Der Hamster ist entwischt – Was nun?

Autor: Daniel

Schwupps - Und der Ausreißer ist im Eimer © flickr.com / annia316

Hamster sind außerordentlich geschickt im Ausbrechen aus Käfigen. Es soll sogar Hamster geben, die es schafften, die Käfigtür aufzuhebeln. Wie auch immer, es kann immer mal passieren, dass der Hamster entwischt und sich fortan irgendwo im Haus versteckt. Nun ist es wichtig, nicht in Panik zu verfallen, gibt es doch viele Möglichkeiten, den kleinen Ausreißer aufzuspüren und zu fangen.

Der erste Schritt ist in jedem Fall immer die komplette Abriegelung des Hauses bzw. des Bereichs, in dem der Hamster sich befindet. Das heißt im Klartext: Fenster, Türen und sonstige Ausgänge sorgfältig verschließen. Weiß man nicht genau, in welchem Zimmer der Hamster sich befindet, empfiehlt sich folgende Taktik: In jeden Raum legt man über Nacht gut erreichbar eine kleine Portion Futter aus. Am nächsten Morgen kann man daraus schnell erschließen, in welchem Zimmer er sich versteckt hat.

Weiß man den Aufenthaltsraum des Ausreißers, sollte man den Raum vorsichtig durchsuchen, muss dabei aber stets beachten, keine Schränke oder andere Gefahren für den Hamster zu verschieben. Kauert der Hamster beispielsweise hinter einer Kommode und wird diese vom Besitzer verschoben, kann es schnell passieren, dass der Hamster zwischen Kommode und Wand zerquetscht wird.

Leicht kann es passieren, dass der Hamster unbemerkt entflieht © flickr.com / zeddyorgFührt die Suche nicht zum Erfolg, legt man in der nächsten Nacht eine Falle aus. Entweder man benutzt eine (Lebend!)Rattenfalle aus dem Baumarkt oder baut sich selber eine. Dabei ist kein handwerkliches Geschick von Nöten, man braucht lediglich einen Funken Kreativität. Eine beliebte und effektive Falle ist die Eimerfalle: man füllt einen Eimer mit polsterndem Einstreu und legt darin einen Köder aus. Nun baut man eine Rampe, beispielsweise aus Büchern, vom Boden zum Eimerrand. Klettert der Hamster des Nachts auf das Gerüst, fällt er auf der Suche nach dem Köder in den Eimer, aus dem er aus eigener Kraft nicht mehr entfliehen kann. Erst morgens befreit ihn das Herrchen aus diesem Schlamassel und setzt ihn zurück in seinen vertrauten Käfig.

Nach dem erfolgreichen Einfangen des Ausreißers, ist es wichtig, ihn in den nächsten Tagen genau zu beobachten, da durch den langen Aufenthalt in staubigen Ecken unter Umständen Krankheiten auftreten können. Wichtig ist es auch, die Schwachstelle, durch die der Hamster entwischen konnte, zu beseitigen, da Hamster in der Regel ein gutes Gedächnis haben und keine Gelegenheit unversucht lassen, wiederrum dem trauten Käfig zu entfliehen.


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Kristin schreibt
am 17. März 2008 um 18:26 Uhr

ja, die kleinen süssen Hamster mit ihren Knopfaugen… ich hatte früher auch mal einen und der war auch ein äußerst geschickter Ausbrecher. Nun ja, er dachte, mein Bett wäre ein sicheres Versteck um nicht zurück in den Arrest zu kommen. Aber leider hat er nicht damit gerechnet, dass ich und mein Bruder ein gerne herumtoben,… du kannst dir sicher denken wie das ganze geendet ist :(
ist lange her und jetzt hab ich Katzen, da sind die Beulen ein bisschen dicker im Bett :D

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Fabian Roloff schreibt
am 23. Juni 2008 um 06:06 Uhr

Sehr gute Tipps, Daniel! Ich habe über deinen Artikel auch gleich einen Beitrag geschrieben!

Pingback & Trackback
am 22. Juni 2008 um 21:48 Uhr
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