Persien - ein Land voller Märchen. Im Morgenland, so erzählen uns diese Märchen, floss Milch und Honig, die Menschen trugen Turbane und buhlten um seidenbehängte Prinzessinnen - so ganz anders als unsere Ahnen, die sich mit groben Breitäxten die Schädel einschlugen.
Perserkatzen scheinen wie aus dieser Welt entsprungen: Man kann sich direkt vorstellen, dass eine ihrer Vorfahren bei der Erzählung der Märchen aus tausendundeiner Nacht mit im Zimmer saß und weise mit dem Kopf genickt hat. Reinrassige Perserkatzen sind sehr edle Tiere.
Das Fell der Perserkatzen ist meistens buschig und lässt sie aussehen wie ein - nun ja, Perserteppich. Die Katzenbabys dieser Rasse sind wegen ihres süßen Aussehens auch bei Kindern begehrt - der Blick aus den leicht nach innen geschobenen Augen erweicht auch so manches steinernde Erwachsenenherz!
Doch Vorsicht beim Perserkatzenkauf! Durch die hohe Nachfrage von Seiten der Tierfreunde gibt es immer wieder Probleme mit überzüchteten Exemplaren. Diese sind krankheitsanfälliger oder bekommen im Alter Probleme mit dem Herzen oder den Knochen.
Achtet man auf den Stammbaum und die Zucht, kann eine Perserkatze ganz schön teuer werden. Dafür hat man in diesen traditionsgewachsenen, edlen Tieren, ein wunderschönes Haustier für die nächsten 20 Jahre gefunden.
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Am 17. August 2008 findet auf der Pferderennbahn in Düsseldorf Grafenberg dersogenannte “Dog Day”, also der Tag des Hundes statt. Dabei handelt es sich letzten Endes um eine große Messe, mit Anbietern aus allen Dienstleistungsgebieten rund um den Hund.
Zitat Homepage:
“Über 80 Stände verkaufen Leinen und Zubehör, Bücher, Futtermittel, Spielzeug Turnierhund-sportgeräte oder informieren rund um das Thema Hund: Heilpraktiker, Hundepsychologen, Hundevereine, Hundeschulen, Hundefotografie, Physiotherapeuten, behinderte Hunde, Fahrspass mit Hund, Rechtsanwälte, Reisen mit Hund, Tierärzte, Tierkliniken, Tiersitter, Tierbestatter, Tierseminare, Tierschutzvereine, Züchter”
Da haben sich die Veranstalter ja eine ganze Menge vorgenommen… Hundephysiotherapeuten finde ich persönlich sehr interessant. Vielleicht gibts da auch Tipps für die Heimanwendung, ich bräuchte dringend ein zusätzliches finanzielles Standbein.
Zusätzlich wird ein Mitmach-Wettbewerb namens “2 km - Lauf mit dem Hund” veranstaltet, bei dem es - natürlich - etwas zu gewinnen gibt. Außerdem sind Vorführflächen bereitgestellt, auf denen Kinder, jung gebliebene Erwachsene und natürlich alle Hundeliebhaber Tricks und Kunststücke geboten bekommen.
Der Dog Day ist also im Endeffekt eine Hundemesse wie jede andere auch und mit etwas Glück ist sie direkt bei Euch in der Nähe! Viel Spaß beim Hundeballett und eine möglichst angenehme Bahnfahrt wünsche ich…
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Da wir auf dem Haustierblog um Diversität bemüht sind, versuche ich mich mal an einem Artikel für Einsteiger.
Ihr habt Euch gerade ein Katze gekauft, die schlimmsten Hürden sind überwunden - im besten Fall geht das Tier nicht an die Vorhänge und schnurrt abends wohlig auf Eurem Schoß.
Doch eines Tages kommt der Schock (glaubt mir, er kommt ganz bestimmt!) - Würgende Geräusche lassen euch aus dem Nachmittagsschläfchen hochfahren. Über den von der Oma vererbten Teppich zieht sich eine lange Spur von dem, was Eure Katze den Tag über zu sich genommen hat. Der Übeltäter selbst kauert etwas verdattert in der Ecke und schaut schon wieder so süß aus diesen Knopfaugen.
Ein komisches Erlebnis - Eine Katze kotzt. Bei aller Gelassenheit wird an erster Stelle die Sorge um das Tier stehen. In den meisten Fällen darf da Entwarnung gegeben werden. Häufen sich diese Vorkommnisse, dann muss ein Arzt aufgesucht werden.
In der Regel liegt dieses Verhalten an Fellknäueln, die sich im Magen gebildet haben, und die bilden sich bei schlechter Ernährung. Also mal das Futter wechseln, nicht überfüttern, Katzengras kaufen. Am Besten für das Tier ist sowieso, das Futter selbst zu kochen.
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Ein Aquarium ohne Dekoration gibt ein ziemlich tristes Bild ab. Um Hausfischen ihren ohnehin sehr kleinen Lebensraum etwas schöner und abwechslungsreicher zu gestalten ist es ratsam, bunte und interessante Dekorationsstücke anzubringen.
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Neulich wollte mein Bekannter sich eine Katze kaufen. Er lebt mit seiner Freundin zusammen auf gut 70 Quadratmetern, beide studieren. Da sie der (Tier-)Welt etwas Gutes tun wollten, sind sie in Tierheime gefahren, um sich da umzusehen.
Aber: Von fast allen Tierheimen gab es Absagen.
Meistens sogar, ohne dass der Tiersuchende mit den Pflegern ein vernünftiges Wort wechseln konnte. Nun sieht besagter Bekannter nicht aus wie Charlie Manson oder verbreitet besonders übelriechenden Geruch - er ist genau genommen ein relativ normaler Student im späteren Semester, der gerade auf seine Abschlussprüfung zusteuert. [...mehr]
Jeder Besitzer eines Haustieres möchte dass es seinem Liebling gut geht. Wie auch Erwachsene können Tiere an Depressionen leiden und benötigen die Hilfe eines geeigneten Psychologen. Das Ziel ist ein ideales miteinander Leben von Mensch und Vierbeinern oder anderen kleinen Wesen zu schaffen.
Mittlerweile hat sich der Berufszweig der Tierpsychologen immer mehr entwickelt, sehr zum Vorteil der Menschen, die sich um ihre Schützlinge sorgen. Es gibt bereits für verschiedene Tierarten einen speziellen Therapeuten. Ursprünglich ist der Tierpsychologie ein Bestandteil de Studiums der Tiermedizin und nicht vollwertig als Ausbildung gegeben. Das heißt derzeit gibt es gar keine Diplom-Tierpsychologen in Deutschland und die Bezeichnung Diplom darf nur von Absolventen des Studiums Psychologie verwendet werden.
Sucht man einen passenden und qualifizierten Fachmann oder Fachfrau, so wird es sicher eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Wenn Sie glauben den richtigen Fachkundigen gefunden zu haben, sollten Sie sich dennoch von dessen Qualifikationen im Bereich Tierpsychologie überzeugen. Es gibt auf dem Markt leider genügend selbst ernannte Therapeuten, die aber gar keine konkrete Ausbildung haben. Das Haustier sollte ich jedem Fall in gute Hände gegeben werde, denn Sie gehen wahrscheinlich auch nur zum Facharzt Ihres Vertrauens. Generell muss zwischen Tierhalter und Tierpsychologen eine gute Vertrauensbasis und Zusammenarbeit bestehen, da sich der Patient nicht selbst über Beschwerden äußern kann.
Es kann einige Gründe geben, warum sich ein Tier scheinbar krank fühlt. Es ist ähnlich wie bei Menschen. Wenn wir uns einsam fühlen und keine Zuneigung bekommen, dann wirken wir auch kränklich, oder wenn wir zum Beispiel Schmerzen haben.
Ein anderer Grund kann natürlich auch an der eventuellen Vernachlässigung in der vorherigen Familie liegen, oder auch an nicht artengerechter Haltung. Sie freuen sich auf ein neues Haustier aus dem Heim und das arme Ding wirkt nur wie ein Häufchen Elend. In dem Fall kann ein Therapeut Ihnen eine Hilfe sein um den kleinen Patienten aufzupäppeln.
Mit der fachkundigen Unterstützung können die Verhaltens-Auffälligkeiten bei Hunden, Katzen und Co schnellstmöglich zum erwünschten Erfolg führen und zur besseren Lebensqualität der Tiere beitragen. Auch wenn es keinen belegbaren Tierpsychologen mit Diplomtitel gibt, kann ein Therapeut dieser Art Ihrem Liebling vielleicht dennoch bei der Genesung helfen. Nur sollten Sie nicht auf Wunderheilung hoffen, denn wirklich verstehen kann ein Mensch die Tiere nicht.
Das Honorar und die erbrachten Leistungen sollten vor Beginn einer möglichen Therapie erfolgen, denn sonst kann es im Nachhinein ganz schön teuer werden. [...mehr]
Eine weitläufig oft fast ebenso verpöhnte Kombination von Haustieren wie Hund und Katze sind Meerschweinchen oder andere Kleintiere, die mit einer oder sogar mehreren Katzen in einem Haus gehalten werden. Die Ratschläge, die man von entsprechenden Haustierhaltern bekommt, sind dabei so unterschiedlich, wie sie kaum unterschiedlicher sein können. Jeder scheint mit dem Thema andere Erfahrungen gemacht zu haben. Dabei liegt die Option eines harmonischen Zusammenlebens vor allem am Wesen der Katze.
Wie vielleicht schon in anderen Artikeln erwähnt, habe ich in meinem Garten ein Freigehege mit vier relativ wuseligen Meerschweinchen. Befinde ich mich in entsprechendem Abstand zum Käfig, kann ich oft beobachten, wie verschiedene Katzen aus der Nachbarschaft am Gitter herumtollen und versuchen, durch die Gittermaschen nach den Meerschweinchen zu tatzen. Es ist dabei ganz lustig anzuschauen, wie den Katzen im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammenläuft. Wäre das Gehege von oben nicht verschlossen, hätte ich wohl schon lange keine Freude mehr an den kleinen “Leckerhäppchen”. Schuld daran ist der bei frei herumstreunenden Katzen noch stark ausgeprägte Jagdinstinkt. Ob nun Maus, Hamster oder Meerschweinchen - für die Katze ist alles, was klein und wuselig ist, ein willkommenes Jagdspielzeug. Ich will nicht sagen, dass es unmöglich ist, solche Katzen an Meerschweinchen zu gewöhnen und beste Freunde aus ihnen zu machen - aber es ist in der Regel schwierig und gefährlich. Wobei es natürlich immer Ausnahmen gibt, die mit kleineren Tieren perfekt auskommen.
Handgezüchtete Katzen, also die klassischen Schmusekatzen, kommen schon von Natur aus besser mit Meerschweinchen zurecht, da bei ihnen der Jagdinstinkt meistens nicht mehr so stark ausgeprägt ist. Natürlich sollte man auch hier zuerst das Verhalten der Katze vor geschlossenen Käfigtüren genau beobachten. In der Regel kann man aber schon bald einen Versuch wagen, Katze und Meerschweinchen aneinander zu gewöhnen - natürlich am Anfang nur unter Aufsicht des Halters. Beschnuppern, belecken oder betasten sich beide neugierig und zeigt die Katze keine agressive Haltung gegenüber dem kleinen Fellknäul, ist das schonmal ein sehr gutes Zeichen. Es ist nun bei weitem keine Illusion mehr, dass sich zwischen beiden schon bald eine regelrechte Freundschaft entwickelt. [...mehr]
Koi - das ist der neueste Schrei in Sachen Aquaristik. Genauer gesagt, in Sachen Fischhaltung im Teich, den Koi sind eine besondere Karpfenart, die für die meisten Aquarien zu klein sein dürfte.
Einen Koi-Teich zu bauen ist mit dem richtigen Know-How nicht sonderlich schwierig. Die Fische sind entweder golden, rot oder weiß und geben jedem Garten einen einzigartigen Touch. Fische als Haustiere zu bezeichnen ist ja immer so eine Sache, wer das jedoch tut, wird im Koi sicherlich den Haustier-ähnlichsten Fisch finden, der ihm bisher untergekommen ist.
Der Koi ist nämlich sehr zutraulich, was ihm gleichzeitig aber auch zum Verhängnis werden kann. Lassen Sie keine Katze unbeaufsichtigt an den Teich, die muss nur ein bisschen mit der Pfote im Wasser wedeln und der Fisch schwimmt neugierig in sein Verderben. Mit einem kleinen Zaun oder Anti-Katzen-Duft sollte das aber kein Problem sein.
Der Preis für die Anschaffung eines Koi ist unterschiedlich: Körperbau, Zeichnung und die Qualität der Haut sind ein wesentlicher Faktor. Obwohl viele Menschen denken, der Fisch sei ziemlich teuer, gibt es normale Koi ab 4 Euro beim Fachhändler oder in den Kleinanzeigen. Dann gibt es verschiedene Arten von Kois, die gezüchtet werden, die sich im Preis ebenfalls nochmal unterscheiden. Das ist natürlich nach oben offen, aber wer außer einem wirklichen Fisch-Experten wird die Musterung des Fisches bemängeln, wenn diese für das Auge schön aussieht? Der Koi ist und bleibt der König eines Fischteiches und damit ein Haustier der ganz besonderen Art. [...mehr]
Sowohl Hunde als auch Katzen können von ihnen befallen werden: Ohrmilben - hochansteckend und qualvoll für das Tier. Darum ist es wichtig, Ohrmilben frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um eitrige Infektionen zu vermeiden.
Die Ohrmilben leben - wie der Name es vermuten lässt - im Ohr, genauer gesagt in im äußeren Gehörgang bzw. der inneren Ohrmuschel. Wie viele Parasiten stechen sie winzige Löcher in die Haut und ernähren sich von der austretenden Lymphflüssigkeit. Diese Reaktion verursacht beim Tier einen höllischen Juckreiz und es tritt eine erhöhte Menge an Ohrenschmalz auf. Durch heftiges Kratzen verstärkt entzündet sich der Gehörgang und es entstehen eitrige Infektionen. Spätestens das verstärkte Absondern von rötlich-braunem bis schwarzem Ohrenschmalz sollte dem Herrchen auffallen.
Bemerkt man bei seinem Haustier Ohrmilben, sollte man mit ihm auf jeden Fall zum Tierarzt gehen. Hält man mehrere Hunde und Katzen in engem Kontakt beieinander, sollte man die betroffenen Tiere ebenfalls mit zum Tierarzt nehmen und prophylaktisch behandeln lassen, da Ohrmilben bei Körperkontakt schnell auf andere Tiere übergreifen können. Der Tierarzt reinigt die Ohren zuerst gründlich und behandelt sie in einer zweiwöchigen Therapie mit speziellen Präparaten, welche die Milben abtöten. Bei Katzen ist auch die Behandlung mit einem antiparasitären Wirkstoff möglich, welcher nach einer Woche erneut injiziert werden muss.
Generell gilt: Je früher man die Infektion mit Ohrmilben bemerkt, desto glimpflicher verläuft sie für das Tier. Im Übrigen gilt das auch für so gut wie alle anderen Hunde- und Katzenkrankheiten. [...mehr]
Wer das Glück hat, mit einem großen Auto verreisen zu können, hat mit seinem Hund weniger Probleme als beim Reisen mit der Bahn. Denn im Zug gibt es viele Dinge zu beachten, um weder den anderen Fahrgästen noch dem Schaffner Kopfschmerzen zu bereiten. Denn eigentlich ist die Bahn dank der ruhigen Streckenführung sogar eines der besten Fortbewegungsmittel für Bello - man muss es nur ordnungsgemäß zu nutzen wissen.
Vor Fahrtantritt steht zuerst einmal die Planung an. Kleine Hunde in Transportboxen werden in Deutschland in der Regel kostenlos befördert - für größere Hunde an der Leine muss man meistens den halben Fahrpreis bezahlen. Leider eignen sich jedoch nicht alle Hunde zum Fahren in teilweise relativ überfüllten Zügen. Hat man dann bei einer längeren Fahrt auch noch alle Hände voll mit Gepäck, ist bei Kläffern oder agressiven Hunden Ärger vorprogrammiert. Es empfiehlt sich auch, sich bei längeren Zugstrecken im Vorraus zu informieren, mit wie vielen Fahrgästen zu rechnen ist. Denn sich mit seinem Hund in ein vollkommen überfülltes Abteil zu quetschen, ist nie schön. Optimal ist es also, wenn der Zug am Einstiegsbahnhof startet. Somit hat man nicht das Problem, sich mit seinem Hund durch riesige Menschenmengen quetschen zu müssen.
Ganz wichtig ist außerdem, unittelbar vor Fahrtantritt ausgiebig mit seinem kleinen Liebling Gassi zu gehen und ihn am selben Tag möglichst wenig zu füttern, um Missgeschicke während der Fahrt zu vermeiden. Sehr wichtig wiederrum ist Trinkwasser, welches man immer griffbereit dabei haben sollte. Ideal sind sogenannte Pocket-Näpfe, also Trinknäpfe, welche sich zusammenfalten und in die Hosentasche stecken lassen.
Dauert die Fahrt länger als 5 Stunden, sollte man umbedingt längere Umstiegsaufenthalte einplanen, um sich mit dem Hund zwischendurch die Beine vertreten zu können. Aufpassen sollte man auch beim Ein- und Aussteigen, da Hunde an den teilweise doch recht ungewöhnlichen Einstiegstreppen leicht stolpern könnten.
Beachtet man all diese Tipps und hat einen halbwegs kooperativen und ausgeglichenen Hund, ist das Bahnfahren mit Bello überhaupt kein Problem und eignet sich auch bei längeren Reisen quer durch Deutschland. Geht die Reise ins Ausland, sollte man sich allerdings selbstverständlich zuvor über die dort herrschenden Regelungen bezüglich dem Reisen mit dem Hund informieren, um unvorhersehbare Überraschungen zu vermeiden. Lieber gar nicht erst aufbrechen, als mitten in Italien oder Spanien aus dem Zug geschmissen zu werden. ![]()
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