie, ein Sportpferd, muss es zuchttauglich sein? Möglicherweise konnten Sie sich schon durch Reitbeteiligungen einen Überblick verschaffen. Gerade bei so genannten Freizeitpferden ist der Pedigree auf den ersten Blick zweitrangig und doch lässt die Abstammung – bei entsprechendem Hintergrundwissen – erste Rückschlüsse auf Charakter oder eventuelle gesundheitliche Probleme zu.
Man lässt sich so früh wie möglich den Auktionskatalog zukommen, um in aller Ruhe eine Vorauswahl zu treffen. Schauen Sie auch einfach mal im Internet, einige Auktionshäuser stellen dort Videoclips zu den angebotenen Pferden ein. In jedem Fall sollte man die Möglichkeit zur vorherigen Besichtigung mit Probereiten wahr nehmen. Selbst versierte Pferdekenner lassen sich in der Regel von einem
zweiten Fachmann begleiten. Häufig ist man von einem Pferd gleich so begeistert, dass die Vernunft auf der Strecke bleibt. Vier Augen sehen mehr und eine unabhängige Meinung hilft die Sache noch einmal zu überdenken.
Hat man ein Pferd im Auge, überlegt man was einem das Pferd wirklich wert ist. Setzen Sie sich ein Limit, das Sie auch unbedingt einhalten. Berücksichtigen Sie die zusätzlichen Kosten wie Auktionsgebühr und Umsatzsteuer. Kleinanzeigen bieten eine gute Möglichkeit sich über Preise vergleichbarer Pferde zu informieren. Bezahlt wird sofort nach dem Zuschlag in bar oder mit einem bankbestätigten Scheck. Vergessen Sie nicht, dass die Pferde in der Regel noch am Auktionstag abgenommen werden müssen. Eine Transportmöglichkeit sollte also auch gesichert sein.
Löcher im Couchbezug und in der Bettdecke sind ärgerlich. Kratzspuren an Schränken und Kommode ebenfalls.
Wenn sich diese Symptome häufen, sollte man darüber nachdenken, seiner Katze die Krallen zu schneiden. Die meisten Leute stellen einen Kratzbaum hin, weil noch immer der weit verbreitete Irrtum vorherrscht, das Tier würde sich daran seine Krallen abwetzen. Weit gefehlt: Stattdessen schärft die Katze ihre einstigen Mordinstrumente hier noch mehr. Nicht falsch verstehen, ein Kratzbaum ist gut und wichtig für eine möglichst natürliche Lebensweise der Katze. Das Problem mit den Löchern löst er aber nicht.
Einige Katzenbesitzer sind gegen das Schneiden der Krallen, weil das eine Maßnahme sei, die das Tier beeinträchtige.
Das sehe ich erstmal nicht so, wenn regelmäßig gekürzt wird, gewöhnt sich die Katze sehr schnell daran. Auch ist das Schneiden bei Hauskatzen eher von Vorteil, da sich die Krallen nicht wie in der Natur von selbst abwetzen und im schlimmsten Fall in die Pfote hinein wachsen.
Folgendes stimmt aber: Nicht jede Katze verträgt das gleichermaßen gut.
Da man beim Schneiden der Krallen unbedingt darauf achten muss, das durch die Kralle rot schimmernde Mark nicht zu verletzen (Nur die Spitze oberhalb des Marks schneiden! Also die Kralle nur kürzen, nicht abschneiden!!), muss die Katzenpfote ruhig gehalten werden. Gerade junge Katzen müssen das erst lernen und reagieren auf Festhalten extrem empfindlich. Hier hilft es, durch sanftes Drücken der Katzenpfote das Tier erstmal daran zu gewöhnen, dass man an seinen Klauen herumfuhrwerkt. Das Werkzeug zum Krallenschneiden gibt es in jedem Haustierbedarfsladen billig zu kaufen.
Versuchen Sie es mal – Gesund für die Katze und nebenbei auch für ihre Inneeninrichtung ist es allemal. [...mehr]







