» Kleintiere
Viele Menschen haben immer noch große Angst vor Ratten. Den kleinen Nagetieren wird schließlich nach gesagt, dass sie dreckig sind und Krankheiten verbreiten. Aber stimmen diese Vorurteile?
Im Mittelalter verbreiteten Ratten die Pest und machten sich damit ihren schrecklichen Ruf, der bis heute noch anhält. Allgemein wurden Ratten seit dem dreckig, unhygienisch und bösartig eingeschätzt, obwohl die Nagetiere eigentlich gar nicht so schrecklich sind. [...mehr]
Spielzeug für Hamster bringt den kleinen Knopfaugen nicht nur eine Menge Spaß, sondern ist auch enorm wichtig für ihre Gesundheit. Womit Sie ihren kleinen Schatz besonders glücklich machen, erfahren Sie hier.
Hamster sind sehr aktive, wendige und verspielte Tiere. Überall wird genagt, gebaut und geklettert. Deswegen sollte es auch bei der Käfiggestaltung für die kleinen Nagetiere nicht an Kreativität mangeln.
Spielzeug für Hamster: Die Grundausstattung
Hamster laufen in der freien Natur auf der Suche nach Nahrung oft mehrere Kilometer am Tag. Das hält sie fit und verhindert, dass sie zu dick werden. Wird ein Hamster im Käfig gehalten, so mangelt es häufig an der nötigen Bewegungsfreiheit, selbst wenn die Maße großzügig gewählt sind. Deswegen ist es besonders wichtig, dass die Nager ein Laufrad bekommen. Sie werden sehen: Der Kleine wird sich mit Freude jeden Tag einige Stunden darin abrackern. [...mehr]
Die Zahl an Kleintieren in den deutschen Haushalten ist immens groß, da die niedlichen Nager nicht nur Kindern Freude machen. Ob Kaninchen, Hamster oder Mäuse, die possierlichen Tiere bringen eine Menge Abwechslung in den Alltag.
Das Gute ist, dass die Haltung von Kleintieren in einem Käfig nicht dem Vermieter gemeldet werden muss. So lange keine Belästigung für andere Bewohner des Hauses von dem Mitbewohner bzw. den Mitbewohnern ausgeht, können Hamster und Co. als Spielgefährten ins Haus geholt werden.
Kleintiere und Käfighaltung
Prinzipiell sollten Kleintiere in einem Käfig gehalten werden. Jedoch ist keines von ihnen glücklich, wenn es allein gehalten wird. Meerschweinchen, Wellensittiche, Kaninchen, Mäuse und Co. sind sehr gesellige Zeitgenossen und sollten möglichst nicht allein einen Käfig bewohnen. Eine Ausnahme bilden hierbei Hamster, die nicht in Gruppen gehalten werden sollten. Hamster sind in der Regel Einzelgänger und dulden nur für den kurzen Moment der Fortpflanzung einen Artgenossen. [...mehr]
Neben Meerschweinchen und Co schickt sich nun eine kleine Wühlmaus aus Asien an die Herzen der Nagetierfans zu erobern: Der graue Steppenlemming. Verständlich, ist er doch freundlich und leicht zu halten.
Der Name kommt auch nicht von ungefähr, da sich die Lemminge perfekt an das raue Klima angepasst haben. So verbringen sie die meiste Zeit ihres Lebens in unterirdischen Gängen, welche sie vor den langen Winter und vor allem vor Fressfeinden schützt.
Die haben sie in der Wohnung natürlich nicht zu fürchten, aber dennoch benötigen sie einige Standarts, um glücklich zu werden. Am wichtigsten ist die Unterkunft. Geeignet ist ein Aquarium mit Gitterdeckel oder ein gut belüftetes Terrarium. Die Maße von 100 x 40 cm sollten dabei nicht unterschritten werden. Als Bodengrund eignet sich handelsübliche Einstreu oder auch Zweige, beides wird jedoch mit Heu oder Stroh gepolstert und so wohnlich gemacht. Unerlässlich sind Kleintier-Tunnel, in denen sich die agilen Nagetiere verstecken können. Eine zusätzliche Etage lediglich zum füttern und ein in einer ruhigen Ecke aufgestelltes Schlafhaus machen die Behausung zu einem Luxus Hotel.
Als Futter sind frische Pflanzen, Gräser und Wildkräuter bestens geeignet. Zur Abwechslung können auch mal Mehlwürmer oder Quark gegeben werden; dies aber bitte in größeren Abständen.
Das wichtigste aber ist die Gruppenhaltung. Alleine verkümmern Lemminge sehr schnell, da sie auch in der Natur in großen Familienbanden leben. Nun muss aber nicht gleich eine Horde her. Für Anfänger eignen sich zwei Weibchen am besten. Zwei Männchen sind aufgrund entstehender Rangkämpfe schwerer zu halten. Eine gemischt geschlechtliche Haltung ist nur dann empfehlenswert, wenn schon ein neues Zuhause für den Nachwuchs feststeht, da sie sich rasant vermehren. [...mehr]
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Die meisten Nagetiere signalisieren von sich aus, dass sie sehr agil sind und viel Bewegung verlangen. Doch auch die richtige Ernährung trägt zum Wohlbefinden bei.
Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass Hamster, Kaninchen und Co. in ihrer Konstitution nicht schwächer sind, als Hund oder Katze. Das Problem liegt eher an ihrer geringen Größe. Wenn sich sich einmal eine Krankheit zugezogen haben, ist das um einiges ernster als bei anderen Heimtieren.
Die wichtigste Devise ist deshalb: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Neben auf ausreichend Bewegung muss auf eine ausgewogene Ernährung Wert gelegt werden. Bei zu viel Futter setzen sie gern Fett an, welches sich schwer wieder abtrainieren lässt. Außerdem steckt ein kleines Nagetier beispielsweise eine Durchfallerkrankung weit weniger leicht weg als ein Hund. Kleintiere trocknen viel schneller aus, wodurch auch die Gefahr vergrößert wird, dass es daran stirbt. Also müssen sie in diesem Fall sofort zum Tierarzt.
Am besten ist es, wenn man Fütterung und Bewegung miteinander kombiniert. In einem weitläufigen Freigehege ist das Futter viel schwieriger zu erschnuppern als in einem kleinen Käfig. So haben die Tierchen einiges an Weg zurückzulegen, um zum Objekt der Begierde zu gelangen.
Aber auch im Käfig ist die Futtersuche möglich.
Alternativ kann die Fütterung in ein Sportprogramm verwandelt werden. Dazu einfach die Futterstücke an Fäden von der Käfigdecke baumeln lassen, so muss sich der Hamster ein wenig recken, um daran zu reichen. Den täglichen Freilauf ersetzt dies aber nicht! Eher ist es als eine zusätzliche Förderung zu verstehen. Dieser kann auch durchaus in der Wohnung stattfinden. Dann allerdings nur unter Aufsicht, da Nagetiere sehr neugierig sind und schon mal auf die Idee kommen, Kabel anzuknabbern. [...mehr]
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Obwohl die kleinen Nager keine Streicheltiere sind, bieten sie dem Halter, sofern ihre Bedürfnisse erfüllt werden, ein buntes und abwechslungsreiches Programm.
Das wichtigste ist die richtige Gesellschaft. Allein verkümmern die kleinen Nagetiere, aber in einer kleinen Gruppe blühen sie richtig auf. Diese sollte im Idealfall aus mehreren Männchen bestehen, sofern man keinen Nachwuchs möchte. Weibliche Tiere sollten lediglich zu zweit gehalten werden, da sie deutlich streitlustiger sind.
Sind die Kumpels dann wach, sind sie immer auf Zack. Am liebsten beschäftigen sie sich miteinander, putzen sich, balgen herum oder jagen sich spielerisch durch die Gegend, um dann erschöpft aneinander gekuschelt einzuschlafen.
Um ihnen genügend Abwechslung zu bieten, ist kreativität gefragt. Da sie am liebsten im der Einstreu wühlen und Dinge zernagen, ist dafür sorge zu tragen, dass sie sich dabei nicht verletzen. Plastikgegenstände sind also verboten. Besser sind ungiftige Äste, Pappe und auch genügend weiches Material wie Heu und Stroh zum Nestbau.
Damit sie auch den Menschen erfreuen ist der richtige Umgang wichtig. Gerade Jungtiere verlieren durch ein paar Leckereien schnell die Angst vor der menschlichen Hand. Es muss aber immer mit einem plötzlichen Spurt gerechnet werden. Deshalb sollte man sie nur in Räumen herausnehmen, wo sie nicht entwischen oder sich verletzen können. Sollten sie von der Hand springen, am besten fallen lassen, niemals am Schwanz festhalten, da dieser als Schutz vor Fressfeinden abreisst und das Reststück abstirbt.
Rennmäuse sind eher zum beobachten geeignet, dies sollte immer berücksichtigt werden, bevor man sich für die Haltung dieser agilen Tierchen entscheidet. [...mehr]
Entscheidet man sich für die Haltung von Rennmäusen, kann man einen herkömmlichen wählen oder aber ein Aquarium. Je nachdem, gibt es für beides Vor- und Nachteile.
Grundlegend ist natürlich die Größe. Da die Nagetiere niemals allein gehalten werden sollten, muss die Behausung mindestens 60x30x30 cm groß sein. Da sie aber auch zugleich sehr aktiv sind, ist es besser lieber ein paar Zentimeter mehr einzuplanen. Empfohlen werden Maße von 100x50x50 cm.
Fällt die Wahl aber auf einen Käfig, kann man bei gleichem Volumen mehr Platz herausholen. So kann er zum Beispiel ein wenig höher sein. Durch das einlegen von Brettern entstehen mehrere Ebenen, auf denen die Rennmäuse herumtollen können. Da sie auch gern klettern, können als Treppen ungespritzte Hölzer stabil angebracht werden. So haben sie auch gleichzeitig Bewegung. Ein weiterer Vorteil ist die gute Durchlüftung. Durch die Gitterstäbe, deren Abstand nicht mehr als 1 cm betragen sollte, kommt genug Luft herein.
Dies kann bei einem Aquarium zum Problem werden. Hier kann sich bei Verschmutzungen das Klima verschlechtern. Um dies zu verhindern, sollten flache Aquarien gewählt werden, dessen Höhe nicht über der Breite liegt. Allerdings kann der Lebensraum hier natürlicher gestaltet werden. Ist die Einstreu sehr hoch, können die Bewohner Höhlen und Tunnel graben, wodurch auch die Umgebung nicht beschmutzt wird. Ein Nachteil ist aber, dass die Futternäpfe oft zugescharrt oder verunreinigt werden. Hier ist dann häufiges kontrollieren unerlässlich. Am wichtigsten ist aber, die Abdeckung ausbruchssicher zu halten. Geeignet dafür sind Gitterdeckel, die unter Umständen noch nachgerüstet werden können.
Bevor man sich aber für eine Art entscheidet, sollte man das Gespräch mit erfahrenen Haltern suchen
und sich beraten lassen, wie man die individuellen Probleme umgehen kann. [...mehr]
Kaninchen ist ein natürliches Sprungvermögen mitgegeben. In der anerkannten Sportart Kaninhop können sie auch in Turnieren zeigen, was in ihnen steckt.
Die wichtigste Regel dabei lautet aber: Spaß! Die Nagetiere sind teilweise sehr stressanfällig, weshalb immer darauf geachtet werden sollte, das sie zu jeder Zeit Spaß an der Sache haben. Um dies zu gewährleisten, ist es wichtig, die richtige Rasse zum Sport zu animieren. Ist ihnen schon ein ruhiges Temperament mit in die Wiege gelegt oder haben sie einen schweren Körperbau, ist es in der Regel schwierig sie über die zwischen 25 und 50 cm hohen Hindernisse zu bewegen. Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, kann aber Hindernisse aufbauen, die nicht höher als 10 cm sind. Beim Bau muss aber beachtet werden, dass die Stangen so leicht aufliegen, dass sie bei der kleinsten Berührung herunterfallen und das sich die Beine des Tiers sich nicht verhaken können.
Das ideale Temperament eines Kaninhop Champions ist aufgeweckt, lässt sich gern tragen, neugierig, ohne aufgedreht zu sein und hat Spaß an der Bewegung. Lässt sich das eigene Kaninchen nicht gern anfassen oder scheut die Bewegung, sollte darauf verzichtet werden, es „überreden“ oder gar zu zwingen.
Um die Sprungbegeisterung zu wecken, kann das Kaninchen mit ein paar Leckerchen über kleine Hindernisse gelockt werden. Klappt das reibungslos, muss es an Leine und Geschirr gewöhnt werden. Es darf bei Unwillen, aber auf keinen Fall daran gezogen oder gar hochgehoben werden. Das kann nicht nur Verletzungen nach sich ziehen, sondern auch den sofortigen Widerwillen des Trainingspartners. Besser sind viel Geduld und kleine Ermunterungen in Form von Leckerchen und Löwenzahn. [...mehr]











