» Kleintiere


Autor: Jacqueline

Wenn die Wohnung geschmückt, Geschenke verpackt und Essen vorbereitet wird, merken auch unsere Tiere, dass etwas Besonderes bevorsteht. Damit es dennoch eine entspannte Zeit für den Vierbeiner wird, sollte man einige Tipps beachten.

Herrscht im Haus viel Trubel muss der Hund bewusst Ruhepausen einlegen. Am besten in einem Zimmer wo niemand, außer die Bezugsperson ihn behelligt. Dort kann er untergebracht werden, wenn eventuell Gäste kommen, die keine Hunde mögen. Auch möchte der Hund immer alles mitbekommen, was um ihn herum geschieht, auf die Dauer wird das aber zuviel und er kann mit Nervosität und Unausgeglichenheit reagieren. Die täglichen Spaziergänge dürfen auf gar keinen Fall vernachlässigt werden. Die Bewegung hilft überschüssige Energie abzubauen und sorgt für Wohlbefinden.

(Haus-)Katzen sind ähnlich gestrickt; wird ihnen der Trubel zu viel, verstecken sie sich einfach. Es müssen nur genügend Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Insofern sind Katzen unkompliziert, sie holen sich einfach die benötigte Ruhe, beim Hund hingegen muss man aktiv dafür sorgen, dass er sich ausruht. Für Abwechslung kann einfaches Geschenkpapier sorgen. Bleibt beim einpacken ein Rest übrig kann er der Katze zum spielen hingeworfen werden, sie wird es begeistert annehmen.

mini @ flickr /  annia316

Ratten benötigen ebenfalls Abwechslung. Wenn Gäste ein und aus gehen, Geschenke und Dekoration herumliegt, bekommen Ratten meist nicht den benötigten Auslauf. Dem kann man mit einer kreativen Gestaltung des Käfigs Abhilfe schaffen. Entweder kauft man einschlägige Produkte im Tierfachhandel oder entwickelt eigene Ideen; dicke Äste sind hervorragend zum klettern, unter trockenem Laub kann man sich herrlich verstecken.

An den Feiertagen sollte man grundsätzlich etwas aufmerksamer auf sein Tier achten, damit man frühzeitig merkt, wenn ihm der Trubel zu viel wird.    [...mehr]



Autor: Johanna

Die Ernährung von Ratten bereitet besonders Tierhaltern, die zum ersten Mal ein solches Tier besitzen große Probleme. Manch einer denkt vielleicht die kleinen Nager benötigen Heu und Grünfutter sowie Kaninchen und Meerschweinchen. Ein anderer denkt, Ratten könnten eh alles fressen – wie in der Kanalisation eben. Doch was stimmt eigentlich?

Als Grundnahrungsmittel empfiehlt es sich, spezielles im Zoohandel erhältliches Rattenfutter zu verwenden. Die emthält alle Grundnährstoffe, die die Ratte benötigt, um ihren Bedarf zu decken. Man sollte davon Abstand nehmen zu Kaninchen- oder Meerschweinchenfutter zugreifen. Dies hat eine andere Zusammensetzung, die für Ratten ungeeignet sind. Denn da sie Allesfresser sind, brauchen sie mehr Eiweiß als die anderen kleinen Haustiere.

Dringend abzuraten ist auch von Eigenproduktionen aus Müsli oder ähnlichem. So kann die Versorgung der Ratte mit allen notwendigen Nährstoffen nicht unbedingt sicher gestellt werden. Das sieht man schnell an z. B. stumpfen Fell oder schuppender Haut.

Zusätzlich nehmen Ratten auch gerne Obst und Gemüse. Hier gilt es auszuprobieren, was dem eigenen Liebling am besten schmeckt. Stark säurehaltiges Obst, sollte man vermeiden, die meisten Tiere werden es ohnehin nicht mögen.     [...mehr]



Autor: Johanna

Viele Kinder haben den Wunsch nach einem Haustier, der sich nicht unbedingt immer erfüllen lässt. Häufig wird ein Hamster angschafft, da die Eltern davon ausgehen, dass dieses kleine Tier weniger Arbeit macht, als etwa ein Kaninchen oder Meerschweinchen. Doch ist ein Hamster überhaupt ein geeignetes Haustier für Kinder?

Hamster sind von Natur aus eher Einzelgänger. Von einem Hamster zu erwarten, dass er anhänglich wird oder gerne schmusen möchte, ist meist vergebene Liebesmüh. Häufig reagieren die Tiere auf diese ungewollte Zuneigung auch mit Bissigkeit und könne    [...mehr]



Autor: Johanna

Vor ein, zwei Jahren war die Hamsterratte bei uns als Haustier noch vollkommen unbekannt. Doch inzwischen halten sich immer mehr Menschen einen solchen Nager und auch die Nachfrage wird immer größer. Doch inwiefern eignen sich Hamsterratten wirklich zur Haltung in der Wohnung?
Ihren Namen verdankt die Hamsterratte der Tatsache, dass sie in ihren Backen ähnlich wie ein Hamster Futter speichern und transportieren kann. Diesen Rattenart stammt ursprünglich aus Wäldern und Savannen in Zentralafrika. In den letzten Jahren wird sie aber auch zunehmend in Städten, dort besonders in der Kanalisation, angetroffen, ähnlich wie ihr Artverwandter die Wanderratte. Die Tiere werden bis 45 cm groß und können über 2 kg schwer werden.

Viele Tierliebhaber, reizt an der Hamsterratte besonders, dass dieses Tier bis zu 7 Jahren alt wird und man sich somit nicht so schnell wieder verabschieden muss, wie dies bei den üblicherweise als Heimtieren gehaltenen Farbratten, die nur 2-3 Jahre alt werden, der Fall ist. Außerdem werden Hamsterraten im Handel oft als große, kuschlige Haustiere angepriesen, die einfach zu halten sind.

In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall. Wer sich eine Hamsterratte anschaffen möchte, sollte nicht dem Irrtum erliegen, dass er sich einfach eine etwas größere Farbratte ins Haus holt. Allein aufgrund der Tatsache, dass Hamsterratten natürlicherweise aus Afrika stammen, wo sie oft große Strecken laufen müssen, macht deutlich, dass diese Tierart andere Bedürfnisse hat, als eine süße kleine Ratte.    [...mehr]



Autor: Johanna

Viele Halter, die ihre Kaninchen ausschließlich in der Wohnung halten, denken, dass ihre Tiere dadurch keine Impfung benötigen, weil sie nicht mit Krankheitserregern in Kontakt kommen können doch dies ist ein gefährlicher Irrtum!

Die verbreitesten Infektionskrankheiten beim Kaninchen sind die sogenannte Chinaseuche (Rabbit Haemorrhagic disease, RHD), Myxomatose und der Kaninchenschnupfen. Wichtig zu wissen ist hierbei, dass sowohl Chinaseuche als auch Myxomatose durch stechende Insekten, also Stechmücken oder Flöhe übertragen, die Erreger können aber ebenso durch Frischfutter eingeschleppt werden, auf diesem Weg können sich Kaninchen auch mit Kaninchenschnupfen anstecken. Somit sind Tiere, die in der Wohnung gehalten werden keinesfalls vor einer Ansteckung geschützt. Man sollte sie daher unbedingt impfen lassen, um das Risiko einer Infektion zu vermindern.

Bei Chinaseuche handelt es sich um eine durch ein Virus ausgelöste Erkrankung, bei der sich Blutgerinnsel in vielen Organen ausbilden, was meist schnell (12-36 Stunden) zum Tod des Tieres führt. Es erkranken hierbei überwiegend erwachsene Tiere. Eine Heilung ist nicht möglich.    [...mehr]



Autor: Johanna

Die langen Zähnchen sind das Markenzeichen der kleinen Nager, was wäre Bugs Bunny schließlich ohne Nagezähne. Doch leider bereiten besonders die Zähne bei Kaninchen und Meerschweinchen immer wieder große Probleme.

Symptome erkennen

Oftmals wird ein Zahnproblem beim Tier vom Halter erst spät erkannt, denn die wenigstens gucken ihrem Kaninchen oder Meerschweinchen regelmäßig ins Maul. Dabei kann ein Blick schon schnell weiterhelfen. Zu mindest Probleme im Bereich der Nagezähne kann man auch als Laie schnell erkennen. Stehen die Zähne zum Beispiel stark auseinander, erscheinen sie einem zu lang oder sind sie gar verkrümmt, sollte man einen Tierarzt aufsuchen und die Zähne kontrollieren lassen. Probleme im Bereich der Backenzähne sind dagegen schwerer zu erkennen. Meist man feststellen, dass das Tier nicht mehr richtig frisst und Gewicht verliert. Achtung: Besonders bei Tieren mit dickem und langem Fell sollte man regelmäßig das Körpergewicht, z. B. auf der Küchenwaage, bestimmen, um Gewichtsverluste rechtzeitig zu bemerken. Andere Symptome für Zahnprobleme kan ein “Sabbern” im Maulbereich oder Schaumbildung beim Fressen sein.

Behandlung durchführen

Vermutet man Probleme mit den Zähnen führt kein Weg am Gang zum Tierarzt vorbei. Er kann schnell feststellen, ob das Problem im Bereich der Nagezähne oder Backenzähne zu suchen ist. Je nach Diagnose erfolgt dann die Behandlung. Wenn möglich sollte der Tierarzt eine Narkose vermeiden, da diese bei Kaninchen und Meerschweinchen nicht ganz ungefährlich ist. Unter Umständen erspart es dem Tier aber auch deutlich Stress, für die Zahnbehandlung kurzzeitig narkotisiert zu werden.    [...mehr]



Autor: Johanna

Ratten sind für viele immer noch nur Schädlinge und Krankheitsüberträger, die ihr Leben in der Kanalisation fristen. Doch seit Jahren sind die cleveren kleinen Nager auch als Haustiere sehr beliebt. Allerdings gibt es einiges, was man beachten sollte, wenn man sich eine Ratte ins Haus holen möchte.

So süß, das kann kein Schädling sein! ©flickr/asplosh

Für die Haltung eignen sich die sogenannten Farbratten. Diese sind viel kleiner als die Wanderratten, von denen sie dennoch abstammen. Durch Züchtung sind viele verschiedene Arten mit unterschiedlichsten Fellfarben entstanden. Man sollte sich also vorher genau überlegen, was für eine Ratte man sich gerne anschaffen möchte. Generell ist es besser Ratten vom Züchter zu kaufen, als im Zoohandel, da die Tiere im Handel oft nicht gut gehalten werden und so unter Umständen schon beim Kauf Verhaltsstörungen aufweisen können.

Grundsätzlich müssen Ratten immer in Gruppen von mindestens zwei Tieren gehalten werden, da sie ein ausgeprägtes Sozialverhalten zeigen und deswegen immer Artgenossen zur Gesellschaft brauchen. Am besten ist es nur gleichgeschlechtliche Gruppen zu halten, denn Ratten sind extrem gewitzt und können durchaus aus Käfigen ausbrechen, so dass es auch bei räumlicher Trennung zu Überraschungen in Form von unerwartetem Nachwuchs kommen kann.    [...mehr]



Autor: Johanna

Besonders die kleinen Nager wie Meerschweinchen und Kaninchen haben oft mit ein wenig zu viel Speck auf den Rippen zu kämpfen, denn schließlich möchte jeder Besitzer seine Lieblinge verwöhnen und tut dies auch oft mit reichlich Kraftfutter und Leckerlies. Doch das ist oftmals zu viel des Guten!

Kraftfutter für Kaninchen und Meerschweinchen gibt es im Handel in zahlreichen Variationen. Meist werden Mischungen aus Pellets, Körnern und getrockneten Früchten angeboten. Diese Futtermittel sind wahre Energiebomben und damit richtige Dickmacher für die kleinen Nager. Denn eigentlich kann man bei der ausgewognen Ernährung von Meerschweinchen und Kaninchen, die in der Wohnung leben vollkommen auf solche Produkte verzichten. Einzig Tiere, die im auch Winter in Außenställen gehalten werden benötigen zusätzliches Kraftfutter, da diese sich gegen die Kälte eine Speckschicht anfressen müssen und außerdem einen erhöhten Energiebedarf haben. Bei der normalen Innenhaltung kann man sich die Euro für Kraftfutter getrost sparen.

Unbedingt sollte man auch von Leckerchen vie Joghurt-Drops oder Knabberstäben die Finger lassen. Auch wenn die kleinen Lieblinge diese gerne fressen, da sie oftmals schön süß sind, derlei Produkte lassen die Tiere unweigerlich dick und rund werden. Deswegen als Belohnung oder Leckerei zwischendurch lieber auf ein paar frische Kräuter zurückgreifen. Diese sind gesund und kalorienarm.    [...mehr]



Autor: Johanna

“Ich glaub mein Schwein pfeift”, für Meerschweinchen-Halter ist das sicher nicht nur eine Redensart, denn die kleinen Nager gehören, im Gegensatz zu den eher schweigsamen Kannichen, zu der besonders gesprächigen Sorte Haustier. Doch was wollen uns unsere Schweinchen mit ihren eigentümlichen Lauten sagen?

Lautes Pfeifen:

Jeder Schweinchen-Halter, der seine Tiere schon eine Weile hat, wird diese Töne nur zu gut kennen, denn so betteln Meerschweinchen nach Futter. Erfahrungsgemäß steigen mit der Lautstärke, die Erfolgsaussichten, weil das Gepfeife auf Dauer kaum auszuhalten ist. Zu unterscheiden ist hierbei das Angstpfeifen, dabei liegt das Meerschweinchen im Gegensatz zum Betteln nach Futter meist flach am Boden mit aufgerichtetem Kopf. Beim Futterbetteln dagegen läuft es im Käfig umher oder stützt sich am Häuschen oder Käfigrand auf.

Fressen ist Schweinchens Liebelingsbeschäftigung© flickr/Jan Tik

Zwitschern:

Fürchte man ein Vogel könnte sich in die Wohnung verirrt haben, sollte man vielleicht doch zunächst noch einmal einen Blick in den Meerschweinchen-Käfig werfen, denn Meerschweinchen können zwitschern, was häufig auch als cirpen bezeichnet wird. Die Bedeutung dieses Lauts ist noch nicht ganz geklärt, es wird aber vermutet, dass Schweinchen in Stress-Situationen oder bei Unwohlsein cirpen. Deswegen immer lieber einmal mehr nachschauen, ob es dem Tier auch gut geht. Manchmal muss auch nur etwas mehr Gemütlichkeit in den Käfig oder ins Umwelt des Schweinchen gebracht werden oder die Rangordnung unter den Tieren neu ausgefochten werden, damit wieder Ruhe einkehrt.    [...mehr]



Autor: Daniel

Frühling, Sonne und Wärme lassen das Grün in der Natur sprießen. keine Frage, das auch ihr Kaninchen dieses Wetter genießen will. Bauen sie doch einen Kaninchen/Meerschweinchen-Auslauf einfach selber, bevor sie einen teuren kaufen. 

Dass Zwergkaninchen gern hoppeln und hüpfen ist ja nichts neues und auch Meerschweinchen liebes es, frisches Gras zu nagen und ihre Nase in die milde Luft zu halten.Zwergkaninchen © Flickr by wiseguy71

Auch wenn die Käfighaltung der unterschiedlichsten Nager heutzutage ja weitestgehend völlig legitim ist (sofern sie artgerecht ist) freut sich jedes Tier, wenn es
mal an die Luft kann.

Natürlich können sie in einen Tierfachhandel gehen und viel Geld für einen Fertigauslauf ausgeben.  Sie können auch, sofern ihr handwerkliches Geschick es erlaubt, den Hasenauslauf selber bauen.

Das spart nicht nur Geld, sie können den Nagerauslauf auch ganz individuell nach ihren eigenen Ideen bauen. Achten sie nur darauf, dass das Maschendraht nicht zu grobmaschig und scharfkantig ist. Die Sicherheit ist oberstes gebot, damit sich ihr Nager nicht verletzten kann.

Wie auch immer sie das Freilaufgehege für ihr Zwergkaninchen oder ihr Meerschweinchen gestalten, dürfen sie nicht die Gefahren vergessen, die in der freien Natur lauern. Denn nur ein

sicherer Auslauf für Nager ist ein guter Auslauf.

Gerade Kaninchen und Nager sind bei Greifvögeln gern gesehene Beute. Und auch Katzen folgen ihrem Instinkt und machen jagd auf die kleinen Tierchen. Ähnlich verhält es sich mit Hunden. Zwar ist ihr Jagdinstinkt mitunter nicht so ausgeprägt, aber sicher sein kann man sich nie.

Denn ist beinah unmöglich, die Kleintiere immer im Auge zu haben, ganz egal, wie sehr man auch gewillt ist und sich um selbiges bemüht. Daher muss das Gehege so aufgestellt werden, dass kein Tier es umkippen kann. Auch nach oben muss das Freigehege gegen Angreifer aus der Luft geschützt sein. Was sich aber relativ leicht realisieren lässt, indem sie auch auf der Oberseite des Geheges den Maschendrahtzaun anbringen.

Bieten sie ihrem Nager auch die Möglichkeit sich zu versteckten und stellen sie ein entsprechendes Häuschen im Freigehege auf, sollte ein allzu neugieriger Hund oder eine interessierte Katze mal vor dem Auslauf Stellung beziehen, kann sich ihr Tier darin verstecken und sie ersparen ihm die Ängste, die es empfindet wenn der Feind quasi vor der Tür sitzt und lauert.

Wichtig ist auch, dass ihr Tier vor Überhitzung schützen und immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung steht.    [...mehr]


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