Beiträge vom: August, 2010
Wenn man durch manchen Stall schlendert, sieht man ungewöhnlich viele kranke Pferde. Merkwürdig, denn einige gehen selbst mit 30 noch gern unter dem Reiter und legen auf der Koppel noch so manchen Sprint hin.
Doch woran liegt das? Meistens sind es die Unterschiede bei der Tierhaltung. Pferde sind Steppentiere, die es gewohnt sind sich viel zu bewegen. Gehen sie täglich nur eine Stunde unter dem Reiter, ist es logisch, dass sie krank werden, wenn sie die restlichen 23 Stunden in der Box stehen.
Haben sie dagegen Zeit, sich auf der Weide auszutoben und sich der gemeinsamen Fellpflege zu widmen, kommt das ihrem natürlichen Umfeld schon viel näher.
Dies deckt auch gleich die Erholungsphasen nach anstrengender Arbeit ab. Nach einem Turnierwochenende beispielsweise darf das Pferd nicht gleich wieder voll gefordert werden. Besser sind einige leichte Übungen um das Tier zu gymnastizieren und dann ein ausgedehnter Ausritt oder ein halber freier Tag auf der Koppel. Dies trägt auch zum Wohlbefinden des Pferdes bei. Da sie immer noch Flucht- und Herdentiere sind, fühlen sie sich nicht direkt wohl, wenn sie allein in der Box stehen.
Zudem dürfen sie nicht unter Dauerstress stehen. Wenn es keine Zeit hat, sich zu regenerieren, erbringt es logischerweise auch keine Höchstleistungen. Zudem kann sich das psychische Unwohlsein auf den Körper auswirken, welcher im Extremfall mit einem Magengeschwür reagiert.
Zum Schluss muss noch die Fütterung auf das Leistungspensum des Pferdes zugeschnitten sein. Ein Sportpferd, welches körperliche Höchstleistungen vollbringt, brauch natürlich mehr Vitamine und Kraftfutter als ein Freizeitpferd, welches nur gelegentlich über kleine Hindernisse geht.
Werden diese Faktoren berücksichtigt, ist es durchaus möglich, dass ein Pferd 35 Jahre alt wird. [...mehr]
Entscheidet man sich für die Haltung von Rennmäusen, kann man einen herkömmlichen wählen oder aber ein Aquarium. Je nachdem, gibt es für beides Vor- und Nachteile.
Grundlegend ist natürlich die Größe. Da die Nagetiere niemals allein gehalten werden sollten, muss die Behausung mindestens 60x30x30 cm groß sein. Da sie aber auch zugleich sehr aktiv sind, ist es besser lieber ein paar Zentimeter mehr einzuplanen. Empfohlen werden Maße von 100x50x50 cm.
Fällt die Wahl aber auf einen Käfig, kann man bei gleichem Volumen mehr Platz herausholen. So kann er zum Beispiel ein wenig höher sein. Durch das einlegen von Brettern entstehen mehrere Ebenen, auf denen die Rennmäuse herumtollen können. Da sie auch gern klettern, können als Treppen ungespritzte Hölzer stabil angebracht werden. So haben sie auch gleichzeitig Bewegung. Ein weiterer Vorteil ist die gute Durchlüftung. Durch die Gitterstäbe, deren Abstand nicht mehr als 1 cm betragen sollte, kommt genug Luft herein.
Dies kann bei einem Aquarium zum Problem werden. Hier kann sich bei Verschmutzungen das Klima verschlechtern. Um dies zu verhindern, sollten flache Aquarien gewählt werden, dessen Höhe nicht über der Breite liegt. Allerdings kann der Lebensraum hier natürlicher gestaltet werden. Ist die Einstreu sehr hoch, können die Bewohner Höhlen und Tunnel graben, wodurch auch die Umgebung nicht beschmutzt wird. Ein Nachteil ist aber, dass die Futternäpfe oft zugescharrt oder verunreinigt werden. Hier ist dann häufiges kontrollieren unerlässlich. Am wichtigsten ist aber, die Abdeckung ausbruchssicher zu halten. Geeignet dafür sind Gitterdeckel, die unter Umständen noch nachgerüstet werden können.
Bevor man sich aber für eine Art entscheidet, sollte man das Gespräch mit erfahrenen Haltern suchen
und sich beraten lassen, wie man die individuellen Probleme umgehen kann. [...mehr]
Die Aufzucht von Hundewelpen per Hand ersetzt in keiner Weise die Aufzucht durch die Mutter. Aber durch die entsprechende Pflege und Fütterung kann den kleinen Hunden in der ersten Zeit ihres Lebens sehr geholfen werden.
Um die Welpen richtig aufzuziehen, sind einige grundlegende Fakten über die Bedürfnisse der jungen Hunde von großer Bedeutung.
Wann ist Handaufzucht notwendig?
Beim Tod oder einer Erkrankung der Hundemutter ist eine Aufzucht der Hunde – Welpen per Hand notwendig. Muttermilch stellt bis zur vierten Woche die normale Ernährung der Welpen dar und die Aufnahme der Milch ist in den ersten Stunden besonders wichtig. Die so genannte Kolostralmilch [...mehr]
Bei Katzen ist das Aussehen ein wichtiger Faktor. Deshalb entstehen immer neue Rassen bei denen wilde Verwandte eingekreuzt wurden.
Die Viverral, Machbagral, Kanaani, Bengal und Savannah sind Vertreter der sogenannten “Hybridrassen“. Das bedeutet nichts anderes, als dass ein Elternteil eine Wildkatze ist. Durch geschickte Weiterverpaarung werden zahme Hauskatzen mit der Fellfarbe ihrer wilden Verwandten.
So erkennt man bei den Savannahs den Serval, bei der Kanaani die Falbkatze, bei den Begalen die Bengalkatze, sowie bei den Viverrals und Machbagrals die asiatische Fischkatze.
Zumeist haben sie nur deren Körperbau und / oder deren Fellfarbe geerbt. Den sanften Charakter sollen sie von den Hauskatzen bekommen. Denn das sollen die Designerkatzen sein – Hauskatzen im wilden Look. Ob das immer klappt, kann man in Frage stellen. Es scheint meistens aber so zu sein, dass sie agiler und lebensfroher sind, als manche Rasse- bzw. Hauskatze und auch mit dem Menschen und ähnlich aktiven Tieren gut zusammenleben können. Mit eher ruhigen Charakteren sollte man sie nicht zusammen halten. Die Unterschiede in ihrem gemeinsamen Wesen sind zu groß, als dass sich eine gute Lebensgemeinschaft bilden könnte.
Entscheidet man sich für solch eine neue Rasse, sollte man auch die Hintergründe genau prüfen. Ein Besuch des Züchters ist unumgänglich und auch die Inspektion aller Tiere sollte nicht fehlen. Neben den Genen spielt auch die Haltung eine große Rolle bei der Prägung der Katze. Kommt sie im Welpenalter mit anderen Katzen und natürlich auch Menschen in Kontakt, kann man sicher sein, dass sie nicht menschenscheu oder gar aggressiv wird. Der Züchter sollte am besten auch einem Verband oder einer Organisation angehören, die bestimmte Standards vorgibt, damit man sicher sein kann ein Reinrassiges Tier zu erwerben. [...mehr]
Da Bartagamen relativ einfach in der Haltung sind, kommt es oft vor, dass sie unter unmöglichen Bedingungen gehalten werden. Es sind aber immer noch Tiere, die spezielle Bedingungen an ihren Halter stellen.
Ursprünglich kommt die Bartagame aus den Wüsten Australiens. Dies setzt natürlich voraus, dass auch im Terrarium extrem helle und warme Verhältnisse herrschen müssen. Das größte Problem bei der Haltung sind also nicht die Pflegebedingungen, sondern die Kosten. Zum nicht unerheblichen Strom kommen noch das Futter, Tierarztbesuche und davor noch die Anschaffung des Terrariums und dessen Ausstattung, welche auch in unregelmäßigen Abständen erneuert werden muss. Vor dem Kauf sollte man sich also sicher sein, dass man diese immensen Kosten ca. 15 Jahre lang tragen kann.
Das Terrarium sollte allerdings nicht kleiner sein als 150x80x80cm. Wird es geschickt mit Klettermöglichkeiten eingerichtet, fühlen sich die Tiere darin durchaus wohl. Als Futter eignen sich am besten verschiedene Pflanzenarten. Zwar fressen sie als Jungtiere auch Heimchen, die adulten bevorzugen aber eher pflanzliche Nahrung in Form von Endivien, Romanasalat. Karotten und Zucchini. Auf Kopf- und Eisbergsalat sollte verzichtet werden, da sie die falschen Nährstoffe enthalten.
Ein weiterer Faktor ist die Frage wie viele Tiere zusammen gehalten werden sollten. Es können zwar zwei oder mehr Tiere zusammen gehalten werden, aber natürlich nur, wenn ausreichend Platz vorhanden ist. Zudem kann es trotz einiger Jahre in denen die Tiere einträchtig zusammengelebt haben, plötzlich zu Unstimmigkeiten kommen, was in Beißereien enden kann. Darauf sollte man vorbereitet sein und die Möglichkeit haben, die Tiere auch einzeln zu halten. [...mehr]
Von den vier schweizerischen Sennenhund – Rassen ist er der kleinste. Aber wie das meistens so ist, sind die kleinsten auch hier die quirligsten.
Das ist unter Umständen aber auch ein Nachteil. Denn als Stadthund in einer kleinen Wohnung wird er nicht glücklich. Da ihm das Hüten und Treiben von Vieh im Blut liegt, brauch er viel Bewegung und eine sinnvolle Beschäftigung. Zwar ist er heute, wie alle Sennenhunde, ein beliebter Familienhund, ist aber gleichzeitig lebhaft, temperamentvoll, selbstsicher und intelligent. So muss man ihm zeigen, wer der Boss ist, sonst versucht er selbst den Posten zu übernehmen. Haben sie ihre Stellung aber erst einmal anerkannt, sind sie ein treuer Weggefährte, der sich auch schnell mit Kindern anfreundet, sofern er von diesen respektiert wird. Wichtig dabei ist nur eine frühzeitige familiäre Prägung, damit der Hund eine Bindung zum Menschen aufbaut.
Bei seinem Halter muss er unbedingt seinem Charakter gerecht gehalten werden. Der ehemalige Hütehund machen ihm Fährtensuche, Agility und Breitensport viel Freude. Ausgedehnte Spaziergänge, die Begleitung neben Fahrrad oder Pferd sind ein guter Ausgleich zum anstrengenden Sport. Bei der Haltung ist aber unbedingt zu berücksichtigen, dass der Sennenhund nicht immer leise ist, da das Vieh mit lautem Gebell zusammengehalten und getrieben wurde. So kann es vorkommen, dass er auch mal die Stimme erhebt, also sollte eine hellhörige Stadtwohnung eher vermieden werden, wenn man sich für diese Hunderasse entscheidet.
Bis man so ein Exemplar bekommt, kann allerdings ein wenig Zeit vergehen, da nur wenige Züchter auf eine nachhaltige Zucht spezialisiert haben. Entscheidet man sich für ein reinrassiges Tier, hilft das auch Krankheiten einzudämmen, die eventuell bei unsachgemäßer Züchtung auftreten [...mehr]
Kaninchen ist ein natürliches Sprungvermögen mitgegeben. In der anerkannten Sportart Kaninhop können sie auch in Turnieren zeigen, was in ihnen steckt.
Die wichtigste Regel dabei lautet aber: Spaß! Die Nagetiere sind teilweise sehr stressanfällig, weshalb immer darauf geachtet werden sollte, das sie zu jeder Zeit Spaß an der Sache haben. Um dies zu gewährleisten, ist es wichtig, die richtige Rasse zum Sport zu animieren. Ist ihnen schon ein ruhiges Temperament mit in die Wiege gelegt oder haben sie einen schweren Körperbau, ist es in der Regel schwierig sie über die zwischen 25 und 50 cm hohen Hindernisse zu bewegen. Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, kann aber Hindernisse aufbauen, die nicht höher als 10 cm sind. Beim Bau muss aber beachtet werden, dass die Stangen so leicht aufliegen, dass sie bei der kleinsten Berührung herunterfallen und das sich die Beine des Tiers sich nicht verhaken können.
Das ideale Temperament eines Kaninhop Champions ist aufgeweckt, lässt sich gern tragen, neugierig, ohne aufgedreht zu sein und hat Spaß an der Bewegung. Lässt sich das eigene Kaninchen nicht gern anfassen oder scheut die Bewegung, sollte darauf verzichtet werden, es „überreden“ oder gar zu zwingen.
Um die Sprungbegeisterung zu wecken, kann das Kaninchen mit ein paar Leckerchen über kleine Hindernisse gelockt werden. Klappt das reibungslos, muss es an Leine und Geschirr gewöhnt werden. Es darf bei Unwillen, aber auf keinen Fall daran gezogen oder gar hochgehoben werden. Das kann nicht nur Verletzungen nach sich ziehen, sondern auch den sofortigen Widerwillen des Trainingspartners. Besser sind viel Geduld und kleine Ermunterungen in Form von Leckerchen und Löwenzahn. [...mehr]
Spielende Tierkinder sind nicht ungewöhnliches; auch ist allgemein bekannt, dass sie dadurch überlebensnotwendige Techniken erlernen. Doch auch für ausgewachsene Tiere ist das Spiel wichtig.
Gerade wenn das Umfeld eines Haustieres extrem von seiner natürlichem Umgebung abweicht, etwa bei Hauskatzen oder Stadthunden, die ihren Auslauf nur an der Leine erleben, ist ein ausgiebiges Spiel mit dem Menschen ein großes Stück Lebenqualität. Dies lastet sie nicht nur körperlich und geistig vollkommen aus, sondern stärkt nebenbei auch die Beziehung zu ihrem Menschen.
Wird sich regelmäßig intensiv mit dem Tier beschäftigt, lassen sich auch eventuelle Krankheiten frühzeitig entdecken. Auffälligkeiten wie Appetitverlust oder Antriebslosigkeit, die meistens Vorboten einer Erkrankung sind, können so schnell erkannt und bei längerem andauern, dem Tierarzt präzise beschrieben werden.
Dabei sollte sich aber nicht ausschließlich auf Hund oder Katze konzentriert werden, auch Nagetiere, Vögel und Frettchen freuen sich über Beschäftigung. Diese kann sich als schwieriger gestalten, da sie keinen natürlichen Hüte- bzw. Jagdtrieb besitzen. Also lockt man sie am besten mit Futterspielen aus der Reserve. Um sie an die Hand zu gewöhnen, kann ein Leckerchen in der geschlossen Faust versteckt werden. Das Tier wird nun versuchen, diese mit der Nase zu öffnen. Scheue Tiere sollten vorerst aus der flachen Hand gefüttert werden. Nach und nach kann der Schwierigkeitsgrad natürlich erhöht werden.
Wird so regelmäßig mit dem Haustier trainiert, werden sich auch schnell Erfolge zeigen, die Hauptsache ist nur, dass die natürlichen Instinkte, bzw. Talente gefördert werden und nicht versucht wird, dem Tier etwas aufzuzwingen. Dann haben beide Seiten Spaß an der Beschäftigung. [...mehr]
Der Dobermann gehört zu den Hunderassen, die als Begleit-, Gebrauchs- und Schutzhunde bezeichnet werden. Die Aufzucht der kleinen Hundewelpen erfordert eine strenge Hand.
Aussehen
Beim Dobermann handelt es sich um eine große und schlanke Hunderasse, die ein Gewicht von bis zu 45 Kilogramm erreichen kann. Das Fell ist kurz und glatt und erfordert daher keine intensive Fellpflege. Die am häufigsten vorkommende Farbkombination ist schwarz mit rotbraunen Abzeichen oder ein dunkelbrauner Grundton mit rotbraunen Abzeichen.
Hündinnen erreichen eine Größe von bis zu 68 Zentimetern. Rüden können hingegen eine Größe von bis zu 72 Zentimeter erreichen.
Charakter
Sein Wesen wird als eher ruhig beschrieben und er eignet sich bestens als Familienhund, da er kinderlieb und sehr loyal ist. Gleichzeitig gilt er als sehr intelligent, aufmerksam und wachsam und kann [...mehr]










