Beiträge vom: Dezember, 2009


Autor: Jacqueline

Soll ein Hund im Haus einziehen, gib es viele Fragen, die vorab geklärt werden müssen. Nicht unwesentlich ist die Entscheidung, ob es ein Rasse- oder Mischungshund sein soll. Die Antwort darauf gibt die Bedürfnisse und Wünsche des Haushalts vor, zu dem Bello passen soll.

dog @ flickr /mikebaird

Bei Rassehunden kann man sich bei den Welpen sicher sein, wie sie sich entwickeln. Charakter und Aussehen werden seit vielen Jahren auf einem bestimmten Standard gehalten. Wird zum Beispiel auf eine bestimmte Charaktereigenschaft wie Ausgeglichenheit wert gelegt, kann an bei einem Rassehund sicher sein, dass er sich in die gewünschte Richtung entwickelt. Voraussetzung ist allerdings, dass der Hund bei einem seriösen Züchter gekauft wird und die Vorfahren (mindestens die Eltern und unter Umständen auch die Großeltern) und deren Charaktereigenschaften bekannt sind. Ist der Abstammungsnachweis vom V.D.H. (Verband für das deutsche Hundewesen) abgestempelt, kann man sicher sein, dass die Angaben richtig sind, da sie von übergeordneter Stelle überprüft werden.

Bei einem Mischlingswelpen hingegen kann man schwer vorher sehen, wie es sich entwickeln wird. Das beginnt schon beim Aussehen und endet beim Charakter. Bei einer Kreuzung zwischen einem lebhaften und ruhigen Hund kann man nicht sicher sein, welche Eigenschaften vererbt werden. Zwar kann man bei der Erziehung bestimmte Verhaltensweisen “abtrainieren”, aber einen ausgeprägten Jagdtrieb kann man dem Hund nicht abgewöhnen. In bestimmten Situationen wird er dann so reagieren wie er veranlagt ist.

Sinnvoll ist es deshalb sich einen ausgewachsenen Hund auszusuchen, vor allem, wenn er in eine Familie integriert werden soll. Aber auch dann sollte man auf versteckte charakterliche Mängel achten und sich genau über den Hund und dessen Eltern erkundigen.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Früher wurden Landschildkröten als billiges Haustier gehalten. Doch mit dem Rückgang der Tiere in freier Wildbahn wurden ernsthafte Überlegungen angestellt, wie man Schildkröten artgerecht in Gefangenschaft halten kann.

Dies ist auch sinnvoll, ist die Haltung doch etwas komplizierter, als sie auf den ersten Blick erscheint. Vor dem Kauf sollte wie immer die Information stehen. Hier sollten immer verschiedene Quellen befragt werden. Internet und Fachbücher können sich nämlich widersprechen, zudem können die Infos in Büchern veraltet und überholt sein. Am besten ist ein Gespräch mit einem privaten Züchter, dann kann man sich die Haltung direkt anschauen.

Hat man den Eindruck, dass die Tiere dort gut gehalten werden (z.B. in Gruppen, die Tiere sind neugierig und es ist genügend Futter vorhanden), sollten die Tiere auch dort gekauft werden. Der Züchter kann meistens mehr Ratschläge geben, als Angestellte im Zoofachhandel. Treten später Fragen auf, hat man auch immer einen kompetenten Ansprechpartner.

turtle @ flickr /JamieS93

Da der Wildbestand stark dezimiert ist, ist jede Schildkröte meldepflichtig. Bei Tieren mit EU – oder Cites Bescheinigung Da alle europäischen Landschildkröten meldepflichtig sind, kann man sich bei Tieren mit solch einer Bescheinigung sicher sein, dass es sich nicht um ein illegal gehandeltes Tier handelt.

Wichtig ist auch, dass genügend Platz vorhanden ist. Zwar sind Schildkröten, genauso wie Schlangen, keine Herdentiere in dem Sinne, in der Gruppe sind sie jedoch aktiver. Für den Anfang ist ein Tier aber wahrscheinlich am besten. Damit zusammen hängt ach das Platzangebot. Eine Schildkröte benötigt schon mehr als eine Holzkiste und ein Salatblatt täglich. Deshalb muss man sich auch über die Futterbeschaffung Gedanken machen. Kopf- und Eisbergsalat ist auf die Dauer ungeeignet. Perfekt ist es, das Futter selbst anzubauen, um für genügend Abwechslung zu sorgen.

sammelt man das Futter draußen, sollte man sich auf jeden Fall ein Pflanzenbestimmungsbuch zulegen und darauf achten, dass es ungespritzt ist und nicht direkt an de Hauptstraße wächst.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Zum Jahreswechsel gehören Raketen und Böller einfach dazu. Doch unsere Tiere haben ein sehr viel feineres Gehör als wir; sie nehmen sogar das reippeln von Mäusen wahr. da ist es nicht verwunderlich, dass sie auf den plötzlichen Lärm gestresst reagieren.

Vor allem junge Tiere, die noch kein Sylvester erlebt haben, wollen der Ursache unbedingt auf den Grund gehen, oder verstecken sich sogar voller Angst. Tritt dieser Fall ein, sollte man es in Ruhe lassen, mit Leckerchen und guten Worten trainiert man ihm nur an, Angst zu haben. Eine betont gelassene Umgebung hilft ihm viel mehr.

Läuft Bello oder Miez erschreckt herum, kann man sie mit Ball- oder Suchspielen ablenken. Grundsätzlich sollte die Bezugsperson den ganzen Tag mit seinem Schützling verbringen. Der Hund sollte am Nachmittag lange ausgeführt werden, am besten eine zusätzliche Spielstunde einlegen, sodass er abends müde ist. Die sollte jedoch nur in abgelegenen Gebieten getan werden, damit der Hund sich nicht plötzlich erschreckt und davonläuft. Vorsichtshalber sollte dennoch ein Adressanhänger mit Telefonnummer am Halsband befestigt werden.

cat @ flickr / llamnudd

Das Gleiche gilt für Katzen, die sollten am frühen Nachmittag hereingelockt und über Nacht nicht herausgelassen werden. Ein Adressanhänger sollte ohnehin obligatorisch sein. Ein ruhiges Umfeld mit geschlossenen Fenstern und Vorhängen trägt dazu bei, erst gar keinen Stress aufkommen zu lassen. Sanfte Musik hilft, die ungewohnten Geräusche zu überdecken.

Kleintiere sollten im ruhigsten Raum untergebracht werden. Hamster und Meerschweinchen können eine extraportion Futter zur Ablenkung erhalten, oder aber man deckt sie mit einem Tuch ab und lässt sie das Spektakel weit von Fenster entfernt überdauern.

Im äußersten Notfall können auch Rescue – Tropfen (Bachblüten) verabreicht werden. Dabei sollte vorher aber unbedingt mit dem Tierarzt Rücksprache gehalten werden.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Unsere Stubentiger mögen Wasser nur zum trinken. Manche sind mutig und halten schon mal eine Pfote under den tropfenden Wasserhahn. Aber mehr kann man beim besten Willen nicht von ihnen verlangen!

Dass die meisten Hauskatzen kein Wasser mögen, mag wohl daran liegen, dass sie von der Falbkatze afrikas und des Nahen Ostens abstammen. Das könnte die wasserscheu und auch das große Wärmebedürfnis erklären. Eine weitere wäre die besondere Beschaffenheit des Katzenfells: dies ist nämlich nicht wasserisolierend, es geht sofort bis auf die Haut und trocknet entsprechend langsam. Um dies zu verhindern, meiden Katzen das Wasser einfach.

water @ flickr /  spakattacks

Es gibt aber wie immer eine Ausnahme: Die Van Katze, benannt nach den Van – See in der Türkei, schwimmt so gern, dass sie auch Türkische Schwimmkatze genannt wird. Nach einer Legende haben sie die roten Zeichen an Schwanz und über den Augen von Gott selbst. Nach der Strandung der Arche nah am Aracat in der Nähe des Van – Sees habe sein Segen diese feurigen Zeichen hinterlassen.

Die Familie der Katzen ist jedoch noch viel größer. Etwa vierzig Arten zählen zu den Felidae, von denen einige ganz selbstverständlich baden gehen. Die Südostasiatische Fischkatze watet ohne mit der Wimper zu zucken durch flaches Wasser und soll sogar schwimmend und tauchend nach Fischen jagen. Tiger schwimmen sogar gern und auch gut; auch der Jaguar scheut das Wasser nicht.

Die größte Abneigung gegen Wasser haben Löwen. Das hat einfach überlebenstechnische Gründe. Die ausgeprägte Mähne würde sich schnell voll Wasser saugen und bleischwer werden. Die Weibchen hingegen sieht man, wenn in der Savanne genügend Wasser vorhanden ist, schon einmal im Wasser stehen.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Wenn die Wohnung geschmückt, Geschenke verpackt und Essen vorbereitet wird, merken auch unsere Tiere, dass etwas Besonderes bevorsteht. Damit es dennoch eine entspannte Zeit für den Vierbeiner wird, sollte man einige Tipps beachten.

Herrscht im Haus viel Trubel muss der Hund bewusst Ruhepausen einlegen. Am besten in einem Zimmer wo niemand, außer die Bezugsperson ihn behelligt. Dort kann er untergebracht werden, wenn eventuell Gäste kommen, die keine Hunde mögen. Auch möchte der Hund immer alles mitbekommen, was um ihn herum geschieht, auf die Dauer wird das aber zuviel und er kann mit Nervosität und Unausgeglichenheit reagieren. Die täglichen Spaziergänge dürfen auf gar keinen Fall vernachlässigt werden. Die Bewegung hilft überschüssige Energie abzubauen und sorgt für Wohlbefinden.

(Haus-)Katzen sind ähnlich gestrickt; wird ihnen der Trubel zu viel, verstecken sie sich einfach. Es müssen nur genügend Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Insofern sind Katzen unkompliziert, sie holen sich einfach die benötigte Ruhe, beim Hund hingegen muss man aktiv dafür sorgen, dass er sich ausruht. Für Abwechslung kann einfaches Geschenkpapier sorgen. Bleibt beim einpacken ein Rest übrig kann er der Katze zum spielen hingeworfen werden, sie wird es begeistert annehmen.

mini @ flickr /  annia316

Ratten benötigen ebenfalls Abwechslung. Wenn Gäste ein und aus gehen, Geschenke und Dekoration herumliegt, bekommen Ratten meist nicht den benötigten Auslauf. Dem kann man mit einer kreativen Gestaltung des Käfigs Abhilfe schaffen. Entweder kauft man einschlägige Produkte im Tierfachhandel oder entwickelt eigene Ideen; dicke Äste sind hervorragend zum klettern, unter trockenem Laub kann man sich herrlich verstecken.

An den Feiertagen sollte man grundsätzlich etwas aufmerksamer auf sein Tier achten, damit man frühzeitig merkt, wenn ihm der Trubel zu viel wird.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Jeder kennt es, wenn es einen juckt, kratzt man sich und schon ist für Linderung gesorgt. Das geht unseren Haustieren nicht anders. Doch liegt hinter dem Juckreiz eine Erkrankung, muss man schnell handeln.

Das Kratzen beginnt erst, wenn die Juckreizschwelle überschritten wird. Das eigentliche Problem besteht aber aus dem ständigen kratzen. Es führt zu offenen Wunden, die zu Infektionen werden können, die den Juckreiz wiederum verstärken.

scratch @ flickr /  doug88888

Die Ursachen vom Juckreiz können sehr unterschiedlich sein. Ein wichtiger Faktor sind Allergien, die vielerlei Umständen ausgelöst werden können. Das können Pollen, Hausstaubmilben, ein bestimmtes Futtermittel und natürlich auch der Befall von Parasiten, wie Flöhe oder Milben, sein. Weitere Ursachen können sein Hautpilzinfektionen, Erkrankungen innerer Organe sowie bakterielle Hautinfektionen oder Infektionen mit Hefen sein.

Bei einer Futtermittel Allergie kann das Verhindern des Juckreizes aus der Vermeidung des bestimmten Stoffes, in Form von einer Diät, bestehen. Ansonsten wir eine Desensibilisierung angestrebt.
Hautkrankheiten, Parasitenbefall und Pilzinfektionen werden medikamentell behandelt. Das kann in Form von Shampoos, Salben oder Lotionen geschehen. Die Behandlung kann aber auch innerlich, also über injizierte Stoffe ablaufen. Meist werden Kortisone verwandt. Das ist aber nicht immer ungefährlich. Da Kortisone auf Dauer verabreicht massive Nebenwirkungen haben, heißt es auf jeden Fall “So viel wie nötig, so wenig wie möglich” . Auf die Daueranwendung von Kortisonen per Injektion sollte gundsätzlich verzichtet werden.

Bei dem Verdacht auf eine Hautkrankheit, die von Pilzen verursacht wurde, sollte auf jeden Fall der Tierarzt konsultiert werden, da diese Tierkrankheiten auch unter Umständen auf den Menschen übertragbar sind.    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Jedes Jahr, wenn die Weihnachtszeit kommt, freuen wir uns wieder alle möglichen Dokorationselemente hervorholen zu können. Der Weihnachtsbaum wird geschmückt, der Adventskranz aufgestellt und Kerzen entzündet. Doch lauern hier viele Gefahren für die Katze.

Es beginnt schon früh im Dezember, wenn der Weihnachtsbaum aufgestellt wird. Er riecht wunderbar nach Wald und wird gern als Kratzbaum gebraucht. Das kann gefährlich werden, wenn der Baum nicht ausreichend gesichert ist, kann er umstürzen, die Katze verletzen oder die Wohnung beschädigen. Wenn der Baum geschmückt wird, sollten die unteren Äste frei bleiben, damit die neugierige Katze keine Kugeln herunterholt und diese dann zerbrechen. Katzen sind sehr ungeduldige Patienten. Deshalb sollte man es gar nicht erst zu Verletzungen kommen lassen.

Steht der Adventskranz auf dem Tisch, sollte die Katze nie mit den brennenden Kerzen allein sein. Die flackernde Flamme lädt zum pfoteln ein. Die Deko auf dem Kranz sollte mit Katzenfreundlichen Pflanzen gestaltet werden. Werden Mistelzweige, Weihnachtsstern oder Amaryllis verwendet, sollte der Kranz nur auf dem Tisch stehen wenn eine Aufsichtsperson anwesend ist. Ist die Katze allein muss er beispielsweise in einer Schublade oder einer Vitrine aufbewahrt werden. Auch die Dekoelemente sollten auf giftige Inhaltsstoffe kontrolliert werden. Lackierte Plastikäpfel sind giftig und dürfen nicht in Katzenpfoten geraten.

cat @ flickr / vlasta2

Beliebt sind auch Lametta und alle möglichen Bänder als Spielobjekte. Die verursachen allerdings bei verschlucken einen Darmverschluss. Hier ist als besondere Vorsicht geboten. Deshalb darf Lametta niemals so tief hängen, dass die Katze es vom Baum zupfen kann. Beim Geschenke einpacken darf die Katze deshalb auch nicht mit den Bändern spielen. Ein Stück Geschenkpapier ist viel besser geeignet.Damit Madame Miau sieht, dass der „Abenteuerspielplatz“ eigentlich keiner ist, sollte sie unter Aufsicht alles in Ruhe anstubsen dürfen. Dann wird sie schnell merken, dass die meisten auf den ersten Blick spannenden Dinge doch langweilig sind.



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Autor: Jacqueline

Es gibt drei wesentliche Lebensräume der Spinnen: auf Bäumen, Boden und im Boden. Und dementsprechend muss auch das Terrarium eingerichtet werden.

Für die Baumbewohner sind natürlich Äste und Erhebungen zum klettern und verstecken. Genügend Platz hat man mit einem Terrarium mit den Maßen 20x30x30 cm. Kleiner sollte es auf keinen Fall sein. Als Boden eignet sich gewöhnliche Blumenerde, je nach Bepflanzung zwei bis drei cm hoch eingestreut, besonders gut. Regelmäßig gegossen, sogt er such für geeignete Luftfeuchtigkeit. Ihr übriges tun Wassernapf, und tägliches aussprühen des Terrariums mit entkalktem Wasser.

spider @ flickr /  Thomas Shahan

Boden bewohnende Spinnen benötigen ebenfalls einen Unterschlupf, der allerdings von einer Seite aus einsehbar sein sollte. Eventuelle Verhaltensauffälligkeiten lassen sich so schnell feststellen. Als Boden eignet sich auch hier Blumenerde- allerdings nur für Waldbewohner. Tiere aus Trockengebieten und der Steppe sollten auf einem Gemisch aus Sand und Lehm (Verhältnis 1:1) herumlaufen. Torf und Quarzsand als Alternativen sind ungeeignet, da ersterer einmal getrocknet kaum wieder anzufeuchten ist und letzterer lebenswichtigen Sinnesorgane verschließen kann. Ein Wassernapf sollte aber beiden Arten zur Verfügung stehen. Bei Spinnen aus Waldgebieten sollte der Boden zusätzlich immer feucht gehalten werden. Bei hohen Temperaturen kann er schon mal ganz gewässert werden.

Vogelspinnen, die im Boden leben, sind am besten in einem Terrarium mit den Maßen 10x25x35 cm aufgehoben. Der Bodengrund ist der gleiche wie bei den auf den Boden lebenden Tieren. Blumenerde für Waldspinnen und ein Sand / Lehm Gemisch für Steppentiere. Die Röhre wird mit einem 2cm dicken Holzrohr vorgestochen und wird in der Regel auch schnell angenommen und ausgebaut. Durch die spezielle Konstruktion des Terrariums ist die Röhre einsehbar    [...mehr]



Autor: Jacqueline

Dass Katzen an Pflanzen knabbern, um die heruntergeschluckten Haare besser ausscheiden zu können ist hinglänglich bekannt. Gerade deshalb muss man vor allem bei Hauskatzen darauf achen, welche Pflanzen man sich in die Wohnung holt.

Generell sollte man bei Pflanzen immer auf Nummer sicher gehen und bedenkliche Pflanzen in abgeschlossene Räume stellen, in denen die Katze, wenn sie hinein geht unter Aufsicht ist. Abgeschlossen deshalb weil gelangweilte Katzen schon mal Türen öffnen. Deshalb sollte man bei der gestaltung eines (Haus-)Katzengartens immer sehr kritisch sein und wenn man sich nicht sicher ist, eine Pflanze auch mal stehen lassen. Viele ähneln sich auch ungemein, sodass man schnell eine vermeintlich ungiftige Pflanze kauft, die tatsächlich aber giftig ist. Findet man auch nur ein Kriterium, welches nicht auf die ungiftige Art zutrifft, sollte man sie besser stehen lassen.

Auch sind nicht alle für Katzen ungiftige Pflanzen auch für andere Haustiere unbedenklich. Bei Kleintieren können für Katzen geeignete Pflanzen schnell zum Tod führen, bei verschiedenen Tieren deshalb immer möglichst unterschiedliche Informationsquellen einholen! Bücher, Internet, Experten und Foreninfos miteinander vergleichen und abwägen.

foal @ flickr /  OmniUni

Nun aber eine kleine Liste unbedenklicher Pflanzen für Katzen:
Die Klassiker Katzenminze, -gamander und -gras sind fast überall erhältlich. Auch Kriechendes Schönpolster ist sehr bekannt. Des weiteren sind für Katzen geeignet, Melisse (auch ideal für Tee), Frauenhaarfarn, Geldbaum, Grünlilie, Zimmerbambus, Kokospalme, Lavendel, Zyperngras, Säckelblume, Baldrian, Geweihfarn und Mühlenbeckie.

Dennoch sollte man nicht leichtfertig eine der oben aufgeführeten Pflanzen kaufen, sondern zur Sicherheit den Tierarzt fragen oder zusätzlich noch im Internet recherchieren. Über eigene Erfahrungen könnt ihr gern in den Kommentaren berichten :)     [...mehr]



Autor: Jacqueline

Pferde können auf vielerlei Weise entspannen, entweder liegend oder bequem stehend, ein Hinterbein entlastend. Richtig tief schlafen kann es aber nur liegend.

Dabei gibt es drei verschiedene Arten zum entspannen. Es kann dösen, schlummern oder tief schlafen.
Meistens sieht man ein Pferd dösen. Dabei steht es fest auf beiden Vorderbeinen und entlastet abwechselnd ein Hinterbein, welches es dann mit der Hufspitze aufstützt. In den Vorderbeinen sind die Muskeln und Sehnen so angeordnet, dass sie sich praktisch verkanten und das Pferd so nicht umfallen kann. Das angewinkelte Hinterbein muss bei Gefahr nur aufgestellt werden, schon kann es davonlaufen.
Dösende Pferde erkennt man am Muskelzucken und Schweifschlagen um Fliegen abzuwehren.

foal @ flickr /  sky_mitch

Schlummernde Pferde haben die Beine unter den Bauch geschlagen und den Kopf aufgestützt. Da sie in dieser Position nicht so schnell aufspringen können, schlummern Pferde nur, wenn sie sich sicher fühlen. In der Herde ist meist auch ein “Wächter” postiert. Wer das ist hat nichts mit der Rangordnung zu tun, es ist einfach der wer als letztes noch steht.

Schlafende Pferde liegen auf der Seite und haben die Beine ausgestreckt bzw. angewinkelt. Deshalb muss eine Box eine bestimmte Größe haben. Verbringt ein Pferd nicht die erforderliche Menge in Tiefschlaf kann es zu schweren gesundheitlichen Schäden kommen.
Während des Tiefschlafs schaltet der Organismus komplett auf Sparflamme. Das geschieht meist mit der Vorstufe des schlummerns. Ähnlich wie bei uns Menschen brauchen Pferde auch ihre Zeit um richtig aufzuwachen. Sie strecken und schütteln sich, um die Muskeln zu lockern.
Deshalb schlafen Pferde nur richtig, wenn sie sich absolut sicher fühlen, also meistens nachts und auf der Weide oder in der Natur nur im Beisein von Wächtern.    [...mehr]