» Katzen
Katzen sind sehr reinliche Tiere, die einen Großteil der Fellpflege selbst erledigen. Dennoch sollten sie ihre Katze regelmäßig bürsten. Dies ist besonders bei Langhaarkatzen und während dem Fellwechsel wichtig. Je nach Charakter des Tieres kann dies allerdings durchaus zu einer Herausforderung werden!
Am besten gewöhnen sie ihr Tier von klein auf an die Bürste oder den Kamm auch wenn sie vielleicht noch den EIndruck haben, dass das Fell ihres Tieres auch so in Ordnung ist. So ist das Risiko am geringsten, dass sie später zu viel Widerstand leistet, falls es dann tatsächlich mal zwingend notwendig sein sollte ihren Liebling zu bürsten. Das Kämmen kann ja auch durchaus liebevoll ins abendliche Schmuseprogramm auf dem Sofa eingebunden werden.
Idealerweise hat man Bürste und Kamm. Dabei sollte man darauf achten, dass die Borsten der Bürste nicht zu hart sind, damit man das Tier nicht kratzt, was sicher nicht auf sehr viel Gegenliebe stoßen wird. Vorsichtig kämmt man dann immer in Richtung Schwanz - also niemals gegen den Strich! [...mehr]
Zunächst mal etwas zur Herkunft dieser Rasse. Sie ist eine kanadische Rassekatze und wurde benannt nach der altägyptischen Sphinx. Schon im Altertum gab es Katzen ohne Haare. Heute steht die Nacktkatze bei etlichen Züchtern hoch im Kurs. Und um gleich etwas klar zu stelen, Sphynx-Katzen sind kein Zuchtergebnis! Sie sind durch Zufall, per Mutation entstanden. Sie gehören nicht in einen Topf mit irgendwelchen Qualzuchten. Auch Ihre Körpersprache ist wie die einer „normal“ behaarten Katze. Die Spyhnx könnte auch ohne den Menschen, in der freien Natur, bestens auskommen, Futter und Fressfeinde sind ebensfalls die selben.
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Katzen leiden relativ häufig unter Harnsteinen. Männliche Tiere zeigen dabei besonders häufig Symptome, da sie aufgrund der anatomischen Struktur ihrer Harnröhre bereits bei kleinen Harnsteinchen Probleme haben diese auszuscheiden. Doch was kann man tun, um die Bildung von Harnsteinen zu verhindern?
Die Ursachen für die Entstehung von Harnsteinen sind vielfältig und oft spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Beispielsweise kann eine Entzündung der Harnblase durch Bakterien dazu führen, dass Steine im Urin entstehen. Oft entsteht eine solche Entzündung aber auch als Folge von bereits vorhanden Harnsteinen. Es ist somit schwer zu sagen, was genau der Auslöser dieses komplexen Geschehens ist.
Katzen die Probleme haben Urin abzusetzen, zeigen meist typische Symptome: Sie gehen oft aufs Katzenklo, können aber nicht urinieren. Viele pressen und schreien dabei teilweise, da die Harnsteine in der Harnröhre sehr schmerzhaft sind. Auch Blut im Urin kann ein Hinweis auf Harnsteine sein. Beobachtet man diese Symptome sollte man unbedingt eine Tierarzt aufsuchen.
Dieser kann mit Hilfe von Ultraschall oder Röntgen schnell feststellen, ob sich Harnsteine gebildet haben. Außerdem sollte er eine Urinprobe nehmen, um festzustellen, um was für eine Art von Steinen es sich handelt. Kann die Katze bzw. der Kater zu diesem Zweck nicht mehr eigenständig Urin absetzen, muss dieser mittels Katheter gewonnen werden, wozu das Tier in eine leichte Narkose gelegt wird. Handelt es sich um magnesium-haltige Steine (Struvit-Steine) können diese oft durch ansäuern des Urins aufgelöst werden. Der Tierarzt kann die Blase dann direkt mit leicht saurer Lösung spülen. Haben sich aber andere Kristalle gebildet (z. B. Calcium-Oxalat), ist ein Auflösen nicht möglich. In einer Operation wird die Blase eröffnet und ausgeräumt. [...mehr]
Mitunter achten nicht nur Herrchen und Frauchen auf ein biologische wertvolle Ernährung, auch für unsere Haustiere werden immer mehr Bio-Produkte angeboten.
Mein Hund wird auch mit Bio-Futter gefüttert und die Gründe dafür sind so vielfältig, wie die Tiere selber.
Bio-Futter wird aus Getreide hergestellt, welches ganz ohne Pestizide und künstliche Düngemitteln aufwächst. Aber auch der Tierschutzgedanke spielt eine große Rolle, denn im Bio-Futter wird Fleisch von glücklichen Tieren verwendet.
Das heißt, dass das Fleisch von Tieren stammt, die artgrecht und in sozialen Gruppen gehalten wurden und keine Qualhaltung in bspw. Legebatterien (Huhn) oder riesigen Mastanlagen (Schwein) erdulden mussten.
Diese Art der Haltung garantiert auch, dass in dem Bio-Futter für Hund und Katze keine Antibiotika und/oder wachstumsstimulierenden Mittel enthalten sind, so das diese gar nicht erst ins Tierfutter gelangen. Auch im weiteren Herstellungsprozess des Bio-Futters wird auf chemische Zusätze gänzlich verzichtet.
Biofutter - und was ist der Unterschied zwischen Bio-Futter & herkömmlichem Futter?
Jetzt wird es ein bisschen eklig, zeigt aber klar auf, warum unsere geliebten Hunde respektive Katzen, mit Bio-Futter besser bedient sind, als mit herkömmlichen Supermarktfutter. Denn in selbigen wird Fleisch verarbeitet, welches immer aus tierquälerischer Massentierhaltung stammt.
Geht man noch ein bisschen weiter, findet man aber noch viel unangenehmere Sachen: Hufe, Blut, Därme, Federn, Geflügelköpfe, Hörner und Urinreste. Aber auch Fette, Konservierungsstoffe, Tiermehl und Bindemittel wurden nachgewiesen. Diese Bestandteile sind zweifellos widerlich, sind aber mit einem sehr sauber klingenden Namen auf der Futtertüte deklariert: Tierische Nebenerzeugnisse.
Und diese tierischen Nebenerzeugnisse können unsere Hunde und Katzen nur schwer oder gar nicht verdauen. Davon abgesehen, dass sie die auch überhaupt nicht brauchen.
Natürlich ist Bio-Futter im oberen Preissegment angesiedelt und für einen 20kg Sack Hundefutter kann man schon mal bis zu 60 Euro bezahlen. Allerdings liegen die Gründe ja auch klar auf der Hand. (Empfehlenswert ist das Bosch-Bio-Futter)
Denn diese Grausamkeiten, die die Mast- und Schlachttiere erleiden müssen, muss man nicht noch fördern, - es reicht schon, dass sich immer noch viele Menschen mit dem „schlechten“ Fleisch ernähren. Was aber unser Hund oder unsere Katze frisst, das liegt einzig in unserer Hand. [...mehr]
An dieser Frage scheiden sich die Geister und ich kenne mindesten eine handvoll Menschen, die ihre Katze trotzdem Milch -oder auch Schlagsahne anbieten - en mass anbieten.
Auf der anderen Seite kenne ich kein erwachsenes Säugetier, welches Milch trinkt. Ihr?

Klar, die meisten Katzen lieben ihre Milch abgöttisch und sind sie sie einmal gewöhnt, verschmähen sie gerne mal ihre Trinkwasser. Dabei ist Milch für die Katze, wenn überhaupt ein Nahrungsmittel, aber kein Durstlöscher.
Wenn die Katze aber nun ihre Milch liebt und darauf besteht (oh, und das können Katzen sehr gut) dann verdünnen sie die Milch mit Wasser.
Wenn sie sie ganz entwöhnen wollen, dann müssen die das Mischungsverhältnis immer weiter anpassen, bis es irgendwann nur noch Wasser mit einem tropfen Milch ist. Oder kaufen sie im Zoohandel spezielle Milch, die extra auf die Verdauung von Katzen abgestimmt ist.
Milch enthält Laktose und Laktose verträgt der empfindliche Verdauungstrakt der Katze nicht. Die Katze reagiert darauf häufig mit Durchfall und/ oder Erbrechen. Milch kann erwachsenen Katzen also nachhaltig schaden.
Wasser ist und bleibt das richtige Getränk für Katzen. Das ihnen Milch schmeckt steht außer Frage, denn die meisten Tiere stehen auf fettige Nahrungsmittel. (Butter steht übrigens auch ganz weit oben in der Gunst der Stubentiger.)
Natürlich ist es leichter eine Hauskatze die milchfreie Ernährung nahe zubringen, als einer reinen Draussenkatze, denn diese wird vermutlich immer irgendwo ein Schälchen Milch finden. Vielleicht kann ihnen auch eine Katzentränke bei der Umgewöhnung helfen. Katzen mögen plätscherndens Wasser in der Regel lieber, als stehendes Wasser und vermissen ihre Milch dann garnicht. [...mehr]
Die Urlaubszeit ist die schönste Zeit im ganzen Jahr. Doch wohin mit der Katze während man im Urlaub ist?
Diese frage hat sich bestimmt jeder Katzenbesitzer schon mal gestellt, wenn er einen Urlaub geplant hat. Wenn es keine Verwandten oder Freunde gibt, die die Katze betreuen können oder wollen, bleibt meist nur die Option einer Tierpension.
In vielen Städten gibt es mittlerweile richtige gute Tierpensionen mit kompetenten Personal, die wissen, worauf unsere Samtpfoten Wert legen und die Katze optimal betreuen, während seine Besitzer ihren Urlaub genießen.
Wie auch bei den menschlichen Hotels, gibt es auch bei Tierhotels Unterschiede.
Es gibt einfache Unterkünfte, die die Katzen nur füttern, die Tiere aber sonst in einem großem Raum (der katzengerecht gestaltet ist) den Tag verbringen lassen.
Dann gibt es die Luxuspensionen mit Einzelzimmern, wo der Katze viel Spielzeug zur Verfügung steht. Hier werden die Katzen ganz individuell unterhalten und betreut.
Welche Katzen-Pension? Eine Entscheidung des Herzen.
Bei der Wahl der Tierpension sollte man immer darauf achten, dass die Besitzer der jeweiligen Unterkünften entsprechende Qualifikationen und Erfahrungen für die Betreuung der Katzen mitbringen.
Wenn sie sich für eine Pension unterscheiden haben, lesen sie den Vertrag sehr genau durch, er sollte auch eine Klausel beinhalten, die über die Haftung bei einem möglichen Tod der Katze Aufschluss erteilt, ebenso wie es mit dem Versicherungsschutz aussieht.
Ein andere Alternative, die Katze während des Urlaubs gut betreut zu wissen, ist ein Katzensitter. Es gibt Börsen die nach dem Prinzip funktionieren “Nimmst du mein Tier – Nehme ich dein Tier”.
So kann ihre Katze in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und wird es sicher gut verschmerzen, dass ihre Menschen ohne sie in den Urlaub gefahren sind. [...mehr]
Da sich Hunde und Katzen nicht, wie wir Menschen, die Zähne putzen können, bekommen sie häufig Zahnstein.
Nicht nur das die Zähne nicht mehr schön aussehen, der Zahnbelag ist auch noch äußerst ungesund für Hunde und Katzen. Denn mit jeder Mahlzeit, die das Tier zu sich nimmt,werden unendlich viele Bakterien und Keime mit herunter geschluckt. 
Das kann auf Dauer schlimme Folgen haben und schlussendlich eine (äußerst schwer zu behandelnde und für das Tier sehr schmerzhafte) Darmentzündung mit sich bringen.
Aber nicht nur das die Bakterien an den Zähnen einen guten Nährboden vorfinden, sie verursachen auch chronische Entzündungen, die mit Rückbildung des Zahnfleisches und schließlich dem Zahnausfall daherkommen.
Zahnsteinentfernung - eine wichtige Gesundheitsprophylaxe!
Der Tierarzt kann den Zahnstein entfernen, mittlerweile gibt es sogar schon ganz schonenden Lasertechniken - und Hund und Katze so vom Zahnstein befreien und so das Risiko von Folge-Krankheiten minimieren.
Nach der Zahnsteinentfernung empfiehlt es sich, 2x im Jahr zur Nachkontrolle den Tierarzt aufzusuchen, um die Schäden im Vorfeld einschränken zu können.
Vorbeugend können sie ihrem Tier aber auch Büffelhautknochen und ähnliche Kauleckerlis zum kauen geben, das wirkt ähnlich wie eine Zahnbürste und der Speichel fördert Selbstreinigung der Zähne. [...mehr]
Wer genau hinschaut, sieht das auch ein Katze viel zu sagen hat. Ich beobachte meine Katze oft und ihre Körpersprache könnte kaum deutlicher sein.
Denn Katzen nutzen nicht nur ihre Stimme, sondern auch ihren Körper und die Bewegung der einzelnen Körperteile um mit ihrem Menschen zu kommunizieren.
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Denn so, wie sie mit ihren Artgenossen kommunizieren, tun sie das auch mit uns Menschen. Und es ist garnicht so schwer, sie zu verstehen bzw. ihre Körpersprache zu deuten.
Je nach ihrer Körperhaltung und ihrem Gesichtsausdruck können sich Katzen uns mitteilen.
Die Begrüßung: Die Katze schaut uns direkt an, ihre Ohren und ihre Schnurrhaare sind gerade nach vorne aufgerichtet. Kommt sie dabei auf uns zu, hebt den Schwanz, wobei die Spitze ein wenig nach vorne zeigt, kommt sie in friedlicher Absicht. Auf diese Weise begrüßt die Katze ihren Menschen. Bei einer Begrüßung zwischen zwei Katzen hingegen, reiben sie sich aneinander und lecken sich dabei manchmal gegenseitig ab. Ein Zeichen, dass sie sich mögen.
Die Aufmerksamkeit: Sie ist ganz ähnlich wie die Begrüßung , auch hier sind die Ohren und die Schnurhaare nach vorne gerichtet. Insgesamt macht sie dabei einen ruhigen & freundlichen Eindruck, nur der Schwanz bewegt sich leicht hin und her.
Die Angst: Angst hat eine Katze vor vielen Dingen, was aber nicht heißt, das sie mutlos ist. In der Regel faucht sie erstmal das kräftig an, was sie ängstigt, in der Hoffnung, dass das ihren Gegner beeindruckt. Ist das nicht der Fall, so wendet sie sich langsam zur Seite und ihre Fellhaare sträuben sich.
Die Katze befindet sich nun in einer noch ängstlicheren Situation und nimmt die Angriffshaltung ein.
Der Angriff: Er ist schon etwas deutlicher und als Mensch sollte man sehen, dass man sich vor der Katze in Sicherheit bringt. In einer Angriffshaltung ruht das Gewicht des Vorderkörpers auf einem Vorderbein, während das Andere mit ausgefahrenen Krallen bereit ist zuzuschlagen und ein lautes fauchen verrät, dass sie es ernst meint.
Das Abwehrverhalten: Die Ohren sind seitlich weggeklappt, die Pupillen werden deutlich grösser und die Schnurrhaare legen sich zurück. Leicht eingeknickte Hinterbeine und der gesenkte Kopf deuten darauf hin, dass sie vorm Gegner keine Angst hat und es sofort mit ihm aufnehmen könnte. Mitunter kann sie auch versuchen, sich auf etwas höher gelegenem zu flüchten, in der Wohnung könnte das z.B. der Kratzbaum sein in der freien Natur ein Baum.
Das Wohlfühlen: Wohl fühlt sich meine Katze dann, wenn sie einen ruhigen und entspannten Eindruck macht. Ihre Ohren sind nach vorne gerichtet und die Augen einen ruhigen Ausdruck haben. Auch wenn die Katze irgendwo liegt, die Vorderbeine vor der Brust einrollt oder ausstreckt, kann man davon ausgehen, dass die Katze ganz entspannt ist und sich pudelwohl fühlt.
Auch die Schwanzhaltung sagt viel aus: Ist der Schwanz der Katze nach oben gerichtet, kann man davon ausgehen, dass sie sich in einer zufriedenen Situation befindet. Steht der Schwanz ganz senkrecht nach oben, kann dies eine Begrüßung sein, schlägt der Schwanz von einer Seite zur anderen, ist die Katze verärgert und steht evtl. kurz vor einem Angriff oder sie befindet sich ein reiner Spiellaune und möchte nur, dass du mit ihr spielst.
Befindet sich die Katze in einer regungslosen Situation und streckt dabei den Schwanz geradeaus weg, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit angreifen. [...mehr]
Eines vornweg, ich bin keine Ernährungsexpertin, was die Fütterung von Katzen angeht. Aber den einen oder anderen Keks dürfen sicher auch Katzen naschen dürfen.
Daher heute nur mal ganz kurz ein kleines Rezept, damit auch die Katzen nicht zu kurz kommen. Wenig Aufwand, aber ihr Samtpfötchen wird die “Lachs- Küsschen” lieben, versprochen
!
Zutaten für die Katzen-Küsschen:
30 g geräucherter Lachs
50g Doppelrahmfrischkäse
1 EL Magermilchpulver
Zubereitung der Lachs-Leckerei:
Den frischen Räucherlachs in kleine, feine Stücke schneiden oder grob pürieren und dann mit einer Gabel unter den Frischkäse rühren.
Aus dieser Lachs und Käsemischung etwa 10 bis 12 Kugeln formen (die Größe ist natürlich davon abhängig, bis zu welcher Größe ihre Katze die Kekse noch frisst, manche Katzen verweigern das Fressen, wenn das Leckerchen zu groß ist) und von allen Seiten in locker Magermilchpulver rollen.
Diese Katzen-Delikatesse ist etwa 4-5 Tage im Kühlschrank haltbar, wenn sie sie in einem geschlossenem Gefäß lagern.
Anzuraten wäre allerdings noch, dass diese Leckerei keinesfalls ein Grundbestandteil der Nahrung ihrer Katze werden darf. Auf Dauer ist das nicht gesund und der hohe Fettanteil tut der Leber ihrer Katze nicht gut und kann mitunter Katzen-Diabetes hervorrufen.
Außerdem dürfte so eine dauerhafte Fütterung nicht zu der gesunden, schlanken Linie ihres Stubentigers beitragen. [...mehr]
Auch der Frühling bringt Temperaturen mit sich, die unsere Tiere bereits ganz schön schaffen können.
Da Tiere Wärme im Allgemeinen anders wahrnehmen als wir Menschen, sind sie viel Hitzeempfindlicher. Daraus resultierend sind sie beim warmen und heißen Temperaturen viel mehr auf unseren Schutz angewiesen, als ohnehin schon.
Hunde, Katzen und auch Kleintiere können nicht so schwitzen wie wir Menschen. Sie können ihre Temperatur nur über das Hecheln und die Pfoten regulieren und verlieren dabei viel Flüssigkeit.
Daher ist es an heißen Tagen sehr wichtig, dass Hund, Katze und auch Nager immer genügend frisches Wasser zur freien Verfügung haben.
Auch müssen die Tiere genügend Möglichkeiten haben, sich in den schatten und anderen kühlen Orten zurückziehen zu können, wo sie Schutz vor der Sonne finden.
Spaziergänge mit dem Hund verlegt man lieber in die Kühlen Morgen- und Abendstunden und geht mittags nur die nötigsten Runden. Jegliche Vermeidung von Sport mit dem Hund ist sowieso zu vermeiden. Sie würden bei 33° im Schatten vermutlich ebenfalls keine sportlichen Höchstleistungen bringen können und wollen, eher würden sie kollabieren.
Ein Hitzschlag ist ein immer wiederkehrendes Krankheitsbild bei Hund und Katze und sogar die Kleinsten, die Mager und Vögel, können davon betroffen sein.
Lassen sie ihr Tier NIE allein im Auto. Nie! Auch wenn es im Schatten steht und/oder die Fenster eine Spalt unten sind, die Sonne dreht sich und das Auto wird zu einer tödlichen Falle, im welcher das Tier keine Chance hat und qualvoll verenden wird. Jedes Jahr aufs neue sehe ich immer und immer wieder Hunde in einem Auto sitzen, auch dann noch, wenn die Sonne senkrecht glutheiß vom Sommerhimmel scheint.
Sollten sie so etwas beobachten, haben sie absolut keine Hemmungen die Polizei zu rufen und bis dahin notfalls die Scheibe des PKWs ein zuschlagen und das Tier vor dem sicheren Hitzetod zu retten.
Hat das Tier bereits Schaden wegen der großen Hitzeeinwirkung genommen, veranlassen sie sofort die ersten und wichtigen Nothilfemaßnahme; die sofortige Kühlung mit Wasser. Schütten sie aber kein eiskaltes Wasser auf das Tier, das würde zu einem Herzstillstand führen. Fangen sie bedacht bei dem begießen der Pfoten an und gehen sie dann langsam zum Herzen hervor und alarmieren sie dann einen Tierarzt oder die örtliche Tierrettung.
Im Notfall, sollte man Tierquälern auf die Spur gekommen sein, werden Tiere auch den Besitzern entzogen bzw. beschlagnahmt. Völlig zu Recht, wer so fahrlässig und verantwortungslos mit einem Schutzbefohlen umgeht!! Denn auch das vorsorgen bei großer Hitze gehört zur verantwortungsvollen Tierpflege dazu. [...mehr]









