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Für ein Gesellschaftsaquarium sind Aquarianer ja immer auf der Suche nach interessanten Fischen. Dazu zählt auf jeden Fall auch der Beilbauch.
Woher sie ihren Namen haben, ist schon auf den ersten Blick klar; ihr charakteristischer Bauch stand Pate für diesen Namen. Bemerkenswert ist auch ihre besondere Eigenschaft, die sie aber leider nur selten im Aquarium zeigen. Sie können aufgrund ihrer starken Brustmuskeln in der Lage mehrere Meter außerhalb des Wassers zu fliegen. Erschrecken sie sich, kann es auch schon einmal vorkommen, dass sie senkrecht in die Luft springen. Dies ist zwar sehr bemerkenswert, verpflichtet aber auch zu einem oben geschlossenem Aquarium.
Andererseits fügen sie sich deshalb in fast jedes Gesellschaftsaquarium ein. Sie bewohnen ausschließlich den oberen Bereich des Beckens, also ist noch genügend Raum für andere Zierfische. Dazu kommt, dass sie zwar fast jede Futtersorte annehmen, aber es unbedingt schwimmen muss. Da sie sich in der Natur von Fluginsekten ernähren, kann man ihnen einen Gefallen tun und lebende Fruchtfliegen geben. Dies kann beim Kauf allerdings zum Problem werden, da die angebotenen Tiere oft zu wenig Futter erhalten, bzw. es zu schnell nach unten sinkt und sie nur von der Oberfläche fressen. Deshalb immer darauf achten, kräftige Tiere auszuwählen.
Worauf sie aber unbedingt bestehen ist Gesellschaft. Eine kleine Gruppe von 5-8 Exemplaren ist ein Muss. Allein sind sie sehr ängstlich, dann kann es sein, dass sie sich nicht zeigen, sondern nur verstecken.
Um glücklich zu werden, freuen sich die Beilbäuche auch über etwas Strömung. Die darf aber nicht zu stark sein, da sie sonst in tiefere Wasserschichten abtauchen. [...mehr]
Für ein gesundes Gesellschaftsaquarium ist die richtige Kombination der Fische unabdingbar. Dabei kommt es auch auf die Größe des Beckens und auch die Arten an, die vergesellschaftet werden sollen.
Die Aquariengröße ist wohl das entscheidenste. In ein kleines 60 Liter Becken gehören auch entsprechend kleine Fische, Skalare und Diskus haben in einem 150L Aquarium genügend Platz. Denn pro Fischlänge in Zentimeter sollten Zwei Liter Wasser zur Verfügung stehen. Ist ein Fisch also 10 cm lang, ist er mit 30 L zufrieden. Für sehr kleine Arten genügt unter Umständen auch ein Liter, große Fische (am 14 cm) freuen sich über 3-4 L. Hinzu kommt nich der Schwimmbedarf. Agile Fische brauchen etwa eine Beckenbreite, die zehnmal größer ist als sie (10c, Fisch = 100cm Beckenbreite), sesshafte Tiere begnügen sich mit dem fünffachen ihrer Körperlänge.
Nachdem die Größe festgestellt ist, geht es an die Zusammenstellung der Arten. Grundsätzlich sollten die vom Wesen her zudammen passen. Vergesellschaftet man schüchterne Arten wie Neons mit rüpelhaften Barben, werden erstere meist verschreckt und trauen sich auch bei der Fütterung nicht hervor. Bei der Kombi Groß/Klein sollte auch auf das Fressverhalten ersterer geachtet werden, sodass die kleinen nicht als Snack enden.
Zudem sollte die Anzahl auch auf das Sozialverhalten abgestimmt sein. Einzelgänger teilen ihr Revier nicht gern und sind deshalb nur bedingt als Gesellschafter geeignet. Einige Barscharten leben paarweise zusammen, sie verteidigen ihr Revier ebenfalls, wenn die Paarung geklappt hat, also für genügend Ausweichraum für andere Fische sorgen.
Schön anzuschauen sind auch Schwarmfische, die sich nur in einer Gruppe von 8-10 Exemplaren wohl fühlen. Bekanntester Vertreter ist der Neon. [...mehr]
Die Aquaristik ist ein schönes Hobby, welches nicht viel Zeit erfordert. Bevor man es bei Problemen aufgibt, sollte man einen kühlen Kopf bewahren.
Die richtige Fütterung der Fische beispielsweise kann eine Algenplage auf Anhieb lösen. Steht man erst am Anfang, kann sie helfen, Probleme gar nicht erst aufkommen zu lassen. Bei einem Gesellschaftsaquarium muss die Fütterung den Bedürfnissen aller Arten angepasst sein. Meist genügt Flockenfutter, doch einige Barsche benötigen zumindest gelegentlich Lebend- oder Frostfutter. Welse kümmern sich zwar in der Regel um die Algen, doch nicht alle Arten nutzen sie als Futterquelle. Selbst diejenigen, die Algen fressen, benötigen um satt zu werden, zusätzlich Futter in Tablettenform. Werden diese Besonderheiten nicht beachtet, ist es nicht verwunderlich, dass die Fische mit der Zeit blass und krank werden.
Daneben ist auch die Häufigkeit und Menge des Futters entschesident für ein schönes Aquarium. Jungtiere dürfen ruhig zweimal täglich kleine Portionen erhalten. Bei adulten (erwachsenen) genügt hingegen das einmalige tägliche Füttern, wobei ein Fastentag pro Woche eingelegt werden sollte. Wichtig ist nur, dass die Fütterung etwa zur gleichen Zeit erfolgt, damit die Tiere nicht zu lange ohne Futter sind.
Die Menge richtet sich danach, wie viel in fünf Minuten komplett vertilgt wird. Wird zu viel gefüttert, setzt es sich auf Pflanzen und Boden ab, was den Algenwachstum extrem fördert und einen schmierigen Film hinterlässt, wenn es verrottet. Zudem belasten die zusätzlichen Nährstoffe das Wasser, was wiederum die Qualität mindert. Dadurch können dann weder Fische noch Pflanzen richtig in dem Aquarium gedeihen. [...mehr]
Kann man Quallen im Aquarium halten? Seit dem ich in dem Film „Sieben Leben“ eine große Qualle in einem Becken sah bin ich völlig fasziniert von diesen, teilweisen sehr giftigen, Meeresbewohnern. Wenn man jedoch Quallen im richtigen Licht in Szene setzt sind sie einfach nur wunderschön. Doch die Haltung solcher Nesseltiere ist nicht so leicht wie man denkt. Wer sich Madame Medusa ins Wohnzimmer holt hat zwar kein Haustier zum Kuscheln, dafür aber eines der ganz exotischen Art, die zudem auch äußerst beruhigend wirken.
Man kann Quallen im Aquarium halten. Man muss sich nur im Klaren sein, dass dies einen relativ hohen Aufwand bedeutet, da die Medusen der Meere eine Strömung benötigen. Kleine Becken sind gar nicht so teuer, so dass einer Haltung im Aquarium nichts im Wege stehen würde. Quallen im Aquarium sind so faszinierend und atemberaubend schön. Schade, dass so schöne Lebewesen so furchtbar giftig sein können. Andererseits sind die, mit Nesselzellen bestückten, Tentakeln genau das was diese Meerestiere so unvergleichbar macht.
Für Menschen gibt es unzählige Versicherungen. Für Tiere mittlerweile auch. Ganz besonders wichtige aber vor allem für Hunde. Eine der wichtigen ist die private Hundehaftpflichtversicherung.
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Denn die weitverbreitete Annahme, dass die eigene private Haftpflichtversicherung auch die Schäden abdeckt, welche der eigene Hund verursacht, ist nicht richtig. Für den Hund muss jeder Hundehalter eine eigene Hundehaftpflichtversicherung abschließen.

Normalerweise unternimmt man mit seinen Hund sehr viel, geht täglich spazieren und erlebt so allerhand mit seinem Freund – und man sollte sich dabei immer der Risiken bewusst sein.
Manchmal reicht schon eine unaufmerksame Sekunde und der Hund ist über die Strasse gelaufen … ein Autofahrer weicht ihrem Hund aus und beschädigt dabei bspw. einen 60.000 Euro wagen oder noch schlimmer, er verletzt dabei einen Menschen.
Auch Beißereien unter Hunden sind schnell entstanden und eskalieren. Bissverletzungen sind sehr langwierig und heilen nur schwer, oft muss der Hund operiert werden, die Kosten für die Behandlung in der Tierklinik können sich schnell auf einige 1.000 Euro belaufen.
Da macht sich eine Hundehaftpflicht-Versicherung in jeder Hinsicht bezahlt. Denn ganz gleich, welcher Schaden letztlich entstanden ist, eine Hundehaftpflicht deckt in Idealfall Schäden von bis zu mehreren Millionen Euro ab.
Allerdings nur für Familienhunde, für Hunde die als Jagdhunde, Rettungshunde oder Wachhunde eingesetzt werden, gelten anderen Konditionen. Darüber geben die Tierversicherungen aber genauere Auskunft. [...mehr]
Das Aquarium ist gekauft, nun noch aufbauen, Wasser und Pflanzen hinein. Fische gekauft und schon kann es beginnen, mit der Aquaristik.
Aber nein, so einfach ist es leider nicht. Es gibt zwar im Handel schon fertige komplett-Sets in allen Größe und Formen, aber mit Kauf so eines Aquarium-Set ist nicht getan. Richtige Aquaristik bedeutet mehr Arbeit, damit lange Spaß an seinem Hobby hat.
Die optimalste Größe für Anfänger ist ein Becken, welches 54 Liter fasst. Diese gibt es, wie gesagt, im Set fertig zu kaufen, mit allem Zubehör. Diese Größe ist auch das Minimum, wer mit der Zierfischhaltung beginnen möchte. Allgemein gilt, je größer das Aquarium, desto leichter die Pflege. Wer also den Platz hat, der sollte eher zu einem größerem Becken tendieren.
Des weiteren sollten auf ihrem Einkaufszettel folgende Dinge stehen:
- -eine hochwertige Leuchtstoffröhre. Das garantiert einen ordentlich Pflanzenwuchs und fördert somit die Wasserqualität, welche letztendlich den Fischen zu gute kommt.
- -eine Schaumstoffunterlage um etwaige Unebenheiten auszugleichen
- - außerdem ca. 20 kg Kies, ob grober oder feiner Kies ist abhängig von den Fischen, welche sie später ins Becken einsetzen.
Bevor sie ihr Aquarium nun einrichten, achten sie auf den optimalsten Platz. 2m Entfernung zum nächsten Fenster sind sehr gut, denn direkte Sonneneinstrahlung lässt ihre Pflanzen wuchern und fördert den lästigen Wuchs der Algen.
Der Untersatz sollte stabil und vor allem eben sein. Zum Ausgleich sichtbarer und unsichtbarer Unebenheiten dient die mitgebrachte Schaumstoffunterlage, die ihren Platz zwischen Untersatz und Aquarium findet.
Ist der Platz gefunden, geht es daran, den Kies für’s Aquarium aufzubereiten. Nehmen sie dazu einen Eimer, füllen ihn halbhoch mit dem Kies, füllen sie den Eimer dann mit Wasser auf und wühlen sie darin solang umher, bis das Wasser trüb ist. Gießen sie dann das trübe Wasser ab und wiederholen den Vorgang solange, bis das Wasser klar ist und sich nicht mehr trübt.
Nun kann der Kies gewaschen werden. Hierzu nehme man einen Eimer und fülle ihn halbhoch mit dem gekauften Kies. Dann füllt man den Eimer bis zum Rand mit Wasser auf und wühlt in dem Kies, bis das Wasser trüb ist. Das trübe Wasser wird abgegossen und der Vorgang so oft wiederholt, bis das Wasser nicht mehr trüb wird.
Füllen sie nun den gewaschenen Kies, ca. 5-6 cm hoch, in ihr Becken und füllen es sie es dann mit Leitungswasser auf. Nach dem befüllen müssen sie das Becken ca. 12 Stunden ruhen lassen, die anfängliche Trübung wird sich dadurch legen.
Nun kommt wohl der schwerste Teil; warten! Und das etwa gute 6 Wochen.
Denn diese Zeit ist sehr wichtig, damit sie die ersten Bakterienkulturen bilden können, die die Fische und Pflanzen ab dem Einsetz-Zeitpunkt benötigen. Nach etwa 3 Wochen dürfen sie allerdings die Pflanzen und die Dekoration ins Aquarium setzen.
Wenn sie anfangen ihr Aquarium einzurichten, müssen sie auch dabei schon einiges bedenken.
Die meisten Fische benötigen Rückzugsmöglichkeiten, d.h. dichte Hintergrundpflanzen. Aber Steine und Wurzelhölzer sind ebenso gut geeignet.
Auch die Wahl der Pflanzen muss sorgfältig entschieden werden. Ein guter Mix aus dichten groß- und feinblättrigen Hintergrundpflanzen, einige Stengelpflanzen für den mittleren Bereich und kleine, bodengründige Pflanzen für den Vordergrund.
Entfernen sie vor dem einpflanzen alles an Schaumstoff, Töpfen und anderen Fremdkörper. Sie gehören definitiv nicht mit ins Aquarium. In den nächsten Tag werden die Pflanzen vielleicht ein wenig lose durchs Aquarium schwimmen, das macht aber nichts, es dauert eben ein paar Tage, bis sie ihre Wurzeln im Kies verankert haben.
Nun folgen erneut 3 Wochen Wartezeit, aber dann, dann dürfen die die ersten Fische endlich in ihre neues Zuhause.
Der Besatz
Endlich dürfen Fische ins Aquarium! 6 Wochen sind nun mittlerweile vom ersten Wasser einlassen vergangen. Mittlerweile haben die Pflanzen Wurzeln geschlagen und sind vielleicht bereits ein Stückchen gewachsen. Aber das muss gut geplant sein, keinesfalls die Fische wahllos kaufen und dann zusammen tun.
Empfehlenswert sind Oberflächenfische, Fische für den mittleren Beckenbereich, so wie Bodenfische.
Lassen sie sich dazu aber bitte ausführlich von ihrem Aquaristik-Fachhändler beraten und verzichten den flossigen Mitbewohner zuliebe darauf, selber zu experimentieren. [...mehr]
Bei der Beleuchtung eines Aquariums kommt es natürlich in erster Linie auf die Fische an, die im Becken gehalten werden. Dabei gibt es Arten, wie z.B. den Höhlensalmler, die kaum Licht benötigen. Andere Fische hingegen sind wahre Sonnenanbeter.
Darüber hinaus spielt bei einigen Fischen die Beleuchtung hinsichtlich ihres Wachstums eine wichtige Rolle. Bei manchen ist das Licht notwendig, damit sich die Fische untereinander erkennen, was auch der Fortpflanzung dienlich sein kann. Prinzipiell sollte sich jeder Aquarium-Besitzer im Vorfeld informieren, wie viel Licht die künftigen Insassen benötigen. Doch die Beleuchtung ist nicht nur für die Tiere wichtig. Vor allem Pflanzen brauchen das Licht. [...mehr]
Die orangen Ringelfische, besser bekannt als Clown- oder Harlekenfische, fanden den Weg in tausende Herzen dank des Zeichentrickfilms “Nemo”. Seitdem gilt dieser schöne Anemonenfisch zu den beliebtesten Aquarienfische. Bei der Haltung der Clownfische, die im Pazifik beheimatet sind, gibt es einige Grundregeln zu beachten:
Dabei ist das wichtigste, dass die Fische im Aquarium nie alleine gehalten werden. Am besten eignet sich ein Pärchen im kleinen oder eine Gruppe im größeren Becken. Die Clownfische werden immer als Männchen geboren, können aber im hohen Alter zu Weibchen werden. Sollte das Weibchen sterben, wandelt sich das älteste Männchen in ein Weibchen um und der nächstälteste Junggeselle wächst zu einem geschlechtsreifen Männchen heran. Demnach hat man in einem Aquarium, bei entsprechender Fortpflanzung oder Anzahl, immer beide Geschlechter. [...mehr]
Der Guppy zählt zu den beliebtesten Süßwasser-Aquarienfischen, was sich wohl auf seine Gebärfreudigkeit zurückführen lässt. Wenn die Zierfische artgerecht gehalten werden, kann man das Wunder der Geburt hautnah miterleben.
Seinen Namen verdankt der Fisch einem gewissen Robert John Lechmere Guppy, der 1866 mehreren englischen Museen Fische dieser Art, die er übrigens in Trinidad gesammelt hat, zukommen ließ.
Beheimatet ist der Guppy im Amazonas in Südamerika. Häufig werden sie ihn auch unter dem Namen Neozoon finden. Dieser Name wird Tiergruppen gegeben, die direkt oder indirekt durch den Menschen in andere Gebiete gebracht wurden.
Diese Fischart ist Allesfresser und ernährt sich in der Natur häufig von Stechmückenlarven. Im Aquarium fressen sie sowohl Frisch- als auch Tiefkühlfutter. Umso abwechslungsreicher sie die Nahrung gestalten, desto mehr Freude werden sie an den tollen Farben der Fische haben.
Guppy-Weibchen werden bereits im Alter von drei Monaten geschlechtsreif, so dass man Acht geben muss um noch Herr der Lage zu bleiben. Der Guppy bringt bis heute eine riesige Fülle an Formen, Mustern und Farben hervor. Experten meinen, dass das auch noch ausbaufähig ist.
Guppys sind also ideal für das häusliche Aquarium und werden ihnen und ihrer Familie viel Freude bereiten. [...mehr]











