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Schildkröten sind als Haustier sehr beliebt. Eine der schönsten ist mit ihrem roten Steifen im Gesicht, der ihr auch den Namen verlieh, ist die Rotwangenschmuckschildkröte. Sie besitzt aber auch ein paar Eigenschaften, mit denen sie sich perfekt an ihr Heimatklima angepasst hat.
Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika. Doch da sie langsamer auskühlen als andere Schildkröten und sich auch auf höhere Temperaturen aufheizen können und so länger im kalten Wasser aktiv sind, haben sie sich auch Lebensräume in Südeuropa erobert. Zwar gibt es in Deutschland durch ausgesetzte Tiere auch eine Wildpopulation, aber im Grund fühlen sie sich im Aquarium wohler.
Bei der Tierhaltung ist die richtige Größe des Beckens wichtigsten. Da sie sehr schnell wachsen, muss diese unbedingt anhand der Maße des ausgewachsenen Tieres berechnet werden. Dabei gilt eine siebenfache Länge und dreimalige Breite des größten Tieres. Am besten lieber eine Nummer zu groß als zu klein wählen. Die Mindestgröße bei einer ausgewachsenen Schildkröte (ab 5 Jahren) liegt bei Männchen bei etwa 25 cm, Weibchen sind 10cm größer.
Da sie wechselwarme Tiere sind, also ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren können, ist ein UV Strahler über dem Trockenbereich unerlässlich. Dieser sollte natürlich nicht den ganzen Bereich ausfüllen, da sonst Überhitzungsgefahr droht. Am besten schafft man einen Sonnenplatz, auf dem auch mehrere Tiere Platz haben und lässt ein wenig Raum ohne Wärmequelle.
Im Aquaterrarium sind sie besonders anfällig für geschwollene Augenlider, was entweder an verschmutztem Wasser oder Vitamin A Mangel liegt. Dagegen hilft ein Wasserwechsel und Vitamin Präparate. Das Vorsichtige abtupfen mit einem weichen Tuch, das vorher in ein Aufguss aus Kamillenblüten getaucht wurde, lindert die Beschwerden zusätzlich. [...mehr]
Manche Tierarten benötigen zusätzliche Lichtquellen. Doch dabei müssen ein paar Stolpersteine umgangen werden.
Die beste Versorgung mit UV Strahlen geschieht durch das Sonnenlicht, doch gerade im Winter ist dies kaum vorhanden, sodass eine künstliche Lichtquelle her muss. Im Zoofachhandel gibt es nun eine Vielzahl an verschiedenen Lampen.
Die am häufigsten Verwendete ist die UV emittierende Leuchtstoffröhre. Doch diese hat einen entscheidenden Nachteil: Ist die Hertz Zahl sehr niedrig, bedeutet das, dass einige Vögel ein beständiges Flackern sehen. Bei 50 Htz zum Beispiel geht das Licht 50 mal pro Sekunde an und aus. Für Menschen und die meisten Reptilien kein Problem, fühlen sich Wellensittich und Co. wie unter Discobeleuchtung. Die Folge können neben Verhaltensauffälligkeiten auch Krankheiten sein. Um dies zu verhindern kann ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) angeschlossen werden, welches die Frequenz auf einige Tausendmal pro Sekunde erhöht, sodass das Flackern für die Vögel verhindert.
Auch Reptilienbesitzer sollten sich vorher erkundigen, wie viele Bilder das Tier pro Sekunde wahrnehmen kann.
Des weiteren sollte auch die Reichweite und der Leistungsabfall berücksichtigt werden. Bei UV emittierenten Leuchtstoffröhren ist, ab einer Distanz von 20 cm, die Intensität auch mit Reflektoren nicht mehr mit Sonnenlicht vergleichbar. So müssen sie alle paar Monate ausgetauscht werden, da die Helligkeit trotz Leistungseinbruch gleich bleibt.
Die beste Lösung sind wohl Metalldampflampen. Die haben bei kontinuierlicher UV Strahlung eine große Lebensdauer und sind zudem niedrig im Stromverbrauch.
Doch je nachdem für welches Tier man sich entscheidet, sollte auch die Leuchtmittel angepasst werden. Bei den drei Möglichkeiten gibt es keine Ultimative Lösung, die perfekt auf alle Terrarienbewohner zugeschnitten ist. [...mehr]
Da Schlangen wechselwarme Tiere sind, also keine eigene Körperwärme produzieren können, begeben sie sich in den kalten Monaten zur Ruhe. Das schützt sie vor dem eigehen, und auch in Gefangenschaft muss die Schlange überwintern.
Wie lange die Winterruhe dauert, hängt allerdings ganz von der Unterart ab. Um die ideale Zeit bestimmen zu könen, sollte man sich am besten von einem Halter beraten lassen. Im Internet widersprechen sich die Informationen teilweise.
Hat man die Zeit korrekte bestimmt, beginnt man mit den Vorbereitungen für die Winterruhe. Bevor diese beginnt muss die Schlange ihren Kot abgeben, da sonst darmfäulnis auftreten kann. Das dauert eine Woche. In dieser Zeit wird die Schlange nicht mehr gefüttert, dafür aber täglch mit warmen Wasser gebadet und anschließend ins beheizte Terrarium gesetzt. Danach wird innerhalb von drei Tagen die Temperatur auf die Überwinterungstemperatur heruntergefahren.
Während der Winterruhe werden die Tiere natürlich nicht gefüttert und auch sonst größtenteils in Ruhe gelassen. Man sollte sie dennoch alle paar Tage einmal anstubsen, um die Lebenszeichen zu checken. Reagieren die Tiere etwas verspätet, ist alles in Ordnung.
Um die Winterruhe erfolgreich zu beenden, hebt man die Temperatur nach der festgelegten Zeit täglich etwas an. Sind die Tiere erwacht, muss man sie unbedingt vorher in lauwarmen Wasser baden. Dadurch nehmen sie einen großteil Wasser auf und die Verdauung und der Kreislauf wird angeregt. Auch in der Natur wärmen sich Schlangen erst auf und fressen dann. Gibt man ihnen erst zu fressen, ist es sehr sicher, dass sie eingehen.
Berät man sich zusätzlich noch mit einem Fachmann kann bei der Überwinterung nichts mehr schiefgehen ![]()
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“Die Farbe wie ein Chamäleon wechseln” ist eine bekannte redensart. Doch eigentlich stimmt er ganz und gar nicht. Chamäleons können ihre Farbe nämlich nicht immer bewusst ändern.
Welche Farbe der Leguan hat, liegt nämlich meistens an seinem Gemütszustand. Sitzt es entspannt auf einem Ast, nimmt es die Farbe des Untergrundes, also die Tarnfarbe an. Der Effekt der Tarnung wird durch seine bizarre Körperform und den langsamen, zeitlupenhaften Bewegungen noch verstärkt.
Wechselt die Stimmung eines Chamäleons jedoch, nimmt es auch eine andere Farbe an; unabhängig von dem Untergrund, auf den es gerade sitzt. Der negative Nebeneffekt ist, dass die Tarnung somit hinüber ist. Kämpfen zwei Männchen gegeneinander, nimmt der Verlierer eine unscheinbare Färbung an, während der Sieger mit auffälligen Farben protzt.
Die Farbe ist aber auch Temperaturabhängig. In der Nacht erbleichen viele Chamäleons. Das zeigt, dass sie ihr Farbe nicht bewusst ändern können, sondern sie unbewusst den äußeren Umständen angepasst wird. Es ist mit dem menschlichen erröten. Ist uns etwas peinlich, werden wir unwillkürlich rot, ohne, dass wir etwas dagegen tun könnten. Dass sie ihr Färbung nicht selbst steuern können liegt daran, dass die unterschiedlichen Farben durch Nervenreize ausgelöst werden.
Bei den Chamäleons ist es nicht anders. Da ist es egal, wie stoisch und scheinbar ruhig sie auf ihrem Ast sitzen, ihre Färbung gibt immer Auskunft über ihren derzeitigen Gemütszustand. Das dient ihnen auch zur Kommunikation untereinander. Neben Drohungen können sie auch Paarungsbereitschaft signalisieren. Neben der Farbe teilen sich Chamäleons auch mit ihrer Körpersprache mit. Wolle sie einem Rivalen drohen stellen sie sonst eingeklappte Hautlappen auf oder blasen ihren gesamten Körper auf um größer zu wirken. [...mehr]
Schlangen sind Überlebenskünstler, die sich jeder Umgebung anpassen. Das macht vor allem die Kornnatter zu einer perfekten Schlange für Terrarien Neulinge.
Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, wird die ungefährliche Natter bis zu 1,50 m groß. Das ist auch gut so, weist ihr Schuppenkleid doch schöne sattelförmige Flecken auf, wobei die Färbung der Flecken jedoch ganz unterschiedlich sein kann. Die Farben bedienen die ganze rot Palette bis hin zu einem hellen gelb-orange.
Halten sollte man sie jedoch alleine, allenfalls 2 Weibchen zusammen. Aber für Einsteiger ist ein Tier sowieso am sinnvollsten. Dieses eine Tierchen klettert auch gern, also sollten genügend Steine und Äste zu kleinen Erhebungen aufgetürmt werden. Die können so geschickt angeordnet werden, dass sie sich auch problemlos daran schubbern kann um sich zu häuten. Mit in die Gestaltung einbezogen kann auch ein Sonnenplatz werden, wo die Temperaturen höher liegen als die gewünschten 24 - 28°C. Nachts darf es auch gern um die 18°C kühl sein.
Die Luftfeuchtigkeit sollte etwa 50% betragen, während der Häutung gern auch etwas mehr. Wann sich die Schlange häutet ist nicht genau festgelegt. Junge Tiere häuten sich etwa einmal im Monat, bei ausgewachsenen Tieren können auch schon mal sechs Monate dazwischen liegen. Mit der Zeit lernt man das Tier aber zu verstehen und erkennt wann sie sich zu häuten beginnt.
Das Durchschnittsalter liegt bei 16-18 Jahren. In seltenen Fällen sind auch schon 20 Jahre erreicht worden. Entscheidet man sich für ein Jungtier, wird es mit zwei Jahren Geschlechtsreif. Will man keinen Nachwuchs muss man die Schlangen natürlich rechtzeitig trennen. Die Fütterung ist unkompliziert, da es heutzutage schon kleinere Nager, die Lieblingsspeise der Kornnatter, gefroren erwerben und angewärmt verfüttern kann. [...mehr]
Früher freuten sich Kinder über kleine, süße, kuschelige Hunde und Katzen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Auf der Grünen Woche in Berlin haben nun Käfer und Schlangen die Herzen der Kinder erobert. Sie sind der neue Haustier-Trend!
Wenn man einen Rundgang auf der Teilmesse “Heim-Tier & Pflanzen” macht, tummeln sich überall Käfer und Schlangen - natürlich in Terrarien. Sie haben vor allem das Interesse von Kindern geweckt. Dabei stehen vier Tiere im Ranking der außergewöhnlichen Haustiere ganz oben: [...mehr]
Die grünen Leguane gehören wohl zu den schönsten Echsenarten die es gibt. Doch wer sich solch ein Tier als Haustier anschaffen will, muss dabei die hohen Kosten und die Haltung bedenken.
Zwar belaufen sich die Anschaffungskosten für einen grünen Leguan mit ca. 50 Euro im Vergleich zu mancher Hunderasse relativ gering, doch dafür können die Kosten für das Terrarium schnell in die Höhe schießen. Da das Reptil bis zu einer Körpergröße von 1,80 Metern wachsen kann, muss das Terrarium die entsprechende Größe bieten. [...mehr]
Sie kommt aus West-Afrika, ihr Lebensraum ist der tropische Regenwald und nicht ein Terrarium! Aber das Beste kommt noch: Der Biss der Mamba kann tödlich enden. Die Mamba muss mit einer Pinzette gefüttert werden, und hier ist höchste Vorsicht geboten.
Wer schafft sich denn bitte so aggressive, lebensbedrohende “Haustiere” (es ist kein Haustier) bzw. Reptilien an. Die Mamba ist auch noch die schnellste und gefährlichste Giftschlange - man muss als höchst vorsichtig mit der Mamba sein.
Ich hoffe Mambahalter sind sich Ihrer Verantwortung bewusst – vor allem wenn man Kinder besitzt. Der Mambabiss ist absolut tödlich, wenn er nicht in kürzester Zeit richtig behandelt wird. Ohne medizinische Behandlung und einem Antiserum stirbt man schon nach 3 bis 8 Stunden. [...mehr]
Leguane - Echsen aus längst vergangenen Zeiten. Sie erinnern uns an Drachen und Dinosaurier und zählen sicherlich zu den exotischten Haustieren, die man sich vorstellen kann.
Die Familie der Leguane zählt mehr als 700 Arten die hauptsächlich in Nord- und Südamerika beheimatet sind. Viele Arten erreichen Größen von 10 bis 30 Zentimetern, der grüne Leguan zum Beispiel kann beträchtliche zwei Meter lang werden.
Die Haltung von Leguanen ist sicherlich möglich, aber man sollte vor einer Anschaffung gründlich darüber nachdenken, wieviel Pflege, Zeit und Arbeit solch exotische Tiere benötigen.
Echsen sind Tagaktive Tiere, die Wärme benötigen, um ihre Körpertemperatur zu halten. Da sie aber keine Wärme speichern können, müssen die Echsen Winterschlaf halten.
In der Natur findet man sie zu Land, im Wasser oder auf Bäumen. Wie sie sehen sind diese Tiere sehr vielseitig. Leguane können ihre Farbe verändern und sich so vor Feinden tarnen. Ihre schuppige Haut bewahrt sie vor Verletzungen und der Sonne.
Das Fressen der Tiere kann sowohl vegetarisch, als auch fleischig ausfallen. Insekten oder kleinere Säugetiere fressen fleischfressende Leguane sehr gern. Die Arten, die sich vegetarische ernähren sollten mit einer gesunden Mischung aus Blättern, Obst und Gemüse gefüttert werden. [...mehr]
Bereits möglichst früh sollte sich der Schildkrötenhalter mit der Überwinterung seines kleinen Lieblings auseinandersetzen. Denn bei verpasster oder ungenügender Winterstarre kann das unter Umständen erhebliche gesundheitliche Folgen für die Schildkröte haben. Doch sehr schnell stellt sich die Frage: In welchem Raum herrschen bloß ideale Bedingungen für die Überwinterung? Die Antwort ist einfach: Im Kühlschrank!
Viele mögen es vielleicht für absurd halten, im Kühlschrank zwischen Wurst- und Käseplatte eine Schildkröte liegen zu haben, aber so verrückt ist es auch wieder nicht. Die meisten Schildkrötenhalter benutzen für die Landschildkröte einen ausrangierten Campingkühlschrank oder ähnliches, vorausgesetzt, im Kühlschrank ist ausreichend Platz für eine Schachtel mit der Schildkröte samt Substrat. Denn der Boden der Überwinterungsschachtel sollte mindestens doppelt so hoch mit Gartenerde gefüllt sein, wie der Panzer der Schildkröte lang ist. Außerdem sollte genügend Platz vorhanden sein, damit die Schildkröte sich ohne Probleme um ihre eigene Achse drehen kann. Denn kurz vor Beginn der Überwinterung wird sie sich aus eigener Kraft in das Substrat eingraben.
Bereits vier Wochen vor der geplanten Einwinterung sollten die Vorbereitungen beginnen. Stufenweise wird die tägliche Beleuchtungszeit und die Futtermenge reduziert, außerdem wird die Schildkröte in den letzten Wochen vor der Überwinterung 1-2 mal in der Woche gebadet, um den Darm weitgehend zu entleeren. 2 Wochen vor Beginn der Überwinterung werden Fütterung und Beleuchtung schließlich komplett eingestellt und die Schildkröte in einen kühleren Raum versetzt, beispielsweise in den unbeheizten Keller. Letzten Endes kommt die Schildkröte in einer Kunststoffbox mit lockerem Erdsubstrat in den Kühlschrank, wobei man mindestens einmal in der Woche mindestens 30 Sekunden lüften sollte.
Die artgerechte Temperatur sowie die Überwinterungsdauer sind für jede Schildkrötenart unterschiedlich und sollten im Voraus bei einem Spezialisten erfragt werden. Nach der Überwinterung wird die gleiche Prozedur andersherum wiederholt, sprich: Schrittweise werden Futtermenge, Temperatur und Beleuchtungsdauer erhöht, bis der Normalzustand wieder eingekehrt ist.
Nur bei gesunder Überwinterung wird die Schildkröte nach der Überwinterung wieder lebendig und munter wie zuvor sein und dem Halter auch weiterhin viel Freude bescheren. [...mehr]












