Hamsterratten – Als Haustiere geeignet?

Autor: Johanna

Vor ein, zwei Jahren war die Hamsterratte bei uns als Haustier noch vollkommen unbekannt. Doch inzwischen halten sich immer mehr Menschen einen solchen Nager und auch die Nachfrage wird immer größer. Doch inwiefern eignen sich Hamsterratten wirklich zur Haltung in der Wohnung?
Ihren Namen verdankt die Hamsterratte der Tatsache, dass sie in ihren Backen ähnlich wie ein Hamster Futter speichern und transportieren kann. Diesen Rattenart stammt ursprünglich aus Wäldern und Savannen in Zentralafrika. In den letzten Jahren wird sie aber auch zunehmend in Städten, dort besonders in der Kanalisation, angetroffen, ähnlich wie ihr Artverwandter die Wanderratte. Die Tiere werden bis 45 cm groß und können über 2 kg schwer werden.

Viele Tierliebhaber, reizt an der Hamsterratte besonders, dass dieses Tier bis zu 7 Jahren alt wird und man sich somit nicht so schnell wieder verabschieden muss, wie dies bei den üblicherweise als Heimtieren gehaltenen Farbratten, die nur 2-3 Jahre alt werden, der Fall ist. Außerdem werden Hamsterraten im Handel oft als große, kuschlige Haustiere angepriesen, die einfach zu halten sind.

In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall. Wer sich eine Hamsterratte anschaffen möchte, sollte nicht dem Irrtum erliegen, dass er sich einfach eine etwas größere Farbratte ins Haus holt. Allein aufgrund der Tatsache, dass Hamsterratten natürlicherweise aus Afrika stammen, wo sie oft große Strecken laufen müssen, macht deutlich, dass diese Tierart andere Bedürfnisse hat, als eine süße kleine Ratte.

Hamsterratten brauchen unbedingt ausreichend Bewegung, Kletter- und Auslaufmöglichkeiten. Dabei kann es schnell zum Alptraum werden, dass Tier in der Wohnung frei herumlaufen zu lassen. Denn Hamsterratten nagen ähnlich wie Ratten alles an, nur haben sie im Gegensatz zu ihren kleinen Artgenossen größere Zähne und viel mehr Beißkraft.

Das muss unbedingt auch beim Käfig berücksichtigt werden. Herkömmliche Heimtierkäfig aus dem Zoohandel sind absolut ungeeignet, da die Tiere das hier verwendete Plastik sofort zernagen und sich dabei auch gefährlich verletzten können. Sogar Alustäbe können von Hamsterratten durchgebissen werden. Einen Käfig zu bauen, der eine ausreichende Größe hat und zudem sicher ist, ist ein enormer Aufwand und sehr kostspielig.

Zudem ist die Hamsterratte, obwohl ihr ein „liebenswerteres“ Wesen nachgesagt wird, als der gefährlichen Wanderratte, ein Wildtier. Das heisst, man sollte sich darauf einstellen, dass sie vielleicht niemals handzahm werden wird, denn zudem sind Hamsterratten auch Einzelgänger, die in der Natur auch mehr auf sich selbst gestellt sind.

Will man sich also eine Hamsterratte anschaffen, sollte man sich im Klaren darüber sein, dass man sich ein Wildtier ins Haus holt, dessen Haltung mit einem erheblichen Aufwand verbunden sein wird.


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Dirk schreibt
am 4. Juli 2010 um 20:41 Uhr

Mag ja alles sein, oder auch nicht.
Aber bei allen Säugern sind die Zähne aus dem Gleichen Material auch wenn die Bisskraft und Druck verschieden sind, kann kein Säuger eine Alustange durchbeissen.
Glaub und Schreib nicht so einen Müll.

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Marcus Haack schreibt
am 14. September 2010 um 12:41 Uhr

Hallo,

der bericht trifft es teilweise schon.
Wir haben nun seit einiger Zeit Gambia Hamsterratten. Obwohl es in der Natur Einzelgänger sein sollen, zeigen sie ein ausgeprägtes sozialverhalten. Wir halten sie meist als Pärchen.
Sie haben eine enorme Bißkraft und das tut auch echt weh…
Einige von unseren Hamsterratten nehmen auch fast alles auseinander, reißen die Stäbe aus dem Käfig etc. Man muss da schon sehr aufpassen, sonst brechen sie aus.
Andere versuchen nicht einmal auszubrechen. Deshalb würde ich sagen, es ist ehr eine Charakterfrage. Ebenso mit dem Beißen. Einige sind lieb, einige Beißen…
Bei uns vermehren sich die Hamsterratten auch, allerdings nur ab und zu. Es sind aber keine Farbratten und die Tiere sind schon anspruchsvoller zu halten. Mit unseren wird nicht geschmust, aber die ein oder andere kann man anfassen.
Zur Zeit haben wir noch ein weibliches Tier abzugeben und es sind auch schon wieder Babys da. Wer Interesse hat, kann sich melden: 02331/6958033.
Erfahrung mit Nagern sollte man haben und sich vorher überlegen, ob man wirklich solche Tiere haben möchte.

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Jay schreibt
am 29. Oktober 2010 um 14:47 Uhr

Hallöchen,
Ich wollte auch unbedingt eine Hamsterratte :]
Ich hatte schon mehrere Farbratten und auch Erfahrung mit Ratten.
Trotz alldem weiss ich, das Hamsterratten um einiges ”komplizierter” sind.
Trtz. würde ich das auf mich nehmen ;D
Ich hab zwar einen Großen Käfig [mit schwachen stäben] aber ich würde sie tagsüber bzw. falls sie wach ist natürlich rauslassen. Alles andere wäre doch Tierquälerei finde ich ^^ Hmm ich wüsste aber gerne, ob ich sie raus nehmen kann auf eine Wiese und so ^^ Natürlich würde ich sie vorher auf mich prägen sonst läuft sie ja weg :D :D Hmm naja also dann würd ich noch gern wisen, wie viel eine kostet und wo man welche herkriegt :D
werde nicht in eine Zoohandlung gehen ;D
Liebste Grüße :]
Jana

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Tanja Scholz schreibt
am 27. März 2011 um 16:47 Uhr

Hallo ich bin schon immer ein Tierfan und finde Hamsterratten unheimlich interressant
um etwas von mir zu erzählen ich hatte Frettchen,Hasen,Meerschweinchen,Hunde, leider aus altersgründen verstorben.
Seit neustem hat mein Sohn zwei Ratten, und da kam mein Interrese das ich seit einem Bericht im Fernsehen habe wieder hoch.Ich bin kein Mensch der sich ohne Info ein Tier zulegt. deashalb wäre ich froh, wenn jemand Ratschläge hätte!!!!!!!!!!!!!!
Mein Haushalt besteht zur Zeit aus zwei Ratten, drei Tiegergeckos, zwei Barties einem altersschwachem Hund 15 Jahre, und drei Katzen.
Dazu kommen zwei Kinder und ein Ehemann.
wer hat lust mir Ratschläge zu geben und vieleicht ist ja auch eine neue Freundschaft mit gleichen Interresse möglich.
Ich würde mich freuen

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malle schreibt
am 8. Juni 2011 um 17:17 Uhr

also ich habe einen chinchilla und der lebt alleine, ich hab schon 2 mal versucht ihn mit artgenossen zu vereinen aber jedesmal ist er hab gestorben! jetzt bin ich vll am über egen wegen hamstererratte UND chinchilla !!
glaubt ihr das könnte funktionieren ??????

lg: malle

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Babette schreibt
am 9. Juni 2011 um 15:42 Uhr

Wie lange war Dein Chinchilla denn vor dem ersten Versuch alleine?
Ich denke nicht, dass es geht die beiden Tiere zu vereinen. Vor allem, weil beide unterschiedliche “Sprachen” sprechen. Vielleicht bist Du, ohne Dir jetzt was unterstellen zu wollen, auch nur zu forsch an die Vereinigung herangegangen?

Denn ein gleichartiger Partner ist immer dem andersartigen vorzuziehen.

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malle schreibt
am 14. Juni 2011 um 16:53 Uhr

ja ich weiß es nicht ( die vorbesitzerin hat es 2 mal über längeren zeitraum versucht) aber ich weis das die da noch ziemlich jung waren !
Mit der “sprache” haste glaube ich auch recht! mitteerweile finde ich den gedanken auch nicht meh so toll !!

lg mallw

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