Gifte für die Katze
Viele Dinge, die für uns Menschen vollkommen harmlos, oft sogar genussvoll sind, sind für die Katze regelrecht giftig. Deshalb ist es wichtig, der Katze möglichst wenig künstliche Produkte wie beispielsweise Süßigkeiten zu verfüttern. Aber auch manche Wohnungspflanzen sollten auf keinen Fall im Haus des verantwortungsbewussten Katzenhalters zu finden sein.
Besonders gefährlich ist für die Katze Schokolade. Leben Kinder mit der Katze im Haus, sollte man also stets aufpassen, dass diese der Katze keine Schokolade unterjubeln. Auch saure bzw. scharfe Lebensmittel wie Essig, Zitronensäure oder Zwiebeln sind Gift. Aber auch auf den ersten Blick ungefährlich wirkende Obstsorten wie beispielsweise Äpfel, Aprikosen oder Trauben können der Katze gefährlich werden. Am besten beraten ist man also immer damit, der Katze wenn möglich nur vorgefertigtes, im Tierfachhandel oder im Supermarkt erworbenes Trockenfutter und Dosenfleisch zu verfüttern.
Neben dem Futteraspekt gibt es noch ein weiteres Detail, das man bei einer Katze im Haus beachten muss: Zimmerpflanzen. Katzen kauen nach dem Fellputz gerne auf Grünzeug herum, um sich der verschluckten Haare zu entledigen. Deshalb ist es notwendig, keine für die Katze gefährlichen Pflanzen im Haus oder im Garten anzupflanzen. Besonders gefährliche Grünpflanzen sind z.B. die Dieffenbachie, der Efeu, der Christusdorn, der Weihnachtsstern, die Amaryllis, das Alpenveilchen, die Begonie und verschiedene Kaktusarten, aber auch der Buchsbaum. Im Gegenzug sollte man der Katze eine Schale mit Zypern- oder Katzengras zur Verfügung stellen, was jedoch die Katze nicht daran hindert, auch an anderen Pflanzen herumzukaufen. Deshalb: Niemals eine der oben genannten Pflanzen für die Katze erreichbar aufbewahren!
Füttert man die Katze stets ausgewogen und hält sie von Giftstoffen fern, kann sie sich gesund entwickeln. Zeichen für eine gesunde Katze sind beispielsweise dichtes, matt glänzendes Fell und klare Augen. Besteht der Verdacht, dass die Katze einen Schadstoff gefressen hat und treten im Anschluss verdächtige Syntome auf, sollte man in jedem Fall möglichst umgehend einen Tierarzt aufsuchen.

