Frettchen – Anwärter zum drolligsten Haustier des Menschen

Autor: Daniel

Ein Frettchen spielt mit einem Ball © flickr / AMagill

Viele Kleintierzüchter denken bei Erwähnung des Frettchens in erster Linie an wuselige Jagdtiere, die jeden anderen von der Kraft unterlegenen Hausgenossen als Beute ansehen. Das ist zwar nicht ganz verkehrt – immerhin werden Frettchen bereits seit der späten Antike erfolgreich bei der Kaninchenjagd eingesetzt; von der Geburt an richtig dressiert können die drolligen Fellbüschel sich jedoch schnell einen besonderen Fleck im Herzen eines jeden Tierliebhabers erobern.

Frettchen schlafen etwa 14 bis 18 Stunden pro Tag. Wenn sie dann wach sind, sind sie allerdings sehr wild und verspielt. Sie vereinen viele Eigenschaften in sich, die Liebhaber an anderen Tieren schätzen: Wenn sie bereits seit dem Welpenalter an die Hand und den Namen ihres Herrchens gewöhnt werden, können sie sehr zahm und zutraulich werden. Sie sind außerdem sehr neugierig und durchsuchen alles, was ihnen ins Auge springt. Besonders lieben sie Röhren und Hohlräume, in oder durch die sie schlüpfen können.

Frettchen sind süß! © flickr / seanmcgrathFrettchen brauchen allerdings entsprechend viel Abwechslung und spielen liebend gerne mit dem Menschen, dem sie vertraut sind. Im Kontakt mit anderen Artgenossen oder dem Menschen zeigen sie viele emotionale Reaktionen, mit denen sie schnell deutlich machen, ob ihnen etwas gefällt oder nicht: Sie „mockern“ bei Freude und tanzen im Kreis. Sie sträuben das Fell bei Anspannung. Im Spiel mit Artgenossen wedeln sie manchmal sogar mit dem Schwanz.

In der Pflege sind Frettchen nicht viel anspruchsvoller als andere Haustiere: In der Regel geben sie sich mit handelsüblichem Katzenfutter zufrieden, bevorzugen aber große und abwechslungsreich gestaltete Umgebungen. Viel Zeit und Zuwendung sollte man ebenfalls mitbringen, wenn man sich ein Frettchen gefällig machen möchte. Die Mühe ist es wert: Gut dressiert sind Frettchen eines der niedlichsten und zugleich interessantesten Haustiere der Welt.


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    minimee schreibt
    am 1. März 2009 um 19:54 Uhr

    frettchen sollten nicht mit KATZENFUTTER gefüttert werden!!! der getreideanteil im katzenfutter ist zu hoch und bei dauerhafter ernährung damit, kann es zu mangelerscheinungen und unterernährung kommen. Es gibt spezielles Frettchentrockenfutter das es günstig zu kaufen gibt, desweiteren sollte niemals auf frischfleisch (kein schweinefleisch) verzichtet werden. mäuse + eintagskücken sind auch sehr gerne gesehen und ab- und an mal etwas wassermelone oder eigelb wird begeistert angenommen. für weitere fragen stehe ich gerne unter warste4778@aol.de zur verfügung

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    minimee schreibt
    am 1. März 2009 um 19:56 Uhr

    p.s. frettchen sind wirklich tolle haustiere, aber man sollte sich vorher genaustens über sie informieren.

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    Harald schreibt
    am 16. Juli 2010 um 16:27 Uhr

    Ich habe seit Jahrzehnten mit Frettchen zu tun.
    Das Frettchen kein Katzenfutter dürfen ist absoluter Müll! Ich habe 9 Tiere, das älteste ist 7 Jahre alt. Man sollte nur abwechslungsreich ernähren und ergänzend Vitaminpaste mit Taurin und proteinhaltige Nahrung beifüttern. So z.B. ruhig mal Eigelb und auch Obst. Alle Beeren die hier im Wald wachsen (Himbeeren, Brombeeren…)
    Das mit dem Getreideanteil ist nur bei Trockenfutter richtig. Spezielles Frettchenfutter halte ich für Geldmacherei. Insbesondere seit ich gesehen habe wie und wo Tiernahrung abgefüllt wird!

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    Karin schreibt
    am 30. Oktober 2010 um 21:36 Uhr

    Hallo!

    Bitte nocht etwas mehr über die Haltung von Frettchen schreiben!
    Frettchen sind nicht für alle Leute geeignet, man sollte ihnen ausreichend Platz zur Verfügung stellen, auch wenn sie scheinbar 18 Stunden schlafen.
    Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass diese intelligenten Tiere auch recht zeitintensiv sind und sich dadurch nicht für Berufstätige eignen. Wenn man dennoch ein Frettchen in sein Heim einziehen lassen möchte, sollte man sich vorher informieren, ob es nicht sinnvoller wäre, noch ein zweites dazu zu kaufen. Hier stellt sich wieder die Frage: Wie viel Platz benötigen zwei Tiere und wie viel Zeit an täglichen Freilauf benötigen sie trotzdem?
    Außerdem sollen Frettchen sehr unangenehm Geruchsintensiv sein (Markierungsdrüsen; bei Kastraten abgeschwächt).

    Guter Text – aber bitte noch etwas mehr Infos!

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