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Bekommt eine langjährige Einzelkatze Gesellschaft, kann das schnell zu einem Problem werden. Nämlich dann, wenn beide unterschiedliche Persönlichkeiten sind.
Vertragen sich zwei Katzen nicht, liegt es meist daran, dass eine den Chefposten übernimmt und die sanftmütigere das nachsehen hat. Diese versucht meist des öfteren freundlich und vorsichtig Kontakt aufzunehmen, doch wenn diese beharrlich mit fauchen und Tatzenhieben abgewehrt werden, versucht sie sich in der einzigen Alternative, die ihr bleibt: ignorieren. Doch bei besonders aggressiven Kollegen hilft teilweise auch das nicht. In der Regel lebt sich die Neue schnell ein und erobert Plätze, die vorher der “alten” Katze vorbehalten waren.
Bei diesem Problem gibt es nun zwei Lösungen: Entweder wird für den Chef ein neues Zuhause als Einzelkatze gefunden, oder man versucht ein Verhaltenstraining mit beiden. Dies ist besonders bei zwei Hauskatzen empfehlenswert.
Dabei stellt ein Tierpsychologe einen individuellen Trainingsplan auf. Der kann so aussehen, dass beide während der Abwesenheit ihrer Menschen in, mit einer Fliegengittertür abgetrennte, verschiedenen Räume untergebracht werden. Damit sich vor allem der Chef nicht zu stark an ein Revier binden kann, wird alle paar Tage gewechselt. In Anwesenheit der Menschen, wird sich intensiv mit den Katzen beschäftigt. Vor allem Fütterung und Spiele werden immer zusammen abgehalten. Ist der Chef dabei besonders aggressiv, wird er für kurze Zeit allein in einen Extraraum gebracht. Wenn es sich beruhigt hat, wird er wieder herausgelassen.
So kann der Stärkere Charakter dazu gebracht werden, die andere Katze zu akzeptieren. Dies dauert jedoch seine Zeit und es ist kein Patentrezept. Bevor etwas auf eigene Faust versucht wird, sollte professionelle Hilfe zu Rate gezogen werden. [...mehr]
Bis auf bei den extra ohne Haare gezüchteten Nacktkatzen ist ein dichtes Fell ein eindeutiges Zeichen für Gesundheit. Umgekehrt zeigt Haarausfall bei Katzen sofort einen gesundheitliche Missstand an, der viele Ursachen haben kann.
Das Fell ist der Spiegel der Gesundheit einer jeden Katze und sollte im Idealfall wohlig-weich, dicht, glänzend und sauber sein. Ist es stumpf oder fallen sogar übermäßig viele Haare aus ist dies ein sicheres Zeichen, dass die Katze krank ist. In direkter Verbindung mit dem Fell steht auch die Haut, die durch Rötungen und Juckreiz eine Allergie anzeigen kann, die dann durch übermäßiges Kratzen zu kahlen Stellen führt.
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Ist die richtige Klappe gefunden, muss Katzi noch lernen damit umzugehen. Denn die teuerste Tür nützt nichts, wenn Mieze nicht weiß, wie sie benutzt wird.
Zunächst einmal ist bei der Auswahl der Tür wichtig, dass die Katze ohne anzuecken hindurchgehen kann. Denn manche Katze mag es nicht, wenn die breiten Schnurrhaare eingeknickt werden. Zudem muss sich die Klappe schnell öffnen, wenn die Katze mal in Eile ist. Abgesehen von den Faktoren, ob es eine personalisierte Tür sein soll oder nicht, sind diese Kriterien am wichtigsten.
Sobald die Tür eingebaut ist, muss die Katze mit ihr vertraut gemacht werden. Anfangs muss ihr unbedingt Zeit gelassen werden, das neue Objekt auf eigene Faust kennenzulernen. Um sie anschließend hindurchzulocken gibt es viele Möglichkeiten: Es kann eine Schale mit Futter dahinter gestellt werden oder ganz raffiniert- man verwickelt sie in ein Spiel und wirft im Eifer des Gefechts den Spielball durch die Klappe. So huscht sie hoffentlich unbemerkt von sich selbst hindurch.
Wichtig ist nur, dass die überlistet und nicht gezwungen wird. Schlechte Erfahrung merken sich Katzen und benutzen die Tür dann nicht.
Ist Katzi ohne Probleme durch die Tür gegangen, muss sie gelobt und gestreichelt werden, denn positive Erfahrungen prägen sich genauso ein. Das hineingehen wird auf die gleiche Weise geübt und erst wenn sie selbstverständlich hindurchgeht kann mit der geschlossenen Tür geübt werden.
Um ihr beizubringen die Tür zu öffnen, kann die erst mit dem Finger angestupst werden. Die Katze wird aufmerksam zuschauen und es bald selber versuchen. Schüchterne Exemplare müssen ein wenig ermuntert werden. Aber auch hier muss ihr gezeigt werden, dass die Tür von innen und außen geöffnet werden kann. Für Katzen ist das nicht selbstverständlich! [...mehr]
Das tückische an dieser Erkrankung ist, dass Katze im Anfangsstadium keine äußerlichen Symptome zeigen. Dabei ist dies ein ernst zu nehmendes Problem.
Unbehandelt kann es nämlich zu schwerwiegenden Folgeerscheinungen, wie Erblindung, da die zarten Strukturen der Augen zerstört werden, sowie Gehirn-, Herz- und Nierenschäden kommen. Letztendlich ist der Tod des Tieres auch keine Seltenheit.
Meist entsteht Bluthochruck infolge einer anderen Erkrankung, nach einem chronischem Nierenversagen etwa oder einer Überfunktion der Schilddrüse. Da diese Krankheiten auch erst in den späteren Stadien Symptome zeigen, ist die Früherkennung sehr wichtig. Denn je früher eine Krankheit entdeckt wird, desto früher kann auch die richtige Therapie gestartet werden, welche im Anfangsstadium der Krankheit natürlich am besten wirkt.
Doch auch diese Möglichkeit hat Grenzen. Ist die Ursache des Bluthochdrucks unbekannt oder ist er durch Nierenschäden entstanden, ist er leider nicht heilbar. Dennoch kann eine Katze, wird die Therapie frühzeitig eingeleitet, durchaus noch eine Weile gut mit den Krankheiten leben. Ist die Ursache jedoch bekannt und wird entsprechend behandelt, geht meist auch der Bluthochdruck mit runter. Ist dies nicht der Fall, wird der Katze noch eine Blutdrucksenkende Therapie verordnet, die individuell auf den Patenten und dessen möglicherweise vorhandenen Begleiterscheinungen zugeschnitten ist.
Entscheidend für diesen Erfolg ist aber immer noch die Früherkennung. Ab einem Alter von acht Jahren sollte die Katze mindestens einmal jährlich dem Tierarzt zu einem speziellen Senioren Check vorgestellt werden, wo sie im Besonderen auf solche Krankheiten untersucht wird. Dazwischen sollte auf Symptome wie mangelnder Appetit, häufiges Ruhebedürfnis, beschleunigte Atmung, Hecheln, bläuliche Schleimhäute und plötzliches Zunehmen durch Wasserablagerungen geachtet werden. Ist eines oder mehrere zu erkennen, sollte zur Sicherheit der Tierarzt konsultiert werden! [...mehr]
Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass man Katzen nicht erziehen kann. Doch das stimmt ganz und gar nicht.
Das war wir als “Erziehung” verstehen, akzeptiert die Katze gerne, wenn es ihr in den Kram passt. Krallen schärfen am Sofa geht genauso gut am Kratzbaum. Auch Minka versteht das bald. Im Grunde geht es bei den “Unarten” von Katzen nur darum, dass sie ihre Grundbedürfnisse ausleben. Krallen schärfen gehört dazu, genauso wie an Pflanzen knabbern oder auf erhöhten Plätzen herumklettern um sich einen Überblick zu verschaffen. Werden im besonderen Hauskatzen genügend Alternativen angeboten, wird sie die begeistert nutzen.
Ihr erst einmal ein Verbot aufzuerlegen, geht dabei nur mit ruhiger Konsequenz und dem Überraschungsmoment. Gerade in dem Moment, wo sie beispielsweise aus den Küchentisch springen möchte, muss man sie mit einem lauten Ruf davonjagen. Nun lässt man sie in Ruhe und schaut, was sie als nächstes tut. Will sie wieder auf den Tisch springen, wird erneut laut gerufen. Schaut man sie dabei streng und ruhig an, wird sie von der Dickköpfigkeit ihres Menschen beeindruckt sein und bald keinen Unsinn mehr anstellen. Unsensiblere Exemplare können auch mit einem Wasserspritzer erschreckt werden.
Am leichtesten ist es natürlich jungen Katzen etwas beizubringen. Ab der achten Lebenswoche lernen Kätzchen am besten. Aber auch älteren Katzen kann man Unerwünschtes Verhalten abgewöhnen. Da bei ist nur wichtig, der Katze das Gewünschte Verhalten angenehm zu machen. Das gleiche gilt aber auch, wenn man ihr kleine Kunststückchen beibringen möchte. Da hilft nur Lob und Belohnung in Form von Leckerchen. Ein klares Wort als Aufforderung, nicht als Befehl!, und die anschließende Streicheleinheit wirken dabei Wunder. [...mehr]
Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren. Sie sind pflegeleicht, sauber und meist kinderlieb. Eine besonders außergewöhnliche Zuchtrasse ist die Britisch Kurzhaar-Katze, die vor allem durch Ihr Äußeres besticht.
Die Britisch Kurzhaar-Katze ist eine Kreuzung zwischen [...mehr]
Katzeklo, Katzeklo, ja das macht die Katze froh… Alles zur Anschaffung eines geeigneten Katzenklos.
Wie wir wissen, sind Katzen sehr reinliche Tiere. Die Tigerchen, die nicht täglich und rund um die Uhr Gärten, Wälder und Felder durchstreifen, brauchen ein geeignetes Katzenklo im Haus. Jede Hauskatze sollte ihre eigene Toilette bekommen (manche brauchen auch zwei, nach Urin und Kot getrennt - das kommt auf den Katzencharakter an), die am besten an einem ruhigen und geschützten Ort aufgestellt wird. Das Klo sollte täglich gereinigt werden. Dabei kommt es auch auf die Streu an, ob sie gänzlich erneuert werden muss oder es ausreicht, nur die Klumpen zu entfernen. Beim Reinigen sollte auf chemische Mittel verzichtet werden – Katzen haben eine sehr empfindlich Nase und lehnen den neuen Geruch vielleicht ab. Ein ähnliches Problem kann auch auftreten, wenn das Katzenklo eine Tür hat. Die fehlende oder mangelnde Belüftung kann zur Geruchsbelästigung für die Katze werden, weshalb sie das Klo möglicherweise auch nicht mehr benutzen will. [...mehr]
Je nachdem, ob man Katzen mag oder nicht, sind sie individualistisch beziehungsweise eigensinnig oder unabhängig oder gar undressierbar. was den einen stört, ist für den anderen typisch Katze. Es gibt aber nicht “DEN” Katzencharakter.
Fest steht aber, dass die Miezen Individualisten sind, da sie nicht als Rudeltiere auf die Welt kommen. Dennoch sind sie nicht ungesellig. Sie pflegen durchaus Kontakte zu Artgenossen und anderen Tieren. Das beste Beispiel ist die Lebensgemeinschaft zwischen Mensch und Katze. Welche Tiere die Katze als Freund ansieht, hängt sehr stark von der Prägung im Welpenalter ab.
Im Familienverband mit Geschwistern und der Mutter lernt das Kätzchen spielerisch seine Grenzen kennen. Soziales Verhalten wird trainiert und die Körpersprache verfeinert. Regelmäßiger Kontakt zu anderen Lebewesen wie Hunden und auch den Menschen lässt die Katze sie als Freunde betrachten. Schlechte Erfahrungen oder gar keine lassen das Kätzchen in Zukunft ängstlich reagieren. Deshalb ist es wichtig, Katzenwelpen mit möglichst vielen verschiedenen Eindrücken zu konfrontieren. Doch auch die Vererbung spielt eine Rolle. Kätzchen von vorsichtigen, wenig menschenbezogenen Vätern scheinen diese Haltung zu übernehmen.
Zum Schluss ist auch die Rasse nicht unwesentlich bei der Charakterfindung. Grob lassen sich bestimmte Charaktereigenschaften bestimmten Rassen zuordnen, dennoch sollte man sie Faktoren Genetik, Prägung und Aufwachsen, Haltung, Ernährung und Gesundheit nicht außer Acht lassen. Die Welpen des gleichen Wurfs können aufgrund diverser Kinderkrankheiten einen unterschiedlichen Charakter entwickeln. So können beispielsweise Kätzchen von verwilderten Müttern zu glücklichen Hauskatzen werden, werden sie früh genug an den Menschen gewöhnt.
Das ist auch gut so, ist es doch genau das, was wir an Katzen mögen. Jede hat ihre Eigenheiten, die sie so liebenswert machen. [...mehr]
Heutzutage ist es vielen Katzen nicht möglich Auslauf zu bekommen. Es ist aber auch möglich seinem Tiger eine feine Wohnung einzurichten.
Die Gründe, warum man seiner Katze keinen Auslauf gewähren kann, sind vielfältig. Wohnt man im fünften Stock, oder direkt an einer Hauptstraße ist es schwer beziehungsweise unverantwortlich seine Katze hinauszulassen. Viele Tiere kommen damit auch gut klar, sofern sie nicht schon an die Freiheit gewohnt sind. Ein Freigänger braucht zumindest einen sicheren Garten um zufrieden zu sein. In der Wohnung wird er sich kaum wohlfühlen.
Für den Stubentiger ist ein Kratzbaum unverzichtbar. Es ist nicht nur Kletterturm, sondern auch Aussichtsplattform, Ruhe Bereich und nicht zuletzt gut für die Krallenpflege. Es gibt auch schicke Kratzmöbel, die sich perfekt in die Wohnzimmermöbel einfügen.
Im Allgemeinen sollten einer Hauskatze wenig Tabuzonen auferlegt werden. Natürlich gibt es Regeln, aber sie möchte am liebsten das ganze Haus für sich erobern. Natürlich auch die Couch, die mit einer Decke vor Haaren geschützt werden kann.
An den Wänden angebrachte mit Teppich (nach Resten im Baumarkt oder Teppichladen fragen!) beklebte Regalbretter laden ebenfalls zum herumspringen ein. Außerdem haben Katzen gern den Überblick über ihr Reich.
Bei Zimmerpflanzen muss man ein wenig Vorsichtig sein, da einige giftig sind. Bei herumstehenden Porzellan (Vasen usw.) ist ebenfalls obacht geboten, schnell stürzt etwas beim spielen um.
Auch bei Hauskatzen sollte der Tierarzt Besuch jährlich erfolgen. Einzelkatzen kommen zwar nicht mit Artgenossen in Kontakt, die Erreger von Katzenschnupfen und -seuche können aber über die Schuhe und ähnlichem hereingetragen werden. [...mehr]
Unsere Stubentiger mögen Wasser nur zum trinken. Manche sind mutig und halten schon mal eine Pfote under den tropfenden Wasserhahn. Aber mehr kann man beim besten Willen nicht von ihnen verlangen!
Dass die meisten Hauskatzen kein Wasser mögen, mag wohl daran liegen, dass sie von der Falbkatze afrikas und des Nahen Ostens abstammen. Das könnte die wasserscheu und auch das große Wärmebedürfnis erklären. Eine weitere wäre die besondere Beschaffenheit des Katzenfells: dies ist nämlich nicht wasserisolierend, es geht sofort bis auf die Haut und trocknet entsprechend langsam. Um dies zu verhindern, meiden Katzen das Wasser einfach.
Es gibt aber wie immer eine Ausnahme: Die Van Katze, benannt nach den Van - See in der Türkei, schwimmt so gern, dass sie auch Türkische Schwimmkatze genannt wird. Nach einer Legende haben sie die roten Zeichen an Schwanz und über den Augen von Gott selbst. Nach der Strandung der Arche nah am Aracat in der Nähe des Van - Sees habe sein Segen diese feurigen Zeichen hinterlassen.
Die Familie der Katzen ist jedoch noch viel größer. Etwa vierzig Arten zählen zu den Felidae, von denen einige ganz selbstverständlich baden gehen. Die Südostasiatische Fischkatze watet ohne mit der Wimper zu zucken durch flaches Wasser und soll sogar schwimmend und tauchend nach Fischen jagen. Tiger schwimmen sogar gern und auch gut; auch der Jaguar scheut das Wasser nicht.
Die größte Abneigung gegen Wasser haben Löwen. Das hat einfach überlebenstechnische Gründe. Die ausgeprägte Mähne würde sich schnell voll Wasser saugen und bleischwer werden. Die Weibchen hingegen sieht man, wenn in der Savanne genügend Wasser vorhanden ist, schon einmal im Wasser stehen. [...mehr]













