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Spielt man mit dem Gedanken sich eine zweite Katze anzuschaffen, sollte dies mit ein wenig Vorsicht geschehen. Denn nicht alle Katzen sind sich gegenseitig grün.
Möchte man seinem langjährigen Hausgenossen mit einem Spielkameraden beglücken, sollte vor allem auf das Wesen beider Kandidaten geachtet werden. Ist das schon vorhandene Tier ruhig und ausgeglichen, liegen die Chancen gut, dass es sich auch mit anderen Katzen gut versteht. Generell gilt, dass sie in etwa wesensgleich sein sollten. Ein etwas quirligeres Exemplar kann einer zurückhaltenderen Katze aber auch die Schüchternheit nehmen, aber niemals sollten “Draufgänger” und “Angsthase” kombiniert werden. Das endet nur in Stress auf beiden Seiten. Also ist es schon einmal von Vorteil, wenn etwas über bisheriges Sozialverhalten und Vergangenheit des neuen Tieres bekannt sind.
Wichtig ist natürlich auch die Geschlechterfrage. Da ihr Sozialverhalten sehr unterschiedlich ist, lassen sich Kater und Katze schlecht im Alltag vergesellschaften. Ein wenig anders liegt es bei Geschwisterpärchen, da kann auch ein Gemischt- geschlechtliches Gespann auftreten, welches unzertrennlich ist. Das passen sich zwei Kater schon eher einander an. Aber auch hier sollten extreme Individualisten nicht zusammen gehalten werden.
Ähnliches gilt beim Alter. Eine Seniorkatze wird kaum mit einem Kitten zurechtkommen, da erstere nicht mehr so fit sind. Zwei Jungkatzen Freunden sich in der Regel viel schneller an, besonders, wenn sie zeitgleich einziehen. So können sie gemeinsam das Haus erobern.
Allerdings sind das nur Richtlinien. Man eine ältere Hauskatze freut sich über frisches Blut und tobt auch im hohen Alter herum. Die vielen Ausnahmen von der Regel machen das Vorhersagen einer Katzenzusammenführung unmöglich. Denn auch wenn sie gesellig sind, sind und bleiben Katzen Individualisten. [...mehr]
Das tückische an dieser Erkrankung ist, dass Katze im Anfangsstadium keine äußerlichen Symptome zeigen. Dabei ist dies ein ernst zu nehmendes Problem.
Unbehandelt kann es nämlich zu schwerwiegenden Folgeerscheinungen, wie Erblindung, da die zarten Strukturen der Augen zerstört werden, sowie Gehirn-, Herz- und Nierenschäden kommen. Letztendlich ist der Tod des Tieres auch keine Seltenheit.
Meist entsteht Bluthochruck infolge einer anderen Erkrankung, nach einem chronischem Nierenversagen etwa oder einer Überfunktion der Schilddrüse. Da diese Krankheiten auch erst in den späteren Stadien Symptome zeigen, ist die Früherkennung sehr wichtig. Denn je früher eine Krankheit entdeckt wird, desto früher kann auch die richtige Therapie gestartet werden, welche im Anfangsstadium der Krankheit natürlich am besten wirkt.
Doch auch diese Möglichkeit hat Grenzen. Ist die Ursache des Bluthochdrucks unbekannt oder ist er durch Nierenschäden entstanden, ist er leider nicht heilbar. Dennoch kann eine Katze, wird die Therapie frühzeitig eingeleitet, durchaus noch eine Weile gut mit den Krankheiten leben. Ist die Ursache jedoch bekannt und wird entsprechend behandelt, geht meist auch der Bluthochdruck mit runter. Ist dies nicht der Fall, wird der Katze noch eine Blutdrucksenkende Therapie verordnet, die individuell auf den Patenten und dessen möglicherweise vorhandenen Begleiterscheinungen zugeschnitten ist.
Entscheidend für diesen Erfolg ist aber immer noch die Früherkennung. Ab einem Alter von acht Jahren sollte die Katze mindestens einmal jährlich dem Tierarzt zu einem speziellen Senioren Check vorgestellt werden, wo sie im Besonderen auf solche Krankheiten untersucht wird. Dazwischen sollte auf Symptome wie mangelnder Appetit, häufiges Ruhebedürfnis, beschleunigte Atmung, Hecheln, bläuliche Schleimhäute und plötzliches Zunehmen durch Wasserablagerungen geachtet werden. Ist eines oder mehrere zu erkennen, sollte zur Sicherheit der Tierarzt konsultiert werden! [...mehr]
Hat man sich für den Einbau einer Katzenklappe entschieden, muss an sich noch entscheiden, welche es denn sein soll.
Im Handel gibt es eine große Anzahl von verschiedenen Modellen. Welche die Beste ist, liegt ganz bei den individuellen Bedürfnissen des Halters.
Die klassische Variante ist eine einfache Schwingtür. In verschiedenen Größen eignet sie sich für jeden Katzentyp. Der große Nachteil hierbei ist jedoch, dass jedes Tier sie benutzen kann. Wildtiere eher selten, jedoch können findige Streuner oder andere Freilauf Katzen, die an Katzentüren gewöhnt sind, so schon mal ins Haus eindringen. Deshalb eignet sie sich besser für interne Übergänge für Hauskatzen. Von einem Zimmer ins andere oder für einen Eingang zum Wintergarten ist dieses Modell eine gute Lösung.

Um einen geregelten Freigang zu gewährleisten und zu verhindern, dass die Katze herausläuft, wann sie möchte (zum Beispiel kurz vor einem Tierarzt Besuch), ist eine Klappe, die sich programmieren lässt, schon besser. Es lässt sich einstellen, ob die Katze jederzeit herein- bzw. heraus kann, nur heraus, nur herein oder ob die Tür komplett geschlossen ist.
Nun gilt noch zu entscheiden, auf welchen Sender die Tür reagieren soll. Ist die Katze bereits gechipt, empfiehlt sich ein Modell mit Chip – Leser. Es muss lediglich die Chipnummer eingegeben werden, schon ist und hat Katzi einen VIP Pass. Meist können auch mehrere Nummern eingespeichert werden.
Bei Türen, die mit einem Halsbandschlüssel geliefert werden, erfolgt die Einstellung automatisch. Je nachdem wie viele Sender enthalten sind können auch mehrere Katzen die Tür öffnen.
Hat man eine batteriebetriebene Tür, sollten diese regelmäßig kontrolliert werden. Sind diese einmal leer und die Katze kommt nicht mehr herein, kann es ihr die Benutzung verleiden. [...mehr]
Möchte man für seinen Freigänger nicht immer der Türöffner vom Dienst sein, ist eine Katzenklappe die ideale Lösung. Doch auch hier gibt es ein paar Stolpersteine.
grundsätzlich ist ein Katzentürchen für jeden geeignet. Beim Einbau sollte man sich jedoch eine schriftliche Erklärung vom Vermieter holen, dass der Einbau gestattet ist. Auch sollte die Versicherung ihr ok geben, dass der Versicherungsschutz sich bei einem Einbruch oder Brandfall nicht mindert. Im Winter kommt übrigens auch keine Kälte herein: Die meisten Modelle sind mit einer Isolierscheibe ausgestattet, sodass nur die Katze hereinkommt.
Nun gilt es nur noch, die Katze daran zu gewöhnen, sie auch zu benutzen. dazu kann die Klappe, jedoch ohne Schwingteil, schon eingebaut werden. Anschließend sollte mit dem schrittweisem heranführen begonnen werden. Mit Spielzeug oder besonders Leckerem Futter bringt man sie dazu, sich dem Durchgang zu nähern. Neugierige Exemplare werden bald von selbst hindurchgehen.
Mit dem hineingehen verhält es sich ähnlich, nur muss ihr auch gezeigt werden, dass die Tür auf zwei Wege funktioniert. Für Katzen ist das nicht selbstverständlich.
Ein Problem kann jedoch auftauchen: Da Katzen auch Beutetiere sind, kann sie die Klappe als Sicherheitslücke einstufen, vor allem, wenn ein Fuchs oder anderer Räuber im Garten war. Dieses Problem bleibt auch bestehen, wenn man eine Klappe mit Chip Leser hat, da der Katze ja nicht klar ist, dass nur sie hindurchkommt.
Ist man aber vom ständigen Türöffnen genervt oder soll die Katze uneingeschränkten Freigang haben und liegt die Erlaubnis des Vermieters vor, ist es durchaus eine Überlegung wert, eine Katzenklappe einzubauen. [...mehr]
Fast jedes Elternteil sieht sich einmal in der Lage, in der das Kind sich ein Haustier wünscht. Ist es eine Katze, sollte man sich glücklich schätzen, sind diese doch sehr einfach zu halten.
Wenn das Kind eine Katze möchte, sollte es sich auf jeden Fall im klaren darüber sein, dass dies eine Verantwortung ist. Als Haustier ist eine Katze von uns abhängig, vor allem, wenn sie nur im Haus lebt. Dann muss sie täglich gefüttert und beschäftigt werden. Wichtig ist auch die Reinigung des Katzenklos und die wöchentliche Fellpflege mit der Bürste.
Um dem Kind den richtigen Umgang mit einer Katze zu vermitteln, sollte es unbedingt Fachliteratur lesen. Einige sind extra auf jüngeres Publikum zugeschnitten. Da man aus Büchern jedoch nicht alles lernen kann, sollte die erste Katze schon etwas älter sein. Die verzeihen schon mal ein grobes anfassen. Kitten sind eher ungeeignet, da sie zu aufgedreht sind und Kinder mit der Erziehung meist überfordert sind.
Nicht zu vergessen ist aber auch die Kostenfrage. Die Erstausstattung mit Näpfen, Klo und Spielzeug kann sehr Kostenintensiv werden. Zudem muss regelmäßig Futter und (mindestens) einmal jährlich der Tierarzt bezahlt werden. Zudem besteht das Risiko, dass das Tier einmal krank wird und somit eine sehr hohe Tierarztrechnung entsteht. Doch wenn man seinen Hauslöwen erst einmal ins Herz geschlossen hat, nimmt man gern einige Unannehmlichkeiten in Kauf.
Um das Problem zu lösen empfiehlt sich eine Tierheimkatze. Die Betreiber sind meist sehr verständnisvoll. Sollte sich das Tier nicht einleben oder herausstellen, dass sich das Kind nicht regelmäßig kümmert, kann eine Vereinbarung getroffen werden, die Katze nach einem Probemonat wieder zurückzugeben. [...mehr]
Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass man Katzen nicht erziehen kann. Doch das stimmt ganz und gar nicht.
Das war wir als “Erziehung” verstehen, akzeptiert die Katze gerne, wenn es ihr in den Kram passt. Krallen schärfen am Sofa geht genauso gut am Kratzbaum. Auch Minka versteht das bald. Im Grunde geht es bei den “Unarten” von Katzen nur darum, dass sie ihre Grundbedürfnisse ausleben. Krallen schärfen gehört dazu, genauso wie an Pflanzen knabbern oder auf erhöhten Plätzen herumklettern um sich einen Überblick zu verschaffen. Werden im besonderen Hauskatzen genügend Alternativen angeboten, wird sie die begeistert nutzen.
Ihr erst einmal ein Verbot aufzuerlegen, geht dabei nur mit ruhiger Konsequenz und dem Überraschungsmoment. Gerade in dem Moment, wo sie beispielsweise aus den Küchentisch springen möchte, muss man sie mit einem lauten Ruf davonjagen. Nun lässt man sie in Ruhe und schaut, was sie als nächstes tut. Will sie wieder auf den Tisch springen, wird erneut laut gerufen. Schaut man sie dabei streng und ruhig an, wird sie von der Dickköpfigkeit ihres Menschen beeindruckt sein und bald keinen Unsinn mehr anstellen. Unsensiblere Exemplare können auch mit einem Wasserspritzer erschreckt werden.
Am leichtesten ist es natürlich jungen Katzen etwas beizubringen. Ab der achten Lebenswoche lernen Kätzchen am besten. Aber auch älteren Katzen kann man Unerwünschtes Verhalten abgewöhnen. Da bei ist nur wichtig, der Katze das Gewünschte Verhalten angenehm zu machen. Das gleiche gilt aber auch, wenn man ihr kleine Kunststückchen beibringen möchte. Da hilft nur Lob und Belohnung in Form von Leckerchen. Ein klares Wort als Aufforderung, nicht als Befehl!, und die anschließende Streicheleinheit wirken dabei Wunder. [...mehr]
Während der Hund sich dem Menschen unterwarf, hat sich die Katze freiwillig dem Menschen angeschlosssen. Zu Verstehen, warum das war, hilft uns, die Katze besser zu verstehen.
Im Lauf der Zeit haben die Katzen viel mitgemacht, von der Vergötterung im alten Ägypten, über dem chinesichen Glauben, dass nur Menschen und Katzen eine Seele besitzen bis zum Aberglauben, im Mittelalter, dass sie Dämonen in Tiergestalt seien.
Begonnen hat die Geschichte der Hauskatze mit dem Säbelzahntiger. Obwohl er ausstarb, überlebten einige leinere Arten, die unseren heutigen Wildkatzen ähneln. Da sie ein Nomadenleben nicht mochten, schlossen sie sich vor etwa 6000 Jahren dem Menschen an, als er anfing sesshaft zu werden. Zur Zeit der Ägypter, womit der Siegeszug der Katze begann. Die gefüllten Kornkammern lockten natürlich Mäuse an, weche wiederum Katzen wie magisch anzogen. Begeistert von den Helfern, die mit den Ratten auch die Pest fernhielten, siteg sie Ktze zu einer Gottheit auf – Bastet. Starb eine Katze, wurde sie einbalsamiert und der Besitzer rasierte sich als Zeichen der Trauer die Augenbrauen ab.
Von Ägypten gelangten sie als “Schmuggelware” der Phönizier, die erkannter, wie wertvoll Katzen auf rattenverseuchten Schiffen waren, nach Europa. Zum Haustier wurde sie schließlich durch adelige Fräulein, die von der Anmut und dem liebenswerten Wesen sehr angetan waren.
Ihren Höhepunkt erreichte die Domestizierung mit der gezielten Züchtung im 19. Jahrhundert woraus die heutigen mehr als 30 anerkannten Rassen entstanden. Es ist somit relativ leicht eine Katze zu halten, bzw. sie zu “überreden” zu bleiben. Ein gefüllter Futternapf und ein warmes Plätzchen – das sind die Voraussetzungen. Denn obwohl sie Katze “domestiziert” ist, ist sie immer noch in der Lage allein zu überleben. [...mehr]
Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren. Sie sind pflegeleicht, sauber und meist kinderlieb. Eine besonders außergewöhnliche Zuchtrasse ist die Britisch Kurzhaar-Katze, die vor allem durch Ihr Äußeres besticht.
Die Britisch Kurzhaar-Katze ist eine Kreuzung zwischen [...mehr]
Katzeklo, Katzeklo, ja das macht die Katze froh… Alles zur Anschaffung eines geeigneten Katzenklos.
Wie wir wissen, sind Katzen sehr reinliche Tiere. Die Tigerchen, die nicht täglich und rund um die Uhr Gärten, Wälder und Felder durchstreifen, brauchen ein geeignetes Katzenklo im Haus. Jede Hauskatze sollte ihre eigene Toilette bekommen (manche brauchen auch zwei, nach Urin und Kot getrennt – das kommt auf den Katzencharakter an), die am besten an einem ruhigen und geschützten Ort aufgestellt wird. Das Klo sollte täglich gereinigt werden. Dabei kommt es auch auf die Streu an, ob sie gänzlich erneuert werden muss oder es ausreicht, nur die Klumpen zu entfernen. Beim Reinigen sollte auf chemische Mittel verzichtet werden – Katzen haben eine sehr empfindlich Nase und lehnen den neuen Geruch vielleicht ab. Ein ähnliches Problem kann auch auftreten, wenn das Katzenklo eine Tür hat. Die fehlende oder mangelnde Belüftung kann zur Geruchsbelästigung für die Katze werden, weshalb sie das Klo möglicherweise auch nicht mehr benutzen will. [...mehr]
Je nachdem, ob man Katzen mag oder nicht, sind sie individualistisch beziehungsweise eigensinnig oder unabhängig oder gar undressierbar. was den einen stört, ist für den anderen typisch Katze. Es gibt aber nicht “DEN” Katzencharakter.
Fest steht aber, dass die Miezen Individualisten sind, da sie nicht als Rudeltiere auf die Welt kommen. Dennoch sind sie nicht ungesellig. Sie pflegen durchaus Kontakte zu Artgenossen und anderen Tieren. Das beste Beispiel ist die Lebensgemeinschaft zwischen Mensch und Katze. Welche Tiere die Katze als Freund ansieht, hängt sehr stark von der Prägung im Welpenalter ab.
Im Familienverband mit Geschwistern und der Mutter lernt das Kätzchen spielerisch seine Grenzen kennen. Soziales Verhalten wird trainiert und die Körpersprache verfeinert. Regelmäßiger Kontakt zu anderen Lebewesen wie Hunden und auch den Menschen lässt die Katze sie als Freunde betrachten. Schlechte Erfahrungen oder gar keine lassen das Kätzchen in Zukunft ängstlich reagieren. Deshalb ist es wichtig, Katzenwelpen mit möglichst vielen verschiedenen Eindrücken zu konfrontieren. Doch auch die Vererbung spielt eine Rolle. Kätzchen von vorsichtigen, wenig menschenbezogenen Vätern scheinen diese Haltung zu übernehmen.
Zum Schluss ist auch die Rasse nicht unwesentlich bei der Charakterfindung. Grob lassen sich bestimmte Charaktereigenschaften bestimmten Rassen zuordnen, dennoch sollte man sie Faktoren Genetik, Prägung und Aufwachsen, Haltung, Ernährung und Gesundheit nicht außer Acht lassen. Die Welpen des gleichen Wurfs können aufgrund diverser Kinderkrankheiten einen unterschiedlichen Charakter entwickeln. So können beispielsweise Kätzchen von verwilderten Müttern zu glücklichen Hauskatzen werden, werden sie früh genug an den Menschen gewöhnt.
Das ist auch gut so, ist es doch genau das, was wir an Katzen mögen. Jede hat ihre Eigenheiten, die sie so liebenswert machen. [...mehr]











