Kinder und Haustiere
“Mamaaaaaaaaa, ich will eine Katze!” – diese oder ein ähnlich wehementer Wunsch kommt auf die meisten Eltern im Laufe zu. Oftmals wird erstmal mit Ablehnung reagiert- aus gutem Grund. Doch mit diesem Wunsch sollte man sich genau auseinander setzen, wenn es nicht komplett unmöglich wäre.
Dass es gut für Kinder ist mit Tieren aufzuwachsen ist unbestritten. Sie lernen schnell Verantwortung, lernen, dass man sich gegenüber anderen Wesen anders verhalten muss und lernen einen weiteren sozialen Aspekt. Viele Kinder, die sonst eher auffallen werden durch die nähe zum Tier ruhiger. Stadtkinder haben so einen ganz engen und persönlichen Bezug zur Tierwelt durch ein Haustier. Wichtig dabei ist, dass man sich als Erwachsener genau sein Kind anschaut und die Aufgaben und Pflichten mit ihm bespricht. Man sollte sich auch bewusst sein, dass es sein kann, dass das Kind bald kein Interesse an dem Tier hat und man dann selbst die Arbeit damit hat. Deswegen sollte man auf keinen Fall dem Kind zur Liebe ein Tier anschaffen, welches man eigentlich nicht in seiner Nähe haben möchte.
So gehört neben der Käfigreinigung bei der Hundehaltung auch dazu, dass die Haufen auf der Straße weggeräumt werden. Wenn man das nicht kann, dann sollte man eventuell keinen Hund anschaffen. Auch brauchen die meisten Rassen sehr viel Auslauf. Dazu muss man auch bei Wind und Wetter bereit sein.
Was sollte man bedenken?
- Welches Tier ist das richtige für die Familie?
- Ist Tierhaltung in der eigenen Wohnung gestattet?
- Kann in der Wohnung ein Tier artgerecht gehalten werden
- Ein Tier braucht Pflege. Kann man das bieten? Denn streicheln und knuddeln ist lange nicht alles
- Hat man das Geld für die Versorgung? Hat man Geld für den Tierarzt? Man kann Glück haben und ein kerngesundes Tier haben, aber auch eins, welches oft krank wird
- Wer kann das Haustier hüten, wenn man in den Urlaub fährt?
- Ist man bereit ein Tier zu halten, was locker 20 Jahre und älter wird oder möchte man sich nur über eine absehbare Zeit an ein Tier binden?

