Beiträge vom: April, 2010


Autor: Jacqueline

Schon seit mehr als 200 Jahren ist der Wellensittich ein beliebtes Haustier. Interessant ist deshalb auch die Geschichte, wie er aus dem fernen Australien nach Europa kam.

Im Jahre 1805, als der kleine Papagei entdeckt wurde, waren die Reisen durch das australische Outback noch sehr gefährlich. Doch der englische Naturkundler George Shaw war neugierig auf die unbekannte Tierwelt des Kontinents und entdeckte auch bald den etwa 18 cm großen Vogel. Er gab ihm aufgrund seiner Gefiederzeichnung und seines Verhaltens den wissenschaftlichen Namen Melopsittacus undulatus, was übersetzt “gewellter Singpapagei” bedeutet.

welli © flickr / cliff1066™

Im Jahr 1835 kamen schließlich erste tote Exemplare nach England. Die ersten lebenden Exemplare wurden einige Jahre später von dem Vogelmaler John Gould nach England gebracht. Um 1850 schließlich fanden sie ihren Weg auch nach Deutschland. Da Tierschutz früher keine große Rolle spielte, fing man immer wieder eine große Menge Vögel aus der Natur, um sie schließlich als Haustiere zu verkaufen. Doch die meisten Exemplare überlebten aufgrund der langen Reise nicht. Doch schon 1855 wurden in Deutschland erste nachweisbare Zuchtbemühungen unternommen.

Dadurch entstanden auch immer wieder neue Färbungen. Ursprünglich ist der Wellensittich grün/gelb gefiedert. Die wenigen Exemplare, die anders gefärbt sind fielen im Schwarm zu sehr auf und sind somit ein leichtes Opfer für Fressfeinde. Züchter verpaarten diese “Sonderlinge” jedoch geschickt mit den natürlich grün gefiertenten Vögeln und so entstanden mit der Zeit viele verschiedene Farbschläge. Sie können in den Farben schwarz, weiß, gelb, grün, blau, braun und grau erscheinen, niemals jedoch rot, da die Wellensittiche kein natürliches rotes Farbgen besitzen und es somit auch nicht zum Vorschein kommen kann.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Japanische Hunde werden auch hier zu lande immer beliebter. Kein Wunder, zwar haben sie einen besonderen Charakter, doch wenn man erst einmal das Vertrauen eines solchen Exoten gewonnen hat, hat man auch einen Freund fürs Leben gefunden.

Die Hunde in Japan haben sich perfekt an die spezielle Witterung in ihrem Heimatland angepasst; der kräftige fast quadratische Körper kann sich so notfalls in das dicke plüschige Fell zurückziehen, dass ihm der schneidende Wind in den Bergen nichts anhaben kann. Aber auch Sonnenstrahlen prallen auf der besonderen Beschaffenheit einfach ab.
Diese Merkmale weisen fast alle japanischen Hunderassen auf, der größte von ihnen mit etwa 60 cm Widerristhöhe, ist der Akita Inu. Der Name setzt sich schlicht aus den Wörtern Hund (“Inu”) und dem Namen der Provinz zusammen in der er erstmals gezüchtet wurde.

akita © flickr / occam

Die Ur Rasse, aus der sich später alle anderen entwickelten, ist vermutlich der Shiba Inu, er sieht ähnlich aus wie der Aktia, ist allerdings nur etwa 40 cm hoch. Hokkaido Ken, Kishu Ken, sehr ausdauernd und tapfer, da ursprünglich zur Bären- und Rotwildjagd gezüchtet, Shikoku und Kai Ken, er ist ein Rasse ohne fremde Einkreuzungen, ist sehr scharf und wachsam, (“Ken” bedeutet ebenfalls Hund) werden aufgrund ihrer Seltenheit überwiegend nur in Japan gehalten. Akita und Shiba, welcher mit maximal 41 cm der kleinste ist, auch der werden als Familienhunde aber auch außerhalb immer beliebter. Dennoch sollte man beachten, dass alle Rassen für einen bestimmten Zweck, nämlich für die Jagd. So sind sie sehr aktiv und verlangen viel Beschäftigung. Als Stadthund, der nur an der Leine herauskommt, wird er bestimmt nicht glücklich.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Für ein gesundes Gesellschaftsaquarium ist die richtige Kombination der Fische unabdingbar. Dabei kommt es auch auf die Größe des Beckens und auch die Arten an, die vergesellschaftet werden sollen.

Die Aquariengröße ist wohl das entscheidenste. In ein kleines 60 Liter Becken gehören auch entsprechend kleine Fische, Skalare und Diskus haben in einem 150L Aquarium genügend Platz. Denn pro Fischlänge in Zentimeter sollten Zwei Liter Wasser zur Verfügung stehen. Ist ein Fisch also 10 cm lang, ist er mit 30 L zufrieden. Für sehr kleine Arten genügt unter Umständen auch ein Liter, große Fische (am 14 cm) freuen sich über 3-4 L. Hinzu kommt nich der Schwimmbedarf. Agile Fische brauchen etwa eine Beckenbreite, die zehnmal größer ist als sie (10c, Fisch = 100cm Beckenbreite), sesshafte Tiere begnügen sich mit dem fünffachen ihrer Körperlänge.

fish © flickr / Rae134

Nachdem die Größe festgestellt ist, geht es an die Zusammenstellung der Arten. Grundsätzlich sollten die vom Wesen her zudammen passen. Vergesellschaftet man schüchterne Arten wie Neons mit rüpelhaften Barben, werden erstere meist verschreckt und trauen sich auch bei der Fütterung nicht hervor. Bei der Kombi Groß/Klein sollte auch auf das Fressverhalten ersterer geachtet werden, sodass die kleinen nicht als Snack enden.

Zudem sollte die Anzahl auch auf das Sozialverhalten abgestimmt sein. Einzelgänger teilen ihr Revier nicht gern und sind deshalb nur bedingt als Gesellschafter geeignet. Einige Barscharten leben paarweise zusammen, sie verteidigen ihr Revier ebenfalls, wenn die Paarung geklappt hat, also für genügend Ausweichraum für andere Fische sorgen.
Schön anzuschauen sind auch Schwarmfische, die sich nur in einer Gruppe von 8-10 Exemplaren wohl fühlen. Bekanntester Vertreter ist der Neon.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Möchte man für seinen Freigänger nicht immer der Türöffner vom Dienst sein, ist eine Katzenklappe die ideale Lösung. Doch auch hier gibt es ein paar Stolpersteine.

grundsätzlich ist ein Katzentürchen für jeden geeignet. Beim Einbau sollte man sich jedoch eine schriftliche Erklärung vom Vermieter holen, dass der Einbau gestattet ist. Auch sollte die Versicherung ihr ok geben, dass der Versicherungsschutz sich bei einem Einbruch oder Brandfall nicht mindert. Im Winter kommt übrigens auch keine Kälte herein: Die meisten Modelle sind mit einer Isolierscheibe ausgestattet, sodass nur die Katze hereinkommt.

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Nun gilt es nur noch, die Katze daran zu gewöhnen, sie auch zu benutzen. dazu kann die Klappe, jedoch ohne Schwingteil, schon eingebaut werden. Anschließend sollte mit dem schrittweisem heranführen begonnen werden. Mit Spielzeug oder besonders Leckerem Futter bringt man sie dazu, sich dem Durchgang zu nähern. Neugierige Exemplare werden bald von selbst hindurchgehen.
Mit dem hineingehen verhält es sich ähnlich, nur muss ihr auch gezeigt werden, dass die Tür auf zwei Wege funktioniert. Für Katzen ist das nicht selbstverständlich.

Ein Problem kann jedoch auftauchen: Da Katzen auch Beutetiere sind, kann sie die Klappe als Sicherheitslücke einstufen, vor allem, wenn ein Fuchs oder anderer Räuber im Garten war. Dieses Problem bleibt auch bestehen, wenn man eine Klappe mit Chip Leser hat, da der Katze ja nicht klar ist, dass nur sie hindurchkommt.

Ist man aber vom ständigen Türöffnen genervt oder soll die Katze uneingeschränkten Freigang haben und liegt die Erlaubnis des Vermieters vor, ist es durchaus eine Überlegung wert, eine Katzenklappe einzubauen.    [...mehr]



Autor: Daniel

Tiere, die kein Zuhause haben, finden oftmals einen vorübergehenden Unterschlupf in einem Tierheim- oder -asyl. Um ihnen jedoch baldmöglichst wieder ein behütetes Umfeld zu geben, werden die Lebewesen über sogenannte Tiervermittlungen an Familien und Tierliebhaber abgegeben.

Tiere im Tierheim bossco©Flickr

Es ist unverantwortlich, dass gerade im Sommer viele Tiere ausgesetzt werden, da ihre Halter kein Geld für eine Tierpension ausgeben wollen und keine andere Möglichkeit in Betracht ziehen. Jeder gesunde Menschenverstand empfindet diese Art der Behandlung als unverantwortlich und als Tierquälerei.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Ähnlich wie Katzen putzen sich Kaninchen sehr ausgiebig. Die verschluckten Haare können dabei zum Problem werden. Doch mit ein bisschen Vorsicht und der richtigen Haltung muss das nicht sein.

Besonders während des Fellwechsels und bei Langhaarkaninchen muss verstärkt darauf geachtet werden, dass die Haare nicht verklumpen. Bei der richtigen Fütterung und Haltung stellen Haarballen tatsächlich kein Problem dar. Es gibt genügend Exemplare, die zwar Haarballen aber keine Probleme damit haben.

rabbit © flickr / SeeMidTN.com (aka Brent)

Die wichtigste Voraussetzung ist die richtige Fütterung. Die Nagetiere sind sehr genügsam, also ist Gras und Heu das beste Futter für sie. Wird zu viel Energie und Zucker in Form von Kaninchenkraftfutter und Leckerlis gegeben, ist die Verdauung gestört. Das kann u einem kompletten Zusammenbruch der Verdauung führen. Symptome dafür sind Verstopfung, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Austrocknung und Kreislaufversagen. Wird das Tier dann nicht sofort einem Tierarzt vorgestellt, besteht Lebensgefahr! In der Regel wird es dann erst mit Infusionen versorgt, um den Flüssigkeitshaushalt anzugleichen. Gelingt es nicht, die Haarballen mittels Medikamenten auf natürlichem Weg zu beseitigen, muss operiert werden.

Um diesen schlimmsten aller Fälle vorzubeugen, genügt schon die richtige Ernährung. Heu ist das Hauptfutter der genügsamen Nager und sollte deshalb immer zur Verfügung stehen. Dazu sollte mindestens zweimal täglich frisches Gemüse wie Salat, Kräuter, Karotten und Gurken gereicht werden. Kraftfutter und Obst sollte es als Highlight in kleinen Portionen einmal wöchentlich geben.

Auch viel Bewegung bringt sie Verdauung in Schwung und fördert so den Abgang der Haare. Also den tägliches Auslauf nicht vernachlässigen.
Gerade während des Fellwechsels kann man dem Kaninchen einen Teil der Haarlast abnehmen, indem man sie täglich bürstet.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Wenn die ersten grauen Haare an der Schnauze sprießen, ist es noch lange nicht an der Zeit, seinen Vierbeiner in Watte u packen. Es gibt aber ein paar Tricks, wie man ihm das Leben erleichtern und immer noch spannend machen kann.

Denn auch ältere Hunde wollen bespielt werden. Zwar ist er mit fortschreitendem Alter nicht mehr so beweglich, sieht und hört unter Umständen etwas schlechter, aber der Geruchssinn, bleibt ihm erhalten. Das kann beim täglichen Spiel genutzt werden. Gerade Suchspiele bieten sich deshalb an. Für den Anfang kann mit einer Wurst eine Schnupperspur durch die Wohnung gezogen werden, welcher er bis zur Belohnung folgt. Das geht auch mit Trockenfutter, welches unter dem Tisch oder hinter Blumentöpfen liegt. So kann sich Bello nicht nur auf spielerische Art ein Teil seines Futter verdienen, es stärkt auch die Bindung zwischen Hund und Herrchen, indem man ihn zum suchen animert und anleitet.

dog © flickr / Want2Know

Um auch die grauen Zellen zu fördern, kann man auch älteren Hunden kleine Tricks beibringen, auch wenn es vielleicht etwas länger dauert. Kleine Gehorsamsübungen werden mit viel Lob gerne gelernt und umgesetzt. Auf große Sprünge sollte allerdings verzichtet werden, besser ist es, ihm beizubringen durch einen Slalomparcours zu gehen. So bleibt der Vierbeiner ohne die empfindlichen Gelenke zu belasten wendig und beweglich. Zudem unterstützt es zusätzlich die Erziehung des Hundes.

Um den Einstieg in das Auto zu erleichtern empfiehlt sich eine kleine Trittleiter. Besonders wenn der Hund Probleme mit Knochen oder Gelenken hat, ist es für ihn eine Erleichterung auf Springen verzichten und eine kleine Treppe nutzen zu können. das schont die Gelenke und der Hund hat noch lange Freue am Autofahren.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Neben dem richtigen Bodensubstrat ist auch die richtige Begrünung wichtig. Dabei muss auch wieder zwischen den Lebensräumen unterschieden werden.

Die Baumbewohner werden nochmals in Tropenwald und Trocken Gebiet Bewohner unterteilt. Für erstere sind Efeutute, Kletter Ficus oder kleinlättrige Philodendron Arten ideal. Zu Tieren aus trockenen Regionen passen eher Sukkulenten, also wasserspeichernde Pflanzen. Sie können mit dem Topf in Terrarium gestellt werden, so lassen sie sich leichter auswechseln. Man kann sie auch in den Boden einpflanzen, dazu muss aber unter Umständen mehr Erde eingestreut werden.

Spinnen, die sich auf dem Boden bewegen, benötigen auch etwas Grün. Echte Pflanzen werden allerdings häufig von den Tieren ausgegraben und an anderer Stelle wieder abgelegt. Plastikpflanzen sind bei der Haltung sind eine gute Alternative.

spider © flickr / cliff1066™

Tiere, die in der Erden als in Röhren leben, benötigen hingegen keine Bepflanzung. Das wäre auch wider ihren natürlichen Lebensraum, da unter der Erde natürlich keine Pflanzen wachsen. Zudem ist in dem Terrarium wegen seiner speziellen Form (hochkant) kein Platz für eine ausgiebige Begrünung. Zur Dekoration kann auf die Erde aber trotzdem ein Moospolster oder etwas Falllaub gelegt werden.

Hat man echte Pflanzen eingesetzt, sollte das Terrarium einmal pro Woche von abgestorbenen Resten gereinigt werden. Das Düngen darf man auch nicht vergessen. Für den Wachstum ist auch das richtige Licht wichtig. Da der Tag / Nacht Rhythmus simuliert werden soll, kann man zu einer Tageslichtlampe greifen
Leichter zu pflegen sind natürlich Plastikpflanzen. Die müssen nur hin und wieder abgestaubt und von Kotresten befreit werden. Zudem ist es der Spinne egal, ob sie auf einer echten oder falschen Pflanze herumklettert.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Viele Raucher wissen, dass Passivrauchen schädlich ist. Doch es ist wichtig, sich die Gefahren auch für das Haustier noch einmal vor Augen zu führen und so den Anstoß zu finden, mit dem Rauchen aufzuhören.

Besonders Katzen schädigt das Passivrauchen doppelt. Zum einen atmen sie den Rauch ein, wodurch er in die Atemwege gelangt und zum anderen setzen sich die Schadstoffe auch im Fell ab, welche sie zusätzlich beim Putzen in ihren Organismus aufnehmen. Des weiteren atmen alle Haustiere um einiges schneller als wir, wodurch sie auch mehr des schädlichen Qualms aufnehmen.
Dadurch entstehen folgenschwere Krankheiten, wie zum Beispiel Nasen- und Nasenhöhlenkrebs, nicht wenig harmloser sind gereizte Bindehäute und röchelnde Atmung. Das kann (und ist sehr wahrscheinlich) aber auch das allgemeine Immunsystem schädigen, wodurch das Tier anfälliger für Bronchitis, Schnupfen und viele weitere kleine Wehwehchen wird. Die Folge sind häufige Tierarztbesuche und viel Stress für Kaninchen und Co. Nicht zuletzt schlägt sich das auch im Geldbeutel des Besitzers nieder. Auf die naheliegenste Lösung, das Rauchverhalten zu überdenken kommen nur die wenigsten Tierhalter und -ärzte.

smoke © flickr.com / Vanessa Pike-Russell

Ein Kompromiss wäre bei Hunden nur beim Gassi gehen zu rauchen, dann nimmt das Tier nicht so viel vom Rauch auf. Bei Hauskatzen ist das schon schwieriger. Es könnte aber ein Raucherzimmer eingerichtet werden, indem die Katze nicht hinein darf. Kleintiere sollten grundsätzlich vom Rauch verschont bleiben, da ihr kleiner Körper noch mehr geschädigt wird.
Wem das alles zu umständlich ist hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder verzichtet er aus das Haustier, damit es nicht einen Erstickungstod erleiden muss, oder aber die bessere Alternative, er verzichtet auf das rauchen, das schon auch den Geldbeutel und die eigene Gesundheit.    [...mehr]